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20.11.2014   ThyssenKrupp erwirtschaftet erstmalig nach drei Jahren wieder Nettogewinn    (ThyssenKrupp AG / Firmendetailansicht)
ThyssenKrupp AG
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Bereinigtes EBIT auf 1,3 Mrd. € mehr als verdoppelt / Jahresüberschuss in Höhe von 195 Mio. € erzielt / Netto-Finanzschulden um mehr als 1,5 Mrd. € reduziert / Wiederaufnahme der Dividendenzahlung vorgeschlagen / Ausblick 2014/2015: Bereinigtes EBIT von mindestens 1,5 Mrd. € und mindestens ausgeglichener Free Cash-Flow vor Desinvestitionen / Perspektivischer Mindestanspruch von 2 Mrd. € EBIT

Meilenstein für den Konzernumbau bei ThyssenKrupp: Erstmalig seit drei Jahren hat der Essener Industrie- und Technologiekonzern wieder einen Jahresüberschuss erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erzielte ThyssenKrupp ein Nettoergebnis von 195 Mio. €; auf die Aktionäre der ThyssenKrupp AG entfallen 210 Mio. €. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,38 €. Im Jahr zuvor war noch ein Verlust von rund 1,6 Mrd. € angefallen, von dem der Anteil Aktionäre der ThyssenKrupp AG 1,4 Mrd. € beträgt (-2,79 € je Aktie).
„Das Geschäftsjahr 2013/2014 markiert einen Meilenstein in unserer Ergebnisentwicklung. Wir haben bewiesen, dass wir auf unserem Weg der Strategischen Weiterentwicklung zu einem leistungsfähigen und profitablen diversifizierten Industriekonzern vorankommen“, sagte CEO Dr. Heinrich Hiesinger im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz. Gleichzeitig betonte Hiesinger, dass der Konzern die Wende noch nicht geschafft habe. Dazu sei neben einem Jahresüberschuss auch wieder ein gesicherter positiver Free Cash-Flow vor Desinvestitionen nötig. „Und deshalb werden wir auch jetzt nicht nachlassen und die Spannung halten. Das gilt für unser Effizienzsteigerungsprogramm wie für die operative Entwicklung“, so Hiesinger weiter. (...weiter)
 
20.11.2014   HSH Nordbank refinanziert 400 Mio. US-Dollar    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank refinanziert 400 Mio. US-Dollar und stärkt so ihr Dollar-basiertes Kreditgeschäft.
Die großvolumige Refinanzierung „STRATUS ABF“, die gemeinsam mit Mitsubishi UFJ Securities International umgesetzt wurde, ist durch in der internen Abbaubank gebündelte Flugzeugkredite besichert. Die Laufzeit der Refinanzierung beträgt drei Jahre. Mitsubishi UFJ Securities International ist Teil der Mitsubishi UFJ^Financial Group.

STRATUS ABF ist eine weitere Transaktion auf Basis der 2013 von der HSH Nordbank etablierten Asset-Based Funding Plattform. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte die HSH Nordbank die Plattform erstmalig zur Refinanzierung über 700 Mio. US-Dollar genutzt. Besichert ist die damalige „OCEAN FUNDING“ Transaktion mit einem Portfolio von rund 30 Schiffskrediten. Die HSH Nordbank baut mit der jüngsten US-Dollar Transaktion ihre Refinanzierungsbasis mit einem starken Partner in einer weiteren Assetklasse aus.

„Wir zeigen mit dieser Transaktion erneut, dass wir in einem weiterhin herausfordernden Refinanzierungsmarkt für US-Dollar unter Einsatz unserer Assets überzeugen können“, sagte Mark Bussmann, Leiter Strategic Treasury der HSH Nordbank.

Bis 2011 zählte die HSH Nordbank zu den führenden Flugzeugfinanzierern in Europa. Im Zuge der EU-Entscheidung 2011 hatte die HSH Nordbank ihre Aktivitäten in diesem Segment eingestellt und bestehende Engagements in die interne Abbaubank übertragen.
 
19.11.2014   Geschäftsergebnisse 3. Quartal 2014    (Imtech Deutschland GmbH & Co. KG / Firmendetailansicht)
Imtech Deutschland GmbH & Co. KG
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-Financial solution implemented providing stability going forward
o Pro forma net interest-bearing debt per 30 September down to 364 million euro
o Pro forma equity per 30 September 482 million euro
- Revenue in the third quarter 940 million euro, first nine months 2,892 million euro
- Operational EBITDA loss improved and now limited to 5.6 million euro in Q3
- Order intake continues to develop favourably with book-to-bill ratio well over 90%, both in quarter and first nine months
- Legacy items further reduced
- Non-operating items such as restructuring, advisory and financing costs of 70 million euro in Q3 and 320 million euro for the first nine months drive negative result
- Non-operating items nearing completion
- Improved working capital target bandwidth set at -3% to 0% of revenu (...weiter)
 
19.11.2014   Fiege übernimmt E-Commerce-Geschäft für Puma - Von Ibbenbüren in 23 europäische Länder    (Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg / Firmendetailansicht)
Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg
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Die Fiege Gruppe aus Greven, Westfalen, hat seit April das E-Commerce-Fulfillment des Sportartikelherstellers Puma übernommen. Damit baut der Logistikdienstleister und E-Commerce-Spezialist seine Stellung als Anbieter ganzheitlicher und leistungsfähiger E-Commerce-Lösungen weiter aus.

Als eine der weltweit führenden Sportmarken vertreibt Puma seine Produkte über den ganzen Globus. Dabei wird auch das E-Commerce-Geschäft über den eigenen Webshop (de.puma.com) ein immer wichtigerer Vertriebskanal. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, übernimmt Fiege als Full-Service-Dienstleister das Order Management, Payment und Debitorenmanagement, den Customer Service sowie das internationale Logistik-Fulfillment inklusive Zollabwicklung und Multi-Carrier-Management. Die logistische Abwicklung erfolgt zentral vom Fiege Mega Center in Ibbenbüren aus in 23 Länder in Europa.

Ob Leistungssportler oder Amateur - als Vollausstatter bietet Puma Sportbekleidung von Kopf bis Fuß. Fiege lagert die komplette Liegeware ein, von der Mütze bis zur Socke sowie Accessoires wie Sonnenbrillen, Parfüm und Taschen. Als Ausstatter internationaler Spitzenteams im Weltfußball, bietet Puma außerdem die offiziellen Trikots von Mannschaften wie Borussia Dortmund, Arsenal London sowie zahlreicher weiterer Vereins- und Nationalmannschaften im eigenen Webshop an.

Die Fiege-eigene Systemlösung gewährleistet zudem eine effiziente und sichere Abwicklung entlang des gesamten Bestellprozesses. „Als international agierender Konzern stellt Puma ganz eigene Bedürfnisse und Anforderungen an eine E-Commerce-Lösung. Wir freuen uns, dass wir als verlässlicher Partner mit unserer individuell anpassbaren und internationalen Fiege eCommerce-Lösung diese Anforderungen erfolgreich und in sehr kurzer Zeit umsetzen konnten." erklärt Marcus Gropp, Mitglied der Geschäftsleitung Fiege Commerce Solutions.
 
18.11.2014   RWE bestätigt Prognose für 2014    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Positive Entwicklung beim Cash Flow
- Nettofinanzschulden gesenkt


Das anhaltend niedrige Preisniveau im Stromgroßhandel und die ungewöhnlich milde Witterung prägen weiterhin die Geschäftsentwicklung der RWE AG im Jahr 2014. In den ersten drei Quartalen ging das betriebliche Ergebnis erwartungsgemäß auf 2,9 Mrd. Euro zurück und lag damit 31% unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA sank um 22% auf 4,7 Mrd. Euro zurück, das nachhaltige Nettoergebnis – die Basis für die Berechnung der Dividende – sank um 60% auf 763 Mio. Euro. Allerdings fallen diese Rückgänge auch deshalb so deutlich aus, weil zum einen das Vorjahr von einer hohen Einmalzahlung aus dem Preisrevisionsverfahren zu Gasbezugsverträgen geprägt war und weil zum anderen das Ergebnis der RWE Dea angesichts des laufenden Verkaufsprozesses nicht mehr im nachhaltigen Nettoergebnis enthalten ist. Der Umsatz des Konzerns sank um 9% auf 35,3 Mrd. Euro.

Angesichts dieser planmäßigen Entwicklung bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr unverändert. RWE wird voraussichtlich die zuletzt im August bestätigten Prognosewerte für EBITDA, betriebliches Ergebnis und nachhaltiges Nettoergebnis erreichen können.

„Trotz des Ergebnisrückgangs gab es in den ersten drei Quartalen mehr Licht als Schatten,“ fasst Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, zusammen. Dazu gehörten vor allem die positive Entwicklung beim Cash Flow und beim Free Cash Flow. Dank des hohen Mittelzuflusses konnte RWE die Nettofinanzschulden um 2,3 Mrd. Euro senken.

Darüber hinaus konnte sich RWE mit allen in Frage kommenden Kraftwerken in Großbritannien für den neuen britischen Kapazitätsmarkt präqualifizieren. Ab dem Winter 2018 sollen Kraftwerke dort eine Vergütung dafür erhalten, dass sie dem Markt gesicherte Leistung zur Verfügung stellen. (...weiter)
 
18.11.2014   RSD und Atos gehen globale Partnerschaft für Information Governance-Lösungen ein    (Atos IT Solutions and Services GmbH / Firmendetailansicht)
Atos IT Solutions and Services GmbH
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- Banken und Versicherungen können Compliance-Anforderungen durch eine vollständige Rückverfolgbarkeit ihrer Daten erfüllen
- Verbesserte Datenaufbewahrung senkt Betriebskosten


Atos, ein führender Anbieter im Bereich Digital Business, und RSD, Vorreiter im Bereich der Information Governance-Lösungen für Unternehmen, haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Mit der gemeinsamen Information Governance-Lösung können Kunden ihre Betriebskosten senken, indem sie die Datenaufbewahrung und -entsorgung sowie den Schutz unternehmensrelevanter Inhalte verbessern. Ziel ist, sich von dem Syndrom "Alles überall und für immer aufzubewahren" wegzubewegen.

Atos bringt seine Erfahrung in verschiedenen Märkten in die Partnerschaft ein, um spezialisierte Consulting-Ansätze für das Informationsmanagement zu liefern, beginnend mit den Bereichen Banken, Versicherungen und Arzneimitteln. RSD stellt bereits seit 40 Jahren internationalen Konzernen erfolgreich Archivierungslösungen zur Verfügung. Zur Ergänzung seiner Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen von Grund auf eine marktführende Information Governance-Lösung entwickelt. Weltweit verwenden Millionen Nutzer die Lösungen von RSD.

Zu den Information Management Services von Atos gehören nun Komplettlösungen basierend auf den RSD GLASS Produkten. Mit diesen erfüllen Unternehmen die komplexen Compliance-Anforderungen, Gesetze und Vorschriften, die die Aufsichtsbehörden ihnen für strukturierte und unstrukturierte Inhalte auferlegen - insbesondere, wenn Unternehmen in Ländern mit unterschiedlichen Rechtssystemen und heterogenen Technologien tätig sind. (...weiter)
 
17.11.2014   Postbank weiterhin mit positiver Geschäftsentwicklung    (Deutsche Postbank AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Postbank AG
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- Konzerngewinn auf 431 Millionen Euro gesteigert
- Ergebnis vor Steuern auf 620 Millionen Euro gewachsen
- Weitere planmäßige Reduzierung der Bilanzsumme
- Harte Kernkapitalquote erneut verbessert
- Postbank positioniert sich "persönlich und digital"

Der positive Trend in der Geschäftsentwicklung der Deutschen Postbank AG hat sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Bonner Bank den Konzerngewinn um 20 Prozent auf 431 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern wuchs um 82 Prozent auf 620 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis vor Steuern operativ mit 380 Millionen Euro um 1,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die Bilanzsumme konnte die Postbank im Zuge der De-Risking-Strategie planmäßig auf 155,8 Milliarden Euro, (-5,7 Milliarden Euro / - 3,6 Prozent) reduzieren. Die harte Kernkapitalquote stieg erfreulich von 8,8 Prozent auf 10,1 Prozent. Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank, sagte: "Wir können mit den Ergebnissen der ersten neun Monate zufrieden sein, denn das Umfeld bleibt schwierig. Gerade für einlagenstarke Banken bedeutet das anhaltende Niedrigzinsumfeld eine große Herausforderung. Die Postbank wächst, ist profitabel und gut kapitalisiert."

Strauß kündigte an, dass die Postbank auf Basis der stabilen Ergebnissituation nun noch stärker im Kundengeschäft wachsen will. "Ein wesentliches Element unserer Strategie ist die Verbindung unserer Online-Aktivitäten mit der persönlichen Betreuung unserer Kunden vor Ort. Deshalb wollen wir unsere Positionierung als persönliche und digitale Bank für Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden noch besser für den Kunden erlebbar machen", unterstrich Strauß. "Aus unserer marktführenden Position heraus wollen wir mit zahlreichen neuen Funktionen beim Online- und Mobile-Banking den Kunden die digitale Welt näher bringen." Namentlich nannte der Postbank-Chef die Überweisung per eMail oder die Freigabe einer Transaktion per Fingerabdruck. Beide Innovationen stehen den Kunden seit Kurzem zur Verfügung.

Gleichzeitig investiert die Postbank in ihr Filialnetz, wo sie den Kunden in einem neuen Format die komplette Postbank unter einem Dach anbieten will. Die beiden ersten der 50 neuen "Postbank Center" werden aktuell in Nürnberg und Essen in Betrieb genommen. Neue Serviceangebote, wie etwa die Cash-Recycler, sollen vor Ort die Bargeldversorgung optimieren. (...weiter)
 
17.11.2014   Investitionsbank Schleswig-Holstein emittiert Debüt-Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. Euro    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat ihre Debüt-Inhaberschuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. Euro erfolgreich platziert. Die Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist mit einem variablen Kupon ausgestattet.
Institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland konnten die Anleihe zu einem Reoffer-Spread von 4 Basispunkten zum 3-Monats-Euribor zeichnen. Das Orderbuch war deutlich überzeichnet.

Die HSH Nordbank platzierte die Anleihe gemeinsam mit der BayernLB. Bereits im Vorfeld hatte die HSH Nordbank die IB.SH umfassend dabei beraten, die Emissionsfähigkeit zu erreichen. Die Börseneinführung der Anleihe erfolgte im Freiverkehr der Hamburger Börse.

Die IB.SH ist das zentrale Förderinstitut des Landes Schleswig-Holstein und seit dem 1. Juni 2003 selbstständig. Sie erhielt im Mai dieses Jahres von der Ratingagentur Fitch die Ratingnote AAA. Träger und alleiniger Eigentümer ist das Land Schleswig-Holstein. Durch die Emission der Inhaberschuldverschreibung erschließt sich die IB.SH einen neuen Investorenkreis und erweitert ihre Refinanzierungsbasis für das Fördergeschäft. „Für die IB.SH ist eine günstige Refinanzierung von besonderer Bedeutung. Als Förderbank geben wir die Vorteile beim Einkauf der Mittel an die Menschen, Unternehmen und Kommunen in Schleswig-Holstein weiter“, erklärte der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers.
 
14.11.2014   HSH Nordbank finanziert Windpark im bayerischen Binnenland    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank finanziert im oberfränkischen Landkreis Kulmbach für die wpd onshore GmbH & Co. KG drei Windparks mit einer Gesamtnennleistung von 17,5 MW.
Insgesamt beträgt das Volumen der langfristigen Projektfinanzierung knapp 44 Millionen Euro. Die wpd onshore GmbH & Co. KG gehört zu den Marktführern bei der Projektierung von Windparks in Deutschland.

„Dieser Windpark entsteht beispielhaft für die effiziente Ausnutzung auch von Binnenstandorten in Deutschland“, sagte Patrick Miljes, Leiter des Unternehmensbereiches Energy & Infrastructure der HSH Nordbank, über das Projekt in Süddeutschland.
 
13.11.2014   RWE bestätigt Prognose für 2014    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Positive Entwicklung beim Cash Flow
- Nettofinanzschulden gesenkt

Das anhaltend niedrige Preisniveau im Stromgroßhandel und die ungewöhnlich milde Witterung prägen weiterhin die Geschäftsentwicklung der RWE AG im Jahr 2014. In den ersten drei Quartalen ging das betriebliche Ergebnis erwartungsgemäß auf 2,9 Mrd. Euro zurück und lag damit 31% unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA sank um 22% auf 4,7 Mrd. Euro zurück, das nachhaltige Nettoergebnis – die Basis für die Berechnung der Dividende – sank um 60% auf 763 Mio. Euro. Allerdings fallen diese Rückgänge auch deshalb so deutlich aus, weil zum einen das Vorjahr von einer hohen Einmalzahlung aus dem Preisrevisionsverfahren zu Gasbezugsverträgen geprägt war und weil zum anderen das Ergebnis der RWE Dea angesichts des laufenden Verkaufsprozesses nicht mehr im nachhaltigen Nettoergebnis enthalten ist. Der Umsatz des Konzerns sank um 9% auf 35,3 Mrd. Euro.

Angesichts dieser planmäßigen Entwicklung bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr unverändert. RWE wird voraussichtlich die zuletzt im August bestätigten Prognosewerte für EBITDA, betriebliches Ergebnis und nachhaltiges Nettoergebnis erreichen können.

„Trotz des Ergebnisrückgangs gab es in den ersten drei Quartalen mehr Licht als Schatten,“ fasst Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, zusammen. Dazu gehörten vor allem die positive Entwicklung beim Cash Flow und beim Free Cash Flow. Dank des hohen Mittelzuflusses konnte RWE die Nettofinanzschulden um 2,3 Mrd. Euro senken.

Darüber hinaus konnte sich RWE mit allen in Frage kommenden Kraftwerken in Großbritannien für den neuen britischen Kapazitätsmarkt präqualifizieren. Ab dem Winter 2018 sollen Kraftwerke dort eine Vergütung dafür erhalten, dass sie dem Markt gesicherte Leistung zur Verfügung stellen.
Strom- und Gasabsatz in den ersten drei Quartalen 2014
RWE hat in den ersten neun Monaten des Jahres 192 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom an externe Kunden geliefert, 4% weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz im Segment der Privat- und Gewerbekunden ging vornehmlich witterungsbedingt zurück. Außerdem schlagen sich im rückgängigen Absatz der Verkauf einer britischen Vertriebstochter sowie der grundsätzliche Trend zum Energiesparen nieder. Bei Industrie- und Geschäftskunden profitierte das Unternehmen von Akquiseerfolgen und einer teilweise höheren Stromnachfrage.

Der Gasabsatz ist erfahrungsgemäß deutlich abhängiger von der Witterung als der Stromabsatz und ging um 19% auf 185 Mrd. kWh zurück. (...weiter)
 
13.11.2014   E.ON bestätigt Prognose für 2014    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
E.ON Hanse AG
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- EBITDA ohne Portfolio- und Währungseffekte über Vorjahresniveau
- Ergebnis-Anteil der Erneuerbaren Energien steigt auf 17 Prozent
- Wirtschaftliche Netto-Verschuldung um 1,2 Milliarden Euro gesunken

E.ON legte heute ein Neun-Monats-Ergebnis im Rahmen der eigenen
Erwartungen vor. Danach bleibt es bei der EBITDA-Erwartung für das Gesamtjahr zwischen 8,0 und 8,6 Milliarden Euro und einem nachhaltigen Konzernüberschuss zwischen 1,5 und 1,9 Milliarden Euro. Das EBITDA liegt nach drei Quartalen mit 6,6 Milliarden Euro sieben Prozent niedriger als im Vorjahr.

Wesentliche Gründe für den Rückgang waren entfallene Beiträge veräußerter Gesellschaften sowie negative Währungseffekte. Auf einer vergleichbaren Basis – bereinigt um diese Effekte – lag das Ergebnis über dem Vorjahresniveau.
Das EBITDA der Sparte Erneuerbare Energien wächst kontinuierlich und überschritt auch in diesem Jahr wieder die Eine-Milliarde-Grenze. Die Erneuerbaren Energien tragen nach neun Monaten mit 17 Prozent einen immer größeren Teil zum E.ON-EBITDA bei. Die Sparte Erzeugung, die die Stromerzeugung aus konventionellen und nuklearen Kraftwerken in Deutschland und den europäischen Märkten umfasst, steigerte ihr EBITDA aufgrund von Effekten wie der eingesparten Brennstoffsteuer für das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld im Zusammenhang mit der geplanten vorzeitigen Außerbetriebnahme. Auch die Gas- und Ölförderung trug mit 0,9 Milliarden Euro positiv zum E.ON-EBITDA bei.

Finanzvorstand Klaus Schäfer: „Nach den ersten neun Monaten liegt das Ergebnis im Rahmen der angekündigten Erwartungen für das Gesamtjahr. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Performance zu verbessern und unser Portfolio zu optimieren. Bei der Senkung unserer Kosten kommen wir sehr gut voran und haben die für das Jahresende angekündigten nachhaltigen Einsparungen von 1,2 Milliarden Euro per annum bereits jetzt erreicht. Die Verschuldung konnte zum dritten Quartal um 1,2 Milliarden Euro zurückgeführt werden. Hierzu trägt insbesondere die positive Entwicklung unseres operativen Cashflows bei.“
 
12.11.2014   Lufthansa weitere vier Jahre „Offizieller Partner des Deutschen Fußball-Bundes“    (Lufthansa Group / Firmendetailansicht)
Lufthansa Group
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Partnerschaft wird bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland verlängert

Als „Airline des Sports“ setzt Lufthansa weiterhin auf ihr Engagement im Fußball und hat ihre Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2018 verlängert. Damit bleibt Lufthansa „Offizieller Partner des Deutschen Fußball-Bundes“. Der Vertrag dazu wurde heute von Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB, und Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstandes und verantwortlich für Vertrieb, Produkt und Marketing, in Frankfurt unterzeichnet.

Als „Official Carrier“ fliegt Lufthansa die Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Delegationsmitglieder des DFB-Teams zu allen Länderspielen und Turnieren. So wird die Nationalmannschaft mit Lufthansa unter anderem zur Fußball-Europameisterschaft 2016 nach Frankreich und 2018 zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen – genauso wie die Frauen-Nationalmannschaft im kommenden Jahr zur WM in Kanada.

Der Vertrag garantiert für Lufthansa umfangreiche Rechte und Marketingleistungen des DFB, beispielsweise Logopräsenzen auf allen DFB-Kommunikationsmitteln sowie Inhalte für die Social-Media-Plattformen der Airline. Darüber hinaus planen Lufthansa und der DFB gemeinsame Aktionen mit Repräsentanten und Fans des DFB.

Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit in der letzten Vertragsperiode war der Flug der Nationalmannschaft zur WM 2014 nach Brasilien sowie der Rückflug mit dem Lufthansa-„Siegerflieger“ direkt zur WM-Party in Berlin.

„Lufthansa ist und bleibt ein verlässlicher Partner des Sports. Unsere Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund liegt uns besonders am Herzen. Lufthansa freut sich bereits heute, die Mannschaft nach der Europameisterschaft 2016 und der WM 2018 in Russland – hoffentlich jeweils erneut als Sieger – zurück nach Deutschland zu bringen,“ sagte Jens Bischof anlässlich der Vertragsunterzeichnung.(...weiter)
 
12.11.2014   FREENET AG STEIGERT IM DRITTEN QUARTAL SEINE ERGEBNISKENNZAHLEN UND ERHÖHT GLEICHZEITIG DIE VERTRAGSKUNDENZAHL DEUTLICH    (freenet AG / Firmendetailansicht)
freenet AG
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• EBITDA steigt um 4,0 Prozent auf 96,3 Millionen Euro
• Eigener Kundenbestand (Customer Ownership) nimmt um 230.000 Kunden auf 8,90 Millionen zu
• Free Cashflow* erhöht sich um 6,3 Prozent auf 79,6 Millionen Euro


Die freenet AG hat heute ihren Zwischenbericht zum dritten Quartal 2014 veröffentlicht und dabei den Ausblick für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 bestätigt. Alle Ergebniskennzahlen entwickelten sich im Vorjahresvergleich sehr positiv. „Die Ergebnisse spiegeln die Auswirkungen der kontinuierlichen Verbesserung unserer betrieblichen Leistungsprozesse wider. Das bezieht sich neben der Entwicklung und dem Vertrieb innovativer Digital-Lifestyle-Angebote auch auf vielfältige Effizienzsteigerungen in unserem Kerngeschäft Mobilfunk“, sagt Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG. „Damit machen wir uns nachhaltig fit für die bestehenden und künftigen Herausforderungen unseres Marktes.“

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) stieg im Berichtsquartal auf 96,3 Millionen Euro (Vorjahr: 92,6 Millionen Euro) und beläuft sich für die ersten neun Monate 2014 auf 269,3 Millionen Euro nach 263,0 Millionen Euro im Vorjahr.

Der Customer Ownership – in dem die besonders werthaltigen Vertragskunden sowie das Discountsegment (No-frills) zusammengefasst sind und der als wichtige Steuerungsgröße im Unternehmen dient – konnte im Vorjahresvergleich um rund 230.000 Kunden auf 8,90 Millionen erhöht werden (Vorjahr: 8,67 Millionen). Besonders dynamisch entwickelte sich die Gruppe der Vertragskunden mit einem Zuwachs von 150.000, der Kundenbestand im Discountsegment wuchs um 80.000 Kunden.

Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Vertragskunde (Postpaid-ARPU) steigt im dritten Quartal 2014 gegenüber dem Vorquartal um 20 Cent auf 21,70 Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging er von 22,60 Euro um im Gesamtmarktvergleich geringe 0,90 Euro zurück. Der Neukunden-ARPU blieb im Vorjahresvergleich stabil, die Veränderung resultiert daher aus dem Wechsel von Bestandskunden mit älteren Verträgen und höheren monatlichen Grundgebühren in die aktuell angebotenen Smartphone-Tarife. Der No-frills ARPU fiel mit 2,90 Euro im Jahresvergleich geringer aus (Vorjahr: 3,50 Euro). (...weiter)
 
11.11.2014   Nordex festigt Position in Litauen    (Nordex SE) / Firmendetailansicht)
Nordex SE)
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Neuer Lieferauftrag über 45 MW-Park vereinbart

Hamburg, 10. November 2014. Nach dem erfolgreichen Markteintritt im September hat Nordex erneut einen Auftrag in Litauen erhalten. Es handelt sich um das Projekt „Mazeikiai“, das im Nordwesten des Landes nahe der gleichnamigen Stadt entstehen wird. Nordex ist mit der Lieferung und Errichtung von insgesamt 19 Anlagen des Typs N117/2400 beauftragt. Zudem umfasst die Vereinbarung einen Premium-Servicevertrag über eine Laufzeit von mindestens 15 Jahren.

Die Errichtung der Turbinen soll im Frühjahr 2015 starten und auf 120 Meter hohen Türmen erfolgen. So kann Nordex für seinen Kunden möglichst viel Strom aus dem vor Ort herrschenden schwächeren Wind gewinnen. Der Kapazitätsfaktor des Parks soll bei überdurchschnittlich guten 37 Prozent liegen. Durch den Einsatz großer Rotoren und hoher Türme hat sich Nordex insbesondere in diesem Segment einen Namen gemacht und Marktanteile gewonnen.

Auftraggeber des Projekts ist das Unternehmen UAB „Pamario jegainiu energija“, das sich im Besitz des litauischen Orion Alternative Energy Fonds und eines auf Energie spezialisierten Investmentfonds mit Sitz in den Niederlanden befindet.

„Dieser zweite Vertriebserfolg in kurzer Zeit unterstreicht eindrucksvoll die Vitalität des Marktes Litauen. Mit unseren Kunden zusammen wollen wir das Land unterstützen, in Zukunft die heimische Windenergie im Sinne einer vielseitigen Energiegewinnung auszubauen“, freut sich Nordex-Vorstand Lars Bondo Krogsgaard. Der Windpark wird bis zu 75.000 Haushalte in der Region mit sauberem Strom versorgen.
 
11.11.2014   FUNKE MEDIENGRUPPE und Axel Springer Media Impact erweitern Vermarktungspartnerschaft    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
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ASMI bietet größte Reichweiten-Kombinationen im Zeitschriften-Segment

Die FUNKE MEDIENGRUPPE und Axel Springer Media Impact (ASMI) arbeiten in der Vermarktung künftig noch enger zusammen: Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 übernimmt ASMI die Vermarktung weiterer Zeitschriftenmarken der FUNKE MEDIENGRUPPE. Dazu gehören Programm- und Frauen-Titel wie unter anderem „Gong“, „TV direkt“, „TV für mich“, „Frau im Spiegel“, „die aktuelle“, „Echo der Frau“ oder „Das Goldene Blatt“.

Bereits seit dem 1. Mai 2014 betreut ASMI verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftenmarken der FUNKE MEDIENGRUPPE in der nationalen Vermarktung im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages. Dazu zählen unter anderem „Hamburger Abendblatt“, „Berliner Morgenpost“, „TV Digital“, „Hörzu“ und „BILD der Frau“.

Insgesamt stehen die von ASMI nun vermarkteten 40 FUNKE-Zeitschriften für einen Brutto-Werbeumsatz von über 200 Millionen Euro und eine monatliche Gesamtreichweite der Titel von über 27 Millionen Lesern.

Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer der Axel Springer SE: „Wir freuen uns, dass sich die FUNKE MEDIENGRUPPE für die Vermarktungspartnerschaft mit ASMI entschieden hat. Für Kunden und Agenturen ergibt sich dadurch ein am Markt einzigartiges Angebot: Die ,FUNKE-Millionen-Kombi' ist mit ihrer Reichweite von über 15 Millionen Lesern Deutschlands größte Reichweiten-Kombination im gesamten Kauf-Zeitschriften-Segment."

Manfred Braun, Geschäftsführer der FUNKE MEDIENGRUPPE: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ASMI. Unsere beliebten Zeitschriften und der breit aufgestellte und innovative Vermarkter werden voneinander profitieren. Mit der Dynamik und den kreativen Ideen von ASMI etablieren wir unsere Titel erfolgreicher denn je als Werbeträger im Markt.“
 
10.11.2014   Beiersdorf wächst in schwierigem Marktumfeld    (Beiersdorf AG / Firmendetailansicht)
Beiersdorf AG
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- Konzernumsatz organisch um 4,3% gesteigert
- EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte auf 14,2% verbessert
- Consumer erzielt organisches Umsatzwachstum von 4,2%
- tesa steigert Umsatz organisch um 4,3%
- Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bestätigt

Die Beiersdorf AG, Hamburg, ist in den ersten neun Monaten 2014 weiter nachhaltig und profitabel gewachsen. Das ist trotz einer schwächeren Konjunktur in vielen Märkten gelungen. Der Konzernumsatz stieg organisch um 4,3%. Nominal nahm der Umsatz von 4.674 Mio. € um 0,9% auf 4.716 Mio. € zu. Dazu haben sowohl der Unternehmensbereich Consumer als auch tesa beigetragen. Das EBIT ohne Sondereffekte verbesserte sich von 650 Mio. € um 3,2% auf 671 Mio. €. Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte stieg auf 14,2% nach 13,9% im Vorjahr.
„Die Geschäftszahlen der ersten neun Monate zeigen, dass Beiersdorf sich robust und wetterfest auch für stürmischere Zeiten aufgestellt hat. Unsere Unternehmensstrategie, die Blue Agenda, zeigt Erfolge und bewährt sich auch in einem schwieriger gewordenen Marktumfeld. Das gilt für die kontinuierlich betriebene Stärkung unserer Marken, den gezielten Ausbau unserer Präsenz in den Wachstumsregionen und vor allem für unsere Investitionen in innovative Produkte“, sagte Stefan F. Heidenreich, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG.
Unternehmensbereich Consumer
Der Unternehmensbereich Consumer erzielte im Berichtszeitraum ein organisches Umsatzwachstum von 4,2%. Dabei stiegen die Umsätze und Marktanteile sowohl in den Wachstumsmärkten als auch in den gesättigten Märkten in Europa. Nominal lag der Umsatz mit 3.905 Mio. € um 0,6% über dem Vorjahreswert von 3.883 Mio. €. NIVEA erzielte ein Wachstum von 5,7%, Eucerin von 6,7% und La Prairie von 4,0%. Das EBIT ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 529 Mio. € nach 510 Mio. € im Vorjahr. Die entsprechende EBIT-Umsatzrendite lag bei 13,5% nach 13,1% im Vorjahr.
In den einzelnen Regionen verzeichnete Beiersdorf folgende Umsatzentwicklungen:
Europa erreichte einen Umsatzzuwachs von 1,8%. Die Wachstumsrate in Westeuropa lag bei 1,0%. In Osteuropa erwirtschaftete Beiersdorf ein Umsatzplus von 5,1%.
Positiv entwickelte sich auch der Umsatz in der Region Amerika. Dort lag das Wachstum bei 5,4%. In Lateinamerika stieg der Umsatz um 6,5%. In Nordamerika wurde ein Umsatzzuwachs von 3,6% erzielt.
In der Region Afrika/Asien/Australien hat Beiersdorf ein Umsatzplus von 8,5% erreicht, trotz einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in einigen Märkten während der letzten Monate.
Unternehmensbereich tesa
tesa erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 4,3%. Der Unternehmensbereich setzte damit seine dynamische Geschäftsentwicklung fort. Nominal stieg der Umsatz von 791 Mio. € um 2,5% auf 811 Mio. €. Das EBIT ohne Sondereffekte verbesserte sich von 140 Mio. € um 1,3% auf 142 Mio. €. Die entsprechende EBIT-Umsatzrendite lag mit 17,5% leicht unter dem Vorjahresniveau von 17,7%.
Beiersdorf bestätigt Ausblick für 2014
Für das Geschäftsjahr 2014 geht Beiersdorf im Unternehmensbereich Consumer von einem über der Marktentwicklung liegenden Umsatzwachstum von 4 – 6% aus. Die operative EBIT-Umsatzrendite wird bei rund 13% erwartet.
Im Unternehmensbereich tesa geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2014 von einem Umsatzwachstum von etwa 4% aus, bei einem geschätzten Marktwachstum von 2 – 3%. Es wird mit einer operativen EBIT-Umsatzrendite von etwa 16% gerechnet.
Auf Basis der Prognose für beide Unternehmensbereiche ergibt sich für den Konzern ein erwartetes Umsatzwachstum von 4 – 6% bei einer operativen EBIT-Umsatzrendite von über 13%.
 
10.11.2014   HSH Nordbank finanziert drittgrößten französischen Windpark für KGAL    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank finanziert den drittgrößten Windpark in Frankreich. Das Projekt „Seine Rive Gauche“ bestehend aus mehreren Zweckgesellschaften mit einer Gesamtleistung von 75 Megawatt in der Region Champagne-Ardennes befindet sich derzeit im Bau und die Inbetriebnahme ist für 2015 geplant.
Käufer ist der Enhanced Sustainable Power Fund 3 (ESPF 3), ein von der KGAL Gruppe initiierter Erneuerbarer-Energien-Fonds für institutionelle Investoren. Das Volumen der auf 15 Jahre angelegten Projektfinanzierung beträgt knapp 90 Millionen Euro.

„Mit der Finanzierung dieses Windparks wurde ein weiteres Projekt mit unserem langjährigen Kunden KGAL erfolgreich umgesetzt. Die maßgeschneiderte Finanzierungslösung für diese komplexe und anspruchsvolle Projektstruktur konnte aufgrund unserer umfangreichen Markterfahrung in Frankreich zur Verfügung gestellt werden. Dies unterstreicht die starke Position der HSH Nordbank im europäischen Renewable-Sektor“, sagt Lars Quandel, Leiter Renewables der HSH Nordbank.

„Mit dem Abschluss der Finanzierung des Windparks ‚Seine Rive Gauche Nord‘, die die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der HSH Nordbank fortsetzt, ist für unsere Investoren ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung dieses Projekts gelungen. ‚Seine Rive Gauche Nord‘ ist das neunte KGAL-Projekt im französischen Wind-Onshore Markt und unterstreicht die starke Positionierung der KGAL“, so Michael Ebner, Leiter Infrastruktur bei der KGAL Gruppe.
 
07.11.2014   Ergebnisveröffentlichung Q4 GJ 2014: Geschäftsjahresausblick erreicht – Umsetzung der "Vision 2020" hat begonnen    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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- Die Umsatzerlöse des vierten Quartals erreichten das Vorjahresniveau und der Auftragseingang stieg um 2%. Das Book-to-Bill-Verhältnis betrug 1,01 und der Auftragsbestand von Siemens belief sich auf 100 Mrd. €. Auf organischer Basis, ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, stiegen die Umsatzerlöse um 1% und der Auftragseingang um 2%.
- Das Ergebnis Summe Sektoren stieg um 28% auf 2,195 Mrd. €, mit starken Ergebnisverbesserungen bei Industry sowie Infrastructure & Cities. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten legte um 36% zu.
Der Gewinn nach Steuern stieg im Vorjahresvergleich um 40% auf 1,498 Mrd. € und das unverwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 1,72 €.
- Der Free Cash Flow aus fortgeführten Aktivitäten betrug 3,400 Mrd. € und lag damit erheblich über dem Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten aber unter dem hohen Wert des Vorjahresquartals.
- Im gesamten Geschäftsjahr 2014 wuchsen Umsatzerlöse und Auftragseingang auf organischer Basis jeweils um 1% und das Book-to-Bill-Verhältnis betrug 1,09. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) stieg um 25%. Siemens schlägt eine Dividende von 3,30 € je Aktie vor.


"Wir haben die ursprünglich versprochenen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 erreicht und dabei erhebliche Fortschritte bei der Stärkung unseres Portfolios gemacht. Die Vision 2020 gibt eine klare strategische Richtung für die Zukunft vor."
Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG

Im vierten Quartal wurden die Aktivitäten des Krankenhausinformationssystemgeschäfts von Healthcare als nicht fortgeführte Aktivitäten klassifiziert. Die Ergebnisse der Vorjahresperiode werden auf vergleichbarer Basis gezeigt.

Die komplette Ergebnisveröffentlichung lesen Sie im angehängten PDF:
Ergebnisveröffentlichung
 
06.11.2014   Atos und die Salzburg AG schließen umfassenden Vertrag zur intelligenten Strommessung in Österreich    (Atos IT Solutions and Services GmbH / Firmendetailansicht)
Atos IT Solutions and Services GmbH
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Atos, ein führender Anbieter im Bereich Digital Business, wurde von der Salzburg AG, einem der bedeutendsten Energie- und Infrastrukturdienstleister in Österreich, als strategischer Partner ausgewählt. Als Projektträger leitet Atos die komplexe Umstellung von 470.000 Stromzählern auf Smart Meters und überwacht die dafür erforderliche Infrastruktur. Derzeit arbeitet ein internationales Expertenteam bestehend aus Atos und Atos Worldgrid Mitarbeitern aus vier Ländern an der Umstellung. Die intelligenten Stromzähler werden bis Ende 2019 entsprechend der EU-Richtlinie 2020 bei allen Verbrauchern in Salzburg installiert.

Das Implementierungsprogramm der Salzburg AG besteht aus insgesamt 17 Einzelprojekten. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten bringen Experten von Atos und Atos Worldgrid aus Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich ihre Erfahrungen und ihr Know-how im Bereich Smart Energy in 13 Projekte ein. Die neuen Messsysteme bieten zahlreiche Vorteile: Smart Meter helfen, Energie zu sparen, da die Verbraucher mehr Kontrolle über ihren Stromverbrauch erhalten. Zudem ermöglichen Smart Meter präzise Messwerte über den verbrauchten Strom. Die Netzqualität sowie der Service verbessern sich für die Endverbraucher ebenfalls signifikant. Und nicht zuletzt können die Nutzer ihren individuellen Stromverbrauch online einsehen.

Thomas Rieder, Smart Metering Programme Manager bei der Salzburg AG, kommentiert: "Die Umsetzung der Smart-Metering-Einführung stellt alle Netzbetreiber vor große Herausforderungen. Nach einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren haben wir uns aufgrund seiner herausragenden Erfahrung und Fachkenntnis für Atos als Projektträger entschieden. Atos hat bei den Smart-Metering-Einführungen in Italien und Frankreich bereits wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Wie vertrauen bei dieser komplexen Umstellung uneingeschränkt auf unseren langfristigen Partner."

Jerome de Parscau, CEO von Atos Worldgrid, ergänzt: "Atos Worldgrid ist in Europa bei der Implementierung von Smart-Metering-Systemen führend. Als einziger Dienstleister decken wir alle Anforderungen während des gesamten Prozesses ab: von den Übertragungsprotokollen über die Konzentratoren bis hin zur zentralen Datenverwaltung. Wir sind stolz darauf, an diesem Projekt mitzuarbeiten und der Salzburg AG das für den Erfolg dieser Umstellung erforderliche Know-how zur Verfügung zu stellen."

Die Energieeffizienzrichtlinie der EU sieht vor, dass bis 2020 in jedem EU-Land mindestens 80 Prozent der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen ausgestattet werden. Österreich hat sich dabei ein ambitioniertes Ziel gesetzt: In den nächsten fünf Jahren sollen rund 95 Prozent der bestehenden Anlagen auf ein intelligentes Messsystem umgerüstet werden.
 
06.11.2014   HSH Nordbank stockt Schatzanweisung für Schleswig-Holstein um 350 Mio. Euro auf    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank hat die im Juli begebene, fest verzinsliche Schatzanweisung des Landes Schleswig-Holstein (WKN SHFM40) erfolgreich von ursprünglich 150 Mio. Euro auf insgesamt 500 Mio. Euro aufgestockt. Die Anleihe stieß auf gute Nachfrage bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland.
Die Nominalverzinsung der Landesschatzanweisung mit Fälligkeit am 29. Juli 2022 beträgt 1,125 Prozent. Sie wurde zu einem Reoffer-Spread auf Basis Midswap minus 4 Basispunkte aufgestockt, was einer Rendite von rund 0,712 Prozent entspricht.

Neben der HSH Nordbank waren die Landesbank Hessen-Thüringen und die HSBC als Lead Manager an der Transaktion beteiligt. Die Anleihe notiert an der Hamburger Wertpapierbörse.
 
05.11.2014   Beschleunigte Digitalisierung treibt Wachstum von Axel Springer    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
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Konzernumsatz 6,9 Prozent über Vorjahr / EBITDA legt um 8,1 Prozent zu / Deutlicher Anstieg des Konzernüberschusses / Anteil der Auslandserlöse steigt auf 42,5 Prozent / Prognose für Gesamtjahr bestätigt

Axel Springer setzte den profitablen Wachstumskurs in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres fort. Die digitalen Geschäftsmodelle trugen mit kräftig steigenden Umsatz- und Ergebnisbeiträgen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. So entfielen im Berichtszeitraum mehr als 52 Prozent des Konzernumsatzes und nahezu 70 Prozent des Konzern-EBITDA auf die digitalen Aktivitäten. Insgesamt legte der Konzernumsatz von Januar bis September 2014 um 6,9 Prozent zu. Axel Springer verzeichnete dabei Umsatzzuwächse in allen Segmenten. Das Konzern-EBITDA erhöhte sich um 8,1 Prozent. Axel Springer konnte erneut seine EBITDA-Rendite steigern, sie erhöhte sich von 16,5 auf 16,7 Prozent.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE: „Axel Springer macht gute Fortschritte auf dem Weg zum führenden digitalen Verlag. Der Beitrag unserer digitalen Aktivitäten zum EBITDA steht kurz vor dem Sprung über die Marke von 70 Prozent. Nach erfolgreichen neun Monaten bestätigen wir unsere Ziele für das Gesamtjahr.“

In den ersten neun Monaten steigerte Axel Springer den Konzernumsatz um 6,9 Prozent auf EUR 2.177,9 Mio. (Vj.: EUR 2.037,2 Mio.). Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte legten die Konzernerlöse um 2,5 Prozent zu. Das um Sondereffekte und Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 8,1 Prozent auf EUR 363,9 Mio. (Vj.: EUR 336,7 Mio.). Hier wirkten sich steigende Ergebnisbeiträge der digitalen Medien, insbesondere der Rubrikenangebote, positiv aus. (...weiter)
 
05.11.2014   ThyssenKrupp expandiert weiter in China: Neues Werk in Changzhou eröffnet    (ThyssenKrupp AG / Firmendetailansicht)
ThyssenKrupp AG
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Komponentengeschäft ist Investitionsschwerpunkt in China / Neues Fertigungsverfahren erschließt Wachstumsoptionen in Asien, Südamerika, Europa

ThyssenKrupp CEO Dr. Heinrich Hiesinger hat heute ein neues Werk für Automobilkomponenten in Changzhou eröffnet. Am neuen Standort für Antriebstechnologie in der Provinz Jiangsu werden Zylinderkopfhaubenmodule für den chinesischen Automobilmarkt hergestellt. ThyssenKrupp hat rund 40 Millionen Euro in die neue Produktionsstätte investiert. Bis zu 200 Mitarbeitern werden hier jährlich rund eine Million Zylinderkopfhaubenmodule herstellen.
„Als breit aufgestellter Technologiekonzern spielt der chinesische Markt für uns eine wichtige Rolle. Unsere Strategie konzentriert sich vor allem auf den Mobilitätssektor Chinas. Mit unserer Aufzugssparte und unserem Komponentengeschäft konnten wir in diesem Segment in den vergangenen Jahren stark zulegen“, sagt Dr. Heinrich Hiesinger.
ThyssenKrupp ist heute mit fünf Geschäftsfeldern (Business Areas) in China aktiv. In den letzten drei Geschäftsjahren hat der Konzern über 400 Millionen Euro in neue Produktionsstandorte investiert. Für das Geschäftsjahr 2013/14 erwartet ThyssenKrupp einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro in China. Das entspricht einem Wachstum von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen betreibt im Land derzeit über zwanzig Produktionsstandorte und beschäftigt rund 16.800 Mitarbeiter.
Ein Schwerpunkt der Wachstumsinvestitionen der letzten Jahre in China lag auf dem Komponentenzuliefergeschäft für die Automobilindustrie. Fünf neue Werke hat der Essener Industriekonzern allein in den letzten 24 Monaten dort in Betrieb genommen. Die Investitionen dafür belaufen sich auf rund 340 Millionen Euro.
„Seit 1995 sind wir als Zulieferer von Fahrwerks- und Antriebskomponenten im Land vertreten. Die hohe Wachstumsdynamik der letzten Jahre sind wir mitgegangen und wollen auch zukünftig mit unseren Kunden in China weiter wachsen“, betont Dr. Karsten Kroos, CEO der Business Area Components Technology bei ThyssenKrupp. Die Business Area Components Technology, die das weltweite Komponentengeschäft für die Auto-, Bau- und Windindustrie bei ThyssenKrupp verantwortet, betreibt in China derzeit insgesamt elf Fertigungsstandorte. Mehr als 4.000 Mitarbeiter arbeiten in diesem Segment in China und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Umsatz von rund 750 Millionen Euro. Zwei Drittel davon entfielen auf die Automobilzuliefersparte. Das Produktspektrum in diesem Bereich umfasst Motorkomponenten wie Kurbel-, Nockenwellen und Zylinderkopfhaubenmodule aber auch Fahrwerkskomponenten wie Lenkungssysteme, Stoßdämpfer sowie Federn und Stabilisatoren. An drei Standorten in China werden zudem Komponenten und Bauteile für die Bau- und Windindustrie gefertigt. (...weiter)
 
04.11.2014   Lufthansa bestätigt Ergebnisprognose 2014 – Gewinn von einer Milliarde Euro trotz Streiks    (Lufthansa Group / Firmendetailansicht)
Lufthansa Group
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• Konzern erzielt 849 Millionen Euro operativen Gewinn in den ersten drei Quartalen und bestätigt Ergebnisprognose 2014 in Höhe von einer Milliarde Euro • Signifikante Fortschritte bei Kostensenkungen • Service-Gesellschaften mit guten Ergebnissen • Präsenzvertrieb der Lufthansa Verbund-Airlines soll gebündelt werden • Konjunkturelle Eintrübung beeinflusst Gewinnprognose für 2015: Ergebnis 2015 soll deutlich über Gewinn 2014 liegen

Die Deutsche Lufthansa AG hält nach einem schwierigen dritten Quartal und trotz einer Ergebnisbelastung in Höhe von insgesamt 170 Millionen Euro durch Streiks an ihrem Gewinnziel für 2014 fest. Rund eine Milliarde Euro operativen Gewinn will der Konzern im Gesamtjahr erzielen. Darin nicht enthalten sind Belastungen aus möglichen weiteren Streiks im Jahresverlauf. Die Prognose wird untermauert von einem guten Ergebnis zum Ende des dritten Quartals. Rund 849 Millionen Euro operativen Gewinn erwirtschaftete der Konzern von Januar bis September, 186 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten entspricht dies einem Gewinn von rund einer Milliarde Euro für die ersten neun Monate des Jahres. Im dritten Quartal betrug der Gewinn 735 Millionen Euro, ein Plus von 145 Millionen Euro gegenüber dem dritten Quartal 2013.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „Um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, arbeiten wir mit ganzer Kraft an der Umsetzung unseres Arbeitsprogramms mit sieben strategischen Handlungsfeldern. Qualität, Innovation und Effizienz stehen dabei im Fokus. Wir investieren massiv in Qualität und Service für unsere Kunden und wir erschließen neue Kundengruppen und Wachstumsmöglichkeiten mit neuen Strukturen und innovativen Geschäftsmodellen. Zudem entwickeln wir bestehende Geschäftsbereiche weiter, indem wir ihre Effizienz kontinuierlich steigern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dieser Strategie erfolgreich sein werden, denn Lufthansa hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass das Unternehmen flexibel auf den dynamischen Wandel der Märkte reagieren kann und aus Herausforderungen gestärkt hervorgeht.“

Das Arbeitsprogramm, das der Konzernchef Mitte Juli vorgestellt hatte, sieht vor, dass die Umsätze aus den Service-Gesellschaften und aus neuen Geschäftsmodellen auf bis zu 40 Prozent ansteigen sollen. Dazu beitragen soll unter anderem das Multi-Plattform-Konzept „WINGS“, in dem die Punkt-zu-Punkt-Verkehre der Passagier-Airlines gebündelt und neue Wachstumsmöglichkeiten erschlossen werden sollen. (...weiter)
 
04.11.2014   E.ON veräußert Beteiligung an finnischer Gasum Oy    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
E.ON Hanse AG
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E.ON hat heute seine 20-prozentige Beteiligung am finnischen Gasunternehmen Gasum Oy an den finnischen Staat veräußert. Gasum Oy ist im Import, in der Verteilung und im Vertrieb von Gas in Finnland tätig.

Der Kaufpreis für den E.ON-Anteil an Gasum beträgt 0,2 Milliarden Euro. Der Abschluss der Transaktion wird in Kürze erwartet.

Mit der Veräußerung setzt E.ON die Optimierung des Beteiligungsportfolios fort. Bereits 2013 hat das Unternehmen seine 34-prozentige Beteiligung am Kernenergie-Projekt Fennovoima und die finnischen Energieunternehmen E.ON Kainuu Oy und Karhu Voima Oy veräußert.

Auch das finnische Energieunternehmen Fortum Oy hat heute seine 31-prozentige Gasum Oy-Beteiligung an den finnischen Staat veräußert. Durch diese Transaktionen steigt die Beteiligung des finnischen Staats an Gasum Oy von 24 auf 75 Prozent.
 
03.11.2014   HSH Nordbank stockt Landesschatzanweisung für Rheinland-Pfalz auf 750 Mio. Euro auf    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
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Die HSH Nordbank hat die im September begebene, fest verzinsliche Schatzanweisung des Landes Rheinland-Pfalz (ISIN DE000RLP0603) erfolgreich um 250 Mio. Euro auf insgesamt 750 Mio. Euro aufgestockt. Starke Nachfrage bestand insbesondere bei inländischen institutionellen Investoren.
Die Nominalverzinsung der Landesschatzanweisung mit Fälligkeit am 3. September 2021 beträgt 0,50 Prozent. Sie wurde zu einem Reoffer-Spread auf Basis Midswap minus 6 Basispunkte aufgestockt, was einer Rendite von rund 0,615 Prozent entspricht.

Neben der HSH Nordbank waren die Landesbank Hessen-Thüringen, LBBW und WGZ BANK als Lead Manager an der Transaktion beteiligt. Die Anleihe notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse.
 
03.11.2014   Vattenfall prüft Optionen für die Eigentümerstruktur seines Braunkohlegeschäfts    (Vattenfall GmbH / Firmendetailansicht)
Vattenfall GmbH
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Vattenfall untersucht strategische Optionen für seine Aktivitäten im Tagebau und in der Braunkohleverstromung

Magnus Hall, CEO und Präsident von Vattenfall AB:
“Unsere Strategie sieht klar eine Reduzierung unserer Kohlendioxidexponierung und eine Umstellung unseres Erzeugungsportfolios auf erneuerbare Energien vor. Der Verwaltungsrat hat entschieden, dass Vattenfall Optionen für eine nachhaltige und neue Eigentümerstruktur seines Braunkohlegeschäfts prüfen wird.

Wir verstehen die gegenwärtige und künftige Bedeutung der Stromerzeugung aus Braunkohle für die regionale Wirtschaft und für Deutschlands Energiepolitik. Die Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen sind wichtige Ansprechpartner für Vattenfall in der Lausitz und wir setzen auch weiterhin auf den engen Dialog.“

Seinen übrigen Geschäftsaktivitäten in Deutschland – Fernwärme, Vertrieb und Verteilnetze sowie Handel, Windkraft und weitere Energieerzeugung – bleibt Vattenfall weiterhin vollauf verpflichtet.
 
30.10.2014   Boni sind zurück – aber strikter reguliert und mit veränderten Zielen    (Aon Holding Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
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Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 waren Boni generell im Kreuzfeuer der Kritik und europaweit wurden gerade im Finanzdienstleistungssektor Bonuszahlungen durch die Aufsichtsbehörden begrenzt oder zurückgestellt. Dennoch steigen die Bonuspläne in Zielhöhe insgesamt in Europa – in allen Branchen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „European Bonus & Sales Compensation Survey“ des Vergütungsspezialisten Aon Hewitt.
Insgesamt ist die Stimmung unter den europäischen Unternehmen deutlich positiver im Vergleich zur Befragung im Jahr 2011. Besonders signifikant: Bei einem Großteil der Studienteilnehmer sind mittlerweile sämtliche Unternehmensbereiche bonusberechtigt. Dies begründet sich in dem Vorhaben der Verlagerung fixer Gehaltsanteile in variable Vergütung sowie dem Wunsch der Verknüpfung von Vergütung mit wichtigen Unternehmenszielen wie Kundenservice. 32 Prozent der Befragten knüpfen die Berechtigung der variablen Lohnbestandteile bereits an die Einstufung aus der internen Stellenbewertung an. Weiterhin zeigt die Studie die zunehmend stärkere Unterscheidung in Bonusausschüttung anhand der tatsächlich erbrachten Leistung der Mitarbeiter, was in der Vergangenheit nicht so konsequent zu beobachten war.


Die Studie zeigt ebenfalls deutlich auf, dass hohe Bonuszahlungen nicht mehr einfach zu erreichen sind. Das sei laut Marco Reiners, Market Leader Reward Central Europe bei Aon Hewitt, definitiv ein Vermächtnis der zurückliegenden schweren Jahre sowie des scharfen öffentlichen Blicks auf die variablen Lohnbestandteile. Bevor Bonuszahlungen geleistet werden, setzt die Mehrheit der Unternehmen heute auf unternehmensweite Leistungsschwellen wie beispielsweise ein Gewinnniveau, das zunächst erreicht werden muss. 2011 waren es gerade einmal zehn Prozent der Befragten, die auf derartige Richtlinien zurückgriffen. Bei 74 Prozent wurden schlechte individuelle Leistungen im letzten Jahr sogar mit einem kompletten Aussetzen der Bonuszahlungen geahndet. Weniger als die Hälfte der Studienteilnehmer griffen noch 2011 zu diesem Mittel. Reiners dazu: „Statt den Sinn von Bonuszahlungen zu diskutieren, fokussieren sich die Unternehmen darauf, diese nutzbringend einzusetzen.“ 94 Prozent der Studienteilnehmer haben Prozesse zur Prüfung von Kosten und Nutzen eingeführt.

Bonuszahlungen weiterhin fester Bestandteil der Gesamtvergütung
Andererseits wird eine höhere individuelle Leistung des Mitarbeiters in zunehmendem Maße gut entlohnt. Ein kleiner Anteil der teilnehmenden Unternehmen setzt hierfür sogar die Obergrenze der Bonuszahlungen herauf oder verzichtet schlicht vollständig darauf, um einen gesteigerten Anreiz für individuelle Bestleistungen zu geben. Alles in allem zeigt die Studie auf, dass Bonuszahlungen in ganz Europa wieder ein integraler Bestandteil des Belohnungssystems für Manager und Mitarbeiter geworden sind. Wie die Mehrheit der befragten Unternehmen berichtet, befinden sich jedoch die Bonuspläne in der Neugestaltung. So geben nahezu 40 Prozent an, dass sie die Kriterien der Leistungsbewertung überarbeiten. Um das Verständnis der Mitarbeiter für die Bonusmodelle zu erhöhen, beabsichtigen 38 Prozent der Studienteilnehmer zusätzliche Trainings und Kommunikationsmaßnahmen in den nächsten zwölf Monaten. Die Unternehmen gaben außerdem an, dass der enge Fokus auf einige Schlüsselleistungsmerkmale in Kombination mit realistischen Zielsetzungen und Unterstützung der Mitarbeiter auf höchster – und kommunikativer – Ebene den Erfolg der neuen Bewertungspläne gewährleistet. „Nachdem wir nun die Rezession hinter uns gelassen und eine positivere Wirtschaftsphase vor uns haben, nutzen europäische Unternehmen variable Vergütungsmodelle bewusster“, ist sich Reiners sicher. „Ziel ist es, die Boni tatsächlich variabel und sehr leistungsorientiert zu gestalten, und sowohl für die unternehmensweiten als auch die individuellen Leistungen zu belohnen.“

Über die Studie
Aon Hewitt führt die Untersuchung „European Bonus & Sales Compensation Survey“ im zweijährigen Rhythmus durch. Die teilnehmenden Unternehmen kommen aus 15 europäischen Ländern und 21 Branchen. Die Analyse zeigt nicht nur, unter welchen Aspekten Bonuszahlungen gewährt und berechnet werden. Sie gibt zudem einen Einblick in die wirtschaftliche Situation europäischer Unternehmen, die sich zunehmend entspannt.
 
30.10.2014   Geomarketing – kleine Fangemeinde, große Wirkung    (Steria Mummert Consulting AG / Firmendetailansicht)
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Investitionen in standortbezogenes Marketing – Location Based Services (LBS) – können sich auszahlen. Denn mit Geomarketing sind Unternehmen mit relativ überschaubarem Aufwand in der Lage, eine stabile konsumfreudige Kundschaft zu erreichen. Zwar nutzt nur knapp ein Drittel der Deutschen Dienste wie Around me und Google Maps, diese sind aber umso kauffreudiger. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie „Potenzialanalyse Big Data Analytics“ von Steria Mummert Consulting.

Mit dem richtigen Angebot wächst die Kauflust der Deutschen. Bei Diensten, die auf Geomarketing basieren, erhalten Anwender im Tausch gegen Standortdaten und gegebenenfalls persönliche Vorlieben Hinweise auf passende Produkte in ihrer Nähe. Besonders deutlich wird die Relevanz von LBS, wenn man betrachtet, wie häufig diese Services einen Kaufimpuls auslösen. Gut jeder fünfte Nutzer von standortbezogenen Diensten gibt an, dadurch häufig ein Produkt erworben oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen zu haben – also beispielsweise einen Restaurantbesuch. Bei weiteren 41 Prozent führt LBS gelegentlich zu einem Kauf.
Wie die Umfrage weiter zeigt, teilt sich Deutschland in der Frage von Geomarketing in drei, sehr ähnlich breit aufgestellte Segmente: 43 Prozent aller Befragten halten diese Form der Produktvermarktung für hilfreich oder absolut hilfreich. 23 Prozent der Deutschen kennen diese Form des Marketings bislang noch nicht und 38 Prozent der Umfrageteilnehmer weigern sich, ihre Daten für Geomarketing an Unternehmen weiterzugeben.
„Unternehmen müssen eine Antenne dafür entwickeln, dass der Standort, an dem sich Menschen aufhalten einen relevanten Einfluss auf deren Kaufbereitschaft hat“, sagt Dr. Carsten Dittmar, Senior Manager im Bereich Enterprise Information Management bei Steria Mummert Consulting. „Jedoch verlangen Kunden für die Preisgabe Ihrer Standortdaten einen erkennbaren Gegenwert, beispielsweise in Form von zusätzlicher Information, Verbraucherfreundlichkeit oder eines finanziellen Mehrwerts. Die eigentliche Herausforderung besteht somit darin, LBS in ein schlüssiges Gesamtkonzept zu integrieren, das Kunden bereitwillig aufgreifen und zudem auch regelmäßig nutzen. Nur dann gelingt die Mobilisierung kaufwilliger Konsumenten mit vergleichsweise geringem Aufwand.“

Über die Studie
Im Rahmen der repräsentativen Studie „Potenzialanalyse Big Data Analystics“ wurden im Auftrag von Steria Mummert Consulting 1.000 Endkunden in Deutschland befragt. Die Umfrage erfolgte im Januar 2014 über ein Online-Panel. Die Daten sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung, gewichtet nach dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Die Studie ist hier erhältlich: http://bit.ly/BigDataMK
 
29.10.2014   Imtech announces share consolidation ratio of 500 for 1    (Imtech Deutschland GmbH & Co. KG / Firmendetailansicht)
Imtech Deutschland GmbH & Co. KG
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Royal Imtech announces that it has set a consolidation ratio at 500:1 for the share consolidation previously announced in its 26 August 2014, 25 September 2014 and 23 October 2014 press releases.

As a result, every 500 ordinary shares, with nominal value 0.01 euro (ISIN NL0006055329) (the “Ordinary Shares”) will be consolidated into one (1) ordinary share with nominal value 5.00 euro (ISIN NL0010886891) (the “Consolidated Ordinary Shares”).

If, after the Share Consolidation, a holder of Ordinary Shares holds a number of Ordinary Shares through the giro system which is not exactly divisible in accordance with the consolidation ratio above, his bank or broker will round the number of Ordinary Shares held by that holder of Ordinary Shares up or down, in accordance with the particular contractual arrangement between that bank or broker and the holder of Ordinary Shares. Settlement and rounding-off will be done in the customary manner by the banks or brokers. Reference is made to the agenda of the extraordinary general meeting of shareholders held on 7 October 2014 for a more detailed explanation on the consequences for individual shareholders.

The trading of the Consolidated Ordinary Shares will start on 28 October 2014. The last day of trading in the Ordinary Shares will therefore be today. Today, the ticker symbol will change temporarily from IM to IMCO. On 28 October 2014, the ticker symbol will change back to IM.

As announced in the 25 September 2014 press release, the tick size will be adjusted from 0.0001 euro back to its original size of 0.001 euro as of 1 November 2014.
 
29.10.2014   Debeka weiter auf Wachstumskurs - jetzt Nummer 5 im Markt    (Debeka-Gruppe / Firmendetailansicht)
Debeka-Gruppe
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Neue Studie des „Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste“

Die Debeka-Versicherungsgruppe ist der fünftgrößte Versicherungskonzern in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Die Marktanteile der Anbieter auf dem Deutschen Erstversicherungsmarkt“ des Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste (KIVI GmbH).

Danach hält die Debeka 2013 einen Marktanteil von 5,1 % und hat damit die AXA vom fünften Platz der Versicherungskonzerne in Deutschland verdrängt. Vor ihr liegen unverändert Allianz, Generali, ERGO und R+V. Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, erklärt dazu: „Die neue Studie der Kölner Analysten kommt zum Ergebnis, dass die Debeka ihre Beitragseinnahmen seit 2006 um 32 % auf über 9,5 Milliarden Euro gesteigert und damit ihren Marktanteil deutlich ausgebaut hat. Auch für das laufende Jahr rechnen wir mit einem weiteren Wachstum in allen Bereichen. Diese außergewöhnliche Entwicklung ist das Resultat unserer Philosophie, die ausschließlich auf die Mitgliederinteressen ausgerichtet ist. Als Versicherungsgruppe, die unverändert auf dem Selbsthilfe- und Gegenseitigkeitsgedanken basiert, haben wir nämlich nur einen Auftrag: Unsere Mitglieder mit hervorragenden Produkten und erstklassigem Service zu überzeugen. Offenbar gelingt uns das in hohem Maße.“

Informationen zur Studie:
Die Marktanteile der Versicherungsanbieter werden seit 1999 durch die KIVI GmbH, Kölner Institut für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste, veröffentlicht. Die KIVI GmbH ist aus dem Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln hervorgegangen und wurde von Prof. Dr. Dieter Farny mitbegründet. Die Ermittlung der Marktanteile basiert auf den gebuchten Bruttobeiträgen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft der Anbieter. Rückversicherer und Pensionskassen werden nicht berücksichtigt.
 
28.10.2014   Deutsche Sparer trotzen dem Zinstief    (Deutsche Postbank AG / Firmendetailansicht)
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Die historisch niedrigen Zinsen halten die Deutschen nicht vom Sparen ab. Rund 77 Prozent der Bundesbürger legen Geld auf die hohe Kante, so eine Postbank Umfrage – auch wenn die aktuelle Zinsentwicklung jeden Vierten zum Geldausgeben verführt.

Die derzeit wenig attraktive Zinssituation kann den Deutschen die Sparlust nicht verderben: Laut einer aktuellen Emnid-Vergleichsumfrage im Auftrag der Postbank legen rund 77 Prozent der Bundesbürger Geld auf die hohe Kante. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres (77 Prozent) und übertrifft den Wert von 2012 (73 Prozent) leicht. Aktuell sparen 41 Prozent der Befragten jeden Monat, 23 Prozent unregelmäßig (zum Beispiel einen Teil des Weihnachtsgeldes oder der Steuerrückzahlung) und zwölf Prozent regelmäßig mehrmals im Jahr. Ganz unbeeindruckt lässt die derzeitige Wirtschaftslage die Deutschen jedoch nicht: Jeder Dritte hat im vergangenen halben Jahr sein Sparverhalten geändert. 16 Prozent haben das Sparen gänzlich aufgegeben, knapp zwölf Prozent legen mehr zurück und neun Prozent sparen weniger. Während im Osten der Republik eher mehr Rücklagen gebildet werden (Ost: 16 Prozent, West: elf Prozent), stellen mehr Westdeutsche das Sparen ein (West: 17 Prozent, Ost: 13 Prozent).

Die Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank scheinen ihr Ziel zu erreichen und kurbeln den Konsum kräftig an. Auch bei den Deutschen sitzt das Geld lockerer: Laut Postbank Umfrage motiviert die Entwicklung der Zinsen im letzten halben Jahr jeden Vierten, mehr Geld auszugeben. 17 Prozent nutzen dazu ihre Ersparnisse, zwölf Prozent die laufenden Einnahmen. Knapp elf Prozent geben angesichts der niedrigen Zinsen weniger aus. Vor allem die weiblichen Befragten werden von den niedrigen Zinsen zu ausgiebigeren Shoppingtouren motiviert. 29 Prozent der Frauen erhöhten ihre Ausgaben, im Vergleich dazu aber nur 21 Prozent der Männer. "Neben den günstigen Zinsen steigern derzeit die positive Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung sowie die niedrige Inflation den Konsum", erläutert Chefanlagestratege Marco Bargel von der Postbank. "Nichtsdestotrotz sparen die Deutschen unbeirrt weiter. Mehr als 78 Prozent derjenigen, die ihre Ausgaben aufgrund der niedrigen Zinsen erhöht haben, bilden trotzdem Rücklagen. Da wir hierzulande über eine tief verwurzelte Sparkultur verfügen, ist die aktuelle Zinssituation lediglich eine Momentaufnahme. Die Mehrheit der Anleger plant mit Weitsicht."

 
28.10.2014   HSH Nordbank hat europaweiten Stresstest bestanden    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
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- CET1 nach AQR beträgt 10,0 Prozent plus 2,3 Prozentpunkte Puffer
- CET1 nach AQR und Stresstest beträgt 6,1 Prozent
- Ergebnis zeigt die Kapitalstärke der Bank

Die HSH Nordbank hat den gemeinsamen Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) für die systemrelevanten Banken im Euroraum dank ihrer soliden Kapitalausstattung erwartungsgemäß bestanden. Im Bilanzcheck, dem Asset Quality Review (AQR), als Basis für den nachgelagerten Stresstest, schnitt die Bank gut ab. Die harte Kernkapitalquote (CET1) der HSH Nordbank nach AQR von 10,0 Prozent zuzüglich 2,3 Prozentpunkte Puffer aus der Kapitalschutzklausel übertrifft die Mindestquote von 8,0 Prozent klar. Im Stresstest-Gesamtergebnis, das ausgehend vom AQR ein hypothetisches Extremszenario der Jahre 2014 bis 2016 unterstellt, beträgt die CET1 der HSH Nordbank 6,1 Prozent. Hier lag die Mindestquote bei 5,5 Prozent. Die im Sommer 2013 von sieben auf zehn Milliarden Euro wieder aufgestockte Garantie der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein hat zu diesem guten Resultat entscheidend beigetragen.
Die EZB bestätigt damit, dass die HSH Nordbank im derzeitigen Umfeld solide kapitalisiert ist. Darüber hinaus hält die Bank auch den hypothetischen Annahmen im Extremszenario des Stresstests wie etwa einer scharfen Rezession, nochmaligen massiven Belastungen und größeren Verwerfungen der Weltwirtschaft stand.

„Dieses positive Ergebnis ist wichtig für die HSH Nordbank, unsere Kunden und die gesamte Belegschaft. Unser Blick ist jetzt klar in die Zukunft gerichtet. Im Rahmen des noch laufenden EU-Beihilfeverfahrens werden wir die strategischen und strukturellen Herausforderungen konzentriert weiter angehen“, sagte Constantin von Oesterreich, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank.

Die Kernkapitalquote im AQR wurde nach eingehender Prüfung der Kreditportfolien, insbesondere im Bereich Schifffahrt, von unabhängigen Wirtschaftsprüfern im Auftrag der EZB ermittelt. Obwohl die dabei vorgenommenen pauschalen Bewertungsabschläge auf die diskontierten Cash-Flows der Schiffe deutlich über denen aller anderen Assetklassen lagen, hat die HSH Nordbank schon im AQR ihre Kapitalstärke bewiesen.

„Der AQR demonstriert die gute Risikotragfähigkeit der Bank. Mit mehr als 12 Prozent harter Kernkapitalquote zeigt die HSH Nordbank einen soliden Wert. Unser konsequentes Bilanzmanagement und die Garantie der Länder haben sich bewährt“, sagte Constantin von Oesterreich.

BILANZMANAGEMENT UND ABBAU DER ALTLASTEN GREIFEN
Das positive Abschneiden der HSH Nordbank im AQR und Stresstest ist für den Vorstand eine Bestätigung seiner Strategie. „Wir haben mit der frühzeitigen Stärkung der Kapitalpositionen, dem fortgeschrittenen Abbau unserer Altlasten und einem konsequenten Kostenmanagement entscheidende Schritte zur dauerhaften Stabilisierung der Bank eingeleitet. Diesen Weg werden wir konsequent weiter gehen. Alles dies erfolgt im Einklang und mit Unterstützung unserer Eigentümer“, sagte Stefan Ermisch, Finanzvorstand der HSH Nordbank.

Das Comprehensive Assessment der EZB bestand aus den zwei Hauptelementen AQR und dem Stresstest. Diese Maßnahmen haben in erster Linie regulatorischen Charakter und werden die Ergebnisrechnung der HSH Nordbank 2014 aus heutiger Sicht nicht wesentlich beeinflussen. Zum 1. Halbjahr 2014 hatte die HSH Nordbank einen Gewinn vor Steuern von 432 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 137 Mio. Euro) ausgewiesen. Nach Steuern verblieb ein Konzernüberschuss von 301 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 130 Mio. Euro).
 
27.10.2014   Direktvermarktungs-Portfolio von Vattenfall legt deutlich zu    (Vattenfall GmbH / Firmendetailansicht)
Vattenfall GmbH
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Vattenfall konnte im Jahr 2014 die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien deutlich steigern. Binnen Jahresfrist stieg das Portfolio der Ökostrom-Anlagen in der Vattenfall-Vermarktung von rund 1.800 MW auf nunmehr rund 2.600 MW – ein Zuwachs von insgesamt knapp 45 Prozent. Die hinzugewonnene Leistung der Ökostrom-Anlagen unterteilt sich in etwa zu 70 Prozent in Wind und zu 30 Prozent in Photovoltaik.

„Seit dem 1. August 2014 sind Betreiber von neuen Windenergieanlagen verpflichtet, ihren Strom ausschließlich direkt zu vermarkten. Dieses Instrument ist nicht neu, verlangt aber viel Know-how und entscheidet letztlich über den Erfolg eines Projekts. Denn jeder Betreiber muss die Erzeugung seiner Anlagen prognostizieren, so genannte Produktionsfahrpläne erstellen und bei Abweichungen von diesen Fahrplänen Strom handeln oder Ausgleichsenergie nutzen“, erläutert Holger Radtke, Leiter Wholesale bei Vattenfall.

Die erforderlichen Prozesse für eine erfolgreiche Direktvermarktung gehören zum Kerngeschäft von Vattenfall. Hausinterne Prognoseteams für Wind und Photovoltaik erstellen speziell auf die Kundenanlagen zugeschnittene Forecasts für die optimierte Vermarktung auf den Handelsmärkten. Zudem kann Vattenfall die Umsetzung der geforderten Fernsteuerbarkeit von EE-Anlagen übernehmen. Die Bewirtschaftung der Anlagen ist 24 Stunden an 7 Tagen die Woche durch ein Schichtteam gewährleistet.

Im Bereich der Onshore-Windenergie ließen sich Projekte in Deutschland bisher zu attraktiven Konditionen und mit geringen Eigenkapitalquoten finanzieren. Grundlage hierfür war das bisherige Festpreissystem auf Basis des alten EEG, das für geringe Risikobewertungen durch Banken sorgte. „Mit dem neuen EEG findet ein Wandel statt: vom Garantiepreis zu einem Marktpreis, der von verschiedenen Faktoren abhängt. Das sorgt für Verunsicherung bei Planern, Grundstückseigentümern und Finanzinstituten, wodurch die Risiken für neue Windprojekte steigen können. Diese Risiken bewerten Banken dann mit Aufschlägen bei der Finanzierung oder höheren Eigenkapitalquoten. Das - und die insgesamt niedrigere Vergütung - machen Projektfinanzierungen und die Projektumsetzung deutlich schwieriger. Hier kann ein erfahrener und finanziell stabiler Direktvermarkter als langfristiger Partner für die nötige Sicherheit sorgen“, so Radtke weiter.

Insbesondere im Segment der Windenergie – onshore und offshore – will Vattenfall sein Direktvermarktungs-Portfolio weiter ausbauen. Hier kommt dem Unternehmen die Expertise als einer der größten Betreiber von Windparks an Land und auf See zugute. Vattenfall hat aktuell in seinen Märkten mehr als 1.000 Windturbinen mit einer installierten Leistung von 1,9 Gigawatt (GW) in Betrieb.
 
27.10.2014   HASPA-Gruppe besteht EZB-Stresstest erfolgreich    (Hamburger Sparkasse AG / Firmendetailansicht)
Hamburger Sparkasse AG
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute die Ergebnisse der
Bilanzprüfung und des Stresstests veröffentlicht. Diesen mussten sich insgesamt 130 Banken in Europa, darunter 24 deutsche Institute einschließlich der HASPA-Gruppe unterziehen, die aufgrund ihrer Bilanzsumme als bedeutend eingestuft wurde. Wie erwartet hat die HASPA Gruppe mit ihrer Tochter Hamburger Sparkasse AG (Haspa) den Stresstest erfolgreich bestanden. Die EZB bestätigte, dass das Geschäftsmodell der Haspa risikoarm ist. Die HASPA-Gruppe verfügt über eine gute Eigenkapitalausstattung mit einer Kernkapitalquote in Höhe von 12,5 Prozent. Auch im Stressszenario kann sie mit 10,7 Prozent immer noch fast doppelt so viel Eigenkapital ausweisen wie von der europäischen Bankenaufsicht gefordert.
„Die Haspa betreibt ein nachhaltiges, auf die Region ausgerichtetes Geschäftsmodell, das besonders risikoarm ist. Im positiven Ergebnis der EZB sehen wir uns bestätigt“, sagt Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der HASPA Finanzholding und der Hamburger Sparkasse AG.
„Wir haben für diesen sehr aufwendigen Prozess mehr als 20 Mitarbeiter abgestellt sowieexterne Berater hinzugezogen. Obwohl die Datenanforderungen auf die Belange international operierender Banken ausgerichtet waren, freuen wir uns, dass die EZB auch das regionale
Geschäftsmodell einer Sparkasse zutreffend gewürdigt hat.“
 
25.10.2014   RWE Effizienz auf der eCarTec in München    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- E-Mobility-Messe: Ausbau der Ladeinfrastruktur weiterhin wichtiges Thema
- Hochgenaue und eichrechtskonforme Abrechnungssysteme
- Interessante Lösungen für Geschäftskunden

Das Neueste in Sachen Elektromobilität wird auch in diesem Jahr auf der eCarTec in München präsentiert. Bei der internationalen Leitmesse für Elektro- und Hybrid-Mobilität, die vom 21. bis 23. Oktober stattfindet, ist die RWE Effizienz GmbH mit einem Messestand vertreten.

Ladeinfrastruktur ist wichtig für den Erfolg von Elektromobilität
Das Unternehmen zeigt, wie es durch innovative Lösungen maßgeblich dazu beiträgt, „E-Mobility“ Realität werden zu lassen. Dazu gehört der Ausbau einer intelligenten Ladesäuleninfrastruktur sowie ein bequemes, kostengünstiges und frei zugängliches Netz von Stationen zum Laden von Ökostrom. Damit schafft RWE die wesentlichen Voraussetzungen, um Elektroautos flächendeckend auf die Straßen zu bringen.

Offene, frei verfügbare Schnittstellen zwischen den verschiedenen IT-Systemen in der Ladeinfrastruktur-Kette werden von RWE seit jeher favorisiert. Das Unternehmen hat sich daher auch der Open Charge Alliance (OCA) angeschlossen, einem weltweiten Konsortium führender öffentlicher und privater Organisationen und Unternehmen. Das Konsortium will Insellösungen vermeiden. Es fördert die Weiterentwicklung des „Open Charge Point Protocols“ OCPP sowie weitere offene Standards. Mittels OCPP können sich auch Anbieter von Fremdhardware an das IT-Backend von RWE anbinden.

Auch beim eigentlichen Ladevorgang und der Abrechnung hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. RWE Effizienz setzt nach wie vor auf den Standard „Plug & Charge“. Er ermöglicht Vertragskunden eine vollautomatische Freischaltung von Ladevorgängen ohne telefonische Anmeldung, Chip-Karten oder PIN-Codes. Die Abrechnung erfolgt nach Kilowattstunden und ist eichrechtskonform. Erst kürzlich hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig mit RWE Effizienz erstmals einem Ladesäulenanbieter die Zulassung der Ladestationen nach dem deutschen Eichrecht erteilt.(...weiter)
 
24.10.2014   MANN+HUMMEL und Fiege bauen neues Logistikzentrum - Spatenstich für Lieferanten-Logistikzentrum in Marklkofen    (Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg / Firmendetailansicht)
Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg
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Der erste Erdaushub für die Entstehung des neuen Lieferanten-Logistikzentrums (LLZ) des Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL ist getan: Durch den Spatenstich in Marklkofen, Niederbayern, am 21. Oktober 2014 in unmittelbarer Nähe des Produktionswerks von MANN+HUMMEL, wurde die neue Partnerschaft zwischen MANN + HUMMEL und Fiege Industrial Logistics, des Industrielogistikbereichs von Fiege, besiegelt.

Fiege übernimmt den Bau und den Betrieb des neuen LLZ, das über eine Hallenfläche von circa 33.000 Quadratmetern verfügen wird. Die Gebäudeabmessungen betragen 224 Meter mal 133 Meter bei 14 Metern Höhe. Das Investitionsvolumen für die Baumaßnahme liegt bei rund 20 Millionen Euro. Dort werden voraussichtlich ab Sommer 2015 die gesamten Kaufteile und Halbwaren für die Produktion von MANN+HUMMEL in Marklkofen gelagert. „Dieser Spatenstich markiert den Beginn einer neuen Partnerschaft, auf die wir uns sehr freuen. Der Bau in Marklkofen ist für Fiege nicht nur ein erfreulicher weiterer Schritt in den süddeutschen Raum. Vielmehr zeigt die Übernahme der extrem sensiblen industriellen Produktionslogistik für MANN+HUMMEL die Leistungsfähigkeit der Lösungen von Fiege Industrial Logistics", so Peter Scherbel, Vorstand der Fiege Gruppe.

Durch den Bau der neuen Logistikhalle wird sich nicht nur die Kapazität des LLZ von 15.000 auf 20.000 Lagereinheiten erhöhen. Auch die Flexibilität und Materialverfügbarkeit wird spürbar erhöht werden. Die Anbindung der neuen Hallen an das Bestandswerk erfolgt zum überwiegenden Teil über ein führerloses Transportsystem (FTS) und mit Shuttles.

Das von Fiege vorgelegte Konzept sieht die Konsolidierung des Materials für MANN+HUMMEL in dem neuen Lager und den Abbau der Außenlager, sowie der bisher als Lager genutzten Flächen auf dem Produktionsgelände vor. Durch diese Maßnahmen werden zukünftig Lkw-Transporte in einer Größenordnung von rund 42.000 Transportkilometern pro Jahr eingespart. „Das geplante Lieferanten-Logistikzentrum ist ein wichtiger Baustein zur Optimierung unserer Werksstruktur und wird damit wesentlich zur notwendigen Materialflussoptimierung beitragen", so Bernhard Wimmer, Werkleiter des Werks von MANN+HUMMEL in Marklkofen. „Darüber hinaus werden mit Hilfe des Zentrums die Belastungen der Region durch den LKW-Verkehr deutlich reduziert."
 
24.10.2014   EVG erhält neuen Investor    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
E.ON Hanse AG
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Die E.ON SE und die VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) – veräußern ihre gemeinsame Beteiligung an der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH (EVG), Erfurt. Beide Unternehmen halten jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile an der EVG. Mit dieser Veräußerung setzen E.ON und VNG die Strategie fort, ihre Beteiligungsportfolien zu optimieren. Käufer ist der First State European Diversified Infrastructure Fund (EDIF), der Asset-Manager der Commonwealth Bank of Australia. EDIF erwarb bereits 2013 die Ferngas Nordbayern GmbH, Nürnberg. Der Verkauf der EVG steht noch unter dem üblichen kartellrechtlichen Vorbehalt. Die Entscheidung des Bundeskartellamts wird in den kommenden Wochen erwartet. Über den Kaufpreis haben VNG, E.ON und First State Investments Stillschweigen vereinbart.

Die EVG ist Eigentümerin des Ferngasnetzes und Holding der Netzgesellschaft Erdgastransportgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH (ETG) sowie mehrerer Minderheitsbeteiligungen an Energieversorgern und -dienstleistern. Sie wurde noch vor der Wirtschafts- und Währungsunion am 10. April 1990 gegründet. Die damalige Ruhrgas AG und VNG beteiligten sich jeweils zur Hälfte an der neuen Gesellschaft. Aufgabe war der Aufbau einer flächendeckenden Versorgung Thüringens und der umliegenden Gebiete mit Erdgas.
 
23.10.2014   ThyssenKrupp erhält Folgeauftrag für Zementanlage in Saudi-Arabien    (ThyssenKrupp AG / Firmendetailansicht)
ThyssenKrupp AG
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Auftragswert von rund 100 Mio € – Inbetriebnahme für 2016 geplant

ThyssenKrupp Industrial Solutions, der Anlagenbauer des ThyssenKrupp Konzerns, hat von Al Sawfa Cement Company, Saudi-Arabien, den Auftrag zum Bau einer kompletten Zementproduktionslinie erhalten. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 100 Mio €. Die neue Anlage wird 5.300 Tagestonnen Zementklinker produzieren und in Jabal Farasan, ca. 150 km nordöstlich von Jeddah, parallel zu der bereits bestehenden Linie errichtet. Diese ebenfalls von ThyssenKrupp Industrial Solutions gelieferte Zementlinie ging im Jahr 2009 in Betrieb.
Dr. Hans Christoph Atzpodien, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp Industrial Solutions: „Dieser Folgeauftrag zeigt, dass unsere Strategie richtig ist, technologische Kompetenz mit einer starken Präsenz in den Wachstumsregionen zu verbinden. So profitieren wir vom Ausbau der Infrastruktur und der weiteren Urbanisierung in vielen aufstrebenden Märkten. Mit unserer Ingenieurkunst tragen wir zugleich dazu bei, dieses Wachstum ressourcenschonend zu gestalten.“
Für die neue Zementlinie in Jabal Farasan liefert ThyssenKrupp Industrial Solutions die komplette Anlage von der Rohmaterialaufbereitung über die Klinkerherstellung bis zur Zementverladung. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2016 vorgesehen.
Die ganze Bandbreite des Spezial- und Großanlagenbaus sowie eine zum Teil Jahrhunderte zurückreichende Schiffbautradition sind die Stärken der Business Area Industrial Solutions. Ingenieurkunst steht im Zentrum des unternehmerischen Erfolgs. Globales Projektmanagement, erstklassige Systemintegration, zuverlässiges Einkaufs- und Lieferantenmanagement und ein Angebot an Dienstleistungen, das höchsten Ansprüchen genügt, sind die Basis für nachhaltige Kundenzufriedenheit. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden an über 70 Standorten ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio ein Höchstmaß an Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert.
 
22.10.2014   Lufthansa stellt IT zukunftsfähig auf    (Lufthansa Group / Firmendetailansicht)
Lufthansa Group
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• IT-Partnerschaft mit IBM kurz vor Abschluss
• Senkung der IT-Infrastrukturkosten um durchschnittlich rund 70 Mio. EUR p.a.
• Aufspaltung der Lufthansa Systems AG


Im Zuge der Neuausrichtung der Konzern-IT wird die Deutsche Lufthansa AG zeitnah eine langfristige IT-Partnerschaft vereinbaren. Die Vereinbarung soll vorsehen, dass Lufthansa die gesamten IT-Infrastrukturleistungen im Konzern an IBM vergibt. Gleichzeitig soll der IT-Konzern den Geschäftsbereich Infrastruktur der heutigen Lufthansa Systems AG übernehmen. Der Outsourcing-Vertrag soll eine Laufzeit von 7 Jahren haben. Damit profitiert Lufthansa dauerhaft von einer Senkung der IT-Infrastrukturkosten um durchschnittlich rund 70 Mio. EUR pro Jahr. Ein entsprechendes Angebot liegt vor und soll jetzt final verhandelt werden.

Durch die Transaktion entstehen der Lufthansa Einmalbelastungen aus Restrukturierung und Kaufpreis von rund 240 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014. Diese Belastungen werden nicht in dem für die Prognose relevanten operativen Ergebnis verbucht, belasten aber das IFRS-Konzernergebnis und das HGB-Ergebnis der Deutschen Lufthansa AG.

Die Lufthansa Systems soll in drei Gesellschaften aufgespalten und der Bereich Infrastruktur im Zuge des Outsourcings verkauft werden. Die Bereiche Airline Solutions und Industry Solutions der Lufthansa IT-Tochter sollen in Zukunft als eigenständige Unternehmen in ihren jeweiligen Märkten agieren. Die Vereinbarungen werden unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Lufthansa Aufsichtsrates sowie der fusionsrechtlichen Freigabe stehen und sehen für die Umsetzung den zeitgerechten erfolgreichen Abschluss von Sozialplan und Interessenausgleich vor.

„Die Zusammenarbeit mit einem global agierenden und erfolgreichen IT-Konzern wie IBM stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Konzernunternehmen sowie der Lufthansa Group insgesamt. Sie wird unsere Kostenbasis unmittelbar verbessern und den Zugriff auf neueste IT-Technologien sichern, mit denen wir zur weiteren Steigerung von Effizienz und Kundennähe die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse konsequent vorantreiben werden“, sagt Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Lufthansa Group und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lufthansa Systems AG. „Gleichzeitig erhalten die Mitarbeiter des Bereichs Infrastruktur eine klare Perspektive für ihre Arbeitsplätze und können an der weiteren technologischen Entwicklung teilnehmen“, so Simone Menne weiter. Ein wesentliches Element zur Lärmreduzierung ist die Investition in geräuschärmere und effizientere Flugzeuge. Derzeit läuft das größte Flottenerneuerungsprogramm in der Geschichte der Lufthansa Group. Mit der Bestellung von 59 hochmodernen Langstrecken-Flugzeugen der Typen Boeing 777-9X und Airbus A350-900 im September 2013 investiert der Konzern im Sinne der Flughafenanwohner und der Umwelt in neueste Technologie. Die neuen Flugzeuge werden von besonders geräuscharmen Triebwerken angetrieben. Der Lärmteppich wird mindestens 30 Prozent kleiner sein, als bei heutigen Flugzeugen. Auch die rund 100 Flugzeuge der A320neo-Familie, die der Konzern im März 2011 und im März 2013 bestellt hat, werden den üblichen Lärmteppich bei Starts und Landungen halbieren. (...weiter)
 
22.10.2014   Deutsche Bahn belegt Spitzenplatz bei renommiertem Klimaschutz-Rating    (Deutsche Bahn AG )
Deutsche Bahn AG
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Vorstand Dr. Karl-Friedrich Rausch: CDP bestätigt unsere Aktivitäten beim Klimaschutz - Broschüre zu Kennzahlen Nachhaltigkeit 2013 veröffentlicht

Die Deutsche Bahn hat für ihre umfassenden Klimaschutzaktivitäten von der Non-Profit-Organisation CDP die Auszeichnung als bestes nicht börsennotiertes Unternehmen in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz erhalten. CDP (vormals Carbon Disclosure Project) bewertet die Transparenz in der Klima-Berichterstattung der DB für 2013 mit 99 von 100 Punkten. Die Leistungen der DB im Klimaschutz erhalten die Bestnote A. Damit nimmt das Unternehmen international einen Spitzenplatz ein. CDP ist eine der renommiertesten Rating-Organisationen im Bereich Nachhaltigkeit, sie bewertet das Klimaschutzengagement von knapp 2.000 Wirtschaftsunternehmen. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der CDP Climate Leadership Konferenz in München.

Mit diesem Ergebnis erreicht die DB bereits im ersten Jahr ihrer Teilnahme eine Platzierung im international anerkannten Climate Performance Leadership Index, in dem CDP die 187 führenden Unternehmen weltweit listet. Dr. Karl-Friedrich Rausch, Chief Sustainability Officer der DB und Vorstand Transport und Logistik: „Die Anerkennung bestätigt uns, dass wir mit unseren Aktivitäten beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen unseren Kunden Produkte und Leistungen anbieten, die klimafreundlich sind. Millionen Kunden wie BahnCard-Inhaber und bahn.corporate-Kunden fahren in unseren Zügen im Fernverkehr in Deutschland bereits mit 100 Prozent Ökostrom CO₂-frei.“

Klimaschutz ist seit der Bahnreform 1994 ein zentrales Thema und nun Teil der Konzernstrategie DB2020. Die DB will Umwelt-Vorreiter werden und erhöht dafür kontinuierlich die Energieeffizienz und den Anteil der erneuerbaren Energien im Bahnstrommix. Zuletzt hat die DB hier einen Anteil von 35,2 Prozent erreicht. Das Klimaschutzziel, die spezifischen CO₂-Emissionen zwischen 2006 und 2020 um 20 Prozent weltweit im Unternehmen zu senken, rückt mit den grünen Angeboten im DB-Fernverkehr ebenfalls in Reichweite.

Diese Entwicklungen dokumentieren auch die „Kennzahlen und Fakten zur Nachhaltigkeit 2013“. Die 40-seitige Broschüre steht zum Download zur Verfügung unter: www.deutschebahn.com/nachhaltigkeit2013.
 
21.10.2014   Fiege übernimmt E-Commerce Services für Jack Wolfskin    (Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg / Firmendetailansicht)
Fiege Deutschland GmbH & Co. KG Zweigniederlassung Hamburg
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Seit August 2014 zeichnet der Grevener Kontraktlogistikspezialist und Full Service-E-Commercedienstleister Fiege für die E-Commerce-Prozesse des Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin in Deutschland und Österreich verantwortlich. In Großbritannien ist der Webshop bereits seit April 2014 erfolgreich angelaufen.

Die Leistungen von Fiege eCommerce umfassen das Order-Management, einen zweisprachigen Customer Service, das Payment sowie das Debitorenmanagement und die Retourenabwicklung. Der Fiege-Standort in Hamburg Moorfleet übernimmt in diesem Rahmen die Klassifikation retournierter Ware, die Verbuchung von Gutschriften als auch die Übergabe der Retouren an Jack Wolfskin.

Das modular aufgebaute Fiege eCommerce-System gewährleistet verlässliche und schnelle Prozesse in allen Bereichen, vom Order Management über den Customer Service bis zur Retourenabwicklung. „In enger Abstimmung mit Jack Wolfskin haben wir ein belastbares und flexibles E-Commerce-System entwickelt, das auf die individuellen Bedürfnisse von Jack Wolfskin zugeschnitten ist und reibungslose Abläufe sichert. Wir freuen uns sehr über das positive Feedback zum Webshop in Großbritannien sowie den reibungslosen Start der Online-Shops in Deutschland und Österreich." so Felix Hettlage, Mitglied der Geschäftsleitung Fiege Customer Solutions.
 
21.10.2014   Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein im Amt bestätigt    (Arbeiter-Samariter-Bund Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH / Firmendetailansicht)
Arbeiter-Samariter-Bund Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH
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Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) hat heute auf seiner 19. ordentlichen Bundeskonferenz in Stuttgart turnusgemäß seinen neuen Bundesvorstand gewählt. Dabei bestätigte eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent der 162 Delegierten den Hamburger Knut Fleckenstein MdEP in seinem Amt als ASB-Bundesvorsitzender. „Es gilt nun, in den nächsten vier Jahren die beiden ASB-Kernbereiche Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband durch einen fachlich-inhaltlichen Ausbau zielstrebig weiterzuentwickeln. Unterstützt durch eine verstärkte Lobby- und Pressearbeit möchten wir nicht zuletzt den Erwartungen unserer ständig wachsenden Zahl von Mitgliedern gerecht werden“, betonte Knut Fleckenstein (60) nach seiner Wiederwahl.

Als stellvertretende Bundesvorsitzende wählten die Delegierten den 40-jährigen Uwe Borchmann aus Rostock sowie den 72-jährigen Hans Werner Loew aus Würzburg. Während Borchmann in seinem Amt bestätigt wurde, löst Loew im Amt des Stellvertreters Helga Wurbs ab. Die 73-jährige Kasselerin trat nach zwölfjähriger Amtszeit nicht zur Wiederwahl an. Sie und die nicht mehr angetretenen Vorstandsmitglieder Wolfgang Engel aus Leipzig und Johannes Kwaschik aus Berlin wurden mit großem Dank für die langjährigen Verdienste aus ihren Ämtern verabschiedet.

Neu gewählt in den Bundesvorstand wurden Dr. Christine Theiss (34) aus München und Krimhild Niestädt (63) aus Naumburg sowie Ludwig Frölich (51) aus Hofheim im Taunus. In ihren Ämtern bestätigt wurden Karl-Eugen Altdörfer (63) aus Michelbach, Thomas Schmidt (53) aus Teltow und Prof. Dr. Michael Stricker (50) aus Bielefeld. ASB-Bundesarzt bleibt Dr. Georg Scholz (56) aus Hamm. Simon Dagne (44) aus Eisenberg wurde bereits auf der diesjährigen Bundesjugendkonferenz im Juni gewählt und nun in seinem Amt als Bundesjugendleiter bestätigt.

Die Bundeskontrollkommission wurde bis auf Sonja Spilker aus Essen neugewählt: Die weiteren Mitglieder sind Peter Dieterich aus Kiel, Detlef Hapke aus Hamburg, Martin Retsch aus Alveslohe, und Oliver Schulz aus Düsseldorf. Als Vorsitzende für die beiden Kammern des ASB-Schiedsgerichtes wurden die Juristen Dr. Sebastian Paul Luth aus Lüneburg und Karl-Heinrich Lorenz aus Mannheim gewählt. Das Schiedsgericht des ASB ist die Schlichtungsstelle für ASB-Gliederungen, korporative Mitglieder und Organe.
 
20.10.2014   Nordex baut zwei Windparks in Süddeutschland    (Nordex SE / Firmendetailansicht)
Nordex SE
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Die Fronteris-Gruppe gibt zwölf N117/2400 in Auftrag / Nordex richtet neue Servicestation bei Hof ein

Nordex baut den Erfolg mit seiner N117/2400 in Süddeutschland weiter aus. Von seinem Neukunden, der Fronteris-Gruppe aus Regensburg, hat der Turbinenhersteller jetzt gleich zwei Aufträge auf einen Schlag erhalten. Die Standorte beider Projekte „Hohenzellig“ und „Bucheck“ befinden sich bei Hof in Bayern. Hier kommen die Anlagen auf einen überdurchschnittlich hohen Kapazitätsfaktor von bis zu 34 Prozent. Dieser hohe Energieertrag ist möglich, weil die N117/2400 auf die regionalen Windbedingungen ideal angepasst ist und Fronteris sich bei den Projekten für die Errichtung von 141 Meter hohen Hybridtürmen entschieden hat.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nordex und den Einsatz der modernen und leistungsfähigen Anlagentechnik, die speziell für Standorte im Binnenland konzipiert wurde“, erklärt Andreas Böhm, Geschäftsführer bei Fronteris. Die Projektentwicklung erfolgte durch die Primus Energie GmbH, ein Tochterunternehmen der Fronteris-Gruppe. Die Fertigstellung beider Projekte ist für Ende 2015 geplant.

Beide Verträge schließen einen Premium-Servicevertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren ein. Rechtzeitig zum Netzanschluss der Parks wird Nordex am Standort eine neue Servicestation etablieren, um die technische Betreuung der Anlagen zeitnah und mit angemessenem Aufwand zu garantieren. „Für die Anleger des Lacuna Windpark Hohenzellig und Lacuna Windpark Bucheck bedeutet der Aufbau der lokalen Servicestation eine zusätzliche Sicherheit“, freut sich Thomas Hartauer, Vorstand der Fondsgesellschaft Lacuna, die ebenfalls zur Fronteris-Gruppe gehört.

Beide Parks werden zusammen gut 20.000 Haushalte mit „grünem“ Strom versorgen und damit einen wichtigen Beitrag für die regionale Energiebilanz leisten.
 
20.10.2014   METRO GROUP erfüllt Umsatzziel und bestätigt EBIT-Prognose    (Metro AG / Firmendetailansicht)
Metro AG
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- Umsatz der METRO GROUP wächst im Geschäftsjahr 2013/14 bereinigt um Portfolioänderungen und Wechselkurseffekte um 1,3%
- Flächenbereinigter Umsatz wächst um 0,1% nach -1,3% im Vorjahr; Umsatzprognose erfüllt
- Q4 2013/14: Alle Vertriebslinien mit verbessertem flächenbereinigten Umsatzzuwachs; deutliche Trendverbesserung bei Media-Saturn
- Ergebnisprognose bestätigt
- METRO GROUP startet zuversichtlich in das Weihnachtsgeschäft

Die METRO GROUP hat nach vorläufigen und nicht testierten Zahlen ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte um 1,3% gesteigert. Auch der flächenbereinigte Umsatz legte wieder leicht um 0,1% zu nach einem Minus von 1,3 Prozent im Vorjahr. Damit erfüllt der Düsseldorfer Handelskonzern sein Umsatzziel für das Gesamtjahr. Im 4. Quartal 2013/14 stieg der flächenbereinigte Umsatz sogar um 0,7%. "Es ist uns über die vergangenen Quartale gelungen, unseren flächenbereinigten Umsatz zu verbessern", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. "Insbesondere im 4. Quartal haben wir eine deutliche Trendverbesserung mit einem flächenbereinigten Umsatzzuwachs in allen Vertriebslinien erreicht. Darin spiegelt sich der Erfolg unserer strategischen Neuausrichtung wider, die wir auch in diesem Quartal weiter konsequent vorangetrieben haben. Wir bestätigen daher unsere Prognose für das EBIT vor Sonderfaktoren 1. Mit diesen guten Ergebnissen haben wir auch unsere Finanzkraft weiter gestärkt", sagte Koch.
Der berichtete Umsatz der METRO GROUP belief sich im Geschäftsjahr 2013/14 auf 63,0 Mrd. €. Bereinigt um die Verkäufe von Unternehmensteilen - und hier insbesondere des gesamten Osteuropageschäfts von Real - betrug der Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich 1,1%. Darüber hinaus war das Geschäftsjahr 2013/14 von einer deutlich negativen Entwicklung der Wechselkurse geprägt. Insgesamt führten Portfolio- und Wechselkurseffekte zu einem Umsatzrückgang von 4,0%. Der Umsatz der METRO GROUP im 4. Quartal stieg bereinigt um die Effekte aus den Portfolioveränderungen und Wechselkursentwicklungen deutlich um 1,8%. Der berichtete Umsatz im 4. Quartal betrug 15,1 Mrd. € (Q4 2012/13: 15,5 Mrd. €). (...weiter)
 
17.10.2014   RWE erstmals im „Climate Performance Leadership Index” gelistet    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Auszeichnung für Maßnahmen zur CO2-Reduzierung
- Terium: „Unsere Investitionen tragen Früchte“

RWE ist in den „Climate Performance Leadership Index“ aufgenommen worden. Mit der Platzierung auf der so genannten „A-Liste“ der Nichtregierungsorganisation CDP werden die Maßnahmen gewürdigt, die RWE zur Reduzierung speziell der Kohlendioxid-Emissionen unternommen hat.

Der Index wurde von CDP – einer internationalen Nichtregierungsorganisation, die sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt – auf Wunsch von fast 800 Anlegern zusammengestellt, die mehr als ein Drittel des weltweit investierten Kapitals verwalten. In diesem Index sind Unternehmen aufgeführt, die ein überzeugendes Konzept für die Eindämmung des Klimawandels an den Tag legen. CDP hat für den Index Daten von mehr als 2000 Unternehmen ausgewertet – RWE zählt zu den 187 daraus ausgewählten Unternehmen, die für ihre Klimaschutzleistungen die Spitzenbewertung „A“ erhalten und sich damit einen Platz auf dieser globalen Rangliste gesichert haben.

„Die Aufnahme in diesen Index ist ein großer Erfolg,“ so Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG. „Sie zeigt, dass unsere Investitionen in CO2-ärmere Erzeugungseinheiten bereits Früchte tragen. So konnten wir unsere spezifischen CO2-Emissionen 2013 um 5% senken.“

Bei den im Bereich Klimaschutz führenden Unternehmen auf dieser Rangliste handelt es sich um solche, die in die Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen investieren. Zusammen haben diese Unternehmen ihre Emissionen im vergangenen Jahr um insgesamt 33 Millionen Tonnen verringert. Auf der Basis der CDP-Rankings können institutionelle Investoren und Interessensgruppen die Anstrengungen von Unternehmen zur Bekämpfung des Klimawandels bewerten und nachverfolgen. So können Investoren und andere Entscheidungsträger beurteilen, wie weit Unternehmen sich auf ändernde Marktbedingungen und Vorgaben zur Senkung von Emissionen vorbereitet sind.

Paul Simpson, Chief Executive Officer von CDP, erklärt: „Die Treibhausgasemissionen steigen weiter an und es drohen auch finanzielle Risiken, wenn wir diese Emissionen nicht verringern. Das wirtschaftliche Argument für Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels war noch nie stärker. Die Unternehmen, die auf der Spitzenrangliste stehen, reagieren auf die Erwartungen der Märkte an die Verantwortlichkeit in Bezug auf Umweltschutzfragen und zeigen zudem Fortschritte bei nachhaltigem Wirtschaften.“
 
16.10.2014   Shell eröffent Neubau des Hamburger Forschungslabors    (Shell Deutschland Oil GmbH / Firmendetailansicht)
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60 zusätzliche Jobs für hochqualifizierte Mitarbeiter

Mit einer internationalen Konferenz „Innovation Open House“ hat die Royal Dutch Shell (RDS) die Erweiterung des Hamburger Forschunslabors gewürdigt. Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz und Norbert Schuldt, Ministerialrat im Bundesverkehrsministerium, gratulierten dem Vorstandsmitglied der RDS, Prof. Dr. Matthias Bichsel, und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding GmbH, Dr. Peter Blauwhoff, zur Stärkung des Standortes.

„Die Ansprüche unserer Gesellschaft an die Mobilität werden weiter wachsen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es Forschung und Entwicklung. Mit guter Forschung und guter Technologie können wir unser Leben verbessern“, sagte Scholz zum Auftakt der Konferenz, zu der insgesamt 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in das Shell Technology Centre Hamburg nach Hamburg-Wilhelmsburg kamen.

Neben den traditionellen Geschäftsbereichen, dem Suchen und Fördern von Öl und Gas (Upstream) und der Verarbeitung und Vermarktung von Mineralöl- und Gasprodukten sowie Petrochemikalien (Downstream) hat Shell einen eigenen Geschäftsbereich „Products and Technology“ (P&T), in dem die Forschungsaktivitäten gebündelt sind. Hier arbeiten rund 15.000 der weltweit ingesamt gut 90.000 Shell Mitarbeiter

Neben drei globalen Technologie-Knotenpunkten in Amsterdam, Bangalore und Houston gibt es innerhalb des globalen Forschungsverbundes insgesamt sieben spezialisierte Technologiezentren. Aus dem kürzlich erfolgten Restrukturierungsprozess ist das 1956 gegründete Shell Technology Centre in Hamburg (früher PAE) gestärkt hervorgegangen. Entsprechend hat die Gruppe massiv in den Standort investiert und zusätzlich 60 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter geschaffen.

Von der benachbarten Shell Raffinerie wurden ca. 60.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche übernommen. Die vorhandenen Labors und Prüfstände wurden umfassend umgebaut und modernisiert. Das neue Hauptgebäude hat eine Fläche von 2500 Quadratmetern.

Das Hamburger Labor gilt als das Shell Expertise-Zentrum für die Bereiche Kraftstoffe, Schmierstoffe, Marine und Energierezeugung (Power) sowie Motoren-, Getriebe- und Fahrzeugtests. In den vier Bereichen arbeiten jetzt insgesamt knapp 300 Chemiker, Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, Techniker, Mechaniker und Laboranten an der Optimierung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte.

Mit rund 1,3 Milliarden Dollar investiert Shell jährlich mehr in Forschung und Entwicklung als jedes andere internationale Energieunternehmen.
 
16.10.2014   Siemens erzielt Spitzenbewertung beim Carbon Disclosure Project    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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- Unternehmen erzielt seine bisher beste Bewertung im CDP
- CDP lobt Transparenz in der Klimaschutzberichterstattung
- Energie- und Ressourceneffizienz gehen Hand in Hand mit Klimaschutz

Das Nachhaltigkeitsengagement von Siemens findet erneut öffentliche Anerkennung. Nach der diesjährigen Auszeichnung als nachhaltigstes Unternehmen seiner Branche im Dow Jones Sustainability Index (DJSI), hat das Unternehmen auch im Carbon Disclosure Project (CDP) ein herausragendes Ergebnis erzielt. Siemens hat für die Transparenz der Berichterstattung zu Chancen und Risiken des Klimawandels 99 von 100 möglichen Punkten im Carbon Disclosure Leadership Index erhalten. Außerdem erzielte Siemens durch seine Anstrengungen zur Energieeffizienz und CO2-Reduktion das oberste Performance Band A und ist somit auch im Carbon Performance Leadership Index vertreten. Das ist die beste Bewertung, die Siemens bisher erreicht hat.

"Dies ist die zweite Top-Platzierung in diesem Jahr für unser Nachhaltigkeitsengagement und zweifellos ein Erfolg aller Siemensianer. So wie wir unsere Kunden unterstützen, mit Siemens-Technologien ihre Energieeffizienz zu steigern, arbeiten wir auch kontinuierlich an unseren eigenen Standorten daran. Energie- und Ressourceneffizienz gehen damit Hand in Hand mit einer Verbesserung unserer eigenen CO2-Bilanz. Diese erneute Auszeichnung ist ein Ansporn, unser Engagement auf diesem Gebiet fortzusetzen", sagte Roland Busch, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und zuständig für Nachhaltigkeit.

Mehr als 767 institutionelle Anleger unterstützen das Carbon Disclosure Project. Zusammen genommen verwalten diese Investoren Vermögen im Wert von mehr als 92 Billionen US-Dollar und sind damit an einem Großteil der umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen der Welt beteiligt.
 
15.10.2014   Halbzeit bei der Turbineninstallation für den Offshore-Windpark Nordsee Ost    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Die Hälfte aller Windkraftanlagen ist vollständig fertiggestellt
- Erste Windturbinen ab Herbst am Netz
- Vollständige Inbetriebnahme geplant für Frühjahr 2015


Hinter dem Installationsteam des Offshore-Windparks Nordsee Ost liegen ereignisreiche Wochen. Rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland wurde am Wochenende das letzte Rotorblatt der 24. Windkraftanlage erfolgreich installiert. Damit ist nun – rund drei Monate nach der ersten Anlage – die Hälfte aller 48 Windkraftanlagen vollständig errichtet.

„Bei einem Fußballspiel wäre jetzt Halbzeitpause. Doch beim Windpark Nordsee Ost läuft ohne Unterbrechung bereits die zweite Spielzeit, denn neben den 24 vollständig errichteten Anlagen stehen bereits sämtliche Türme mit den dazugehörigen Gondeln im Wasser“, erklärt Marcel Sunier, Projektdirektor für den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy. „Insbesondere Dank der guten Zusammenarbeit auf unserem Errichterschiff ‚Victoria Mathias‘ konnten wir die Installation der Turmsegmente und Gondeln Anfang Oktober erfolgreich abschließen.“

Während die „Victoria Mathias“ in den vergangene Monaten die Türme und Gondeln errichtet hat, installiert das zweite Installationsschiff – die „Friedrich Ernestine“ – die Rotorblätter der Windkraftanlagen. Dafür wurde erstmalig auf die sogenannte Einzelblattmontage gesetzt, bei der die Rotorblätter nicht als vormontierter Rotorstern installiert, sondern alle Rotorblätter auf hoher See einzeln an der Nabe angebracht werden. Die schifffahrtsrechtlichen Beschränkungen auf der Weser hatten das Auslaufen des Installationsschiffs mit einem vorinstallierten Rotorstern an Bord aufgrund der Breite nur eingeschränkt gestattet. Immerhin hat der Rotorstern der 6-Megawatt-Turbine vom Typ Senvion 6.2M126 einen Durchmesser von 126 Metern. Die überstrichene Fläche entspricht in etwa der Größe von zwei Fußballfeldern.

„Inzwischen haben sich die Bedingungen zugunsten der Rotorsternmontage geändert“, erklärt Sunier. „Für insgesamt sieben Ausfahrten mit je zwei Rotorsternen an Bord haben wir eine schifffahrtspolizeiliche Genehmigung erhalten. So können wir von der ‚Victoria Matthias‘ aus die traditionelle Rotorsternmontage durchführen. Davon erhoffen wir uns eine zusätzliche Zeitersparnis. Bereits in der vergangenen Woche ist unser Errichterschiff zum ersten Mal mit zwei vorinstallierten Rotorsternen an Board ausgelaufen und hat am Wochenende das Baufeld erreicht, wo wir unmittelbar mit der Installation begonnen haben. Der erste der beiden Rotorsterne ist bereits fest mit der Gondel verbunden. Wenn das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, sollten wir dieses Jahr alle Windkraftanlagen vollständig installiert haben.“

Die einzelnen Komponenten der 6-Megawatt-Turbine der Firma Senvion beeindrucken mit ihren gewaltigen Dimensionen: Mit rund 160 Metern Höhe vom Meeresspiegel bis zur Blattspitze überragt die Windkraftanlage den Kölner Dom. Die Gondel hat ein Gewicht von ca. 320 Tonnen und etwa die Abmessungen eines Einfamilienhauses. In ihrem Inneren befinden sich die Maschinenkomponenten wie Getriebe und Generator. Der Turm, bestehend aus zwei einzelnen Segmenten, ist insgesamt 70 Meter lang und wiegt über 240 Tonnen. Jedes Rotorblatt ist über 60 Meter lang und wiegt rund 23 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von etwa sechs ausgewachsenen Elefanten.

„Mit dem Bau des Windparks Nordsee Ost geht es gut voran“, betont Sunier. „Seit Mitte März sind alle Fundamente fest im Meeresboden verankert, im Juni konnten wir die parkinterne Verkabelung fertigstellen und im Juli das Umspannwerk auf See errichten. Vollständig in Betrieb nehmen wollen wir den Park im kommenden Frühjahr. Die ersten Windkraftanlagen sollen aber bereits in diesem Herbst den Betrieb aufnehmen und Strom ins Netz einspeisen.“

Nach Fertigstellung wird der Offshore-Windpark Nordsee Ost über eine installierte Leistung von rund 295 Megawatt verfügen und umgerechnet rund 300.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgen. Ausgestattet mit den derzeit leistungsstärksten Offshore-Turbinen gehört Nordsee Ost zu den größten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen Küste.
 
15.10.2014   IBM und SAP schließen Partnerschaft für die Enterprise Cloud    (IBM Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
IBM Deutschland GmbH
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SAP (NYSE: SAP) und IBM (NYSE: IBM) geben den Abschluss einer Partnerschaft bekannt. IBM wird ein strategischer Premier Anbieter von Cloud-Infrastruktur-Services für SAP’s geschäftskritische Anwendungen. Ziel ist es, den Einsatz der Cloud für diese Art der Applikationen voranzutreiben. Ab sofort wird SAP HANA Enterprise Cloud auch in der skalierbaren, offenen und sicheren Cloud-Infrastruktur von IBM betrieben. Kombiniert mit den IBM Cloud-Rechenzentren wird das SAP HANA Enterprise Cloud-Angebot nun in weitere wichtige Märkte expandieren. So können Unternehmen jeder Größe weltweit SAP-Software in einer schnellen und sicheren IT-Umgebung nutzen, die auf der IBM Cloud-Expertise beruht.

„Wir wollen eine der erfolgreichsten und längsten Partnerschaften in der IT weiter ausbauen”, sagt Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP SE. „Die Nachfrage nach SAP HANA und der SAP Business Suite, die auf SAP HANA in der Cloud läuft, ist gewaltig. Die weltweite Vereinbarung mit IBM läutet eine neue Ära der Cloud-Partnerschaft ein. Wir gehen davon aus, dass Kunden von dieser Zusammenarbeit und dem Ausbau von SAP HANA Enterprise Cloud profitieren werden.“

„Diese Ankündigung ist ein Meilenstein für den unternehmensweiten Einsatz von Cloud Computing“, sagt Ginni Rometty, CEO von IBM. „Sie baut auf den langjährigen Erfahrungen beider Unternehmen auf, Innovationen in Geschäftslösungen zu übertragen und stärkt die weltweite Position der IBM als führender Cloud-Anbieter. Unsere sichere, offene und hybride Unternehmens-Cloud ermöglicht es SAP-Kunden, in einer von Big Data, Mobile und Social geprägten Ära neue Wege einzuschlagen.“

Gemeinsam werfen IBM und SAP sowohl Expertise, Lösungen als auch Cloud-Infrastrukturen in die Waagschale, um SAP-Geschäftsanwendungen in der IBM Cloud bereitzustellen. SAP verfügt über Know-how beim Echtzeit-In-Memory-Computing mit SAP HANA sowie der Fähigkeit, geschäftskritische Anwendungen wie die SAP Business Suite in einer Cloud-Umgebung sicher zu betreiben. IBM steuert sowohl Unternehmenswissen als auch die offenen Architekturen von IBM Cloud Managed Service und SoftLayer bei. Dies erlaubt es Unternehmen, ihr SAP-Arbeitspensum vom ersten Testlauf bis zur Produktion sicher auf einer einheitlichen Infrastruktur zu managen bei gleichzeitiger Transparenz und Kontrolle dort, wo die Daten gespeichert sind. Zusätzlich profitieren Kunden von Technologien und Services beider Unternehmen, die branchenspezifische Best Practices bieten, um die Transformation von Unternehmen zu unterstützen. Kunden jeder Unternehmensgröße werden von der neuen Partnerschaft zwischen SAP und IBM profitieren – zwei Unternehmen, denen in der IT-Branche größtes Vertrauen entgegengebracht wird. . (...weiter)
 
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