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16.02.2015   Guter Start ins neue Geschäftsjahr: operative Zwischenziele im 1. Quartal 2014/2015 erreicht: Bereinigtes EBIT um 29 Prozent gesteigert / Periodenüberschuss von 43 Mio € / Jahresausblick bestätigt    (ThyssenKrupp AG / Firmendetailansicht)
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Der Industrie- und Technologiekonzern ThyssenKrupp hat seine operativen Zwischenziele im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 erreicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Umsatz, Bereinigtes EBIT und Netto-Ergebnis konnten zum Teil deutlich gesteigert werden. „Der Kurs stimmt. Die Ergebnisentwicklung im Quartal zeigt, dass wir mit dem Konzernumbau auf dem richtigen Weg sind. Das konjunkturelle Umfeld bleibt unsicher und die geopolitischen Risiken hoch. Deshalb konzentrieren wir uns weiter auf die Dinge, die wir selbst beeinflussen können und arbeiten konsequent an der Verbesserung unserer Effizienz“, sagt ThyssenKrupp Vorstandschef Dr. Heinrich Hiesinger.

In einem unverändert anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Umfeld erreichte der Auftragseingang 10,1 Mrd € und lag mit -5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ursache für diesen Rückgang ist im Wesentlichen ein Großauftrag im Marineschiffsbau im 1. Quartal des Vorjahres. Alle anderen Industriegütergeschäfte zeigten gegenüber dem Vorjahr stabile bis deutlich steigende Auftragseingänge. Die Aufzugssparte verzeichnete erneut einen Rekordwert.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent auf insgesamt 10 Mrd € an. Auf vergleichbarer Basis (währungs- und portfoliobereinigt) lag der Umsatz 5 Prozent über dem Vorjahr. Grund hierfür war das starke organische Wachstum der Industriegütergeschäfte.

Das Bereinigte EBIT der fortgeführten Aktivitäten kletterte im 1. Quartal deutlich um 29 Prozent auf 317 Mio € (Vorjahr 245 Mio €). Haupttreiber dieser Verbesserung war die erfolgreiche Umsetzung der Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Unterm Strich erwirtschaftete der ThyssenKrupp-Konzern im 1. Quartal einen Periodenüberschuss von 43 Mio € (Vorjahr -70 Mio €). Nach Abzug der Minderheitenanteile lag der Periodenüberschuss bei 50 Mio € (Vorjahr -65 Mio €); das Ergebnis je Aktie betrug 0,09 € (Vorjahr-0,12 €).

Der Free Cashflow vor Desinvestitionen lag im 1. Quartal wie erwartet mit -651 Mio € unter dem Vorjahresniveau, jedoch voll im Rahmen des prognostizierten Korridors. Unter anderem führten die Normalisierung der Bestände nach der Zustellung eines Hochofens bei Steel Europe, der Streik bei AST in Italien und Großaufträge im Werkstoffhandel zu dem temporären Anstieg des Netto-Umlaufvermögens. Die Netto-Finanzschulden des Gesamtkonzerns erhöhten sich daher im Berichtsquartal um 535 Mio € auf 4,2 Mrd €, konnten jedoch gegenüber Vorjahr um rund 390 Mio € gesenkt werden.

Der Ausblick für die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2014/2015 bleibt unverändert. Der Konzernumsatz soll auf vergleichbarer Basis im einstelligen Prozentbereich wachsen. Das Bereinigte EBIT sollte sich auf mindestens 1,5 Mrd € erhöhen. Dabei werden bis auf Steel Americas alle Geschäftsbereiche deutlich positive Beiträge erwirtschaften. Bei Steel Americas erwartet ThyssenKrupp aufgrund operativer Fortschritte mindestens eine deutliche Verbesserung in Richtung eines ausgeglichenen EBIT. Für den Jahresüberschuss rechnet der Vorstand ebenfalls mit einer deutlichen Verbesserung (Vorjahr 195 Mio €). Deutliche Fortschritte soll es auch bei der Cash-Generierung aus operativer Leistung geben: Der Free Cashflow vor Desinvestitionen soll mindestens ausgeglichen sein.

Detailentwicklung in den Geschäftsbereichen im 1. Quartal 2014/2015

Alle Business Areas haben das Bereinigte EBIT im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessert; einzige Ausnahme war Materials Services, die durch den Streik bei AST in Italien belastet waren. Alle Business Areas bis auf Steel Americas haben einen positiven Beitrag zum Ergebnis geleistet; Steel Americas hat ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet. Das Bereinigte EBIT der Industriegütergeschäfte lag bei 337 Mio € in den ersten drei Monaten. Die Werkstoffgeschäfte leisteten inklusive Steel Americas und trotz des Streiks in Italien mit 81 Mio € insgesamt einen deutlich positiven Beitrag.

Components Technology verzeichnete eine erfreuliche Entwicklung und profitierte neben positiven Effekten aus der Währungsumrechnung von der weiteren Erholung im Pkw- und Windkraftbereich. Auftragseingang und Umsatz stiegen auf jeweils 1,6 Mrd € (Vorjahr 1,4 Mrd €). Das entspricht einer Steigerung um 13 bzw. 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf vergleichbarer Basis konnte der Bereich um 9 bzw. 8 Prozent zulegen. Das Bereinigte EBIT lag mit 67 Mio € um 6 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert (63 Mio €).

Elevator Technology hat seinen Rekordkurs fortgesetzt und neue Spitzenwerte bei Auftragseingang und Auftragsbestand erreicht. Auftragseingang und Umsatz stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 bzw. 11 Prozent auf 1,9 Mrd € bzw. 1,7 Mrd € (Vorjahr 1,8 Mrd € bzw. 1,5 Mrd €); auf vergleichbarer Basis blieb der Auftragseingang auf gleichem Niveau, der Umsatz stieg um 7 Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich das Neuinstallationsgeschäft in den USA, China und Südkorea. Die positive Geschäftsentwicklung schlug sich auch in einer Verbesserung des Bereinigten EBIT nieder, das um 14 Prozent auf 178 Mio € stieg (Vorjahr 156 Mio €).

Die positive Entwicklung der Geschäfte von Industrial Solutions hat sich auch im 1. Quartal 2014/2015 grundsätzlich fortgesetzt. Aufgrund eines Großauftrages von Marine Systems im Vorjahresquartal blieb der Auftragseingang mit 1,1 Mrd € allerdings deutlich unter dem sehr hohen Vergleichswert des Vorjahres (2,3 Mrd €). Der hohe Auftragsbestand von 13,5 Mrd € zum 31. Dezember 2014 sichert langfristige Planbarkeit und Auslastung für die kommenden zwei bis drei Jahre. Beim Umsatz konnte Industrial Solutions mit 1,4 Mrd € den Vorjahreswert (1,3 Mrd. €) um 7 Prozent verbessern; auf vergleichbarer Basis lag der Zuwachs bei 8 Prozent. Das Bereinigte EBIT lag mit 92 Mio € leicht über dem Vorjahresquartal (91 Mio €).

In einem schwierigen Preis- und Wettbewerbsumfeld hat sich Materials Services mengenbedingt gut entwickelt. Auftragseingang und Umsatz stiegen um jeweils 25 Prozent auf 3,5 bzw. 3,4 Mrd € (Vorjahr 2,8 bzw. 2,7 Mrd €). Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Anstieg von 6 bzw. 8 Prozent. Das Bereinigte EBIT lag im Wesentlichen wegen des Streiks bei AST in Italien mit 2 Mio € unter dem Vorjahreswert von 34 Mio €. Die Business Unit Special Materials mit den Einheiten VDM und AST belastete das Ergebnis insgesamt mit -33 Mio €. Ohne diesen Bereich konnte das Bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahresquartal leicht gesteigert werden.

Steel Europe verzeichnete im Berichtsquartal einen preis- und mengenbedingten Rückgang des Geschäftsvolumens. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Erstens den anhaltenden Rückgang bei den Stahlpreisen. Zweitens war die Mengenentwicklung beeinträchtigt durch Produktionsengpässe infolge der verzögerten Fertigstellung einer umgebauten Stranggießanlage. Dies hatte zur verspäteten Inbetriebnahme eines neu zugestellten Hochofens geführt. Der Auftragseingang war mit 2,1 Mrd € 8 Prozent niedriger als im Vorjahr (2,3 Mrd €). Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 2,0 Mrd € zurück (Vorjahr 2,1 Mrd €). Vergleichbar gerechnet nahmen Auftragseingang und Umsatz ebenfalls um 8 bzw. 4 Prozent ab. Das Bereinigte EBIT verbesserte sich dennoch deutlich um 61 Mio € auf 79 Mio € (Vorjahr 18 Mio €). Hier wirkten sich die Maßnahmen aus dem Effizienzprogramm „Best-in-Class Reloaded“ positiv auf das Ergebnis aus, hinzu kamen Entlastungen bei den Rohstoffkosten.

Sowohl Auftragseingang mit 475 Mio € (Vorjahr 609 Mio €) als auch Umsatz mit 502 Mio € (Vorjahr 538 Mio €) liegen bei Steel Americas bedingt durch die Veräußerung der ThyssenKrupp Steel USA mit 22 Prozent bzw. 7 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Auf vergleichbarer Basis stiegen Auftragseingang um 5 und Umsatz um 9 Prozent. Nach einem negativen Ergebnis im Vorjahresquartal (-19 Mio €) konnte Steel Americas ein ausgeglichenes Bereinigtes EBIT erwirtschaften. Wesentliche Gründe für diese deutliche Verbesserung sind gesunkene Rohstoffkosten sowie positive Preiseffekte im nordamerikanischen Flachstahlmarkt.

ThyssenKrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit traditionell hoher Werkstoffkompetenz und einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Rund 155.000 Mitarbeiter arbeiten in knapp 80 Ländern mit Leidenschaft und Technologie-Know-how an hochwertigen Produkten sowie intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von rund 41 Mrd €.

Mit unserer Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern Mechanik, Anlagenbau und Werkstoffe ermöglichen wir unseren Kunden, sich Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erarbeiten sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Technischer Fortschritt und Innovationen sind für uns Schlüsselfaktoren, um mit der Verbundkraft des Konzerns den Entwicklungstrends auf den globalen Absatzmärkten zu folgen, auf den Zukunftsmärkten zu wachsen sowie hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge zu erwirtschaften.
 
13.02.2015   Commerzbank: Operatives Ergebnis 2014 um 40 % auf über 1 Mrd. Euro gesteigert –Umsetzung der strategischen Agenda läuft nach Plan    (Commerzbank AG / Firmendetailansicht)
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Konzernergebnis auf 602 Mio. Euro nach 81 Mio. Euro im Vorjahr gesteigert
Hohe Qualität des Kreditportfolios: Risikovorsorge 2014 um gut ein Drittel auf 1,1 Mrd. Euro reduziert (2013: 1,7 Mrd. Euro)
NCA-Portfolio im Jahr 2014 weiter um 28 % abgebaut
Kreditvolumen in der Kernbank 2014 gegenüber Vorjahr erhöht – Marktanteile weiter ausgebaut
Kernkapital 2014 um rund 900 Mio. Euro erhöht, Kapitalquote CET 1 bei vollständiger Anwendung von Basel 3 von 9,0 % Ende 2013 auf 9,5 % Ende 2014 verbessert
Leverage Ratio unter voller Anwendung von Basel 3 per Ende 2014 auf 3,7 % gestiegen (Ende 2013: 3,3 %)
Blessing: „Wir haben das Operative Ergebnis 2014 auf über 1 Milliarde Euro gesteigert. Dabei konnten wir in einem herausfordernden Umfeld weiter wachsen, mehr Kredite vergeben und Marktanteile gewinnen.“

Die Commerzbank hat das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2014 deutlich gesteigert, Risiken weiter reduziert und die relevanten Kapitalquoten signifikant erhöht. Das Operative Ergebnis wurde um 40 % auf 1,0 Milliarden Euro (2013: 0,7 Milliarden Euro) verbessert. Die Erträge vor Risikovorsorge reduzierten sich vor allem aufgrund des Portfolioabbaus im Segment Non-Core Assets (NCA) auf 9,1 Milliarden Euro (2013: 9,3 Milliarden Euro). Die Risikovorsorge verringerte sich deutlich auf 1,1 Milliarden Euro (2013: 1,7 Milliarden Euro), ein Beleg für die hohe Qualität des Kreditportfolios. Die Verwaltungsaufwendungen wurden mit 6,9 Milliarden Euro trotz zusätzlicher Investitionen und höherer regulatorischer Kosten durch aktives Kostenmanagement nahezu stabil gehalten (2013: 6,8 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 602 Millionen Euro (2013: 81 Millionen Euro); darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 61 Millionen Euro (2013: 493 Millionen Euro).

Im vierten Quartal 2014 stieg das Konzernergebnis auf 77 Millionen Euro nach 64 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Zum Anstieg trug unter anderem eine mit 308 Millionen Euro niedrigere Risikovorsorge bei (Q4 2013: 451 Millionen Euro).

Die Kernbank erzielte im Geschäftsjahr 2014 ein stabiles Operatives Ergebnis in Höhe von 1,8 Milliarden Euro (2013: 1,8 Milliarden Euro). Die operative Eigenkapitalrendite lag in der Kernbank bei 9,2 %. Die Erträge vor Risikovorsorge blieben stabil bei 8,9 Milliarden Euro (2013: 8,9 Milliarden Euro). Während sowohl das zusammengefasste Zins- und Handelsergebnis (plus 2,9 % auf 5,8 Milliarden Euro) als auch der Provisionsüberschuss (plus 1,0 % auf 3,2 Milliarden Euro) stiegen, reduzierte sich das Sonstige Ergebnis auf minus 252 Millionen Euro (2013: minus 75 Millionen Euro). Hier wirkten sich Sondereffekte aus höheren Nettozuführungen zu Rechtsrückstellungen belastend aus. Ohne diese wären die operativen Erträge der Kernbank trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds gestiegen. Die Risikovorsorge reduzierte sich in der Kernbank deutlich um 26,3 % auf 490 Millionen Euro (2013: 665 Millionen Euro). Die Verwaltungsaufwendungen lagen in der Kernbank bei 6,6 Milliarden Euro und damit aufgrund zusätzlicher Investitionen und höherer regulatorischer Kosten leicht um 2,6 % über dem Vorjahreswert (2013: 6,4 Milliarden Euro). Das Kreditvolumen wurde in diesem Zeitraum noch einmal erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr steigerten die Segmente Privatkunden und Mittelstandsbank ihre Kreditvolumina um 3 % beziehungsweise 8 %. Damit stiegen die Kreditvolumina in diesen Segmenten stärker als der Markt.

„Wir haben das Operative Ergebnis 2014 auf über 1 Milliarde Euro gesteigert und unsere Kapitalbasis aus eigener Kraft deutlich gestärkt. In einem herausfordernden Umfeld sind wir weiter gewachsen, haben mehr Kredite vergeben und Marktanteile gewonnen. Die Maßnahmen unserer strategischen Agenda kommen bei den Kunden gut an“, sagte Martin Blessing, Vorsitzender des Vorstands der Commerzbank AG. Blessing weiter: „Die Zufriedenheit unserer Kunden ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich gestiegen. Wir haben im Privatkundensegment in diesem Zeitraum über 530.000 neue Kunden gewonnen und in der Mittelstandsbank unsere Position als Marktführer in der Finanzierung des deutschen Außenhandels weiter ausgebaut. Unsere Investmentbank Corporates & Markets hat ihr internationales Geschäft ausgeweitet. Im Segment Central & Eastern Europe konnten wir dank unserer polnischen Tochter mBank 558.000 neue Kunden gewinnen.“

Umsetzung der strategischen Agenda läuft nach Plan

Die Commerzbank hat die Maßnahmen der strategischen Agenda im Jahr 2014 planmäßig umgesetzt. In den zwei Jahren seit der Bekanntgabe der neuen Strategie haben die Kernbanksegmente damit wesentliche Fortschritte erzielen können.

Dem Privatkundensegment ist es gelungen, das Kundenvertrauen deutlich zu stärken. Durch eine hohe Beratungsqualität, neue attraktive Produkte und den Ausbau des digitalen Angebots konnten Weiterempfehlungsbereitschaft und Kundenzahl kontinuierlich gesteigert werden. Insgesamt wurde die Kundenzahl seit Ende 2012 netto um 532.000 erhöht. Die Modernisierung des Filialnetzes wurde mit der Eröffnung von Pilotfilialen eingeleitet.

Die Mittelstandsbank konnte die Zufriedenheit ihrer Kunden ebenfalls steigern. Dies belegen sowohl interne Kundenbefragungen als auch unabhängige externe Befragungen. Zudem hat die Mittelstandsbank in den vergangenen Jahren die Internationalisierung vorangetrieben. So wurden unter anderem fünf Standorte in der Schweiz eröffnet, lokales Firmenkundengeschäft in Österreich erschlossen und die für 2015 geplante Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Brasilien vorbereitet. Insgesamt ist es der Mittelstandsbank damit gelungen, ihre Kundenbasis weiter zu vergrößern. Dies gilt für kleinere Mittelständler, für Kunden des gehobenen Mittelstands und auch für Großkunden. Damit zählen inzwischen 90 % aller Unternehmen in Deutschland im Großkundenbereich zu den Kunden der Commerzbank. Die Mittelstandsbank hat das Kreditvolumen in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren 15 Prozentpunkte stärker als der Markt gesteigert und ihre Position als Marktführer in der Finanzierung des deutschen Exports weiter ausgebaut. Bezogen auf die Finanzierung des Außenhandels im gesamten Euroraum stieg der Marktanteil im Jahr 2014 von 14 % auf über 17 %.

Im Segment Central & Eastern Europe gehört die polnische mBank heute zu den innovativsten Banken der Welt. Dazu haben die in den letzten Jahren entwickelte neue Onlinebanking-Plattform und Mobile-Apps beigetragen. Daneben hat die mBank ihre „One-Bank“-Strategie erfolgreich implementiert. Nach abgeschlossener Vereinheitlichung des Markenauftritts im Jahr 2013 wurde 2014 damit begonnen, das Filialsystem zu reorganisieren. Zudem konnte die Finanzierungsbasis der mBank durch verschiedene Emissionen und Privatplatzierungen weiter diversifiziert werden. Die Kundenzahl wurde seit Ende 2012 netto um 558.000 erhöht.

Das Segment Corporates & Markets hat in den letzten zwei Jahren das internationale Geschäft ausgeweitet und sein Geschäftsmodell noch weiter diversifiziert. Dadurch konnten marktbedingte Rückgänge im Bereich Fixed Income & Currencies durch die Zuwächse im Bereich Equity Markets & Commodities kompensiert werden. Zudem konnte die Investmentbank mehr Produkte und Leistungen international vertreiben, und zwar in Europa, den USA und auch in Asien. Damit wurden die Erträge des Segments seit Ende 2012 um 23 % gesteigert.

Im Abbausegment NCA konnte der gesamte Exposure at Default (EaD) seit dem 30. September 2012, dem Aufsatzpunkt der neuen Strategie, wertschonend um 76 Milliarden Euro reduziert und damit nahezu halbiert werden. Im gleichen Zeitraum wurden die Problemkredite im Segment deutlich um 5,4 Milliarden Euro oder rund 47 % auf 6,2 Milliarden Euro reduziert.

Risikoprofil verbessert, Common-Equity-Tier-1-Quote auf 9,5 % gesteigert

Durch den Abbau von Risiken und die Stärkung der Kapitalbasis hat die Commerzbank ihre Stabilität auch im Jahr 2014 weiter erhöht. Zwar stiegen die Risikogewichteten Aktiva aufgrund der Einführungseffekte von Basel 3 gegenüber dem Vorjahr um 13,0 % auf 215 Milliarden Euro (2013: 191 Milliarden Euro). Im Vergleich zu den Vorquartalen blieben sie aber stabil – trotz fortgesetzten Wachstums in der Kernbank. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,4 % auf 558 Milliarden Euro (2013: 550 Milliarden Euro). Auch hier wirkten sich die Volumensteigerungen in der Kernbank aus. Ihre komfortable Eigenkapitalposition hat die Commerzbank weiter ausgebaut. Das harte Eigenkapital bei voller Anwendung von Basel 3 konnte im Jahresvergleich um rund 900 Millionen Euro auf 20,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Common-Equity-Tier-1-Quote (CET 1) bei voller Anwendung von Basel 3 stieg auf 9,5 % nach 9,0 % per Ende Dezember 2013. Nach den Übergangsregelungen von Basel 3 konnte die CET-1-Quote per Ende 2014 gegenüber dem Vorjahr auf 11,8 % verbessert werden (Ende Dezember 2013: 11,6 %). Die Leverage Ratio wird seit dem dritten Quartal 2014 auf Grundlage der angepassten Regeln der Richtlinie über Eigenkapitalanforderungen der Europäischen Union (CRD 4/CRR) ausgewiesen. Nach diesen Regelungen stieg die Leverage Ratio per Ende Dezember 2014 unter voller Anwendung von Basel 3 auf 3,7 %, nachdem sie nach den bisherigen Regeln Ende Dezember 2013 bei 3,3 % gelegen hatte.

„Im Jahr 2014 haben wir unsere Kapitalausstattung gestärkt und Risiken weiter reduziert. In unserem Abbausegment konnten wir die Portfolios und die Risikogewichteten Aktiva signifikant zurückführen. Zudem haben wir unser hartes regulatorisches Eigenkapital um rund 900 Millionen Euro erhöht und die entsprechende Kernkapitalquote weiter auf 9,5 % gesteigert. Im vergangenen Jahr konnten wir darüber hinaus die Leverage Ratio deutlich auf nun 3,7 % verbessern. Auch für sie haben wir uns jetzt für Ende 2016 ein Ziel gesetzt: Wir wollen die Quote bei vollständiger Anwendung von Basel 3 auf rund 4 % erhöhen“, sagte Stephan Engels, Finanzvorstand der Commerzbank. Engels weiter: „Die Bank hat die Stabilität und Stressresistenz in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Das hat das erfolgreiche Comprehensive Assessment von EZB und EBA im vergangenen Herbst deutlich bestätigt.“

Einzelabschluss der Commerzbank AG

Der vorläufige Einzelabschluss der Commerzbank AG nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) weist für 2014 einen gestiegenen Jahresüberschuss in Höhe von 282 Millionen Euro aus (2013: 166 Millionen Euro). Hierin berücksichtigt ist die Zinsbedienung aller Genussrechte der Commerzbank AG. Es ist beabsichtigt, den Bilanzgewinn vollständig in die Gewinnrücklage einzustellen.

Entwicklung der Segmente

Das Segment Privatkunden steigerte das Operative Ergebnis im Jahr 2014 um 87,5 % auf 420 Millionen Euro (2013: 224 Millionen Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge konnten auf 3,4 Milliarden Euro erhöht werden (2013: 3,3 Milliarden Euro). Der Anstieg beim Zinsüberschuss um 5,1 % auf 1,9 Milliarden Euro überkompensierte den leichten Rückgang beim Provisionsüberschuss um 1,4 % auf 1,5 Milliarden Euro. Die Risikovorsorge reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 26,9 % auf 79 Millionen Euro (2013: 108 Millionen Euro). Die Verwaltungsaufwendungen wurden auf 2,9 Milliarden Euro gesenkt (2013: 3,0 Milliarden Euro). Im vierten Quartal steigerte das Segment das Operative Ergebnis im Vorjahresvergleich auf 72 Millionen Euro (2013: 60 Millionen Euro). Im Vergleich zum dritten Quartal 2014 wurden die Erträge durch zusätzliche Nettorückstellungen für Rechtsrisiken in Höhe von 35 Millionen Euro insbesondere aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofs Ende Oktober 2014 zu Kreditbearbeitungsgebühren belastet. Den Wachstumskurs hat das Segment im Jahr 2014 erfolgreich fortgesetzt. So stieg die Zahl der Nettoneukunden um rund 288.000. Das Neugeschäft in der Baufinanzierung wuchs 2014 um 31 % auf 10,4 Milliarden Euro, das Volumen in den Produkten der Vermögensverwaltung und den neu eingeführten Premium Depots stieg im Vergleich zum Vorjahr um 51 % auf mehr als 31 Milliarden Euro.

Die Mittelstandsbank konnte ihr Operatives Ergebnis 2014 um 9,6 % auf 1,2 Milliarden Euro erhöhen (2013: 1,1 Milliarden Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge lagen stabil bei 2,9 Milliarden Euro (2013: 2,9 Milliarden Euro). Die Risikovorsorge reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 27,2 % auf 342 Millionen Euro (2013: 470 Millionen Euro). Insbesondere musste für neue Problemfälle weniger Risikovorsorge gebildet werden als im Vorjahr. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich 2014 geringfügig auf 1,4 Milliarden Euro (2013: 1,3 Milliarden Euro). Hierzu trugen sowohl die Personal- als auch die Sachaufwendungen bei. Im vierten Quartal 2014 verbesserte sich das Operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 249 Millionen Euro (2013: 222 Millionen Euro). Auf ihrem Wachstumspfad ist die Mittelstandsbank 2014 weiter vorangekommen. Das Kreditvolumen wurde gegenüber dem Vorjahr um 8 % gesteigert und wuchs damit stärker als der Markt. Die führende Position im deutschen Mittelstand wurde damit erneut ausgebaut.

Das Segment Central & Eastern Europe steigerte das Operative Ergebnis im Jahr 2014 deutlich um 40,0 % auf 364 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2013: 260 Millionen Euro). Die mBank erzielte 2014 ein Rekordergebnis. Die Erträge vor Risikovorsorge im Segment stiegen um 14,2 % auf 923 Millionen Euro (2013: 808 Millionen Euro). Die Risikovorsorge erhöhte sich um 3,4 % auf 123 Millionen Euro (2013: 119 Millionen Euro). Die Verwaltungsaufwendungen nahmen leicht auf 436 Millionen Euro zu (2013: 429 Millionen Euro). Im vierten Quartal erreichte das Segment ein Operatives Ergebnis in Höhe von 89 Millionen Euro (2013: 66 Millionen Euro). Die mBank hat ihre starke Position auf dem polnischen Markt im Jahr 2014 weiter ausgebaut. Sie konnte rund 320.000 Nettoneukunden gewinnen und hat damit mittlerweile 4,7 Millionen Kunden.

Corporates & Markets erzielte im Jahr 2014 in einem schwierigen Marktumfeld ein Operatives Ergebnis in Höhe von 675 Millionen Euro (2013: 777 Millionen Euro). Bereinigt um Bewertungseffekte aus eigenen Verbindlichkeiten (OCS) und Kontrahentenrisiken im Derivategeschäft lag das Operative Ergebnis jedoch bei 694 Millionen Euro (2013: 713 Millionen Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge reduzierten sich um 5,2 % auf 2,0 Milliarden Euro (2013: 2,1 Milliarden Euro). Die entsprechend bereinigten Erträge vor Risikovorsorge blieben nahezu stabil bei 2 Milliarden Euro. Dabei erzielte der Bereich Equity Markets & Commodities (EMC) Rekorderträge von 607 Millionen Euro (2013: 524 Millionen Euro) und die Erträge mit Aktienemissionen zur Unternehmensfinanzierung (Equity Capital Markets) konnten verdoppelt werden. Der Bereich Fixed Income & Currencies (FIC) wurde dagegen durch die niedrige Volatilität an den Märkten und das Niedrigzinsumfeld belastet. Bei der Risikovorsorge kam es zu Nettoauflösungen in Höhe von 55 Millionen Euro, nachdem es bereits 2013 zu Nettoauflösungen in Höhe von 57 Millionen Euro gekommen war. Die Verwaltungsaufwendungen wurden trotz erhöhter regulatorischer Belastungen um 0,6 % auf 1,4 Milliarden Euro reduziert (2013: 1,4 Milliarden Euro). Im vierten Quartal 2014 lag das Operative Ergebnis bei 119 Millionen Euro (2013: 166 Millionen Euro). Bereinigt um den OCS-Effekt und Bewertungseffekte aus Kontrahentenrisiken im Derivategeschäft stieg das Quartalsergebnis allerdings auf 150 Millionen Euro (2013: 98 Millionen Euro).

NCA: Abbauportfolio um weitere 28 % oder 32 Milliarden Euro reduziert

Das Segment Non-Core Assets (NCA) verbesserte das Operative Ergebnis im Jahr 2014 erneut. Es betrug minus 786 Millionen Euro und war damit 26,7 % besser als der Vorjahreswert (2013: minus 1.073 Millionen Euro). Zwar reduzierten sich die Erträge vor Risikovorsorge im Einklang mit der Abbaustrategie deutlich auf 182 Millionen Euro (2013: 359 Millionen Euro). Der Rückgang der Risikovorsorge um 428 Millionen Euro auf 654 Millionen Euro (2013: 1.082 Millionen Euro) konnte dies aber mehr als kompensieren. Die Reduzierung der Risikovorsorge ging dabei in erster Linie auf das CRE-Portfolio zurück, während die Risikovorsorge im Bereich Schiffsfinanzierung erwartungsgemäß auf einem hohen Niveau verblieb. Zudem verringerten sich die Verwaltungsaufwendungen um 10,3 % auf 314 Millionen Euro (2013: 350 Millionen Euro). Im vierten Quartal 2014 verbesserte NCA das Operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf minus 182 Millionen Euro (2013: minus 328 Millionen Euro). Zudem fielen im vierten Quartal Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 61 Millionen Euro an, da das operative Geschäft analog zu dem schneller als erwarteten Portfolioabbau zurückgefahren wird.

Den Portfolioabbau hat das Segment NCA auch im Jahr 2014 wertschonend fortgesetzt. Insgesamt wurde der Exposure at Default (EaD) der Portfolios im Jahresverlauf um 32 Milliarden Euro beziehungsweise rund 28 % reduziert. Auf den Bereich Commercial Real Estate entfielen vom EaD per Jahresende 2014 rund 20 Milliarden Euro, dies entspricht einem Rückgang von 16 Milliarden Euro oder rund 44 % gegenüber 2013. Dazu trugen auch die Verkäufe der CRE-Portfolios in Spanien und Japan sowie des notleidenden CRE-Kreditportfolios in Portugal zu rund einem Drittel bei. Der EaD im Bereich Schiffsfinanzierung wurde im Jahr 2014 um 2 Milliarden Euro oder rund 16 % auf 12 Milliarden Euro reduziert. In Public Finance sank der Portfoliobestand gegenüber 2013 um rund 21 % auf 52 Milliarden Euro.

Ausblick: fortgesetztes Wachstum in der Kernbank

Das Marktumfeld dürfte 2015 herausfordernd bleiben. Die Commerzbank will im Jahr 2015 dennoch sowohl das Geschäftsvolumen als auch die Erträge in der Kernbank weiter steigern. Die Verwaltungsaufwendungen im Konzern sollten im Gesamtjahr mit rund 7,0 Milliarden Euro stabil bleiben. Zusätzliche Belastungen wie die europäische Bankenabgabe werden durch kontinuierliche Kostensenkungen ausgeglichen. Die Risikovorsorge sollte 2015 auf dem Niveau von 2014 liegen – bei niedrigerer Risikovorsorge in NCA.

„Die Finanzbranche wird auch 2015 vor großen Herausforderungen stehen. Damit bleiben die Ziele unserer strategischen Agenda weiter ambitioniert. Wir werden daher am Markt noch stärker angreifen und wollen in der Kernbank profitabel wachsen“, sagte Martin Blessing
 
13.02.2015   Nordex erhält ersten Auftrag für N131/3000 aus Finnland    (Nordex SE / Firmendetailansicht)
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Taaleritehdas entscheidet sich für mehr Effizienz im Schwachwind



Hamburg, 11. Januar 2015. Die im letzten Jahr von Nordex eingeführte Turbine N131/3000 findet wachsende Nachfrage - jetzt auch im Ausland: Die finnische Kapitalanlagegesellschaft Taaleritehdas hat die ersten Maschinen der Anlage bestellt. So wird Nordex den Windpark „Myllykangas“ um drei weitere Großanlagen erweitern, darunter befinden sich zwei Turbinen der Baureihe N131/3000 und eine N117/2400. Der Auftrag umfasst weiterhin den Premium-Service über 12 Jahre.



Die Errichtung wird im Herbst erfolgen, wenn die derzeit laufende erste Bauphase mit 19 Anlagen vom Typ N117/2400 abgeschlossen ist. Der Standort befindet sich im Norden von Finnland nahe der Stadt Ii. Aufgrund der hier herrschenden kalten Witterung werden die N131/3000 Rotoren mit einem Anti-Icing-System ausgestattet. Zudem sind die Anlagen auf die Windbedingungen vor Ort ausgelegt und erreichen einen überdurchschnittlichen Kapazitätsfaktor von mehr als 40 Prozent.



„Der geringe Schallpegel von 104,5 dB und die hohe Effizienz der 3-MW-Turbine haben uns veranlasst, zügig auf eine Erweiterung des Windparks zu setzen. Leise Turbinen mit großen Rotoren haben auch und gerade in Finnland einen hohen Vorteil“, sagt Taamir Fareed, Direktor des Geschäftsbereichs Renewable Energy von Taaleritas. Nordex hat bereits drei Windparks mit einer Leistung von fast 90 MW für seinen Kunden errichtet beziehungsweise im Aufbau.
 
12.02.2015   E.ON Global Commodities unterzeichnet Vertrag über LNG-Export aus den USA    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
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12.02.15 | Themen: Gas , Handel
E.ON Global Commodities North America LLC (EGC NA) mit Sitz in Chicago unterzeichnet Precedent Agreement zum Transport von Erdgas im Rahmen des geplanten Coastal Bend Header-Projekts
E.ON Global Commodities SE (EGC SE) mit Sitz in Düsseldorf und Mitsui O.S.K. Lines, Ltd. (MOL) schließen Vertrag über LNG-Transportkapazität mit einer Laufzeit von 20 Jahren


EGC NA hat heute die Unterzeichnung eines Precedent Agreement mit der Gulf South Pipeline Company, LP (Gulf South) für den Transport von Erdgas im Rahmen des geplanten Coastal Bend Header-Projekts als sogenannte Foundation Shipper bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung mit einer Laufzeit von 20 Jahren übernimmt EGC NA die Beschaffung von Erdgas, das von EGC SE als LNG (Liquefied natural gas) Free-on-board (FOB) erworben wird.

Gleichzeitig hat EGC SE einen Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren für Transportkapazitäten in der Größenordnung von bis zu zwei LNG-Tankern mit der führenden japanischen Reederei MOL abgeschlossen. Die Tanker ermöglichen die Abnahme Free-on-board (FOB) von jährlich circa 800.000 Tonnen LNG aus Verflüssigungsanlagen in der Golfregion der USA. Dazu gehört auch der geplante Terminal in der Nähe von Freeport, Texas.

Leonhard Birnbaum, Vorstandsmitglied der E.ON SE: „Diese Transaktion belegt das langfristige Bekenntnis von E.ON zum Ausbau ihres LNG-Geschäfts, das eines der Schlüsselelemente einer umfassenden Strategie der EGC ist. Die Versorgung mit Einspeisegas und die Buchung von Leitungskapazität bieten eine solide Grundlage für den weiteren Ausbau unseres globalen Gasgeschäfts.”

Christopher Delbrück, Vorstandsvorsitzender der EGC SE: „Diese Verträge sind ein wichtiger Schritt für unser Geschäft. Sie bauen auf unserem bestehenden Versorgungsportfolio auf und liefern im Anschluss an die beiden Verträge für LNG aus Katar und unsere Beteiligung am Goldboro-Projekt in Kanada weitere Impulse für unser Geschäft. Mit dem stärkeren Zusammenwachsen der Märkte in Nordamerika, Europa und Asien wird LNG ein immer wichtigerer Schlüssel zur Optimierung der Vermögenswerte im gesamten E.ON-Konzern.”

Über das Gulf South Coastal Bend Header-Projekt

Gulf South plant den Bau einer circa 105 Kilometer langen Leitung zur Belieferung des Verflüssigungsterminals in der Nähe von Freeport. Außerdem ist die Erweiterung und der Umbau bestehender Anlagen zur Schaffung eines Zugangs zu weiteren Bezugsquellen für den Header geplant, die 2018 in Betrieb gehen sollen und den entsprechenden regulatorischen Genehmigungen unterliegen. Die Transportkunden auf der Header-Leitung können ihre Transportmengen ganz flexibel über mehrere Leitungen anderer Unternehmen beziehen, die direkt an den Header angeschlossen sind. Sie haben darüber hinaus Zugang zu den Speicheranlagen in der gesamten Region.

Einzelheiten zum LNG-Transportvertrag

MOL wird im Rahmen des Vertrags LNG-Tanker mit einer Kapazität von jeweils 180.000 Kubikmetern bereitstellen. Itochu Corporation wird zu einem späteren Zeitpunkt einen Anteil von 50 Prozent an dem Projekt von MOL übernehmen. Die Lieferung der Tanker soll im 3. Quartal 2018 passend zum Beginn der FOB-Abnahme durch EGC SE in Nordamerika erfolgen. Die Tanker sind so konstruiert, dass EGC SE die bestehenden Regasifizierungskapazitäten in Europa bedienen und das wachsende LNG-Geschäft des Unternehmens insgesamt optimieren kann. Dazu gehört auch der Transit durch den Panamakanal nach dem Ende seines Ausbaus.

Über EGC

EGC SE ist im E.ON-Konzern, einem der weltweit größten privatwirtschaftlichen Strom- und Gasunternehmen, für das Energiehandelsgeschäft zuständig. Als Handelsdrehscheibe für E.ON auf den internationalen Großhandelsmärkten tätig, beschafft, speichert, transportiert, vermarktet und handelt das Unternehmen in globalem Maßstab Energieprodukte. Unterstützt wird das Unternehmen bei seinen Aktivitäten in den Bereichen Gasbeschaffung und -handel darüber hinaus durch ein eigenes Leitungsinfrastrukturgeschäft sowie eine unternehmensrechtlich entflochtene Speichergesellschaft.

EGC SE ist an Regasifizierungsterminals in ganz Europa beteiligt und hat am Terminal Isle of Grain (UK) sowie am GATE-Terminal (NL) langfristig Kapazitäten in Höhe von 1,7 Milliarden Kubikmetern beziehungsweise 3 Milliarden Kubikmetern gebucht. Darüber hinaus hat das Unternehmen Zugang zu spanischen Regasifizierungskapazitäten in Huelva und Barcelona.

Die 2013 gegründete EGC NA mit Sitz in Chicago ist im Konzern für den Handel und die Vermarktung von Strom und Erdgas in Nordamerika zuständig.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Fi-nanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Ein-schätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
 
12.02.2015   Immowelt und Immonet schließen sich zusammen    ((Axel Springer AG) / Firmendetailansicht)
(Axel Springer AG)
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Zusammenschluss unter dem Dach der Immowelt Holding AG / Axel Springer Digital Classifieds mehrheitlich beteiligt

Axel Springer Digital Classifieds hat heute mit den Aktionären des Immobilienportals immowelt.de eine Vereinbarung über die Zusammenführung der Immowelt-Gruppe und der zu Axel Springer Digital Classifieds gehörigen Immonet-Gruppe geschlossen. Beide Unternehmen werden unter dem Dach der neuen Immowelt Holding AG vereint. An dem Gemeinschaftsunternehmen wird Axel Springer Digital Classifieds mit 55 Prozent mehrheitlich beteiligt sein. Darüber hinaus bleiben die Gesellschafter der markt.gruppe als strategische Partner beteiligt, wie auch die beiden Gründer der Immowelt AG.


Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE

Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE: „Mit der Zusammenführung stärken wir unsere Position auf dem deutschen Immobilienmarkt signifikant. Gemeinsam wollen wir weiter investieren und wachsen. Mein besonderer Dank gilt der Immonet-Geschäftsführung unter dem Vorsitz von Christian Maar, die das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt hat.“

CEO des neuen Unternehmens soll Carsten Schlabritz (derzeit CEO Immowelt AG) werden. Jürgen Roth (derzeit CTO Immowelt AG), Ulrich Gros (derzeit CFO Immowelt AG) und Philip Schulze (derzeit Geschäftsführer der Immonet-Gruppe) sollen ebenfalls Vorstände der neuen Immowelt Holding AG werden.
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Carsten Schlabritz, CEO Immowelt AG

Carsten Schlabritz: „Mit der Fusion werden Immowelt und Immonet über die beiden Standorte Nürnberg und Hamburg hinweg gemeinsam zur starken Nummer zwei auf dem deutschen Online-Immobilienmarkt. Mit Axel Springer steht uns nun zusätzlich ein weiterer erfahrener Partner für eine erfolgreiche Zukunft zur Seite.”

Christian Maar, Vorsitzender der Geschäftsführung Immonet: „Der Zusammenschluss der beiden Marken Immmowelt und Immonet ist der nächste konsequente Schritt, sich noch stärker im Immobilienmarkt zu positionieren.“

Den Verhandlungen liegt eine Bewertung beider Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 420 Mio. zugrunde. Axel Springer Digital Classifieds leistet im Zusammenhang mit der Herstellung der neuen Struktur Kaufpreiszahlungen in Höhe von insgesamt circa EUR 131 Mio. an die bisherigen Immowelt-Gesellschafter.
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Harald Brenner, Geschäftsführer markt.gruppe

Harald Brenner und Johannes Werle, Geschäftsführer der markt.gruppe: „Wir sehen in der Fusion von Immowelt und Immonet einen zukunftsweisenden Schritt. Daher haben wir der teilweisen Veräußerung von Anteilen an der erfolgreichen Immowelt AG zugestimmt. Wir bleiben auch in Zukunft wesentliche Aktionäre der Immowelt Holding AG und werden daneben unsere anderen Digital-Aktivitäten im Gemeinschaftsunternehmen markt.gruppe weiter ausbauen.“

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.
 
11.02.2015   K+S optimiert weltweite IT-Infrastruktur durch Partnerschaft mit Atos    (Atos IT Solutions and Services GmbH / Firmendetailansicht)
Atos IT Solutions and Services GmbH
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Kassel, 10. Februar 2015

Die K+S Gruppe wird künftig ihre globale IT-Infrastruktur extern durch Atos optimieren und bereitstellen lassen. Die Leistungen des Vertrags umfassen die Bereitstellung von zentralen Server- und Speichersystemen im Atos Rechenzentrum in Fürth sowie Desktop-, Drucker- und Netzwerkservices in 45 Ländern, in denen K+S aktiv ist. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Im Rahmen der Partnerschaft werden rund 35 K+S-Mitarbeiter zu Atos wechseln. Über das Geschäftsvolumen haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Atos und die weitere Verbesserung der Qualität der IT-Services“, sagt Kai Finke, Leiter Corporate IT bei K+S. „Mit Atos haben wir einen Partner mit Branchenerfahrung und hoher internationaler Präsenz für die weltweiten K+S-Standorte an unserer Seite“, so Finke weiter.

„Wir bieten K+S die erforderliche Flexibilität und Erfahrung in diesem speziellen Markt“, sagt Dr. Klaus Seifert, Senior Vice President Managed Services Atos Deutschland. „Das gesamte Team wird seine langjährigen Erfahrungen einbringen und die vereinbarten Dienstleistungen auf die Bedürfnisse von K+S zuschneiden.“


K+S arbeitet im Rahmen des im November 2013 aufgelegten Programms „Fit für die Zukunft“ kontinuierlich an der Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur mit dem Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten.
Über K+S


K+S ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Wir fördern und veredeln seit 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt. Die deshalb steigende Nachfrage bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz in Höhe von rund 4 Mrd. Euro und ein EBIT von 656 Mio. Euro. K+S ist der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX.
Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.
Über Atos


Atos SE (Societas Europaea) ist ein führender Anbieter im Bereich Digital Business mit einem pro forma Jahresumsatz für 2013 von 10 Milliarden Euro und 86.000 Mitarbeitern in 66 Ländern. Das Unternehmen bietet seinem globalen Kundenstamm Beratungsleistungen und Systemintegration, Managed Services & Business Process Outsourcing (BPO), Cloud Operations, Big Data und Sicherheitslösungen sowie transaktionsbasierte Services durch Worldline, den europäischen Marktführer für Zahlungs- und Transaktionsdienstleistungen. Mit seiner umfassenden Technologie-Expertise und tiefgreifendem Branchenwissen unterstützt der IT-Dienstleister Kunden in folgenden Marktsegmenten: Verteidigung, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen, produzierendes Gewerbe, Medien und Versorgungsunternehmen, Öffentliche Verwaltung, Handel, Telekommunikation und Transport.

Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Atos ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und an der Pariser Börse Euronext notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting, Atos Worldgrid, Bull, Canopy und Worldline.
 
11.02.2015   Dr. Lars Janzik wird Leiter Produktmanagement WELTN24    ((Axel Springer AG) / Firmendetailansicht)
(Axel Springer AG)
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Zum 1. März 2015 wird Dr. Lars Janzik, 44, Leiter des Produktmanagements von WELTN24. In der neu geschaffenen Funktion verantwortet er die Konzeption und Umsetzung der digitalen Angebote von WELTN24 in enger Abstimmung mit Redaktion und Software-Entwicklung. Er berichtet an Dr. Stephanie Caspar, Geschäftsführerin WELTN24, und ist Mitglied des Management-Teams der WELTN24 GmbH.

Dr. Lars Janzik verfügt über mehrjährige Erfahrungen im Bereich Produktmanagement. Er startete seine berufliche Karriere bei der Musikvermarktungs-Agentur BLJ-Music/Löwe Song und wechselte 1999 zum Softwarehersteller Magix AG. Dort verantwortete er von 2001 bis 2011 als Vice President Marketing bzw. Product & Strategy vor allem die Schwerpunkte Produktinnovation, Aufbau neuer E-Commerce-Geschäftsfelder und Kundenintegration. 2011 wechselte Dr. Lars Janzik zum weltweiten Online-Karriereportal „Monster", wo er das gesamte B2C und B2B Produktportfolio inklusive Cloud-Services und Kooperationen in der Region Central Europe leitete.

Stephanie Caspar, Geschäftsführerin WELTN24: „2015 investiert WELTN24 konsequent weiter in die Qualität der journalistischen Angebote, insbesondere in die technische Weiterentwicklung im digitalen Bereich. Lars Janzik ist mit seiner langen Erfahrung im kundenzentrierten und agilen Arbeiten eine hervorragende Verstärkung bei diesem Vorhaben.“
 
10.02.2015   Sharp kündigt neues Reseller-Programm an     (Sharp Electronics (Europe) GmbH / Firmendetailansicht)
Sharp Electronics (Europe) GmbH
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ISE, Amsterdam, 10. Februar 2015 – Sharp kündigt heute den Start seines neuen Reseller-Programms für den Bereich Visual Solutions an. Die neue Initiative soll all jene Display-Reseller würdigen und belohnen, die engagiert den Verkauf von Sharp Produkten vorantreiben.
Sid Stanley, European Sales Director, Visual Solutions, Sharp Europe, erklärt: „Wir bei Sharp verfolgen eine langfristige Wachstumsstrategie, die auf zwei wichtigen Punkten basiert: zum einen darauf, hervorragende Produkte auf den Markt zu bringen und zum anderen, diese Produkte über langjährige Vertriebspartnerschaften zu vermarkten. In den vergangenen sechs Monaten haben wir unsere Vertriebsaktivitäten zu einem offiziellen Programm gebündelt – dem Visual Solutions Reseller-Programm. Wir sehen das Programm als ein zentrales Element für unser Wachstum, aber auch für das Wachstum der ausgewählten Vertriebspartner, die zur Teilnehme ausgewählt werden.“

Das Reseller-Programm ist in mehreren Stufen aufgebaut. Alle teilnehmenden Vertriebspartner erhalten verschiedenste Vorteile, die vom jeweiligen Akkreditierungs-Level abhängig sind. Darüber hinaus können teilnehmende Partner noch zusätzliche Margen erwirtschaften, erhalten Zugang zu qualifizierten Sales Leads und werden durch einen Sharp Key Account Manager unterstützt. Akkreditierte Top-Partner erhalten darüber hinaus Vorab-Informationen zu neuen Produkten, um so deren Planungszyklen unterstützen zu können.

Potentielle Partner müssen Kriterien erfüllen. Dazu zählen deren technische Expertise und wie lange sie bereits auf dem Markt für großformatige Displays aktiv sind.
 
06.02.2015   STRABAG-Tochter Züblin baut weiteren Teilabschnitt der Berliner Autobahn A 100    (Ed. Züblin AG / Firmendetailansicht)
Ed. Züblin AG
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+++ Bauabschnitt 16, Los 4, mit 650 m Länge an Ed. Züblin AG vergeben +++ Auftragssumme 44 Mio. € +++ Bauzeit Februar 2015 bis Dezember 2017 +++

Die Ed. Züblin AG, eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Baukonzerns STRABAG SE, hat von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den Auftrag für Bauabschnitt 16, Los 4, der innerstädtischen Autobahn A 100 in Berlin erhalten. Er folgt auf den Zuschlag für Los 2/3, der 2014 ebenfalls an Züblin ging. Der Auftragswert für den zwischen Kilometer 21+815 und Kilometer 22+465 gelegenen neuen Autobahnabschnitt beträgt rd. 44 Mio. €.

„Wir freuen uns über den erneuten Auftrag. Für die Ausführung kommen uns unsere Erfahrungen aus Los 2/3 in Sachen Schlitzwanderstellung und Zusammenspiel von Planung und Ausführung zugute“, erläutert Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Die Ausführung liegt bei einer internen Arge aus Ed. Züblin AG, Bereich Ingenieur- und Infrastrukturbau, und Züblin Spezialtiefbau GmbH, Bereich Nord. Als Nachunternehmen für die Straßenbauarbeiten ist – wie bereits in Los 2/3 an der Sonnenallee – die STRABAG AG, Bereich Berlin, mit im Team. Neben den Straßenbauarbeiten an der Dieselstraße zählt auch die Erstellung aller Baustraßen zu ihren Leistungen.

Los 4 beinhaltet neben der Erstellung der 650 m langen Trogstrecke in offener Baugrube mit rückverankerten Schlitzwänden auch die Errichtung einer Brücke über die spätere Autobahntrasse, die als zweistegiger Plattenbalken mit einer Spannweite von ca. 39 m zum Teil Versorgungsleitungen aufnehmen wird. Auch die Herstellung einer Dükerung von Leitungen der Berliner Wasserbetriebe gehört zum Auftragsumfang.

Der 16. Bauabschnitt verlängert die bestehende Autobahn A 100 in nördlicher Richtung um 3,2 km, jeweils 3-spurig vom Autobahndreieck Neukölln bis zur Anschlussstelle am Treptower Park. Der Bau erfolgt in insgesamt 7 Abschnitten und soll 2022 fertiggestellt werden. Ziele des Neubaus sind die Verminderung und Bündelung des Verkehrs in den Bereichen der südöstlichen Innenstadt sowie eine bessere Verkehrsanbindung des Berliner Ostens.
 
06.02.2015   Vattenfall veröffentlicht Geschäftsergebnis 2014: Effizienzsteigerung und Umstellung auf erneuerbare Energien fortgesetzt    ((Vattenfall GmbH) / Firmendetailansicht)
(Vattenfall GmbH)
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Vattenfall hat im Geschäftsjahr 2014 die Konsolidierung und die Umstellung seiner Produktion auf einen größeren Anteil erneuerbarer Energien fortgeführt.

In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld belasteten Wertminderungen das Ergebnis, während sich niedrigere Kosten dank kontinuierlicher Effizienzsteigerungen positiv auswirkten. Das Unternehmen hat die Überarbeitung seiner künftigen Strategie begonnen, die neue Konzernstruktur gilt ab dem 1. April 2015.

Der Umsatz belief sich im Gesamtjahr auf 165.945 Mio. Schwedische Kronen (SEK; Vorjahreszeitraum: 172.253 Mio. SEK) und im 4. Quartal auf 48.725 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 47.156 Mio. SEK).
Das bereinigte Betriebsergebnis lag im Gesamtjahr bei 24.133 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 28.135 Mio. SEK) und im 4. Quartal bei 8.223 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 7.006 Mio. SEK)
Das Betriebsergebnis betrug für das Gesamtjahr –2.195 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: –6.218 Mio. SEK und für das 4. Quartal 7.045 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 3.894 Mio. SEK).
Das Ergebnis nach Steuern belief sich für das gesamte Jahr auf –8.284 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: –13.543 Mio. SEK) und für das 4. Quartal auf 3.900 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 1.983 Mio. SEK)
Im Gesamtjahr 2014 wurden 172,9 Terawattstunden Strom (Vorjahreszeitraum: 181,7 TWh), im 4. Quartal 2014 46,2 TWh (Vorjahr: 47,7 TWh) produziert.
Der Vorstand schlägt entsprechend der Dividendenrichtlinie vor, dass für das Jahr 2014 keine Dividende ausgeschüttet wird.



„2014 war ein ereignisreiches und schwieriges Jahr, das von einer schwachen Nachfrage, dem Überangebot an Produktionskapazitäten und fallenden Strompreisen geprägt war. Die Nachfrage wurde zusätzlich durch die warme Witterung gemindert“, kommentiert Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall den Geschäftsbericht.

Das bereinigte Betriebsergebnis in Höhe von 24,1 Mrd. SEK lag 4 Mrd. SEK unter dem Vorjahreswert.

„Geringere Margen und kleinere Mengen in der Produktion konnten teilweise durch Einsparungen kompensiert werden. Wir haben in den letzten vier Jahren Sparmaßnahmen durchgeführt, die im Vergleich zur Kostenbasis im Jahr 2010 zu Einsparungen von jährlich 13,7 Mrd. SEK geführt haben“, erläutert Magnus Hall.

Vor dem Hintergrund der schlechteren Marktbedingungen hat Vattenfall Wertberichtigungen von insgesamt 23,8 Mrd. SEK vorgenommen, die die Hauptursache für das negative Ergebnis des Jahres 2014 sind.

Die Konsolidierung der Geschäftstätigkeit und die Umstellung auf die verstärkte Erzeugung erneuerbarer Energien wurden im vergangenen Jahr fortgesetzt. Vattenfall veräußerte Vermögenswerte - unter anderem im Bereich der konventionellen Erzeugung – in Höhe von insgesamt 11,6 Mrd. SEK. Die größte Einzelinvestition im vergangen Jahr waren neue Windkraftanlagen.

Vattenfall hat im vergangenen Jahr die Überarbeitung seiner künftigen Strategie begonnen. Die Mitglieder des neuen Executive Group Management (EGM) wurden zwischenzeitig ernannt, die neue Organisationsstruktur gilt ab dem 1. April dieses Jahres.

„Um unseren Kunden verstärkt nachhaltige Lösungen anbieten zu können, werden wir ein europäisches Unternehmen bleiben. Außerdem werden wir ein Stromerzeuger sein, der seinen Schwerpunkt auf emissionsfreie oder emissionsarme Lösungen legt“, so Magnus Hall.


Stefan Müller, Vattenfall GmbH, Leiter Media Relations Germany
Telefon 030 8182 2320, Fax 030 8182 2315, stefan.mueller@vattenfall.de
 
05.02.2015   Geschäftsbericht 2014    (Beiersdorf AG / Firmendetailansicht)
Beiersdorf AG
Logo: Beiersdorf
Der Geschäftsbericht 2014 der Beiersdorf AG wird zusammen mit der Pressemeldung zur Bilanzpressekonferenz am 13. Februar 2015 veröffentlicht. Beide Dokumente stehen Ihnen an diesem Tag ab 08:00 Uhr online im Pressebereich sowie auf den Investoren-Seiten zur Verfügung.
 
05.02.2015   Körber-Stiftung und BECKEN Development feiern Richtfest für das Projekt „Boa Vista“ an der Hafenkante    (BECKEN Development GmbH / Firmendetailansicht)
BECKEN Development GmbH
Foto: BECKEN Development GmbH
Die Körber-Stiftung und die BECKEN Development GmbH feiern am Donnerstag, den 12. Februar 2015 zusammen mit dem Bauunternehmen, dem gesamten Planungsteam, Dieter Becken, Gesellschafter der BECKEN Gruppe, und Christian Wriedt, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung, das Richtfest für das Projekt BOA VISTA zu dem wir auch Sie herzlich einladen möchten.

Feierliches Richtfest für BOA VISTA

Datum: Donnerstag, den 12. Februar 2015
Uhrzeit: 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Vorsetzen 32
anschließendes rustikales Buffet
(u. A. w. g. bis zum 09. Februar 2015)

Hamburg-Neustadt, Februar 2015 – Offizieller Festakt zum Richtfest des Neubau-Projektes „Boa Vista“ am Elbhafen: Nachdem im April letzten Jahres der Grundstein für das Büro- und Wohnquartier in einer feierlichen Zeremonie gelegt wurde, kann am 12. Februar das Richtfest für das Gebäudeensemble auf dem 2.200 m² großen Grundstück am Vorsetzen – früherer Hauptsitz des Germanischen Lloyd im sogenannten Portugiesenviertel – gefeiert werden. An Hamburgs Hafenkante realisiert die BECKEN Development GmbH für den Investor Körber-Stiftung das rund 10.600 m² Mietfläche umfassende „Boa Vista“. Das Neubauvolumen umfasst ca. 8.900 m² Bürofläche und weitere ca. 1.700 m² Wohnfläche.
Der klangvolle Name „Boa Vista“, portugiesisch für „gute Sicht“, assoziiert bereits heute den uneingeschränkten Elbblick, der sich den künftigen Büro- und Wohnungsmietern bieten wird. Die Körber-Stiftung hat das Grundstück und das Projekt Ende 2013 von der BECKEN Development GmbH gekauft. „Mit dem Erwerb dieser Premium-Immobilie in exponierter Lage am Hamburger Hafen setzen wir unsere langfristige Portfoliostrategie – Wachstum in absoluten Spitzenlagen – weiter konsequent um“, erläutert Christian Wriedt, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung.
„Schon jetzt kann man erkennen, dass sich unser Gebäude mit einer Mischung aus moderner Formsprache und klassischer hanseatischer Fassade harmonisch in das neu entstehende Stadtbild einfügen wird“, sagt Stefan Spilker, Geschäftsführer der BECKEN Development GmbH. Die Competo Capital Partners aus München wurde mit der Eigentümervertretung und dem Asset Management beauftragt.

Über die BECKEN Gruppe und die BECKEN Development GmbH
Die BECKEN Gruppe – seit Jahrzehnten eine feste Größe auf dem Hamburger Immobilienmarkt – konzentriert ihre Kompetenzen in der eigenständigen Gesellschaft BECKEN Development GmbH unter dem Dach der BECKEN Holding GmbH. So können hoch spezialisierte Dienstleistungen und integrierte Lösungen über die komplette Wertschöpfungskette der Immobilien angeboten werden.
Kernkompetenz der BECKEN Holding GmbH sind alle Themen bezüglich Finanzierung, Controlling und Strategisches Asset Management rund um die Immobilie. So hat die BECKEN Holding 2014 zusammen mit einem Joint Venture Partner das „Kontor Portfolio“ erworben und das Mandat für das Asset Management für ein Immobilienpaket mit 110 Objekten in Hamburg übernommen.
Die BECKEN Development GmbH bietet sämtliche Projektentwicklungs- und Managementleistungen an. Der Fokus liegt auf dem Bereich Wohn- und Büroimmobilien im Heimatmarkt Hamburg und in Berlin.

Über die Körber-Stiftung
Der Unternehmer und Anstifter Kurt A. Körber hat die Körber-Stiftung 1959 ins Leben gerufen. Die Stiftung ist heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv. Mit ihren operativen Projekten, Netzwerken und Kooperationspartnern stellt sie derzeit fünf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in den Fokus: Dialog mit Asien, Umgang mit Geschichte, MINT-Förderung, Potenziale des Alters und Musikvermittlung. Die Körber-Stiftung verfügt über ein Vermögen von 522 Millionen Euro. Darin enthalten ist die Körber AG, deren Alleinaktionärin die Stiftung ist. Für die gemeinnützige Arbeit der Stiftung stehen jährlich rund 17 Millionen Euro zur Verfügung.
 
04.02.2015   Mercedes-Benz, HDI und HDI-Gerling setzen erfolgreiche Zusammenarbeit bis 2016 fort    (HDI-Gerling Industrie Versicherung AG )
HDI-Gerling Industrie  Versicherung AG
Logo HDI-Gerling
Berlin/Hannover, 4. Februar 2015
Die Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD), die HDI
Versicherung AG und die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG
setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft bis 2016 fort. Bereits seit
2010 profitieren Mercedes-Benz-Kunden, deren Pkw bei einer der
beiden Gesellschaften versichert ist oder die über eine Mercedes-
Benz Autoversicherung verfügen, mit dem Service „care&drive“
vom professionellen und unkomplizierten Schadenmanagement
der beiden Versicherer. Durch die Verlängerung dieser Kooperation
erhalten die gemeinsamen Kunden auch künftig im Schadenfall
schnelle Hilfe. Dazu gehören z. B. auch die Bereitstellung eines
Ersatzfahrzeugs und ein Hol- und Bringdienst.
„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit HDI und HDI-Gerling hat sich
für uns voll bewährt“, so Georg Abel, Mitglied der Geschäftsleitung des
MBD und verantwortlich für den Service Mercedes-Benz Cars. „Die
Kunden profitieren von unserer Kooperation genauso wie unsere Werkstätten
und die Versicherer. Deshalb werden wir auch künftig gemeinsam
an Projekten arbeiten, die begeisterte Kunden, Komplexitätsreduktion
und höchstmögliche Reparaturqualität zum Ziel haben.“
Dr. Edgar Puls, Vorstandsmitglied der HDI-Gerling Industrie Versicherung
AG und dort verantwortlich für das Ressort Kraftfahrtversicherung,
ergänzt: „Der Erfolg unserer Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz
zeigt, welchen Mehrwert wir gemeinsam für unsere Kunden und Versicherungsnehmer
erzielen können. Wir setzen deshalb auch künftig auf
Mercedes-Benz als Partner.“
Die Kooperation umfasst unter anderem:
 
03.02.2015   Vattenfall präsentiert Ergebnisse des Gesamtjahres 2014    ((Vattenfall GmbH) / Firmendetailansicht)
(Vattenfall GmbH)
Logo: Vattenfall GmbH
Vattenfall veröffentlicht den Jahresbericht 2014 am Donnerstag, dem 5. Februar, um 9.00 Uhr (MEZ) auf corporate.vattenfall.com. Eine Pressekonferenz für Analysten und Medienvertreter beginnt um 10.30 Uhr in Stockholm sowie als live-webcast.

Pressekonferenz
Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall AB, sowie CFO Ingrid Bonde werden die Pressekonferenz in der Vattenfall-Unternehmenszentrale, Evenemangsgatan 13, Solna, Schweden, um 10.30 Uhr eröffnen. Die Pressekonferenz findet auf Englisch statt.

Teilnahme an der Pressekonferenz via webcast
Klicken Sie dazu bitte einige Minuten vor 10.30 Uhr (MEZ) den folgenden Link: Vattenfall live web cast. Eine aufgezeichnete Version ist nach der Pressekonferenz unter corporate.vattenfall.com verfügbar.

Teilnahme an der Pressekonferenz per Telefon
Bitte wählen Sie einige Minuten vor Beginn der Konferenz (10.30 Uhr MEZ) eine der unten stehenden Nummern und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

+44 (0) 203 059 58 62 (Großbritannien)
+46 (0) 85 051 00 31 (Schweden)
+49 (0) 69 25 511 44 45 (Deutschland)
+31 (0) 20 794 63 60 (Niederlande)

Präsentation
Die Präsentation zur Pressekonferenz und weiteres Material steht ab 9.00 Uhr (MEZ) auf corporate.vattenfall.com zum Download bereit.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Stefan Müller, Head of Media Relations Germany, +49 30 8182 2320
Klaus Aurich, Head of Investor Relations, +46 8 739 65 14, mobile +46 70 539 65 14
 
03.02.2015   Timo Pache ab sofort stellvertretender ‚Capital‘-Chefredakteur    ((Gruner + Jahr AG & Co KG / Firmendetailansicht)
(Gruner + Jahr AG & Co KG
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Berlin, 2. Februar 2015 – ‚Capital‘ komplettiert seine Führungsmannschaft: Timo Pache, 38, ist ab sofort stellvertretender Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins ‚Capital‘. Pache war bisher Leiten-der Redakteur und hatte den großen Relaunch des Magazins im Jahr 2013 maßgeblich mitge-staltet. "Mit Timo Pache haben wir einen sehr kompetenten und kreativen Wirtschaftsjournalisten in der Chefredaktion", sagte Horst von Buttlar, Chefredakteur von ‚Capital‘. "Schon in unser gemeinsamen Zeit bei der FTD haben wir sehr gut zusammengearbeitet. Er ist ein hervorragender Kenner der deutschen und europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik – die zentralen Wirtschafts-themen der Zukunft."

Timo Pache ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Vor seiner Zeit bei ‚Capital‘ arbeitete er von 2002 bis Ende 2012 im Berliner Büro der ‚Financial Times Deutschland‘ (FTD), zuletzt als leitender Redakteur. Schon in dieser Zeit schrieb er über die Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Euro-Krise und beobachtete über viele Jahre die Arbeit von CDU/CSU und FDP. Außerdem kann sich die ‚Capital‘-Redaktion knapp zwei Jahre nach dem Relaunch über positive Reichweiten- und Auflagenentwicklungen freuen. Entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnete ‚Capital‘ im vierten IVW-Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 139.342 verkauften Exemplaren eine um 1,5 Prozent gestiegene Auflage. Zudem konnte ‚Capital‘ seine führende Reichweiten-Position im Segment der klassischen Wirtschaftsmagazine in der aktuellen ma 2015 Pressemedien I mit einer stabilen Reichweite von fast 900.000 Lesern (898.000) ausbauen und liegt mit deutlichem Abstand auf Rang 1 vor der Wirtschaftswoche (771.000 Leser) und dem Manager Magazin (581.000 Leser).
 
02.02.2015   Aktionäre wählen Nathalie von Siemens und Norbert Reithofer in den Aufsichtsrat    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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München, 27. Januar 2015
Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet
Dividendenvorschlag in Höhe von 3,30 Euro pro Aktie angenommen
Aktionäre billigen System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder

Die Aktionäre der Siemens AG haben auf der ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens in München Nathalie von Siemens und Norbert Reithofer in den Aufsichtsrat gewählt und die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014 entlastet. Die Aktionäre folgten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro pro Aktie auszuschütten. Die ordentliche Hauptversammlung billigte zudem das neue Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder.

Die Beschlussfassung zu diesen Tagesordnungspunkten kam mit großer Mehrheit zustande.


Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu sämtlichen Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung finden Sie ab 28. Januar 2015 unter
www.siemens.com/hauptversammlung.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte.
 
29.01.2015   Axel Springer investiert in Business Insider    ((Axel Springer AG) / Firmendetailansicht)
(Axel Springer AG)
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Axel Springer Digital Ventures ist Hauptinvestor einer Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Mio. USD in Business Insider (businessinsider.com), einer führenden englischsprachigen Wirtschaftsnachrichten-Website mit Sitz in New York. Business Insider ist ein renommiertes, schnell wachsendes Nachrichtenangebot für Wirtschaftsführer weltweit. Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE, wird Mitglied des Board of Directors von Business Insider. Mit der Investition hält Axel Springer zukünftig einen Minderheitsanteil an Business Insider.

Business Insider, die größte Wirtschaftsnachrichten-Website in den USA, berichtet mit einer einzigartigen Kombination von Reportagen, Videos, Fotos und Analysen über aktuelle Ereignisse. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren eines rein digitalen Ansatzes bei Wirtschaftsnachrichten, der von sozialen Medien und mobiler Nutzung ausgeht und sich daran orientiert, wie sich heutige und künftige Wirtschaftsführer informieren und wie sie Informationen teilen. Business Insider ist mit regionalen Websites in sieben Ländern präsent und beschäftigt weltweit 230 Mitarbeiter.
 
28.01.2015   Führungswechsel im Kraftwerk Schwarze Pumpe    ((Vattenfall GmbH) / Firmendetailansicht)
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Oliver Stenzel übernimmt die Kraftwerksleitung von Horst-Dieter Poser.

Horst Poser stammt aus Ahlsdorf bei Herzberg. Nach seiner Ausbildung zum Anlagenmonteur im VEB Entstaubungstechnik „Edgar André" absolvierte er ein Studium zum Maschinenbauingenieur in Glauchau und begann 1978 seine Tätigkeit im Gaskombinat Schwarze Pumpe. In den 80er Jahren folgte noch ein Fernstudium an der Ingenieurhochschule Zittau, das Horst Poser als Diplom-Kraftwerksingenieur abschloss. Er war selbst maßgeblich an der Errichtung und der Inbetriebnahme des heutigen 1600-MW-Kraftwerks Schwarze Pumpe beteiligt, dessen Leitung er 2005 übernahm.

Sein Nachfolger Oliver Stenzel ist, obwohl in Magdeburg geboren, ein Ur-Lausitzer, der in Lübbenau aufwuchs. Im dortigen Kraftwerk Lübbenau/Vetschau arbeiteten bereits seine Eltern, dort lernte auch er nach der Schule den Beruf des Elektromonteurs. Daran schloss sich ein Fachhochschulstudium zum Diplom-Ingenieur für Elektroenergieanlagen in Senftenberg an. Sein Weg führte ihn zunächst nach Guben in das Braunkohlen-Industriekraftwerk des Chemiefaserwerks, wo er bis 2001 in der Instandhaltung, als Produktionsleiter und zeitweise als Betriebsleiter tätig war. Danach übernahm Oliver Stenzel für fünf Jahre die Leitung eines Biomasse-Kraftwerks in Baruth, bevor es ihn zurück in die Lausitz zog und er eine neue Aufgabe im Kraftwerk Boxberg übernahm.

Der Fünfzigjährige ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Cottbus.

An seinem Vorgänger Horst-Dieter Poser schätzt der neue Kraftwerksleiter, dass dieser sich ganz persönlich in der Spremberger Region eingebracht hat, wo sich der Kraftwerksstandort befindet. „Das Kraftwerk Schwarze Pumpe hat die Besonderheit, dass es nicht nur Strom erzeugt, sondern mit Prozessdampf und Fernwärme auch direkt in das Industriegebiet Schwarze Pumpe und die regionale Wärmeversorgung eingebunden ist", sagt Oliver Stenzel. „Die gute Partnerschaft unseres Standortes mit den Kommunen und den benachbarten Unternehmen im Industriegebiet möchte ich fortsetzen."
 
27.01.2015   Personalgewinnung bei der DB: Die DB Netz AG besetzt jeden dritten Arbeitsplatz neu    (Deutsche Bahn AG )
Deutsche Bahn AG
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DB-Konzern: 7.000 bis 8.000 Neueinstellungen 2015 - DB Netz AG ersetzt altersbedingt in den nächsten zehn Jahren 12.000 Arbeitsplätze

Die Deutsche Bahn setzt ihren Rekrutierungskurs fort. Rund 34.000 Mitarbeiter hat die DB seit 2012 in Deutschland eingestellt. Auch 2015 sucht der Konzern 7.000 bis 8.000 neue Arbeitnehmer. Ein Großteil der Neueinstellungen entfällt auf die DB Netz AG.

Ute Plambeck, Vorstand Personal der DB Netz AG: „Altersbedingt verlassen uns in den nächsten Jahren rund 12.000 Mitarbeiter. Das heißt jeder dritte Arbeitsplatz wird bis 2025 neu besetzt.“ Zudem startet die Bahn im Zuge der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung eine Bauoffensive. Plambeck: „Bei der DB Netz AG brauchen wir jährlich rund 2.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die altersbedingten Abgänge zu kompensieren und das größte Modernisierungsprogramm für die Schiene aller Zeiten zu stemmen. Ein besonders hoher Personalbedarf besteht in der Instandhaltung, speziell in der Leit- und Sicherungstechnik.“ Um Instandhalter, Gleisbauer oder Ingenieure zu finden, setzt die DB Netz AG beispielsweise auf Azubi-Camps oder internationale Hochschulkooperationen. Allein 2014 wurden rund 900 Nachwuchskräfte eingestellt, für 2015 sind rund 960 geplant.

Vor dem Hintergrund des steigenden Wettbewerbs um Fachkräfte stehen Arbeitgeber vor besonderen Herausforderungen. Kerstin Wagner, Leiterin Personalgewinnung bei der DB: „Mit 190.000 Bewerbungen und vier Millionen Besuchern auf unserer Karriereseite im vergangenen Jahr können wir unsere Stellen noch gut besetzen. Doch gerade in manchen Regionen wie etwa in Süddeutschland oder bei Berufen im technischen Bereich müssen wir auf dem Bewerbermarkt besonders aktiv und innovativ sein.“ Mit der bundesweiten Arbeitgeberkampagne „Kein Job wie jeder andere.“ präsentiert sich die Deutsche Bahn seit gut zwei Jahren in zahlreichen Medien als vielfältiger und attraktiver Arbeitgeber. Auch 2015 läuft die Kampagne weiter, vor allem im digitalen Bereich. So ist beispielsweise eine eigene Dialogplattform für Auszubildende und Schüler geplant.

Um bis 2020 jährlich 7.000 bis 8.000 Mitarbeiter konzernweit einzustellen, hat die DB seit Juni 2012 alle Employer Branding- und Recruiting-Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Bis zum Jahr 2020 will die DB zu den zehn Top-Arbeitgebern in Deutschland gehören. Dazu gehören auch sieben regionale Rekrutierungsteams, die eng mit den Geschäftsfeldern zusammenarbeiten.
 
26.01.2015   Personalie: Axel Kruse übernimmt Geschäftsführung der Axel Springer Kundenservice GmbH    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
Axel Kruse
Axel Kruse, 47, übernimmt zum 1. Februar 2015 die Geschäftsführung der Axel Springer Kundenservice GmbH, Berlin.

Claudia Derkum, 54, seit 2011 Geschäftsführerin von AS Direkt, dem internen Dienstleister für Kundenservice bei Axel Springer, dessen Standort Hamburg Ende 2014 im Zuge der Funke-Transaktion geschlossen wurde, verlässt Axel Springer.

Jan Bayer, Vorstand BILD- und WELT-Gruppe: „Claudia Derkum verdient unsere hohe Anerkennung und großen Dank dafür, dass sie gemeinsam mit ihrem Team in einer für alle Kollegen bei AS Direkt schwierigen Zeit mit großer Professionalität und ungewöhnlich großem Engagement bis zur Verlagerung des Kundenservices nach Berlin nur eines im Blick hatte: einen perfekten Service für unsere Kunden. Mit Axel Kruse begrüßen wir einen erfahrenen Spezialisten für alle Fragen rund um den Kundenservice. Er ist wie wir davon überzeugt, dass guter Kundenservice in der analogen und digitalen Welt ein wichtiger Wachstumshebel ist.“

Der studierte Maschinenbauer absolvierte ein Traineeprogramm bei der Preussag AG und wechselte 1997 in die Beratung zu Roland Berger. Es folgten Stationen mit dem Arbeitsschwerpunkt Kundenservice bei Arvato, Microsoft und Amazon. Vor seiner aktuellen Tätigkeit beim international tätigen Beratungsunternehmen Barkawi Management Consultants war er CEO Arvato Digital Services für Nordamerika.
 
22.01.2015   Robert Hienz folgt auf Rolf Fouchier als Mitglied der Geschäftsführung von E.ON Deutschland und CEO von E.ON Energie Deutschland    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
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Robert Hienz wird ab 1. Februar neue Aufgaben als Mitglied der Geschäftsführung der E.ON Deutschland und als CEO (Chief Executive Officer) der deutschen Vertriebsgesellschaft, E.ON Energie Deutschland, übernehmen. Diese Aufgaben übernimmt er zusätzlich zu seiner Funktion als CEO der E.ON Connecting Energies.

Robert Hienz hat Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit 2002 im E.ON-Konzern. Nach verschiedenen Führungsaufgaben im Vertrieb wurde er 2008 Vorstandsmitglied bei E.ON France, ab 2011 steuerte er als Senior Vice President Regional Coordination das internationale Downstream-Geschäft der E.ON SE. Seine derzeitige Funktion als CEO der E.ON Connecting Energies übernahm er 2013.

E.ON Energie Deutschland versorgt bundesweit Privat-, Geschäfts- und Großkunden mit Strom- und Erdgasprodukten und ist einer der führenden Energieanbieter in Deutschland. Darüber hinaus bietet das Unternehmen innovative Energiedienstleistungen aus einer Hand, wie beispielsweise eine Photovoltaik-Komplettlösung für Industrie und Gewerbe.

E.ON Connecting Energies ist international tätig, konzentriert sich unter anderem auf Länder wie Deutschland, Großbritannien und Italien, und bietet integrierte Energielösungen für industrielle und Geschäfts-Kunden sowie den öffentlichen Sektor. Das Unternehmen hat sich auf dezentrale Erzeugung und Energieeffizienz spezialisiert.

In seinen neuen Funktionen als Mitglied der Geschäftsführung der E.ON Deutschland und CEO von E.ON Energie Deutschland folgt Robert Hienz auf Rolf Fouchier, der zum 31. Januar ausscheidet.
 
22.01.2015   Siemens liefert neue Gepäckfördersysteme für Los Angeles International Airport    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
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- Neues Screeningsystem für abgehendes Gepäck sowie neue Sortieranlage für ankommendes Gepäck
- Projektabschluss für Sommer 2017 geplant
- Los Angeles International Airport hat das sechstgrößte Passagieraufkommen weltweit

Siemens hat von Southwest Airlines® den Auftrag für ein neues Gepäckfördersystem im Terminal 1 des Los Angeles International Airport (LAX) erhalten. Das Projekt umfasst Layout, Konstruktion, Montage, Inbetriebnahme und Integration eines komplett neuen Erfassungs- und Durchleuchtungssystems (Screeningsystem) für abgehendes Gepäck sowie eine neue Gepäcksortieranlage für ankommendes Gepäck. Die Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb und sollen im Sommer 2017 abgeschlossen sein.
"Dieser Auftrag ist ein großer Erfolg für Siemens Logistics and Airport Solutions. Er ist von besonderer Bedeutung, da der US-amerikanische Flughafenmarkt der weltweit größte ist", erklärte Michael Reichle, CEO von Siemens Logistics and Airport Solutions.
"Southwest Airlines hat Siemens für dieses Projekt ausgewählt, weil Siemens während des gesamten Evaluierungsprozesses mit einem zuverlässigen Team eine solide Lösung präsentiert hat. Das hat uns davon überzeugt, dass sie unseren Maßstäben entsprechend liefern können. Siemens verfügt über ein tiefgehendes Verständnis der Flughafenlogistik und hat zahlreiche Projekte in den Vereinigten Staaten sowie weltweit erfolgreich durchgeführt", sagte Don Ostler, Senior Project Manager Southwest Airlines. "Siemens kann uns dabei unterstützen, unser Ziel am Los Angeles International Airport zu erreichen: die weitere Verbesserung des Passagierkomforts von der Ankunft am Flughafen bis hin zum Abflug. Wir haben in der Vergangenheit erfolgreich mit Siemens zusammengearbeitet und schätzen das Unternehmen als zuverlässigen Partner." Siemens wird Southwest Airlines während der Installation dabei unterstützen, dass der tägliche Betrieb in der Übergangszeit reibungslos weiterläuft.
Der an Siemens vergebene Auftrag ist Teil eines 508 Millionen US-Dollar-Projektes zur Modernisierung des Terminal 1 am Los Angeles International Airport, das in den frühen Achtzigerjahren gebaut wurde. Die Umbaumaßnahmen von Southwest Airlines – der einzigen Fluggesellschaft am Terminal 1 – umfassen die Verlagerung des Terminaleingangs, eine neue Sicherheitskontrolle, neue und erweiterte Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, die Erneuerung des Ankunftsbereichs und der Gepäckausgabe sowie neue Fluggastbrücken für die Passagiere. Sämtliche Umbaumaßnahmen sollen 2018 beendet sein.
Los Angeles International Airport hat das sechstgrößte Passagieraufkommen weltweit und das drittgrößte in den USA. 2013 war Southwest Airlines mit über 7,4 Millionen Fluggästen oder umgerechnet mehr als elf Prozent des gesamten Passagieraufkommens die viertgrößte Fluggesellschaft am Flughafen LAX. Southwest Airlines fliegt mehr als 90 Ziele an und verfügt über eine Flotte von über 700 Flugzeugen.
Siemens und Southwest Airlines haben bereits in mehreren Projekten zusammengearbeitet. Eines der letzten Projekte, das Siemens für Southwest ausführte, war die Gepäcksortieranlage im Terminal 1 / Knoten 5A am Las Vegas McCarran International Airport, die 2009 in Betrieb genommen wurde.
 
21.01.2015   Vom Einspeiserekord im Dezember und der Entwicklung des Handelsvolumens für Windenergie bei Vattenfall    (Vattenfall GmbH / Firmendetailansicht)
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Die Winterstürme verursachen eine Rekordproduktion für den Energiemarkt. Vattenfalls Handelsvolumen folgt dem Trend. Für 2015 stehen die Zeichen auf Ausbau.

Laut IWR hat in Deutschland im Dezember die Windenergie ein weiteres Rekordhoch erreicht. 8,9 Terrawattstunden wurden ins deutsche Netz eingespeist. „Da war die Platzierung der Windenergie am Markt eine Herausforderung, aber wir waren sehr erfolgreich“, berichtet Andreas Rinck begeistert. Der Hamburger arbeitet bei der Vattenfall Energy Trading als Manager für die Vermarktung der Windenergie in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien.

Einspeisehoch spiegelt sich im Handelsvolumen

In allen drei Ländern lässt sich das Einspeisehoch verzeichnen. „Der daraus resultierende Absatz ist für Vattenfall aber kein Rekord. 2013 hatten wir ein größeres Volumen am Markt, konnten mehr Windenergie verkaufen“, so Rinck. Mit dem erfolgreichen Wachstum im Direktmarketing und den anstehenden Inbetriebnahmen von neuen Offshore-Windparks sehe die Prognose für 2015 gut aus: „Auch in 2015 wächst das Vattenfall Renewables Portfolio. Allein der Windpark DanTysk wird dann bis zu 147 Megawatt für Vattenfall neu ins Netz bringen. Im Rahmen der Direktvermarktung werden wir ebenfalls ein signifikantes Wachstum erzielen. Wir freuen uns über viele neue Kunden.“

Entwicklung Vattenfalls Handelsvolumen Windenergie

Aussagen über die weitere Entwicklung der Einspeisung von Windenergie in den nächsten Monaten kann und will Rinck nicht treffen: „Ich bin kein Meteorologe und auch diese tun sich schwer.“ Die Absätze orientieren sich direkt an der Produktion. Das Hoch für Dezember war zu erwarten, aber sei überraschend hoch ausgefallen. Rinck: „Die Produktion und damit die Einspeisung ist nicht wie allgemein angenommen seit Sommer stetig gewachsen, erst im Dezember haben die Winde zugenommen und mit ihnen die Einspeisekapazitäten.“
 
21.01.2015   Kooperationsbereitschaft der Banken wieder auf Vorkrisenniveau    (Steria Mummert Consulting AG / Firmendetailansicht)
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Die Pläne der Banken für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen sowie für Aktivitäten im Bereich Merger & Acquisitions werden wieder konkreter. Die Bereitschaft zu Kooperationen und Transaktionen ist inzwischen wieder so groß wie vor der Finanzkrise. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Branchenkompass Banken 2014“ von Sopra Steria Consulting.

Erstmals seit der Finanzkrise ist die Kooperationsbereitschaft der Banken wieder deutlich gewachsen. So geben 46 Prozent der befragten Institute an, dass sie in ihrem Kerngeschäft in den kommenden drei Jahren Maßnahmen für eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen planen. Damit hat die Kooperationsbereitschaft wieder den Vorkrisenstand erreicht. 2012 waren nur 31 Prozent und im Jahr zuvor nur 28 Prozent kooperationswillig. Besonders häufig wollen Banken mit Schwerpunkt Firmenkunden (61 Prozent) sowie Kreditbanken (55 Prozent) in die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen investieren.
Im Bereich Merger & Acquisitions (M&A) sind ebenfalls mehr Transaktionen geplant als noch vor zwei Jahren. Jede zehnte Bank beabsichtigt in ihrem Kerngeschäft Unternehmen oder Unternehmensanteile zu kaufen (Merger). Nur vier Prozent planen einen Demerger, also einen Unternehmensverkauf. 2012 hatten fünf Prozent der Institute Merger- und sechs Prozent Demerger-Pläne. „Angesichts des guten Börsenklimas der vergangenen Jahre ist der M&A-Markt international in Bewegung gekommen“, so Stefan Lamprecht, Bankenexperte bei Sopra Steria Consulting. Österreichische Institute sind hier besonders aktiv: 15 Prozent planen Merger, zehn Prozent Demerger.
 
20.01.2015   IKB schließt Senior-Debt-Fonds über 475 Mio. € für deutsche Mittelständler     (IKB Deutsche Industriebank AG / Firmendetailansicht)
IKB Deutsche Industriebank AG
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Der von der IKB Deutsche Industriebank AG aufgelegte Valin Mittelstand Senior Debt Fund wurde mit einem Volumen in Höhe von 475 Mio. € geschlossen. Der Fonds richtet sich an deutsche Mittelstandsunternehmen und wird diesen Fremdkapital mit einer Laufzeit von sieben bis zehn Jahren zur Verfügung stellen.
 
20.01.2015   KSP gewinnt Architekturwettbewerb für Siemens Campus Erlangen    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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- Joe Kaeser, Horst Seehofer und Dr. Florian Janik präsentieren Siegerentwurf
- Wichtiger Meilenstein in dem 500-Millionen-Euro Projekt erreicht
- Starkes Symbol für den Freistaat, die Stadt und Siemens
- Bauarbeiten erfolgen in Abschnitten von 2016 bis 2030

Der als weltweit größter Siemens-Standort geplante "Siemens Campus Erlangen" wird nach einem Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten aus Frankfurt/Main gestaltet. Das hat heute die mit hochkarätigen Mitgliedern und Fachleuten besetzte Jury in Erlangen entschieden. "Mit dem Siemens Campus Erlangen wollen wir Spitzenforschern aus aller Welt ein Zuhause geben. Wenn Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Hand in Hand zusammen arbeiten, ist das die beste Investition in die Zukunft des Innovations-Standorts Deutschland", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, bei der Bekanntgabe in Erlangen. "Der städtebauliche Entwurf setzt unsere Zielsetzung von einem Campus der Zukunft um, von dem unsere Kunden und Mitarbeiter, aber auch das gesamte Umfeld auf Dauer profitieren", so Kaeser.
 
19.01.2015   RWE verkauft Dea zu einem Unternehmenswert von 5 Mrd. €    (RWE AG / Firmendetailansicht)
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- Finale Einigung wurde erzielt

- Das britische Dea-Geschäft wird durch die LetterOne-Gruppe getrennt von den restlichen Dea-Aktivitäten gehalten

- RWE Dea dient der LetterOne-Gruppe als Plattform für weiteres Wachstum

Die RWE AG und die LetterOne-Gruppe haben sich darauf verständigt, den Verkauf der RWE Dea spätestens Anfang März umzusetzen. Auf Basis aktueller Währungskurse beträgt der vereinbarte Unternehmenswert nunmehr ca. 5 Mrd. €. Die Anpassung des Kaufpreises gegenüber dem im März 2014 kommunizierten Wert trägt Entwicklungen in Bezug auf bestimmte Bohr- und Förderlizenzen Rechnung.

Ein Bestandteil der angepassten Transaktionsstruktur ist, dass sich die LetterOne-Gruppe verpflichtet, das britische Dea-Geschäft für mehrere Jahre rechtlich unabhängig und getrennt von den restlichen RWE Dea-Aktivitäten zu halten.

Im unwahrscheinlichen Fall von Sanktionen gegen die LetterOne-Gruppe oder ihre Eigner bleibt RWE innerhalb des ersten Jahres nach dem Vollzug der Transaktion verpflichtet, die britischen Dea-Aktivitäten zurück zu erwerben. Sollte dies eintreten, würde der Rückkauf auf der Grundlage einer festgelegten Preisformel für den anschließenden Weiterverkauf an einen unabhängigen Dritten erfolgen.

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: „Die wirtschaftlichen Parameter sind attraktiv. Der Verkauf der Dea ist daher ein wesentlicher Meilenstein in der Umsetzung unserer Strategie und zur Verbesserung unserer Finanzkraft. Wir sind auf dem richtigen Weg!“

Mikhail Fridman, Vorsitzender der LetterOne-Gruppe: „Wir freuen uns, dass wir eine finale Einigung mit RWE erzielt haben. Die Dea-Transaktion ist strategisch bedeutsam für die LetterOne-Gruppe, da sie uns als Plattform für weiteres Wachstum in der Industrie dienen wird. Dem Abschluss der Transaktion in den kommenden Wochen sehen wir mit Freude entgegen.“

Der Vollzug der Transaktion steht nun nur noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats der RWE AG und, wie bei Transaktionen dieser Größenordnung üblich, dem Ausbleiben eines „Material Adverse Change“ Events im RWE Dea-Geschäft.
 
19.01.2015   Vattenfall: Neue Organisationsstruktur zur Unterstützung der künftigen strategischen Ausrichtung    (Vattenfall GmbH / Firmendetailansicht)
Vattenfall GmbH
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Vattenfall hat seine neue Organisation und die oberste Führungsebene bekannt gegeben. Das sind wichtige Schritte zur Unterstützung der künftigen strategischen Ausrichtung.

Die vom 1. April 2015 an geltende Struktur ersetzt die derzeitige regionale Struktur. Die Neuorganisation ist Teil der Überarbeitung der Unternehmensstrategie, die vom neuen Managementteam Schritt für Schritt entschieden werden soll.
„Vattenfall agiert in einem sehr anspruchsvollen Markt, in dem Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit ein Muss für jeden erfolgreichen Teilnehmer sind. Um unsere Anstrengungen stärker konzentrieren zu können, müssen wir entscheiden, wie wir vorangehen. Zuerst legen wir die generelle strategische Ausrichtung fest, wobei einige Dinge für mich offenkundig sind: Wir müssen unsere Position als europäisches Unternehmen verteidigen, wir müssen unsere Kundenangebote hinsichtlich Nachhaltigkeit weiterentwickeln und wir werden ein Energieversorger sein, der sich auf emissionsfreie oder emissionseffiziente Lösungen konzentriert“, betont Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall AB.
Die Neuorganisation entspricht der grundlegenden strategischen Ausrichtung des Verwaltungsrats und ersetzt die derzeit bestehende Organisation in regionalen Einheiten. Vom 1. April 2015 an werden alle Aktivitäten in den sechs Geschäftseinheiten Wärme, Windkraft, Kunden & Lösungen, Übertragungs- und Verteilnetzbetrieb, Erzeugung und Handel & Märkte organisiert.
„Die Organisation muss uns und unsere Aktivitäten bei den Herausforderungen im Markt unterstützen. Die Geschäftseinheiten bekommen die Möglichkeit, die Strategie zu verfeinern und sie in ihre Planungen und Aktivitäten zu integrieren. Der Schwerpunkt liegt dabei sowohl auf dem eigentlichen Geschäft als auch auf Synergien zwischen den Ländern“, so Magnus Hall weiter.
Die Neuorganisation sieht vier Stabsfunktionen vor: CFO und dessen Zuständigkeiten, Recht, Strategische Entwicklung und Personal. Die Braunkohle-Aktivitäten von Vattenfall Mining & Generation werden vor dem Hintergrund der geplanten neuen Eigentümerstruktur in einer separaten Einheit geführt.
Einhergehend mit der Neuorganisation wird ab 1. April die neue oberste Führungsebene die Organisation weiter gestalten und zugleich Kontinuität wahren. Eine wesentliche Aufgabe des künftigen Managements wird die Ausarbeitung der Strategie im Detail und ihre Anpassung an die jeweiligen Geschäftsaktivitäten sein. „Das neue Managementteam ist ausgesprochen vielfältig – sowohl hinsichtlich Nationalität und Geschlecht als auch in Bezug auf Persönlichkeiten und Erfahrungen. Es spiegelt unsere strategischen Möglichkeiten und unsere europäische Ausrichtung wider. Das Team vereint viele Eigenschaften und jeder von ihnen ist bereit, Vattenfall auf einen neuen Weg zu führen“, unterstreicht Magnus Hall.
Die neue oberste Führungsebene :
Magnus Hall, Präsident und CEO
Ingrid Bonde, Leiterin der Stabsfunktion Finanzen und stellvertretende CEO
Anne Gynnerstedt, Leiterin der Stabsfunktion Recht und CEO-Büro
Andreas Regnell, Leiter der Stabsfunktion Strategische Entwicklung
Kerstin Ahlfont, Leiterin der Stabsfunktion Personal
Tuomo Hatakka, Leiter der Geschäftseinheit Wärme, Bereich Mining & Generation
Annika Viklund, Leiterin der Geschäftseinheit Übertragungs- und Verteilnetzbetrieb
Gunnar Groebler, Leiter der Geschäftseinheit Windkraft
Torbjörn Wahlborg, Leiter der Geschäftseinheit Erzeugung
Martijn Hagens, Leiter der Geschäftseinheit Kunden & Lösungen
Stefan Dohler, Leiter der Geschäftseinheit Handel & Märkte
Die Geschäftseinheiten ab 1. April:
Wärme: Als größter Wärmeproduzent Europas versorgen wir Kunden in Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Dänemark mit Fernwärme und erzeugen Strom in hocheffizienten Anlagen.
Windkraft: Mit 1.000 Windturbinen in Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien ist Vattenfall einer der größten Entwickler von Offshore-Windanlagen in Europa.
Kunden & Lösungen: Mehr als 6 Mio. Stromkunden in Finnland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Schweden. Vattenfall bietet verschiedene Kundenlösungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit,
Übertragungs- und Verteilnetzbetrieb in Schweden und in Berlin.
Erzeugung: Emissionsfreie Stromerzeugung mit Wasserkraft und Kernenergie.
Handel & Märkte: Das Handelsgeschäft von Vattenfall deckt alle Rohstoffe im Bereich Energie ab und bietet umfangreiche Unterstützung im Großhandelsbereich für interne und externe Kunden.
 
16.01.2015   HSH Nordbank platziert Schatzanweisung über 500 Mio. Euro für Schleswig-Holstein    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank hat erfolgreich eine Landesschatzanweisung für das Land Schleswig-Holstein in Höhe von 500 Mio. Euro platziert.
Die variabel festverzinsliche Anleihe mit Fälligkeit am 20.01.2023 und der Wertpapierkennnummer (WKN) SHFM45 wurde vornehmlich von institutionellen Investoren aus dem Inland gezeichnet. Die Nominalverzinsung entspricht dem 3-Monats-Euribor zuzüglich eines Aufschlags von zwei Basispunkten. Die Anleihe wurde zu einem Reoffer-Spread auf Basis Discount Margin plus drei Basispunkte begeben. Das entspricht einem Reoffer-Preis von 99,919 Prozent.

Neben der HSH Nordbank waren die HSBC und die UniCredit im Lead Management des Konsortiums.
 
15.01.2015   Beiersdorf: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2014    (Beiersdorf AG / Firmendetailansicht)
Beiersdorf AG
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- Konzernumsatz organisch um 4,7% gesteigert
- Consumer erzielt organisches Umsatzwachstum von 4,8%
- tesa steigert Umsatz organisch um 4,4%
- EBIT-Prognose wird bestätigt

Die Beiersdorf AG, Hamburg, hat 2014 in einem schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Marktumfeld ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Nach den vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen ist der Konzernumsatz 2014 organisch um 4,7% gestiegen. Nominal stieg der Umsatz von 6.141 Mio. € um 2,3% auf 6.285 Mio. €. Zum Geschäftserfolg haben beide Unternehmensbereiche beigetragen. Der Unternehmensbereich Consumer steigerte den Umsatz organisch um 4,8%. tesa erzielte ein organisches Wachstum von 4,4%. Die prognostizierte EBIT-Umsatzrendite (ohne Sondereffekte) des Konzerns von über 13% wird bestätigt.

„2014 war ein erfolgreiches Jahr für Beiersdorf. Wir haben erneut deutliche Umsatzzuwächse erzielt, Marktanteile hinzugewonnen sowie unsere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert. Beiersdorf hat einen Grad an Stabilität und Stärke erreicht, der uns auch für 2015 positiv stimmt. Dabei verkennen wir nicht die zunehmenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen in einzelnen Märkten und beobachten diese aufmerksam“, sagte Stefan F. Heidenreich, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG.
Unternehmensbereich Consumer
Der Unternehmensbereich Consumer erreichte im Geschäftsjahr 2014 ein organisches Umsatzplus von 4,8%. Nominal lag der Umsatz mit 5.209 Mio. € um 2,1% über dem Vorjahreswert von 5.103 Mio. €. Alle drei Kernmarken des Unternehmens, NIVEA, Eucerin und La Prairie, haben zu dieser positiven Umsatzentwicklung beigetragen.
Unternehmensbereich tesa
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte tesa ein organisches Umsatzwachstum von 4,4%. Nominal stieg der Umsatz von 1.038 Mio. € um 3,7% auf 1.076 Mio. €. Zur positiven Geschäftsentwicklung trugen sowohl das Direkt- als auch das Handelsgeschäft in allen Regionen bei.

Alle Zahlen des Geschäftsjahrs 2014 sind vorläufig und nicht testiert. Die endgültigen Geschäftszahlen werden auf der Bilanzpressekonferenz und der Finanzanalystenkonferenz am 13. Februar 2015 in Hamburg vorgestellt.
 
15.01.2015   Michael Donat neuer Personalleiter bei Sopra Steria Consulting    (Steria Mummert Consulting AG / Firmendetailansicht)
Steria Mummert Consulting AG
Michael Donat (Bild:Steria Mummert Consulting)
Das IT-Beratungsunternehmen Sopra Steria Consulting verpflichtet Michael Donat, 53, als neuen Personalleiter. Der langjährige Personaler war zuvor in verschiedenen Managementpositionen tätig.

Michael Donat wird ab sofort als Mitglied der Geschäftsleitung die Personalarbeit bei Sopra Steria Consulting federführend verantworten und weiterentwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Rekrutierung und Mitarbeiterbindung. Von den rund 1.700 Mitarbeitern des Beratungshauses in Deutschland ist der Großteil in der Beratung im IT-Projektgeschäft beschäftigt. Aufgrund des für die Branche typischen Dienstleistungscharakters erfordert die Personalarbeit ein besonderes Augenmerk.
Vor seinem Einstieg bei Sopra Steria Consulting war Michael Donat sieben Jahre als HR-Director bei BearingPoint in Frankfurt tätig. Frühere Stationen im Personalbereich waren bei MLP in Heidelberg, 3i in London sowie Daimler in Stuttgart, Friedrichshafen und Berlin. Der Diplom-Psychologe verfügt damit über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im HR-Umfeld und profunde Kenntnisse im Beratungsgeschäft. Dabei bringt er besondere Expertise in den Themenfeldern Talent Management, Veränderungsmanagement und HR-Strategieumsetzung mit. Michael Donat folgt auf Uta Breiling, die das Unternehmen verlassen hat.
 
14.01.2015   HSH Nordbank finanziert für Hamburger Projektenwickler urban space Neubauvorhaben in Berlin    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank stellt der urban space-Gruppe die Finanzierung für eine Bauträgermaßnahme in Berlin in Höhe von rund 14,5 Mio. Euro zur Verfügung. Das Projekt wird gemeinschaftlich von urban space aus Hamburg und Glockenweiß aus Berlin entwickelt.
Am Richardplatz, inmitten des Berliner Ortsteils Neukölln-Rixdorf, entstehen drei Neubauten mit insgesamt knapp 5.200 qm Wohn- und Gewerbefläche sowie 43 Stellplätzen. Das sechsgeschossige Vorderhaus (2.100 qm Wohn- und knapp 300 qm Gewerbefläche) schließt den Blockrand und begrenzt einen begrünten Innenhof im hinteren Bereich des Grundstücks. Dort befinden sich die drei- und sechsgeschossigen Gartenhäuser (1.800 qm und 1.000 qm). Insgesamt werden an dem Standort 65 Wohnungen entstehen. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal dieses Jahres vorgesehen.

In unmittelbarer Nähe der Gebäude befinden sich Haltestellen des ÖPNV sowie diverse Einkaufsmöglichkeiten. Restaurants, Schulen, Kindertagesstätten und Naherholungsgebiete sind fußläufig zu erreichen.

Die urban space Immobilien Projektentwicklungsgesellschaft konzipiert und realisiert qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und nachhaltige Wohn-, Büro- und Geschäftshäuser. Der Fokus liegt dabei auf innerstädtischen Lagen. Die Projekte von urban space stärken gemischte urbane Strukturen und leisten so einen Beitrag zur lebenswerten und zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Die Entwicklungen erfolgen im eigenen Namen, mit Projektpartnern oder als Dienstleistung für Investoren und Grundstückseigentümer.

„Das innovative Konzept der gemischten urbanen Struktur des Projektes passt ideal in den Berliner Bezirk Neukölln. Die Lage und die Ausstattung der zu realisierenden Wohneinheiten wird auf eine rege Nachfrage in dieser gefragten Wohnlage treffen“, sagt Peter Axmann, Leiter des Unternehmensbereichs Immobilienkunden bei der HSH Nordbank.
 
14.01.2015   Vattenfall gewinnt CEE als Kunden in der Direktvermarktung    (Vattenfall GmbH / Firmendetailansicht)
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Das Team der Vattenfall-Direktvermarktung konnte einen namhaften Neukunden gewinnen: Seit Jahresbeginn vermarktet Vattenfall Anteile des Erneuerbaren-Portfolios von CEE – einer auf erneuerbare Energien spezialisierten Beteiligungsgesellschaft aus Hamburg.

Das zu vermarktende Portfolio umfasst rund 200 Megawatt (MW) Photovoltaik und 180 MW Wind. Alle Anlagen sind fernsteuerbar. CEE entwickelt, baut, erwirbt und betreibt Kraftwerke zur Produktion von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen. Mit einem Portfolio von mehr als 400 MWel in den Bereichen Photovoltaik, Wind, Biogas und Biomasse ist CEE einer der großen unabhängigen Grünstromproduzenten in Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir CEE als Kunden für unsere Direktvermarktung gewinnen konnten“, sagt Hanno Mieth, Key Account Manager bei Vattenfall. „Die erforderlichen Prozesse für eine erfolgreiche Direktvermarktung gehören mittlerweile zum Kerngeschäft von Vattenfall. Unsere hausinternen Prognoseteams für Wind und Photovoltaik erstellen speziell auf die Kundenanlagen zugeschnittene Forecasts für die optimierte Vermarktung auf den Handelsmärkten. Als erfahrener und finanziell stabiler Direktvermarkter können wir zudem für die nötige Sicherheit sorgen“, so Mieth.

Auch Detlef Schreiber, CEO von CEE betont: „Mit Vattenfall haben wir einen verlässlichen und starken Partner gefunden, der uns bei der Strom-Vermarktung mit langjähriger Expertise und exzellenter Marktkenntnis unterstützt. Für CEE ist dies ein wichtiger Schritt, um die Potenziale unseres Portfolios optimal heben zu können.“

Vattenfall konnte im Jahr 2014 die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien deutlich steigern. Im Vergleich zu 2013 stieg das Portfolio der Ökostrom-Anlagen in der Vattenfall-Vermarktung von rund 1.800 MW auf rund 2.600 MW. Die Bewirtschaftung der Anlagen ist 24 Stunden an 7 Tagen die Woche durch ein Schichtteam gewährleistet. Im Segment der Windenergie – onshore und offshore – will Vattenfall sein Direktvermarktungs-Portfolio weiter ausbauen. Hier kommt dem Unternehmen die Expertise als einer der größten Betreiber von Windparks an Land und auf See zugute. Vattenfall hat aktuell in seinen Märkten mehr als 1.000 Windturbinen mit einer installierten Leistung von 1,9 Gigawatt (GW) in Betrieb.
 
13.01.2015   RWE baut Windkraftportfolio in Polen weiter aus    (RWE AG / Firmendetailansicht)
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Diese Woche startet RWE Innogy mit den Bauarbeiten für ihren siebten polnischen Windpark Opalenica. In der Region Posen entstehen sieben Windkraftanlagen des Anlagenherstellers Nordex mit einer Kapazität von jeweils 2,4 Megawatt (MW). Insgesamt wird der Windpark über eine installierte Leistung von rund 17 MW verfügen und rechnerisch über 21.000 polnische Haushalte jährlich mit grünem Strom versorgen. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2015 geplant.

„Polen ist für uns ein wichtiger Kernmarkt. Nach Zeiten der regulatorischen Unsicherheit liegt nun der finale Entwurf des neuen polnischen Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien vor. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg für nachhaltige Investitionen und damit auch für den Bau von Opalenica – und wir sind offen für weitere Projekte“, erläutert Hans Bünting, Geschäftsführer von RWE Innogy.

Mit dem ersten polnischen Erneuerbare-Energien-Gesetz soll das geltende Fördermodell („grüne Zertifikate”) auf Ausschreibungen umgestellt werden. Das Auktionssystem soll alle Anlagen betreffen, die nach Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb genommen werden. Betreiber von Bestandsanlagen, die den Strom erstmals noch bis Ende 2015 in das Netz einspeisen, werden die Wahl zwischen den alten Förderbedingungen oder dem neuen Modell haben.

„Bei Projekten, bei denen wir die Wahl haben, werden wir uns zunächst für das erprobte Zertifikatsystem entscheiden. Das Auktionssystem muss sich erst auf dem polnischen Markt bewähren, ist aber in anderen europäischen Märkten bereits erfolgreich und somit eine vielversprechende Alternative“, erklärt Bünting.

Die Windkraftanlagen in Opalenica werden insgesamt 150 Meter hoch sein, der Rotordurchmesser 117 Meter betragen. Erste bauvorbereitende Maßnahmen, wie Wegebauarbeiten, sind bereits angelaufen. In Kürze werden die Kranstellflächen erstellt. Fundamente sollen im zweiten Quartal 2015 erstellt werden, parallel dazu startet auch die Kabelverlegung.
Bereits im Sommer soll mit der Installation der Windkraftanlagen begonnen werden, die dann sukzessive in Betrieb genommen werden. Der Windpark wird auf der Mittelspannungsebene an das öffentliche Netz angeschlossen.

Aktuell betreibt RWE sechs Onshore-Windparks in Polen mit einer installierten Gesamtleistung von 197 MW. Die Standorte verteilen sich auf drei Regionen: Nowy Staw liegt nahe der Stadt Danzig, Krzecin und Tychowo befinden sich in Westpommern und die Windparks Suwalki, Piecki und Taciewo liegen nebeneinander in Podlachien im Nordosten von Polen.
 
13.01.2015   E.ON entscheidet sich zum Verkauf seiner italienischen Kohle- und Gaserzeugungskapazitäten an EPH    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
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E.ON hat entschieden, seine italienische Stromerzeugung auf Kohle- und Gasbasis an das tschechische Energieunternehmen Energetický a Průmyslový Holding (EPH) zu verkaufen. Mit EPH hat E.ON einen Käufer für seine konventionellen Kraftwerke in Italien gefunden, der hinter der Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit dieser Anlagen steht. EPH leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Italien. Das Unternehmen mit Sitz in Prag ist entlang der Wertschöpfungskette aufgestellt und in verschiedenen Ländern in Europa aktiv.

Die verkauften Aktivitäten umfassen Erzeugungskapazitäten von insgesamt rund 4.500 Megawatt. Darin enthalten ist ein Kohlekraftwerk auf Sardinien (Fiume Santo) mit rund 600 Megawatt Kapazität sowie sechs Gaskraftwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 3.900 Megawatt auf dem italienischen Festland und auf Sizilien.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2015 erwartet.

E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen dazu: “Unsere konventionellen Kraftwerke in Italien erzeugen klimafreundlich Strom aus unterschiedlichen Energieträgern und leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Ich bin davon überzeugt, dass der neue Eigentümer weiterhin in die Energieversorgung des Landes investieren wird. Ich danke den betroffenen Mitarbeitern von E.ON in Italien für ihre herausragende und erfolgreiche Arbeit im E.ON-Konzern. Wir werden eng mit dem neuen Eigentümer, den Gewerkschaften und deren Arbeitnehmer-Vertretern zusammenarbeiten, um unseren Mitarbeitern eine gute Zukunft zu sichern. Darüber hinaus prüfen wir weiterhin eine mögliche Abgabe unserer verbleibenden Aktivitäten in Italien.”

Daniel Křetínský, Vorstandsvorsitzender von EPH dazu: “Wir freuen uns darauf, die Tradition von E.ON in der konventionellen Erzeugung in Italien fortzuführen. Unsere Strategie ist auf Langfristigkeit und Weiterentwicklung ausgerichtet. Daran werden wir gemeinsam mit den Mitarbeitern, den Gewerkschaften und anderen Stakeholdern arbeiten.“
 
12.01.2015   Insgesamt 115 Strecken von Lufthansa an Germanwings übergeben - Düsseldorf–Zürich wird ab heute von Germanwings geflogen    (Lufthansa Group / Firmendetailansicht)
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Insgesamt 115 Strecken von Lufthansa an Germanwings übergeben - Düsseldorf–Zürich wird ab heute von Germanwings geflogen

Mit der Übergabe der Strecke Düsseldorf–Zürich von Lufthansa an Germanwings am 8. Januar 2015 ist die Lufthansa Gruppe erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Eines der größten Strukturprojekte der Unternehmensgeschichte wurde damit erfolgreich und fristgerecht abgeschlossen.

Das Konzept der neuen Germanwings wurde im Dezember 2012 vorgestellt, der Marktstart erfolgte zum 1.Juli 2013. Mit dem Übergang der Strecke Düsseldorf–Zürich wurde die Bündelung aller Inlands- und Europastrecken abseits der beiden Drehkreuze Frankfurt und München bei Germanwings nach Plan vollendet. Insgesamt hat Germanwings in den vergangenen Monaten 115 Strecken von Lufthansa übernommen, die größte Anzahl mit 52 Strecken am Flughafen Düsseldorf.

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „Mit dem heutigen Erstflug der Germanwings von Düsseldorf nach Zürich wird das bisher größte Projekt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa Gruppe erfolgreich abgeschlossen. Die Positionierung der neuen und deutlich größeren Germanwings ist hervorragend gelungen. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hart für diesen Erfolg gearbeitet haben. Im WINGS-Geschäftsmodell vereinen wir durch niedrige Kosten ermöglichte, günstige Preise mit der Pünktlichkeit und dem Qualitäts- und Sicherheitsanspruch der Lufthansa Gruppe. Diese Kombination kommt bei unseren Fluggästen gut an und findet zunehmend Anklang in vielen europäischen Märkten. Der Erfolg des Projekts stärkt daher zugleich unsere Zuversicht für die Schaffung unserer neuen Eurowings, die noch in diesem Jahr starten wird.“

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: „Wir haben in den vergangenen Monaten die Grundlage für die sehr erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gelegt. Nie waren wir größer, nie waren wir an so vielen deutschen Flughäfen Marktführer. Noch viel wichtiger ist jedoch, dass wir wirtschaftlich wieder auf Erfolgskurs sind.“ Mit dem Abschluss der Migration von Lufthansa-Strecken auf Germanwings sei jetzt ein Megaprojekt erfolgreich zum Abschluss gekommen, das eine große Herausforderung für das Unternehmen war. „Aber das Team hat die Herausforderung mit Bravour gemeistert. Auf diesen Erfolg können wir jetzt aufbauen.“

Die neue Verbindung zwischen Düsseldorf und Zürich wird von Germanwings mit 24 wöchentlichen Flügen bedient und zählt zu den volumenstärksten Strecken ab der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt. Der Frühflug startet ab Düsseldorf um 7:00 Uhr, ein Mittagsflug um 13:30 Uhr, ein nachmittäglicher um 17:05 Uhr und ein Abendflug um 18:55 Uhr ergänzen das Angebot. Alle Flüge für den laufenden Winterflugplan und den Sommerflugplan 2015, der bis Ende Oktober gilt, sind bereits buchbar – zum Beispiel auf www.germanwings.com.
 
12.01.2015   HSH Nordbank platziert Schatzanweisung über 1 Mrd. Euro für Baden-Württemberg    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
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Die HSH Nordbank hat erfolgreich eine Schatzanweisung für das Land Baden-Württemberg in Höhe von 1 Mrd. Euro platziert. Die festverzinsliche Benchmark-Anleihe mit Fälligkeit zum 16.01.2025 und Wertpapierkennnummer (WKN) A14JYT wurde von institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland gezeichnet. Die Nominalverzinsung beträgt 0,625 Prozent. Die Anleihe wurde zu einem Reoffer-Spread auf Basis Midswap minus 7 Basispunkte begeben. Dies entspricht einer Rendite von 0,714 Prozent.
Neben der HSH Nordbank waren die DZ Bank, Goldman Sachs, LBBW und UniCredit im Lead Management des Konsortiums.
 
08.01.2015   Joint Venture von Mitsubishi Heavy Industries und Siemens nimmt Geschäftstätigkeit auf    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
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Mitsubishi Heavy Industries, Ltd (MHI) und die Siemens AG gaben heute den Abschluss ihres Joint Venture in der metallurgischen Industrie bekannt. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Primetals Technologies, Limited und hat seinen Hauptsitz in London, Großbritannien. Mit dem Joint Venture entsteht ein global operierender Komplettanbieter für Anlagen, Produkte und Dienstleistungen für die Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie. Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery, Inc. – ein von MHI konsolidiertes Unternehmen mit den Anteilseignern Hitachi, Ltd. und IHI Corporation - hält 51 Prozent und Siemens 49 Prozent der Anteile am Joint Venture. Primetals Techologies nimmt den Betrieb mit insgesamt 9.000 Mitarbeitern auf, die von beiden Partnern kommen.
Shunichi Miyanaga, President und CEO von Mitsubishi Heavy Industries: "Bei MHI und Siemens stimmt die "Chemie", was die jeweilige Unternehmenskultur angeht, und jeder der beiden Partner bringt seine Stärken im Hinblick auf Produktportfolio und geografische Präsenz gleichermaßen mit ein. Daher versprechen wir uns von dem neuen Joint Venture sehr vorteilhafte Synergien. Durch den Zusammenschluss können wir unseren Kunden noch bessere Lösungen als zuvor anbieten."
Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG: "Mitsubishi Heavy Industries ist ein bewährter Partner mit einem herausragenden Technologieportfolio. Mit Primetals Technologies entsteht ein starker Global Player und Anbieter von weltweit führender Technologie. Die Bildung des Gemeinschaftsunternehmens ist ein weiterer Schritt bei der Umsetzung der Siemens Vision 2020. Damit stärken wir unsere Kernaktivitäten weiter."
 
08.01.2015   BAYERNLB UND BERENBERG BESCHLIESSEN STRATEGISCHE PARTNERSCHAF    (Joh. Berenberg Gossler & Co. KG / Firmendetailansicht)
Joh. Berenberg Gossler & Co. KG
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Expertise und Erfahrung von Berenberg im Investment Banking werden mit der Finanzierungskompetenz und den Kreditmöglichkeiten der BayernLB vereint

Die BayernLB und die Privatbank Berenberg arbeiten in Zukunft im Finanzierungsgeschäft und im Investment Banking eng zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, Unternehmenskunden im deutschen Markt gemeinsam ein umfassendes Angebot zur Verfügung zu stellen und damit erste Adresse für Finanzierung und Investment Banking zu werden.

Die BayernLB gehört traditionell zu den großen Finanzierern sowohl des gehobenen deutschen Mittelstandes als auch der im Dax und MDax gelisteten Großunternehmen. Berenberg wiederum hat in den vergangenen Jahren eine hohe Kompetenz im Bereich Equity Capital Markets aufgebaut und sich nach der Zahl der 2014 begleiteten Börsengänge an die Spitze der Berater im deutschsprachigen Raum gesetzt.

Durch die Kooperation im Sinne einer „Exzellenz-Partnerschaft“ können die beiden Banken ihre jeweiligen Stärken weiter ausbauen und vom Marktzugang sowie der Expertise des jeweils anderen profitieren.

„Die Kooperation von BayernLB und Berenberg ist richtungsweisend im deutschen Bankenmarkt“, so Johannes-Jörg Riegler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. „Unternehmenskunden bevorzugen heute verstärkt spezialisierte Banken, die ihnen Spitzenqualität, persönliche Betreuung und kurze Entscheidungswege bieten. Gleichzeitig sind Eigenkapitalberatung, M&A, Kapitalerhöhungen und Börsengänge in der heutigen Unternehmenswelt eng miteinander verzahnt. Unsere strategische Partnerschaft zielt genau darauf ab. Wir sind zwei Banken mit sehr fokussierten Geschäftsmodellen, die unabhängig bleiben, sich aber über eine enge Kooperation in ihrem Leistungsangebot für ihre Kunden optimal ergänzen.“

Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg betont: „Das ist eine Win-Win-Situation für beide Institute mit einem Ergebnis, das die Bankenlandschaft in Deutschland im Bereich Finanzierungen und Investment Banking nachhaltig verändern wird. Kapitalmarktaffinen, mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland bietet sich durch diese wegweisende Kooperation eine hervorragende Alternative zu den amerikanischen und den wenigen verbliebenen deutschen und europäischen Großbanken. Es entsteht ein Modell für das großvolumige Geschäft, das unabhängige Transaktionsbegleitung im Investment Banking mit der Finanzierungskompetenz und den Kreditmöglichkeiten einer der führenden Geschäftsbanken Deutschlands vereint.“

Unternehmen benötigen für große Eigenkapitaltransaktionen neben einem erfahrenen, platzierungsstarken und leistungsfähigen Berater auch einen Bankpartner, der ihnen mit Fremdkapital zur Seite steht.

Während Berenberg im Bereich Equity Capital Markets bei der Anzahl der Transaktionen in der D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) führend ist, baut die BayernLB als Bank für die deutsche Wirtschaft ihr Geschäftsmodell im Finanzierungsbereich insbesondere für den gehobenen Mittelstand und internationale Großunternehmen weiter aus. „Mit der BayernLB und Berenberg arbeiten zwei erfahrene Spezialisten mit dem besten aus beiden Produktangeboten zusammen“, erläutern Riegler und Peters. „Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Kunden damit einen echten Mehrwert bieten.“

Die Kooperation erfolgt in Form einer fest vereinbarten, langfristig angelegten strategischen Partnerschaft durch die Bildung eines Kompetenzteams. Eine Kapitalverflechtung erfolgt nicht.
 
07.01.2015   Siemens baut in Augsburg mit Supraleitern am Stromnetz der Zukunft    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
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Werden bei starkem Wind oder viel Sonnenschein eine große Menge erneuerbarer oder anderer dezentral erzeugter Energien in das Mittelspannungsnetz eingespeist, können Kurzschlüsse auftreten, die die Stromversorgung gefährden. Supraleitende Netztechnologien ermöglichen auch unter diesen Bedingungen einen zuverlässigen Netzbetrieb. Siemens installiert einen supraleitenden Kurzschluss-Strombegrenzer (Superconducting Fault Current Limiter, SFCL) vom sogenannten resistiven Typ bei den Stadtwerken Augsburg, der dieses Problem lösen soll. Die Entwicklungsarbeiten und die Installation im Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg sollen bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Anschließend soll der supraleitende Kurzschluss-Strombegrenzer in einem Feldtest überprüft werden. Das Projekt mit dem Kürzel "ASSiST" wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie im Rahmen des Programms "BayINVENT - Innovative Energietechnologien und Energieeffizienz" gefördert. Das Europäische Patentamt (EPO) erteilte Siemens bereits mehrere wichtige Patente zur Technologie des resistiven supraleitenden Kurzschluss-Strombegrenzers.

Supraleitende Kurzschlussstrombegrenzer können in elektrischen Übertragungs- und Verteilnetzen auftretende Kurzschlussströme sehr schnell, effektiv, selbsttätig und damit eigensicher begrenzen. Damit ist auch unter schwierigen Bedingungen ein zuverlässiger Netzbetrieb möglich. Zudem sind sie nach einer kurzen Rückkühlzeit ohne weitere Maßnahmen wieder einsatzbereit.
 
07.01.2015   Nadine Jungbluth wird neue Chefredakteurin von gofeminin.de und BildderFrau.de    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
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Nadine Jungbluth (Foto: Axel Springer AG)
gofeminin.de, das größte Frauenportal Deutschlands, und BildderFrau.de bekommen eine neue Chefredakteurin: Nadine Jungbluth. Die 30-Jährige löst Eva Spundflasche ab, die das Unternehmen nach vier Jahren auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Nadine Jungbluth kam 2010 zur gofeminin.de GmbH und ist seit dem Jahr 2014 auch für die virale Strategie der redaktionellen Inhalte verantwortlich.

„Das klassische Storytelling hat sich verändert. Die Herausforderung ist es, interessante Geschichten auch viral zu verbreiten und den Dialog mit den Lesern zu suchen. Social Media ist bei uns fest in der Redaktion verankert. Wir wollen unsere Nutzer zum passenden Zeitpunkt mit den passenden Inhalten bedienen. Mein Ziel ist es außerdem, gofeminin zukünftig noch stärker als Marke zu etablieren“, so Jungbluth.

Grundlage der Strategie: Mit der wachsenden mobilen Nutzung von Online-Inhalten haben sich auch die Anforderungen an journalistische Inhalte verändert. Mittlerweile verzeichnet gofeminin.de über 50 Prozent der Nutzung über mobile Geräte, bei BildderFrau.de sind es über 40 Prozent. Immer mehr Leser kommen über soziale Medien.

Marc Schmitz, Geschäftsführer der gofeminin.de GmbH: „Nadine Jungbluth gehört bereits seit Jahren zum Team der gofeminin.de GmbH und hat unsere Seiten durch ihr Ideenreichtum bedeutend mitgestaltet. Wir bedanken uns bei Eva Spundflasche für eine sehr gute Zusammenarbeit und freuen uns nun darauf, mit Nadine Jungbluth neue Wege zu gehen und damit die Erfolgsgeschichte von gofeminin.de und BildderFrau.de fortzuschreiben.“
 
06.01.2015   STILL Niederlassung Dortmund unter neuer Leitung    (STILL GmbH / Firmendetailansicht)
STILL GmbH
Thorsten Marquardt (Bild: Still)
Thorsten Marquardt (51) hat zum 01. Januar 2015 die Leitung der STILL-Werksniederlassung in Dortmund übernommen.

Thorsten Marquardt kann auf eine langjährige Erfahrung in verschiedenen leitenden Positionen im Vertrieb zurückblicken. Zuletzt war er bei der Firma Magirus GmbH in Ulm verantwortlich für den Vertrieb in Deutschland und der Schweiz. Durch seine unterschiedlichen Tätigkeiten und fundierten Kenntnisse im Vertriebsbereich bringt er umfangreiche Erfahrungen für seine neue Position mit. Als eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht Marquardt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden.

Er betont: „STILL, als führender Anbieter für maßgefertigte innerbetriebliche Logistiklösungen weltweit und die Niederlassung Dortmund genießen ein hohes Maß an Vertrauen bei den Kunden.“ Die von STILL maßgefertigten innerbetrieblichen Logistiklösungen sollen für seine Kunden anwenderfreundlich, zuverlässig, effizient und nachhaltig einsetzbar sein. „Mit mir und einem starken Team im Rücken können sich unsere Kunden auf eine weiterhin vertrauensvolle und kompetente Betreuung unsererseits sicher sein“, so Marquardt.

Der gebürtige Hamburger sorgt mit seinem Verkaufs- und Serviceteam mit über 120 Mitarbeitern für kompetente Beratung im Bereich der innerbetrieblichen Logistik.
 
06.01.2015   Dr. Michael H. Wiedmann zum Vorsitzenden des Vorstands der IKB ernannt    (IKB Deutsche Industriebank AG / Firmendetailansicht)
IKB Deutsche Industriebank AG
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Der Aufsichtsrat der IKB Deutsche Industriebank AG (IKB) hat Dr. Michael H. Wiedmann mit Wirkung zum heutigen Tag zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt.
 
18.12.2014   Roland Adrian neuer Geschäftsführer bei Miles & More    (Lufthansa Group / Firmendetailansicht)
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Joachim Steinbach (Photo: Lufthansa)
Als neuer Managing Director „Partner Management, Marketing & Sales“ bei der Miles & More GmbH folgt Adrian auf Joachim Steinbach

Roland Adrian übernimmt ab 1. Januar 2015 in seiner neuen Position als Managing Director der Miles & More GmbH die Verantwortung für die Bereiche „Partner Management, Marketing & Sales“. Sein Vorgänger in dieser Position, Joachim Steinbach, wechselt nach nach drei erfolgreichen Jahren bei Miles & More als Chief Representative zur Lufthansa HelpAlliance. Gemeinsam mit Harald Deprosse, Geschäftsführer für die Bereiche „Award Program, Finance & Operations“, wird Adrian die weltweiten Aktivitäten und Kompetenzen des Miles & More Prämiengeschäfts und des Programmbetriebs leiten. Roland Adrian wird zudem die Funktion des Sprechers der Geschäftsführung haben.

Roland Adrian ist seit mehr als zwölf Jahren im Loyalty Geschäft und war zuletzt als Vice President International New Market Development für die Payback GmbH tätig. Adrian studierte Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten in Oestrich-Winkel, Harrisonburg (USA) und Clermont-Ferrand (Frankreich) und begann seine Karriere als Unternehmensberater bei Roland Berger.

Im Rahmen ihrer strategischen Neupositionierung soll die Miles & More GmbH verstärkt auch alltagsrelevante Geschäftsfelder erschließen und neben dem Vielfliegersegement auch neue Kundengruppen gewinnen. Dabei kann die Gesellschaft mit einem größeren Maß an Eigenständigkeit als bislang agieren.
 
18.12.2014   HanseMerkur Leben senkt Überschussbeteiligung    (HanseMerkur Versicherungsgruppe / Firmendetailansicht)
HanseMerkur Versicherungsgruppe
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Die HanseMerkur Lebensversicherung AG passt ihre Überschussbeteiligung den weiter fallenden Kapitalmarktzinsen an und weist für 2015 eine Verzinsung der Sparanteile von 3,05 Prozent (2014: 3,4%) aus. Die Kunden profitieren zusätzlich von einem Schlussüberschuss (0,1 Prozent) sowie einer laufenden Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,35 Prozent. Damit liegt die Gesamtverzinsung der HanseMerkur Leben im kommenden Jahr bei 3,5 Prozent.

Auch die laufende Verzinsung bei der Online-Tochter HanseMerkur24 Lebensversicherung AG, die ausschließlich die staatlich geförderte Riester-Rente anbietet, wurde abgesenkt und beträgt zukünftig 3,25 Prozent, einschließlich eines Schlussüberschusses von 0,2 Prozent.
 
17.12.2014   Shell Energy Deutschland mit neuer Geschäftsführerin    (Shell Deutschland Oil GmbH / Firmendetailansicht)
Shell Deutschland Oil GmbH
Giorgia Arnaboldi (Photo: Shell)
Shell Energy Europe beruft Giorgia Arnaboldi als neue Geschäftsführerin von Shell Energy Deutschland

Giorgia Arnaboldi hat am 15. Dezember 2014 den Vorsitz der Geschäftsführung der Shell Energy Deutschland GmbH (SEDG) übernommen. Sie folgt Bettina Pohl-Lütcke, die sich innerhalb von Shell anderen Aufgaben zuwenden wird. Neben der Verantwortung für das Geschäft für Gas und Strom in Deutschland wird Frau Arnaboldi auch das Gasgroßhandelsgeschäft von Shell Energy Europe Limited (SEE) in Norwegen leiten.

Giorgia Arnaboldi ist diplomierte Ingenieurin und begann ihre Shell Karriere im Jahr 2000. Sie bekleidete diverse Business-Development-, Marketing- und Verkaufspositionen in unterschiedlichen Shell Geschäftsbereichen, wie z.B. Schmierstoffe und Retail-Geschäft. In ihrer letzten Position bei SEE als Marketing Managerin für Europa arbeitete sie mit ihren Teams an der Weiterentwicklung von Produkten und Handelsgeschäften.
 
17.12.2014   Private Krankenversicherungen auf dem Prüfstand - Debeka ist bester Krankenversicherer 2014    (Debeka-Gruppe / Firmendetailansicht)
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Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money hat die Debeka Krankenversicherung als „besten privaten Krankenversicherer 2014“ ausgezeichnet. Zum gleichen Ergebnis kommt auch der Versicherungsexperte Professor Hermann Weinmann vom Institut für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen, der in einer Studie die Top 8-Krankenversicherer aus dem Jahr 2013 unter die Lupe genommen hat. Zusammengefasst ging es in den Analysen um das Leistungsspektrum, die Finanzstärke der Unternehmen, die Stabilität der Beiträge, die Zinserträge zugunsten der Versicherten und die Erfolgsbeteiligung. In beiden Untersuchungen erreicht die Debeka den ersten Platz.

„Wir sind sehr stolz über die Auszeichnungen zum Jahresende. Die Analysen von FOCUS-Money und Professor Weinmann bestätigen der Debeka ein nachhaltiges und erfolgreiches Handeln“, erklärt Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Focus-Money hatte in den vergangenen Monaten in mehreren Ausgaben verschiedene Analysen über private Krankenversicherer und deren Tarife veröffentlicht. Aufgrund der insgesamt überdurchschnittlichen Testergebnisse verlieh das Wirtschaftsmagazin der Debeka jetzt die Auszeichnung als „bester privater Krankenversicherer 2014“. Aus den Vergleichen geht hervor, dass die Debeka Krankenversicherung ein hervorragendes Leistungsspektrum, eine Top-Bonität sowie eine gute Beitragsgestaltung vorweist. Die hohe Auszeichnung hatte das Unternehmen auch im vergangenen Jahr schon gewinnen können. Der Titel wird von Focus-Money in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke und Bornberg seit nunmehr sieben Jahren verliehen.

In der Analyse von Professor Weinmann erreichte Deutschlands größte private Krankenversicherung in der Gesamtwertung für 2013 mit der Verbrauchernote 1,3 ebenfalls die beste Bewertung. Dementsprechend bezeichnet der Experte die Debeka auch als „unangefochtenen Spitzenreiter in der Krankenversicherungsbranche“. Mit einer laufenden Durchschnittsverzinsung von 4,6 Prozent im vergangenen Jahr belege sie den ersten Platz. Auch die Erfolgsbeteiligung der Versicherungsnehmer sei bei der Debeka sehr hoch. Mit einer Quote von 94,1 Prozent gelang es dem privaten Krankenversicherer, sich auch in dieser Kategorie den obersten Platz auf dem Podest zu sichern.
 
16.12.2014   E.ON stärkt Geschäft für gewerbliche Energielösungen    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
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Strategische Partnerschaft mit britischem Anbieter für Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen

E.ON baut das Geschäft rund um das datenbasierte Energiemanagement für Unternehmen weiter aus. Dazu ist die Energieeffizienztochter des Konzerns, E.ON Connecting Energies, eine strategische Partnerschaft mit Intelligent Maintenance Systems Ltd. (IMS), einem führenden britischen Systemanbieter von Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen (M2M-Lösungen), eingegangen. E.ON übernimmt 25 Prozent der Anteile an IMS und hat eine Zusammenarbeit bei Kundenprojekten vereinbart. Darüber hinaus ist auch eine gemeinsame Weiterentwicklung der IMS-Softwarelösungen vorgesehen.

IMS mit Sitz in Milton Keynes bei London beschäftigt 80 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt innovative M2M-Lösungen, mit denen sich die Betriebsdaten von Klimaanlagen bis hin zur Beleuchtung erfassen und steuern lassen. Auf diese Weise können für die angeschlossenen Endgeräte sowohl Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsabläufe optimiert als auch Energiekosten gesenkt werden. Ein entscheidender Erfolgsfaktor der IMS-Technologie besteht darin, dass das System extrem flexibel ist und mit den Steuerungssystemen beliebiger Endgeräte kommunizieren kann.

Dazu Robert Hienz, Geschäftsführer von E.ON Connecting Energies: „Mit dem exklusiven Zugang zur Technologie von IMS erweitern wir unser Portfolio an innovativen Lösungen. Wir können die Energieeffizienz der Anlagen unserer Kunden nun noch effektiver steigern und zugleich dabei helfen, ihre Wartungs- und Instandhaltungsabläufe zu optimieren. Auf diese Weise lassen sich Einsparungen noch rascher und umfangreicher verwirklichen.“

E.ON Connecting Energies (ECT) realisiert integrierte Energieeffizienzlösungen für Industrie- und Gewerbekunden sowie den öffentlichen Sektor. ECT konzipiert, finanziert, errichtet und betreibt Systeme und Anlagen, mit denen Energieverbräuche nachhaltig reduziert sowie Strom, Wärme, Kälte, Dampf oder Druckluft direkt am Kundenstandort kosteneffizient produziert werden. ECT ist international tätig und konzentriert sich derzeit auf die Märkte Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien.
 
16.12.2014   HSH Nordbank erzielt 460 Mio. Euro Gewinn vor Steuern    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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- Ergebnis- und Geschäftsentwicklung verläuft planmäßig
- Neugeschäft um 43 Prozent auf 7 Mrd. Euro gesteigert
- Treiber sind Immobilienkunden sowie Energy & Infrastructure
- Stabile Neugeschäftsmargen bei guten Risikoprofilen
- Harte Kernkapitalquote (CET1) bei 12,5 Prozent
- Von Oesterreich: „Unser nächstes Ziel ist der erfolgreiche Abschluss des EU-Beihilfeverfahrens.“


Die HSH Nordbank hat für die ersten neun Monate des Jahres 2014 einen Konzernüberschuss deutlich über dem Vorjahresergebnis erzielt. Die Entwicklung in den Kerngeschäftsfeldern und die deutliche Reduktion der Altlasten unterstreichen die Fortschritte der Bank bei der Umsetzung ihres Geschäftsmodells. Das Neugeschäft wurde planmäßig ausgebaut. Darüber hinaus haben Erträge aus Wertpapier- und Beteiligungsverkäufen sowie spürbar gesunkene Kosten das Ergebnis begünstigt. Maßgeblich positiv wirkte die Kapitalschutzklausel, die – nach hohen Belastungen aus Garantieprämien in den Vorjahren – wie erwartet zu einer ertragswirksamen Teilauflösung der Garantieprämien in den ersten neun Monaten 2014 führte. Das Ergebnis vor Steuern stieg zum 30. September 2014 auf 460 Mio. Euro. Gegenüber dem Neunmonatsergebnis im Vorjahr ist dies ein Anstieg um 555 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -95 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 333 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -66 Mio. Euro).
„Die Bank hat sich in den ersten neun Monaten 2014 plangemäß entwickelt. Wir halten damit Kurs auf unser Ziel und wollen das Geschäftsjahr erstmals seit 2010 mit einem Gewinn abschließen. Bestärkt durch das solide Abschneiden der HSH Nordbank im Comprehensive Assessment der EZB, richten wir nun unsere ganze Energie auf das laufende EU-Beihilfeverfahren, mit dessen Abschluss wir im ersten Halbjahr 2015 rechnen“, sagte Constantin von Oesterreich, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank.

Die Kernbank, in der die zukunftsgerichteten Geschäftsbereiche der HSH Nordbank gebündelt sind, hat in den ersten neun Monaten ein Ergebnis vor Steuern von 138 Mio. Euro erzielt (Vorjahreszeitraum: 146 Mio. Euro). Bereinigt um das negative Ergebnis des Sanierungsbereichs Shipping in der Kernbank, hätte diese zum 30. September 2014 ein Ergebnis in Höhe von 323 Mio. Euro erzielt. (...weiter)
 
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