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31.07.2013   Verstärkung für xx-well.com: Inga Bergen tritt in die Geschäftsführung ein     (Gruner + Jahr AG & Co KG / Firmendetailansicht)
Gruner + Jahr AG & Co KG
Inga Bergen (Foto: Gruner + Jahr)
Zum 1. August 2013 geht Inga Bergen bei xx-well.com an Bord und tritt in die Geschäftsführung des Berliner eHealth-Unternehmens ein. Bernd Hellermann, seit 2010 Geschäftsführer von xx-well.com, wird in diesem Zuge zum Sprecher der Geschäftsführung berufen.

Bergen kommt von der Service Design Beratung Fjord. Mit den Schwerpunkten digitale Strategie, mobile Services, User Experience und Design Thinking zeichnete sie dort für Geschäftsentwicklung und Business Design in deutschsprachigen Märkten verantwortlich. Zuvor absolvierte sie Stationen bei den VZ-Netzwerken und Sony Pictures Mobile Entertainment.

Gemeinsam wollen Hellermann und Bergen die positive Marktentwicklung des Unternehmens fortsetzen und speziell im Bereich mobiler Produkte ausbauen.

xx-well.com, seit 2007 Tochterunternehmen von Gruner + Jahr, ist Marktführer für digitales Gesundheitscoaching. Seit dem Start im Jahre 2000 entwickelt das Berliner Unternehmen Online-Lösungen, die Menschen wirksam helfen, gesünder zu leben. Zu den Kunden von xx-well.com zählen Krankenkassen wie die Techniker Krankenkasse, Lebensmittelhersteller wie Nestlé, Pharmaunternehmen wie Johnson & Johnson, darüber hinaus betreibt xx-well.com Paid Services in Partnerschaft mit Medienbrands wie BRIGITTE oder MEN'S HEALTH.

"Unser Ziel ist, die Position von xx-well.com als Pionier sowie als Markt- und Innovationsführer für digitales Gesundheitscoaching zu stärken", sagt Bernd Hellermann, "Ich freue mich sehr, jetzt Inga Bergen an meiner Seite zu haben und heiße sie herzlich willkommen im Team."

Arne Wolter, stellvertretender Chief Digital Officer Gruner + Jahr: "xx-well.com hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen, und ich bin sicher, dass die Geschäftsführung und die gesamte Mannschaft das Unternehmen im dynamisch wachsenden Geschäftsfeld eHealth erfolgreich weiterentwickeln werden."
 
30.07.2013   MAN nach wie vor in schwierigem Marktumfeld    (MAN Truck & Bus AG / Firmendetailansicht)
MAN Truck & Bus AG
Logo: MAN
Konzernzwischenbericht zum 2. Quartal 2013

Die Geschäftszahlen der MAN Gruppe lagen im 1. Halbjahr 2013 unterhalb des Vorjahreszeitraums. Die Gründe dafür finden sich vor allem in den nach wie vor schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen. Allerdings sieht MAN noch immer keine nennenswerte Erholung der Weltwirtschaft. Vor allem der für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sehr bedeutende Euroraum befindet sich noch immer in der Rezession. Dies hat zur Folge, dass Kunden – sowohl im Geschäftsfeld Commercial Vehicles, als auch im Geschäftsfeld Power Engineering – Investitionen weiter aufschieben oder in deutlich geringerem Umfang tätigen. Wie erwartet war der europäische Nutzfahrzeugmarkt daher in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres klar rückläufig. In Brasilien erholte sich die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen hingegen wieder.

Wie bei den Nutzfahrzeugen befindet sich MAN auch im Geschäftsfeld Power Engineering in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld. Neben den auch hier bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten haben viele Kunden weiterhin Schwierigkeiten bei der Finanzierung größerer Projekte. Dies führt zu Verzögerungen bei der Auftragsvergabe. Zudem musste MAN sehr hohe projektspezifische Vorsorgen im Geschäftsbereich Power Plants und geringere Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft in Kauf nehmen.

Die angespannte Marktlage wirkte sich naturgemäß auf den Auftragseingang aus. Im Geschäftsfeld Commercial Vehicles betrug er im 1. Halbjahr 2013 rund 6,1 Mrd € und lag damit 6 % unter dem Vorjahreszeitraum. Im 2. Quartal erhöhte sich der Wert wieder und lag um 128 Mio € über dem des 1. Quartals.

Während bei MAN Truck & Bus die Aufträge im 1. Halbjahr 2013 um 11 % auf 4,5 Mrd € zurückgingen, konnte MAN Latin America seinen Auftragseingang im selben Zeitraum um 11 % auf 1,6 Mrd € steigern.

Im Geschäftsfeld Power Engineering sank der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten um 7 % auf 1,8 Mrd €. Bei MAN Diesel & Turbo gingen die Bestellungen auf 1,6 Mrd € zurück. Renk erreichte einen Auftragseingang von 237 Mio € und liegt damit 16 % unter dem – allerdings sehr guten – Vorjahreszeitraum. Für die MAN Gruppe resultiert daraus ein Auftragseingang von 7,7 Mrd € in den ersten beiden Quartalen 2013, was einem Rückgang von 7 % entspricht.

Der Umsatz der MAN Gruppe sank hingegen nur leicht. Mit 7,5 Mrd € lag er 2 % niedriger als im 1. Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahrs. Ursache dafür ist ein Rückgang bei Power Engineering um 7 %, bei den Nutzfahrzeugen stieg er bedingt durch die Verbesserung bei MAN Latin America hingegen mit 1 % leicht an.

Das Operative Ergebnis des 1. Halbjahrs 2013 war mit -10 Mio € leicht negativ. Dies entspricht einer Umsatzrendite von -0,1 %. Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang im Geschäftsfeld Power Engineering zurückzuführen, das ein negatives Operatives Ergebnis von -193 Mio € auswies. Hauptgrund dafür sind die sehr hohen Belastungen aus Vorsorgen für ein noch nicht abgeschlossenes Großprojekt im Geschäftsbereich Power Plants.

Im Nutzfahrzeuggeschäft erwirtschaftete MAN in den ersten sechs Monaten ein Operatives Ergebnis von 142 Mio €. Dabei entfielen 35 Mio € auf MAN Truck & Bus, MAN Latin America erreichte in diesem Zeitraum ein Operatives Ergebnis von 107 Mio €.

Verglichen mit dem 1. Quartal ist das 2. Quartal 2013 erwartungsgemäß besser ausgefallen. Entscheidend wird aber sein, wie rasch sich die Weltkonjunktur von den Unsicherheiten, die beispielsweise durch die Euro-Krise ausgelöst wurden, erholt.
 
30.07.2013   Axel Springer Media Impact: Arne Bergmann wird Managing Director Marketing     (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
Arne Bergmann (Foto: Axel Springer)
Arne Bergmann, 42, derzeit General Manager Marketing Zeitschriften, wird zum 1. Oktober 2013 Managing Director Marketing bei Axel Springer Media Impact. Er berichtet in seiner neuen Funktion an Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer von Axel Springer. Arne Bergmann folgt auf Dr. Dietmar Otti, 40, der zum gleichen Zeitpunkt die neu geschaffene Position des Senior Vice President/ COO International im Vorstandsbereich Internationales von Axel Springer übernimmt.

Als Managing Director Marketing ist Arne Bergmann verantwortlich für die Positionierung der Print- und Digitalangebote der BILD-, WELT und Zeitschriftengruppe gegenüber der werbungtreibenden Wirtschaft. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung von Vermarktungsstrategien, neuen objektbezogenen Werbeformen, verkaufsfördernden Maßnahmen sowie crossmedialen Konzepten. Der Bereich umfasst die Anzeigenleitungen der BILD-Gruppe/B.Z., der WELT-Gruppe und der Zeitschriften sowie die Abteilungen Creative Services, Digital Marketing, Marktforschung und Marktanalyse.

Arne Bergmann ist seit 2007 bei Axel Springer, er startete als Anzeigenleiter TV DIGITAL und TV GUIDE und ist seit 2010 für die Vermarktung sämtlicher Axel-Springer-Zeitschriften verantwortlich. Davor war er unter anderem Geschäftsführer von Premium Media Solutions, der Vermarktungsgesellschaft von Premiere, Director Advertising Sales und Verkaufsleiter Werbevermarktung bei Premiere sowie Anzeigenverkaufsleiter beim Magazin „Focus“.

Die Nachfolge von Bergmann als General Manager Marketing Zeitschriften wird in Kürze bekannt gegeben.
 
30.07.2013   Deutsche Bank weist im zweiten Quartal 2013 Gewinn vor Steuern von 792 Mio € aus    (Deutsche Bank AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Bank AG
Logo: Deutsche Bank
Konzern

Gewinn nach Steuern von 335 Mio €; Ergebnis je Aktie (verwässert) von 0,32 €
Ergebnis vor Steuern von 792 Mio € enthält Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtstreitigkeiten von 630 Mio €
Erträge bei 8,2 Mrd €, Erträge der Kernbank im Jahresvergleich um 5% auf 8,0 Mrd € gestiegen
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) bei 2,4%, in der Kernbank bei 7,0%

Kapital und Maßnahmen zur Risikoreduzierung

Basel 3 Pro-forma Common-Equity-Tier-1-Kapitalquote (CRR/CRD4) zum 30. Juni 2013 bei 10,0%
CRD4 „phase-in“ Verschuldungsquote von 3,5%; 3,0% auf bereinigter Basis (volle Umsetzung)
Rückstellungen für Rechtsrisiken jetzt bei 3,0 Mrd €
Platzierung von 90 Millionen neuen Aktien im April 2013 erhöhte Kapital um rund 3 Mrd €
Begebung von Tier-2 Nachrangpapieren im Volumen von 1,5 Mrd US-Dollar im Mai 2013

Segmente

Corporate Banking & Securities: Gewinn vor Steuern von 785 Mio €; Erträge um 9% im Jahresvergleich gestiegen, Aufwendungen negativ beeinflusst durch nicht-operative Effekte
Global Transaction Banking: Gewinn vor Steuern von 322 Mio € reflektiert solide Ertragsentwicklung sowie im Jahresvergleich gesunkene zinsunabhängige Aufwendungen
Deutsche Asset & Wealth Management: Gewinn vor Steuern von 82 Mio €; ohne Umsetzungskosten (CtA) von 171 Mio € Gewinn vor Steuern bei 253 Mio €
Private & Business Clients: Gewinn vor Steuern von 507 Mio €; zweites Quartal in Folge mit Rekord bei Gewinn vor Steuern ohne Umsetzungskosten und Purchase Price Allocation (PPA)
Non-Core Operations Unit: Verlust vor Steuern von 699 Mio €; pro-forma Basel 3 RWA-Äquivalente bei Jahresendziel von 80 Mrd €

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute Ergebnisse für das zweite Quartal 2013 bekannt gegeben.

Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorsitzende des Vorstands, sagten: "Wir freuen uns, dass wir unser Ziel für die Basel 3 Common-Equity-Tier-1-Kapitalquote von 10% erreicht haben, das wir uns für 2015 gesetzt hatten, während wir gleichzeitig unsere Rückstellungen deutlich erhöht haben. Dies ist auf eine starke operative Performance sowie darauf zurückzuführen, dass wir Vermögenspositionen diszipliniert reduziert haben. Wir werden unsere Bilanzsumme weiter verringern. Dies wollen wir auf eine Weise tun, die es uns ermöglicht, die Anforderungen in Hinblick auf das Verhältnis von Bilanzsumme zu Kapital (Leverage) zu erfüllen, unser Angebot für Kunden beizubehalten und unser Geschäftsmodell zu stärken, ohne dass dies materielle Auswirkungen auf unser Ergebnis hätte."

Sie fügten hinzu: "Unser Programm zur Operativen Exzellenz ermöglicht es uns, die Kosten stärker zu kontrollieren, unseren Kunden einen besseren Service zu bieten und die Qualität und Effizienz unserer Infrastruktur zu verbessern. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber wir machen kontinuierlich Fortschritte. Bisher liegen die Verbesserungen und Kosteneinsparungen aus dem Programm im Plan."

"Im zweiten Quartal haben unsere Kerngeschäftsfelder gute Ergebnisse geliefert. Unser Geschäftsmodell hat seine Stärke bewiesen und wir haben unsere Plattform angepasst, um unseren Kunden einen noch effizienteren Service zu bieten. Mit der Einführung unserer neuen Werte und den zugrundeliegenden Überzeugungen haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg gemacht, die Deutsche Bank beim Kulturwandel in der ersten Reihe zu positionieren. In den kommenden Monaten werden wir zusammen mit den Führungskräften aus allen Bereichen der Bank an der Verankerung dieser Werte arbeiten."
(...weiter)
 
30.07.2013   Telefónica Deutschland unterzeichnet Vereinbarung zum Erwerb von E-Plus: Zusammenschluss zu einem führenden digitalen Telekommunikations-unternehmen    (Telefonica O2 Germany GmbH & Co. OHG / Firmendetailansicht)
Telefonica O2 Germany GmbH & Co. OHG
Logo: Telefonica
- Neues Unternehmen mit 43 Millionen Kunden
- Kunden profitieren von High-Speed Internet für Mobilfunk und Festnetz
- Kaufpreis von 3,7 Milliarden Euro in bar sowie einem anfänglichen Anteil von 24,9 Prozent an dem zusammengeführten Unternehmen
- Erwartete Synergien in Höhe von 5,0 - 5,5 Milliarden Euro

Telefónica Deutschland gibt den Abschluss einer Vereinbarung über den Erwerb von E-Plus der deutschen Tochtergesellschaft des niederländischen Telekommunikations-konzerns KPN bekannt. Mit insgesamt 43 Millionen Kunden wäre das Unternehmen einer der führenden Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Erwerb erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf den Hauptversammlungen und der zuständigen Aufsichtsbehörden. Closing der Transaktion wird für Mitte des Jahres 2014 erwartet.
Mit dieser Transaktion wird Telefónica Deutschland zu einem führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen hätte auf Basis der Jahresergebnisse von 2012 einen gemeinsamen Umsatz von insgesamt 8,3 Milliarden Euro. "Beide Unternehmen sind als dynamisch und innovativ bekannt, da sie den Markt immer wieder mit neuartigen Produkten und Services verändern. Dies wird auch weiterhin unsere Unternehmensstrategie sein", sagt René Schuster, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland Holding AG. "Unsere Kunden werden von einem umfassenden Angebot an Telekommunikationsdienstleistungen profitieren, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind."

Das Unternehmen ist gut positioniert, um eines der modernsten High-Speed-Netzwerke in Deutschland aufzubauen. Etablierte Marken, die richtige Infrastruktur für Festnetz- und Mobilfunk sowie eine große Kundenbasis ermöglichen es Telefónica Deutschland, seine Wachstumsstrategie in einem wettbewerbsintensiven Markt fortzusetzen. Damit kann das Unternehmen alle relevanten Kundensegmente bedienen.
"Diese Transaktion ist ein klares Bekenntnis zum deutschen Markt. Es ist ein wichtiger Schritt in Telefónicas Wachstumsgeschichte, der uns in eine führende Position in der stärksten Volkswirtschaft Europas bringen wird", sagt Eva Castillo, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Telefónica Deutschland Holding AG und CEO Telefónica Europe plc. "Diese Akquisition unterstreicht die Notwendigkeit, Skaleneffekte im Markt zu erzielen sowie die Transformation zu einer nachhaltigen, lebendigen und starken Telekommunikationsindustrie in Europa voranzutreiben. Telefónica bleibt dem Ziel treu, den über 100 Millionen Kunden in Europa das beste Kundenerlebnis anzubieten. Darüber hinaus spielt Telefónica eine aktive Rolle, Wachstum in Europa zu fördern und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen."

Die Transaktion bietet hohe Synergien insbesondere in Vertrieb, Kundenservice und Netzwerk sowie einen Wertzuwachs aus zusätzlichen Umsatzerlösen. Nach Abzug der Integrationskosten werden Synergien in einem Gesamtwert von 5,0 - 5,5 Milliarden Euro erwartet.

Die geplante Übernahme sieht im ersten Schritt vor, dass E-Plus eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Telefónica Deutschland wird. KPN erhält dafür 3,7 Milliarden Euro sowie einen anfänglichen Anteil an Telefónica Deutschland in Höhe von 24,9 Prozent. Die Transaktion mit KPN wird vollständig durch eine voll garantierte Kapitalerhöhung finanziert. Telefónica S.A. wird die ausgegebenen Aktien entsprechend seiner jetzigen Beteiligung an der Telefónica Deutschland zeichnen. Neue Verbindlichkeiten werden durch Telefónica Deutschland nicht aufgenommen. Damit bleibt der Verschuldungsgrad auf einem niedrigen Niveau.

Nach Abschluss dieser Transaktion wird Telefónica S.A. Anteile in Höhe von 7,3 Prozent von KPN erwerben. Dies führt zu folgender Beteiligungsstruktur: Telefónica S.A. wird zukünftig 65,0 Prozent und KPN 17,6 Prozent halten. Der Streubesitz wird bei 17,4 Prozent liegen.

Die Transaktion, einschließlich der Genehmigung der Kapitalerhöhung bei der Telefónica Deutschland, unterliegt der Zustimmung der Aktionäre von KPN und Telefónica Deutschland. Darüber hinaus bedarf es der Genehmigung der jeweiligen Kartell- und Aufsichtsbehörden sowie weiterer Closing-Conditions, die für eine Transaktion dieses Umfangs üblich sind. Der Abschluss der Transaktion wird Mitte 2014 erwartet.
 
29.07.2013   Atos: Ergebnisse des ersten Halbjahres 2013     (Atos GmbH / Firmendetailansicht)
Atos GmbH
Logo: Atos
- Operatives Ergebnis (operating margin) stark gestiegen: plus 15 Prozent auf 279 Millionen Euro bei 6,5 Prozent Umsatzanteil
- Freier Cashflow: plus 24 Prozent auf 158 Millionen Euro, Netto-Cash-Position: 359 Millionen Euro
- Umsatz: 4.290 Millionen Euro, minus 0,6 Prozent, stabil im 2. Quartal
- Netto-Ergebnis der Gruppe: 116 Millionen Euro, plus 14 Prozent
- Book-to-bill-Rate: 106 Prozent nach starkem Auftragseingang im 2. Quartal

Der internationale IT-Dienstleister Atos hat die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2013 bekannt gegeben. Der Umsatz betrug 4.290 Millionen Euro, was einem leichten organischen Rückgang von 0,6 Prozent entspricht. Die vier größten Geschäftseinheiten waren Deutschland und Großbritannien mit jeweils 19 Prozent Anteil am Gesamtumsatz, die Regionen Benelux und Nordics (Skandinavien) mit jeweils 13 Prozent Umsatzanteil sowie Frankreich mit einem Anteil von 12 Prozent. Das operative Ergebnis (operating margin) stieg auf 279 Millionen Euro. Das bedeutet einen Umsatzanteil von 6,5 Prozent im Vergleich zu 5,6 Prozent im ersten Halbjahr 2012. Die Atos Gruppe generierte einen freien Cashflow von 158 Millionen Euro in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres. Die Netto-Cash-Position erreichte 359 Millionen Euro per Ende Juni 2013. Die Book-to-bill-Rate erhöhte sich auf 106 Prozent dank einer starken Geschäftstätigkeit im zweiten Quartal 2013, in dem eine Rate von 118 Prozent erreicht wurde. Das Netto-Ergebnis der Gruppe stieg auf 116 Millionen Euro gegenüber 102 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012.

Thierry Breton, Chairman und CEO von Atos erläuterte: "Durch die fortgesetzt solide Umsetzung unserer Strategie haben wir alle Ziele in der ersten Jahreshälfte 2013 erreicht. Gestärkt wurde die Performance durch unsere Transformationsinitiativen, die zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses (operating margin) um 90 Basispunkte im Vorjahresvergleich geführt haben. Wir haben weiterhin in Innovationen in Schlüsselbereichen wie Smart Mobility Lösungen, Cloud, Enterprise Social Networks und natürlich Payments investiert. Unser Ziel ist es, neue Kunden zu erreichen und in neue Märkte zu expandieren. Wie geplant haben wir den Carve-out der ‚payment and merchant transactional‘ Aktivitäten bei Worldline abgeschlossen, die nun als neue Tochtergesellschaft vollständig ihre Geschäfte aufgenommen hat. Letztendlich bestätigen wir noch einmal unsere Prognose für 2013 in einem sich stetig ändernden Geschäftsfeld.”
Ergebnisse nach Regionen

Bei der Betrachtung nach Regionen wurde das Umsatzwachstum der Atos Gruppe im Wesentlichen getragen durch Nordamerika (+ 14,6 Prozent) und Großbritannien (+ 6,0 Prozent) dank der neuen Großaufträge und auch des kontinuierlichen Wachstums von Atos Worldline (+ 3,9 Prozent), das sich im zweiten Quartal 2013 auf + 5,1 Prozent nach + 2,6 Prozent im ersten Quartal 2013 beschleunigte. Das Deutschland-Geschäft blieb nahezu stabil ohne den Basiseffekt des Siemens Transition-Vertrages, der im ersten Halbjahr 2012 verbucht wurde.
Mitarbeiterentwicklung

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter betrug 77.105 zum 30. Juni 2013.

Weitere detaillierte Informationen in Englisch finden Sie hier.
 
29.07.2013   Versicherungsmakler Aon will mit neuer Struktur Nummer-eins-Position in Deutschland ausbauen    (Aon Holding Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
Aon Holding Deutschland GmbH
Logo: Aon
Der führende Versicherungsmakler Aon hat Teile seiner Geschäftsbereiche in Deutschland neu gegliedert, um auf die gewachsenen Anforderungen des Marktes zu reagieren.
Wesentliche Bestandteile des neuen Konzeptes sind:

- Stärkung der Aon-Niederlassungen in den Regionen
- Bündelung der fachlichen Expertise sowie des Schaden-Know-hows in einem Broking Center
- Gründung der neuen Geschäftseinheit „Strategy & Innovation“
- Ausbau des Privatkundenbereichs und des Personen-Geschäfts

Mit diesen Maßnahmen will Aon seine Nummer-eins-Position in Deutschland ausbauen. „Unser Ziel ist anspruchsvoll“, sagt Aon-CEO Onno Janssen (44): „Wir wollen unseren Kunden den besten Service bieten!“
Der Versicherungsmakler Aon richtet seine Niederlassungen in den Regionen strategisch neu aus: Ziel ist, die Kundenberatung und -betreuung zu stärken, den Service deutlich zu erhöhen sowie eine schnellere Reaktionszeit bei Anfragen sicherzustellen. Dazu werden die regionalen Niederlassungen des Direktmaklers in Deutschland mit höheren Entscheidungskompetenzen ausgestattet, damit sie einen großen Teil der Geschäftsvorfälle abschließend vor Ort bearbeiten können. Mit diesen Maßnahmen erhöht Aon die bedarfsgerechte und individuelle Betreuung in den Regionen und stellt den Kunden eine deutlich bessere Servicequalität zur Verfügung. „Wir wollen näher am Kunden sein und für jedes Kundenbedürfnis passgenaue Lösungen bieten“, betont Janssen.
Darüber hinaus bündelt Aon in Deutschland künftig die fachliche Expertise in einem Broking Center. Damit fördert der Direktmakler den Wissensaufbau und erhöht die Verfügbarkeit des fachlichen Know-hows für die Kunden. Durch die enge Verzahnung mit dem globalen Broking Center von Aon in London bietet die neue Einheit zudem die Möglichkeit, zu speziellen Fachthemen die jeweils besten Experten zusammenzubringen.
Außerdem fasst der Direktmakler die gesamte Schadenexpertise zu einer neuen Einheit zusammen, der Teil des Broking-Bereichs ist. Künftig bietet Aon in Deutschland seine exzellente Schaden-Kompetenz auch extern an. Damit sollen Firmenkunden angesprochen werden, die keine ausreichenden Kapazitäten für die Schadenregulierung haben oder sie vollständig auslagern möchten. Der Direktmakler verfügt mit seinen mehr als 100 Mitarbeitern allein in diesem Bereich über ein Alleinstellungsmerkmal am Markt.
Neu gegründet hat Aon in Deutschland die Geschäftseinheit „Strategy & Innovation“. Sie entwickelt hochinnovative Konzepte für das Risikomanagement und verfolgt langfristige strategische Ansätze in der Risikoberatung. „Strategy & Innovation“ wird von Jörg Bechert (52) geleitet, der seit vielen Jahren für Aon arbeitet und einen exzellenten Ruf in der Versicherungsbranche genießt.
Offensiver will Aon künftig im Privatkundenbereich werden. Hierfür wurde mit Wouter Goudswaard (36) ein neuer Director Affinity berufen, der dem Personen-Geschäft in Deutschland neue Wachstumsimpulse geben soll. Er ist seit neun Jahren bei Aon in verschiedenen nationalen und internationalen Positionen mit starker Ausrichtung auf den Privatkundenbereich sehr erfolgreich tätig.
Die stärkere Kundenfokussierung und die Gründung des Broking Centers werden durch neue Verantwortungsbereiche in der Geschäftsführung ergänzt. Neben CEO Onno Janssen zählen ab sofort Hartmuth Kremer-Jensen (51) als Chief Broking Officer (CBO) für die Versichererbeziehungen sowie Kai-Frank Büchter (41) als Chief Commercial Officer (CCO) für die Kundenbeziehungen Industrie und Mittelstand zur Geschäftsführung des Aon Versicherungsmaklers. Hartmuth Kremer-Jensen wird auch das Segment Vertrieb/Global Accounts führen. Beide haben umfangreiche Maklererfahrungen und sind seit vielen Jahren bei Aon in verschiedenen Führungspositionen tätig.
Darüber hinaus ist das so genannte Leadership-Team ein zentraler Bestandteil der künftigen Managementstruktur. Dieses Gremium setzt sich aus rund 25 Führungskräften aller Unternehmensbereiche zusammen. Es bündelt die Kompetenzen im Unternehmen und soll frühzeitig Strömungen des Marktes erkennen, um daraus strategische Initiativen des Direktmaklers für den deutschen Markt zu entwickeln. „Ich bin sicher, dass wir mit diesen organisatorischen Veränderungen und der neuen Kundenausrichtung unsere Nummer-eins-Position in Deutschland ausbauen werden“, sagt Aon-CEO Janssen.
 
29.07.2013   Commerzbank veräußert gewerbliches Immobilienfinanzierungsportfolio in Großbritannien    (COMMERZBANK Aktiengesellschaft / Firmendetailansicht)
COMMERZBANK Aktiengesellschaft
Logo: Commerzbank
- Verkauf von gewerblichen Immobilienkrediten in Höhe von 5,0 Mrd. Euro an ein Konsortium aus Wells Fargo und Lone Star
- Transaktion umfasst die gesamten operativen gewerblichen Immobilienfinanzierungsaktivitäten der Hypothekenbank Frankfurt in Großbritannien mit Übergang der Mitarbeiter an Wells Fargo
- Niedriger Abschlag von ca. 3,5% vom Buchwert zeigt faire Bewertung des Portfolios
- Deutliche Verbesserung des Risikoprofils durch Verringerung des Volumens notleidender Kredite um 1,2 Mrd. Euro
- Abbauziel im Segment Non Core Assets von 93 Mrd. Euro bis Ende 2016 wird schneller erreicht – neues Abbauziel auf deutlich unter 90 Mrd. Euro gesenkt
- Transaktion insgesamt ohne nennenswerte Auswirkung auf die Kernkapitalquote

Die Commerzbank hat heute eine Vereinbarung über den Verkauf ihres gewerblichen Immobilienfinanzierungsportfolios (Commercial Real Estate, CRE) in Großbritannien an ein Konsortium aus Wells Fargo und Lone Star unterzeichnet. Die Transaktion umfasst gewerbliche Immobilienkredite in Höhe von 5,0 Milliarden Euro, inklusive der dazugehörigen Zins- und Währungsabsicherungsderivate sowie das gesamte operative Geschäft der Hypothekenbank Frankfurt in Großbritannien. Damit ist dies eine der größten Transaktionen mit gewerblichen Immobilienkrediten, die es in den vergangenen Jahren in Europa gegeben hat. Die Mitarbeiter gehen im Rahmen ihrer bestehenden Arbeitsverhältnisse auf die Erwerber über. Über die weiteren Einzelheiten des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart.

Durch diese Transaktion mit vollständigem Risikotransfer auf die Käufer wird die Commerzbank ihr ursprüngliches Abbauziel von 93 Milliarden Euro im Segment Non Core Assets (NCA) schneller als geplant erreichen. Die Bank geht nun davon aus, dass das Exposure at Default (EaD, inkl. Problemkredite) zum Jahresende 2016 deutlich unter 90 Milliarden Euro liegen wird. Das Volumen notleidender Immobilienkredite verringert sich um 1,2 Milliarden Euro. Nach dem Verkauf stuft die Commerzbank intern weniger als 12 % des EaD (ohne Problemkredite) im CRE-Bereich als stärker risikobehaftet („higher risk cluster“) ein. Dies vergleicht sich mit einem Anteil von 21 % per Ende März 2013 und noch 24 % per Ende des dritten Quartals 2012.

Die Bank erwartet, dass das Gesamtergebnis 2013 durch die Transaktion in Höhe von 179 Millionen Euro belastet wird (Q2 circa 134 Millionen. Euro; Q3 circa 45 Millionen Euro). Der Abschlag vom Buchwert der veräußerten Kreditbestände von etwa 3,5 % fällt gemessen an ähnlichen Transaktionen gering aus.

Durch die Transaktion werden die risikogewichteten Aktiva (RWA) um 1,5 Milliarden Euro reduziert. Daher steht den genannten Belastungen im Gesamtjahr 2013 ein positiver Eigenkapitaleffekt von insgesamt 133 Millionen Euro im dritten Quartal gegenüber. In der Summe hat die Transaktion keine nennenswerten Auswirkungen auf die Kernkapitalposition der Commerzbank.

„Mit dieser Transaktion nehmen wir zwar eine Ergebnisbelastung in 2013 in Kauf, allerdings entfällt Risikovorsorge in den Folgejahren. Der positive Kapitaleffekt aus dem RWA-Abbau kompensiert weitgehend die Belastung in der Kapitalquote. Zudem ist der Portfolioverkauf aus Risikogesichtspunkten attraktiv, weil wir Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit unserer Plattform in Großbritannien künftig entstehen könnten, vollständig an die Käufer übertragen“, sagte Finanzvorstand Stephan Engels.
 
26.07.2013   Commerzbank verkauft ihr Depotbankgeschäft an BNP Paribas Securities Services    (COMMERZBANK Aktiengesellschaft / Firmendetailansicht)
COMMERZBANK Aktiengesellschaft
Logo: Commerzbank
Die Commerzbank hat sich heute mit BNP Paribas auf den Verkauf ihres Depotbankgeschäftes geeinigt. Im Zuge der Transaktion gehen die Kundenverhältnisse auf die BNP Paribas über, alle Mitarbeiter des Geschäftsbereichs der Commerzbank erhalten die Möglichkeit, zu BNP Paribas zu wechseln. Über die vertraglichen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden.

„Für die Commerzbank ist der Verkauf eine Folge der kontinuierlichen Überprüfung der strategischen Ausrichtung der Bank. Depotbankleistungen für Fondsgesellschaften gehören nicht mehr zum Kerngeschäft der Bank“, sagte Frank Annuscheit, Chief Operating Officer und Mitglied des Vorstands der Commerzbank.

Das Depotbankgeschäft bietet Dienstleistungen für Fondsgesellschaften (Publikums- und Spezialfonds im Wertpapier- und Immobilienbereich) und institutionelle Investoren, wie beispielsweise die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, die Verwaltung und Verwahrung der Assets sowie die Kontrolle der Verwaltung der Fonds. In der Depotbank arbeiten mehr als 80 Mitarbeiter. Sie verwaltete per Ende April 2013 ein Volumen in Höhe von rund 93 Milliarden Euro.

Von der Transaktion nicht betroffen ist das zum Kerngeschäft gehörende „Depotgeschäft“ (Custody-Geschäft) für Kunden der Commerzbank, in dem umfassende Depotleistungen für Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden sowie institutionelle Investoren angeboten werden.
 
26.07.2013   Dr. Carsten Meyer-Raven scheidet aus dem Vorstand der DG HYP aus    (DG HYP Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG / Firmendetailansicht)
DG HYP Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG
Logo: DG HYP
Dr. Carsten Meyer-Raven hat sein Vorstandsmandat
bei der DG HYP aus familiären Gründen zum 30. April
2013 niedergelegt. Der Aufsichtsrat und Vorstand der DG HYP bedauern diesen Schritt sehr und danken Dr. Meyer-Raven für die stets erfolgreiche Zusammenarbeit.

In seiner fast vierjährigen Tätigkeit in der Geschäftsleitung der DG HYP war Dr. Meyer-Raven verantwortlich für die Bereiche Finanzen sowie Organisation/IT. Gemeinsam im Führungsteam war es sein Ziel, die Umsetzung der neuen Strategie der DG HYP erfolgreich zu gestalten, insbesondere auch die Kostenstrukturen der Bank auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu reduzieren bei gleichzeitiger Fokussierung auf das Inlandsgeschäft. Diese Aufgabe ist mit dem Jahresabschluss 2012 erfolgreich umgesetzt worden. Die DG HYP hat mit einem Betriebsergebnis von knapp 100 Millionen Euro das beste Ergebnis ihrer 91jährigen Geschichte erreicht.
Die Aufgaben von Dr. Meyer-Raven werden von den Vorständen
Dr. Georg Reutter (Vorsitzender) und Manfred Salber übernommen.
Dr. Reutter wird neben den Organisationseinheiten Immobilienfinanzierung, Treasury, Personal sowie Vorstandsstab/Recht/Kommunikation zukünftig den Bereich Organisation/IT verantworten. Herr Salber wird zusätzlich zu seinen Verantwortungsbereichen Kreditrisikomanagement,
Wertpapier- und Kreditbearbeitung, Sanierung und Abwicklung sowie
Interne Revision den Bereich Finanzen übernehmen.
 
26.07.2013   Siemens wird Margenziel für 2014 voraussichtlich nicht erreichen    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
Logo: Siemens
Siemens geht für sein Unternehmensprogramm Siemens 2014 überwiegend aufgrund geringerer Markterwartungen nicht mehr davon aus, bis zum Geschäftsjahr 2014 eine Ergebnismarge der Summe Sektoren von mindestens 12 Prozent zu erreichen. Die strukturellen Maßnahmen zur Portfoliooptimierung und Kostensenkung sind weitestgehend auf Kurs. Die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht Siemens wie geplant am 1. August 2013.

 
25.07.2013   FUNKE MEDIENGRUPPE übernimmt Regionalzeitungen und Teile des Zeitschriftenportfolios von Axel Springer / Gründung von Gemeinschaftsunternehmen für Anzeigenvermarktung und Vertrieb    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
Logo: Axel Springer
Die FUNKE MEDIENGRUPPE hat sich heute, 25. Juli 2013, mit der Axel Springer AG geeinigt, deren Regionalzeitungen sowie Programm- und Frauenzeitschriften zu übernehmen. Axel Springer und die FUNKE MEDIENGRUPPE haben in diesem Zusammenhang außerdem vereinbart, Gemeinschaftsunternehmen für Vermarktung (unter der Führung von Peter Würtenberger) und Vertrieb von gedruckten und digitalen Medienangeboten zu gründen und damit ihre Aktivitäten, Ressourcen und ihr Know-how in diesen Bereichen zu bündeln. In beiden Gesellschaften wird Axel Springer in der unternehmerischen Führung sein und die Mehrheit halten. Axel Springer und die FUNKE MEDIENGRUPPE haben heute einen entsprechenden rechtsverbindlichen Vorvertrag geschlossen. Die Umsetzung der beabsichtigten Maßnahmen ist mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2014 geplant. Die Regionalzeitungsgruppen sowie die Programm- und Frauenzeitschriften trugen im Geschäftsjahr 2012 94,8 Mio. EUR zum EBITDA und 512,4 Mio. EUR zum Umsatz des Axel Springer-Konzerns bei. Der Kaufpreis beträgt 920 Mio. EUR.

Zukünftig sollen die Regionalzeitungen BERLINER MORGENPOST und HAMBURGER ABENDBLATT, die Anzeigenblätter in Berlin und Hamburg sowie die fünf Programm- und zwei Frauenzeitschriften von Axel Springer (HÖRZU, TV DIGITAL, FUNK UHR, BILDWOCHE, TV NEU, BILD der FRAU, FRAU von HEUTE) sowie die dazugehörigen Digitalmarken unter dem Dach der FUNKE MEDIENGRUPPE erscheinen und deren bestehendes Regionalzeitungs-, Anzeigenblatt- und Zeitschriftenportfolio ergänzen.

Die Medienhäuser wollen sich zukünftig noch konsequenter auf ihre jeweiligen strategischen Ausrichtungen konzentrieren. Axel Springer verfolgt eine stringente Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel, das führende digitale Medienunternehmen zu werden. Dabei fokussiert sich das Unternehmen noch stärker auf seine multimedialen journalistischen Kernmarken WELT- und BILD-Gruppe mit den dazugehörigen Zeitschriftenmarken (AUTO BILD-Gruppe, COMPUTER BILD-Gruppe, SPORT BILD). Ein weiterer Fokus von Axel Springer liegt auf dem Ausbau von Online-Rubrikenmärkten und digitalen Vermarktungsplattformen.

Die FUNKE MEDIENGRUPPE beschleunigt durch die Übernahme der Titel von Axel Springer die Entwicklung zu einem führenden nationalen Medienhaus. Das Unternehmen, das für journalistische Qualität und hohe Wirtschaftlichkeit steht, konzentriert sich künftig noch stärker auf den Ausbau seiner erfolgreichen Regionalmedien und Zeitschriften mit einer leserorientierten Verbindung von Print und Digital.

Thomas Ziegler, Geschäftsführer FUNKE MEDIENGRUPPE: „Wir müssen unsere Kräfte bündeln – denn der Medienmarkt stellt uns vor anspruchsvolle Aufgaben. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit der Axel Springer AG im Rahmen der Gemeinschaftsunternehmen für Vermarktung und Vertrieb eng zusammenarbeiten und ausgewählte Axel Springer-Printtitel mit unseren Aktivitäten zusammenführen werden. Für unser Haus eröffnen sich neue Perspektiven: im Print- und im Online-Bereich. Hiermit erschließt sich für uns ein großes Potenzial, um neue Wege, etwa in der intelligenten Verzahnung beider Welten, zu gehen. Gemeinsam mit den zu uns kommenden Kolleginnen und Kollegen bauen wir ein nationales Medienhaus auf. Print und Online, erfolgreiche Regionalzeitungen und erfolgreiche Magazine, journalistische Qualität und wirtschaftlicher Ertrag – dafür wird die FUNKE MEDIENGRUPPE stehen.“

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG: „Die Entscheidung, uns von einigen der traditionsreichsten Marken des Hauses zu trennen, ist uns nicht leicht gefallen. Wir sind jedoch sicher, dass die Bündelung in der FUNKE MEDIENGRUPPE, die sich im Kern auf regionalen Print- und Online-Journalismus sowie Magazine konzentrieren will, für eine langfristige Perspektive der Marken und deren Mitarbeiter das Beste ist. Die unterschiedlichen Strategien der beiden Häuser ergänzen sich hervorragend. Die Axel Springer AG wird den eingeschlagenen Weg zum führenden digitalen Medienunternehmen konsequent weitergehen, mit klarer Ausrichtung auf die BILD-und die WELT-Gruppe, in die wir journalistisch investieren werden und die auch sehr langfristig unverzichtbarer Kern des Unternehmens Axel Springer bleiben.“

Die Transaktion bedarf zu ihrer Durchführung der fusions- und kartellrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden, mit der nicht vor Ende des Jahres 2013 zu rechnen ist.
 
25.07.2013   Neuer Geschäftsführer will erfolgreiche Entwicklung des Fischmarkt-Quartiers fortsetzen    (Hamburger Hafen und Logistik AG / Firmendetailansicht)
Hamburger Hafen und Logistik AG
Matthias Funk (Foto: HHLA)
Matthias Funk wird als neuer Geschäftsführer der Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH den behutsamen und erfolgreichen Strukturwandel weitervorantreiben. Am nördlichen Elbufer gibt es schon heute einen attraktiven Mietermix von Fischwirtschaft über vielfältige Gastronomie und Feinkostgeschäfte bis zu Reedereien, Verlagen und Werbeagenturen. Zugleich bieten sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Matthias Funk, 43, tritt als neuer Geschäftsführer der Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH (FMH) die Nachfolge von Hartwig Sommerfeld an, der Ende Juli in den Ruhestand geht. Funk wechselt aus der FMH Muttergesellschaft, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), wo er in den vergangenen sechs Jahren als Abteilungsleiter Investor Relations arbeitete. Zuvor hatte Funk branchenübergreifende Erfahrungen, u.a. in der Konsumgüterindustrie und im Verbandswesen gesammelt.


Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der FMH dankte Dr. Roland Lappin, Mitglied des Vorstandes der HHLA, Herrn Sommerfeld für die langjährige erfolgreiche Arbeit: „Herr Sommerfeld hat die Geschicke der FMH über eine ausnehmend lange Phase geleitet und sie mit einer engagierten Belegschaft, innovativen Ideen und großem Einsatz zu dem gemacht, was sie heute ist: ein modernes Handels- und Gewerbezentrum mit einer einzigartigen Kombination aus traditioneller Fischwirtschaft, vielfältiger Gastronomie und attraktiven Büroflächen. Hierfür gebührt ihm höchste Anerkennung und großer Dank.“


Heute besitzt und entwickelt die FMH rund 63.000 Quadratmeter hochwertiger Büro- und Gewerbeflächen, die in den vergangenen Jahren mit Investitionen von etwa 55 Mio. € schrittweise modernisiert wurden. Das Spektrum der Dienstleistungen rund um diese Immobilien reicht vom kunden­orientierten und effizienten Gebäudemanagement sowie der optimierten Energieversorgung bis hin zum Wertstoffmanagement. Hinzu kommt die Palette integrierter Dienstleistungen für das fischwirtschaftliche Gewerbe, wie die Tiefkühllogistik, die Verarbeitung und Produktion von Fischspezialitäten sowie der Handel mit Meeresfrüchteprodukten.



In dem vormals ausschließlich industriell genutzten Areal haben Reedereien, Verlage, Werbeagenturen, Kanzleien und Feinkostgeschäfte ihren Standort gefunden und prägen das Fischmarktareal mit rund 130 Unternehmen und 2.000 Beschäftigten mittlerweile ebenso wie die traditionellen Gewerbe. Durch den Verkauf ihrer Ware am Fischmarkt Hamburg-Altona generieren allein die fischwirtschaftlichen Betriebe einen Jahresumsatz von rund 280 Millionen Euro.


„Ich freue mich darauf, die Entwicklungschancen des Fischmarktareals, wie die bereits angeschobene städtebauliche Neugestaltung des westlichen Areals und eine milieugerechte weitere Diversifikation der Nutzungen, gemeinsam mit einem starken Team und den Akteuren im Quartier zu realisieren“, erklärte Matthias Funk. „Auf diese Weise kann die FMH auch künftig den ursprünglichen Charakter des Fischmarktareals bewahren und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag für den Erhalt und die Förderung von Arbeitsplätzen sowie eine Steigerung des Erlebniswerts am nördlichen Hafenrand leisten.“
 
25.07.2013   Wachstumsimpulse aus Schwellenländern zeigen Wirkung: Wincor Nixdorf hebt Prognose nach 9-Monats-Zahlen an    (Wincor Nixdorf International GmbH / Firmendetailansicht)
Wincor Nixdorf International GmbH
Logo: Wincor Nixdorf
Die Wincor Nixdorf AG erzielte in neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2012/2013 ein Wachstum beim Umsatz von 8 % und beim operativen Ergebnis (EBITA) von 33 %. Der Konzernumsatz des Hard- und Softwareanbieters für das Filialgeschäft von Banken und Handel stieg im Berichtszeitraum auf 1.841 Mio. € (Vorjahr: 1.704 Mio. €). Das EBITA erhöhte sich einschließlich nochmals anfallender Restrukturierungskosten auf 92 Mio. € (69 Mio. €), das Periodenergebnis stieg um 45 % auf 61 Mio. € (42 Mio. €). „Für das Gesamtgeschäftsjahr 2012/2013 heben wir unsere Prognose an und konkretisieren unsere Erwartungen nach oben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Eckard Heidloff bei Vorlage der Zahlen. Dabei sei berücksichtigt, dass sich das vierte Geschäftsjahresquartal im Vergleich zum Vorjahr eher verhalten entwickeln werde. Für das Gesamtgeschäftsjahr 2012/2013 erwartet Wincor Nixdorf beim Umsatz nun ein Wachstum von 5 % und ein operatives Ergebnis (EBITA) von 130 Mio. € (inkl. Restrukturierungskosten).

Bereits zur Geschäftsjahreshälfte hatte das Unternehmen einen gegenüber seinen ursprünglichen Erwartungen von 2% Umsatzwachstum und 120 Mio. EBITA (inkl. Restrukturierungskosten) positiveren Verlauf des Geschäftsjahres 2012/2013 in Aussicht gestellt. Unterstützt durch sein vor knapp zwei Jahren aufgelegtes Restrukturierungsprogramm erhält Wincor Nixdorf deutliche Wachstumsimpulse für sein Geschäft aus den Schwellenländern. Damit lässt sich die unverändert anhaltendende Investitionszurückhaltung in vielen Industrieländern Europas, dem Kernmarkt des Unternehmens, ausgleichen. „Wir sehen uns zurück auf dem Wachstumspfad. Das bestätigt die von uns eingeleitete Neuausrichtung von Wincor Nixdorf. Den Umbau des Unternehmens setzen wir mit Nachdruck fort“. Als aktuelles Beispiel in diesem Zusammenhang nannte Heidloff den Aufbau eines eigenen Software Headquarters in Utrecht/Niederlande, das mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Oktober 2013 an den Start geht. Damit verfolgt Wincor Nixdorf das Ziel, seine Marktposition im Software-Markt für Retailbanken und Handelsunternehmen weiter auszubauen.

Geschäft mit Banken wächst um 11 Prozent

Im Segment Banking stiegen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 11 % auf 1.217 Mio. € (Vorjahreswert: 1.093 Mio. €). Im dritten Quartal nahm der Umsatz um 8 % zu. Das EBITA des Segments Banking erhöhte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 76 % auf 79 Mio. € (45 Mio. €).
Der Umsatz des Segments Retail stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 2 % auf 624 Mio. € (611 Mio. €). Im dritten Quartal sanken die Umsatzerlöse leicht um 1 %. Das EBITA des Segments Retail erreichte im Berichtszeitraum 13 Mio. € (24 Mio. €) und lag damit 46 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Anhaltendes Wachstum in Schwellenländern

In Deutschland sanken die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 5 % unter den Vorjahreswert und erreichten 412 Mio. € (434 Mio. €). Deutschland trug mit 23 % (25 %) zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres nahm der Umsatz in Deutschland um 4 % auf 128 Mio. € (133 Mio. €) ab.

Getrieben durch Wachstum vor allem in europäischen Schwellenländern nahmen die Umsatzerlöse in der Region Europa (ohne Deutschland) in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 11 % auf 924 Mio. € (830 Mio. €) zu. Die Region Europa erbrachte mit 50 % (49 %) den größten Anteil am Gesamtumsatz des Konzerns. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres erhöhte sich der Umsatz in der Region Europa (ohne Deutschland) um 8 % auf 293 Mio. € (271 Mio. €).

Die Umsatzerlöse in der Region Asien/Pazifik/Afrika stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 20 % auf 317 Mio. € (264 Mio. €). Der Anteil der Region Asien/Pazifik/Afrika am Gesamtumsatz des Konzerns stieg dadurch auf 17 % (16 %). Im dritten Quartal des Geschäftsjahres erhöhten sich die Umsätze in der Region Asien/Pazifik/Afrika um 16 % auf 102 Mio. € (88 Mio. €).

In der Region Amerika erhöhten sich die Umsatzerlöse in US-Dollar in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 6 %. Umgerechnet in Euro war dies ein Anstieg um 7 % auf 188 Mio. € (176 Mio. €). Damit belief sich der Anteil der Region Amerika am Gesamtumsatz des Konzerns wie im Vorjahr auf 10 %. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres sank der Umsatz auf 52 Mio. € (55 Mio. €), was einem Rückgang von 5 % entspricht.

Deutliches Plus im Hardware-Geschäft

Die Umsätze aus dem Hardware-Geschäft nahmen verglichen mit dem Vorjahreswert um 13 % auf 890 Mio. € (787 Mio. €) zu. Die Umsatzerlöse aus dem Software/Services-Geschäft stiegen um 4 % auf 951 Mio. € (917 Mio. €). Der Anteil der Umsatzerlöse aus dem Hardware-Geschäft am Gesamtumsatz stieg im Berichtszeitraum auf 48 % (46 %). Entsprechend belief sich der Anteil der Umsatzerlöse aus dem Software/Services-Geschäft auf 52 % (54 %).



 
24.07.2013   Digitale Offensive: B.Z. und Berlin-Redaktion von BILD bündeln die Kräfte / BILD-Regionalstandorte werden digital gestärkt / Neues Redaktionsbüro in Los Angeles    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
Miriam Krekel (Foto: Axel Springer)
B.Z. und BILD-Berlin künftig aus einer Redaktion / Ausbau der Online-Berichterstattung in den BILD-Regionalredaktionen und Konzentration auf fünf Hauptstandorte / Büro in Los Angeles startet am 1. September 2013

B.Z. und BILD-Berlin im Schulterschluss

Die Redaktionen der Boulevardzeitungen von Axel Springer, B.Z. und BILD, bündeln ihre Kräfte und stellen sich damit für die Herausforderungen der Digitalisierung neu auf. Die B.Z., Berlins größte Zeitung, und BILD-Berlin sollen ab November 2013 in einer gemeinsamen Redaktion produziert werden. Mit der Zusammenarbeit entsteht die größte Regionalredaktion für Berlin. Beide Titel behalten ihre publizistische Eigenständigkeit.

Die Online-Bereiche der Titel werden komplett zusammengeführt und die B.Z. übernimmt die Redaktionssysteme von BILD für die Produktion der gedruckten Zeitung und für den Internet-Auftritt. Alle Mitarbeiter der B.Z. ziehen am 3. November 2013 vom Kurfürstendamm zurück in das Axel-Springer-Haus Berlin.

„Mit dem Schulterschluss zwischen B.Z. und BILD bündeln zwei starke Marken am umkämpften Berliner Zeitungsmarkt ihre journalistischen Kräfte. Damit schaffen wir die idealen Voraussetzungen, um auf allen Medienkanälen zukünftig noch schneller und näher bei unseren Lesern zu sein“, sagt Peter Huth, Chefredakteur der B.Z. und künftig zusätzlich Stellvertreter des BILD-Chefredakteurs Kai Diekmann.

Die Redaktionsleiterin BILD-Berlin Miriam Krekel, 36, wird zusätzlich Stellvertretende Chefredakteurin der B.Z. Michael Pagel, 38, Stellvertretender Chefredakteur B.Z., ist zukünftig auch Redaktionsleiter BILD-Berlin. Kai Diekmann, BILD-Chefredakteur und Herausgeber aller BILD-Titel, wird zum 1. November 2013 gleichzeitig Herausgeber der B.Z.

BILD baut Digitalkompetenz regional und international auf

BILD stärkt die Digitalkompetenz in den Regionen und stellt sich damit auf das veränderte Mediennutzungsverhalten ein. Um neue Kapazitäten für einen digitalen Aufbau zu schaffen, werden die regionalen Redaktionsstrukturen optimiert und angepasst: In Hamburg (Nord), Essen (NRW), Frankfurt (Südwest), München (Süd) und Leipzig (Ost) entstehen neue Redakteursstellen für die Online-Berichterstattung, diese wurde bisher hauptsächlich von BILD.de in Berlin umgesetzt. Gleichzeitig konzentriert BILD zukünftig an diesen fünf Standorten alle redaktionellen und koordinierenden Aufgaben für sämtliche Regionalausgaben – gesteuert von jeweils einer Redaktionsleitung. BILD-Berlin berichtet weiterhin aus der Hauptstadt und aus Brandenburg.

An den weiteren 15 BILD-Regionalstandorten sollen sich die Reporter und Fotografen zukünftig ausschließlich auf ihre journalistische Arbeit – die Recherche sowie auf die Inhalte-Produktion für die Onlinekanäle – fokussieren. BILD investiert in die technische Ausstattung der Reporter, um die multimediale Berichterstattung deutlich auszubauen.

In Hinblick auf die Anforderungen der digitalen Medienlandschaft und mit dem Ziel, eine 24-Stunden-Online-Berichterstattung zu etablieren, wird am 1. September 2013 ein neues Büro in Los Angeles eröffnet, stattdessen wird das Korrespondenten-Büro in Rom geschlossen. Durch die Zeitverschiebung ist es BILD mit dem Los Angeles-Büro möglich, rund um die Uhr – und vor allem in den deutschen Nachtstunden – noch intensiver die weltweite Nachrichtenlage zu beobachten und wichtige Informationen für die deutschen Nutzer noch aktueller anzubieten.

Kai Diekmann, BILD-Chefredakteur: „BILD ist immer dort, wo die Leser sind. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, muss sich die Redaktion ständig verändern und neu erfinden. Mit unserer neuen regionalen und internationalen Aufstellung schaffen wir uns Spielraum und bessere Möglichkeiten, um uns in der journalistischen Arbeit noch mehr auf die Nutzungsgewohnheiten und Erwartungen unserer Leser einzustellen. Außerdem können wir neben der gedruckten Zeitung noch konsequenter alle digitalen Plattformen bedienen.“
 
24.07.2013   Telefónica Deutschland mit starkem Wachstum im Datengeschäft    (Telefonica O2 Germany GmbH & Co. OHG / Firmendetailansicht)
Telefonica O2 Germany GmbH & Co. OHG
Logo: Telefonica
- Starkes Wachstum beim Datenumsatz um 24,6 Prozent
- Alle High-Speed-Areas in Deutschland mit LTE versorgt
- Sehr dynamischer Markt im zweiten Quartal 2013

Die anhaltend anspruchsvollen Marktbedingungen sowie das veränderte Kundenverhalten beeinflussen auch im zweiten Quartal des Jahres 2013 das Ergebnis von Telefónica Deutschland. Während das klassische Geschäft mit Telefonie und SMS an Bedeutung verliert, nimmt die Datennutzung zu. Weitere Einflussfaktoren sind die starke Marktdynamik sowie regulatorische Rahmenbedingungen. Das Unternehmen wächst erneut beim Datenumsatz und bei den Vertragskunden. Die OIBDA-Marge zeigt sich stabil und das operative Ergebnis ist rückläufig.
"Wir bewegen uns weiterhin in einem sehr dynamischen Marktumfeld. Dies zeigt sich auch in unserem Geschäftsergebnis", sagt René Schuster, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland. "Unsere Strategie, auf das gewinnbringende Datengeschäft und die Mobilfunktechnologie LTE zu setzen, ist richtig."

Die Anzahl der Kundenanschlüsse (Mobilfunk, Festnetz, Wholesale) liegt bei 25,3 Millionen und somit um 0,7 Prozent höher als im zweiten Quartal des Vorjahres. Positiv beeinflusst wurde die Anzahl durch das Vertragskundengeschäft sowie durch die Entwicklung der Zweitmarken und des Prepaid-Segments.

Bei Nicht-Berücksichtigung der Mobilfunkterminierungsentgelte verringern sich der Mobilfunk-Serviceumsatz, der Mobilfunkumsatz und der Gesamtumsatz. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres 2012 reduziert sich der Mobilfunk-Serviceumsatz um 1,3 Prozent, der Mobilfunkumsatz (inklusive Hardwaregeschäft) um 1,7 Prozent und der Gesamtumsatz um 3,8 Prozent. Unter Berücksichtigung der Mobilfunkterminierungsentgelte verringert sich der Mobilfunk-Serviceumsatz um 5,2 Prozent und der Mobilfunkumsatz um 5,0 Prozent. Der Gesamtumsatz liegt bei 1,2 Millionen Euro und ist um 6,2 Prozent niedriger als im zweiten Quartal des Vorjahres.

Die intensive Smartphone-Nutzung der Kunden ist ungebrochen. In Bezug auf die O2 Vertragskunden liegt die Durchdringung an Smartphones mittlerweile bei 67 Prozent und damit um 14 Prozentpunkte höher, als im zweiten Quartal des Vorjahres. Die neue Mobilfunktechnologie LTE verstärkt diesen Trend weiter. Im zweiten Quartal 2013 liegt der Anteil an verkauften LTE-fähigen Endgeräten gemessen an der Zahl aller abgesetzten Geräte bei mittlerweile 40 Prozent.
Weiterhin starkes Wachstum zeigt das Datengeschäft. Der Datenumsatz ohne SMS wächst im zweiten Quartal zweistellig und erhöht sich verglichen mit der identischen Betrachtungsperiode 2012 um 24,6 Prozent. Der Anteil des Datenumsatzes ohne SMS am Gesamt-Datenumsatz steigt ebenfalls stark. Er erreicht 65,4 Prozent, was einer Steigerung zum zweiten Quartal des Vorjahres um 10,5 Prozentpunkte entspricht.
(...weiter)
 
24.07.2013   Vattenfall nimmt umfangreiche Abschreibungen vor und teilt Unternehmen auf    (Vattenfall Europe AG / Firmendetailansicht)
Vattenfall Europe AG
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Vattenfall hat sich entschieden, das Unternehmen in eine skandinavische und eine kontinentaleuropäische Einheit aufzuteilen. Dies ist eine von mehreren Maßnahmen als Reaktion auf die Entwicklungen des europäischen Energiemarktes. Gleichzeitig muss Vattenfall infolge der Marktentwicklung und gestiegener Geschäftsrisiken 29,7 Milliarden SEK auf Vermögenswerte des Unternehmens abschreiben.

Vattenfall ändert seine Organisationsstruktur, um größere finanzielle und strategische Flexibilität zu erreichen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wird die Geschäftstätigkeit des Konzerns in zwei regionale Einheiten aufgeteilt: Skandinavien und Kontinentaleuropa/UK. Hintergrund dieser Änderungen ist die aus Sicht des Unternehmens gestiegene Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung des Energiebinnenmarktes in Europa, insbesondere in Kontinentaleuropa. „Die neue Struktur ermöglicht jeder Region, sich auf ihre jeweiligen Hauptthemen zu konzentrieren. Darüber hinaus eröffnet sie Möglichkeiten, Risiken der Geschäftstätigkeit von Vattenfall auf dem europäischen Festland langfristig zu teilen“, erklären Vattenfalls Chairman of the Board of Directors, Lars G. Nordström, und CEO Øystein Løseth.
Wie auch andere europäische Energieversorger ist Vattenfall von zunehmend trüben Marktaussichten betroffen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Markt in absehbarer Zukunft nicht erholen wird.

Um den gestiegenen Geschäftsrisiken Rechnung zu tragen, wurden die zukünftigen Cashflows mit einem größeren Risikofaktor bewertet. Als Konsequenz daraus schreibt das Unternehmen den Buchwert seiner Vermögenswerte um insgesamt 29,7 Milliarden SEK ab. Die Auswirkungen auf das Ergebnis der Periode belaufen sich aufgrund von Steuereffekten im Zusammenhang mit den Abschreibungen auf 24,5 Milliarden SEK. Die Abschreibungen im zweiten Quartal haben jedoch keine Auswirkungen auf den Cashflow von Vattenfall.

Die im zweiten Quartal vorgenommenen Abschreibungen betreffen:
• Gas- und Steinkohlekraftwerke in den Niederlanden: 14,5 Milliarden SEK
• Steinkohlekraftwerke in Deutschland: 4,1 Milliarden SEK
• Blockheizkraftwerke in Skandinavien: 2,5 Milliarden SEK
• Goodwill aus dem Handelsgeschäft: 6,8 Milliarden SEK
• Sonstige Vermögenswerte: 1,8 Milliarden SEK

Das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 stieg um 3,3% auf 16.950 MSEK (Vorjahreszeitraum: 16.401 MSEK). Trotz der umfangreichen Abschreibungen erfüllt Vattenfall die finanziellen Ziele zur Kapitalstruktur.

Chairman of the Board of Directors Lars G. Nordström und CEO Øystein Løseth: „Es wiegt natürlich schwer, Abschreibungen in dieser Größenordnung vornehmen zu müssen. Doch sie spiegeln unsere aktuelle Realität wider, und wir müssen von unseren heutigen Erkenntnissen über den Markt ausgehen. Das bedeutet, dass wir den Wert unserer Vermögenswerte anpassen müssen. Es bedeutet auch, dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um langfristig ein nachhaltiges und starkes Vattenfall zu sichern.“

Vattenfall hat bereits mit Konsolidierung und erheblichen Einsparungen auf die schwierige Marktsituation reagiert, ergreift jetzt jedoch weitere substanzielle Maßnahmen.

Kostensenkungen und laufende Rationalisierungsmaßnahmen werden beschleunigt. Die geplanten Kosteneinsparungen für 2014 werden von 1,5 Milliarden SEK auf 2,5 Milliarden SEK erhöht. Für 2015 wird ein neues Sparziel von 2 Milliarden SEK festgelegt. Vattenfall hat einen Einstellungsstopp verhängt und zudem den Einsatz externer Berater erheblich eingeschränkt. Seit 2010 hat Vattenfall jährlich seine Kosten um 7,5 Milliarden SEK reduziert.

Die Investitionen für die kommenden fünf Jahre werden auf 105 Milliarden SEK gesenkt, verglichen mit 123 Milliarden SEK für den Zeitraum 2013 bis 2017. Bereits beschlossene Investitionsprojekte werden priorisiert, der Fokus liegt weiterhin auf erneuerbarer Energie.
 
24.07.2013   PRELIOS S.p.A startet Kapitalerhöhung mit Optionsrechten    (PRELIOS S.p.A )
PRELIOS S.p.A
-Kapitalerhöhung über rund 115 Millionen Euro
-Ausgabe von rund 193,2 Millionen Aktien
-Ausgabepreis liegt bei 0,5953 Euro
-Zeichnungsfrist startet am 22. Juli und läuft bis einschließlich 8. August 2013

Mailand, 22. Juli 2013. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung der Prelios S.p.A. am 8. Mai 2013 wurde eine Kapitalerhöhung gegen Einlagen über den Gesamtbetrag von 115.009.511,53 Euro beschlossen. Nun hat das Unternehmen über den Beginn der Kapitalerhöhung mit Optionsrechten und alle berechtigten Empfänger über den entsprechenden Zeitraum für die Bezugsrechte („die Bezugsrechte“) und die Notierung der durch Prelios S.p.A. neu ausgegebenen Stammaktien („die Aktien“) informiert. Allen Aktionären von Prelios S.p.A. werden maximal 193.195.887 Stammaktien ohne Nennbetrag zu einem Ausgabepreis von 0,5953 Euro pro Aktie angeboten. Diese besitzen die gleichen Eigenschaften wie zukünftig auszugebende Aktien („die Kapitalerhöhung mit Optionsrechten“) und nehmen an der regelmäßigen Ausschüttung einer Dividende ab dem Zeitpunkt der Notierung teil.

Das entsprechend von Consob genehmigte Verkaufsprospekt wird zu den gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen und gemäß geltenden Gesetzen in der Hauptniederlassung von Prelios S.p.A. und auf der Webseite des Unternehmens (www.prelios.com) für die gesamte Dauer der Zeichnungsfrist (siehe unten) veröffentlicht.


Zeitraum für Bezugsrechte
Die Bezugsrechte mit Verfallsfrist, die die Zeichnung der Aktien („die Optionsrechte“) einschließt, sind vom 22. Juli 2013 bis einschließlich 8. August 2013 („die Zeichnungsfrist“) in Anspruch zu nehmen. Die Bezugsrechte können vom 22. Juli 2013 bis einschließlich 1. August 2013 an der Börse gehandelt werden. Innerhalb des Monats nach Ende der Zeichnungsfrist wird Prelios S.p.A. jegliche nicht in Anspruch genommene Bezugsrechte gemäß der aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen auf dem Aktienmarkt anbieten. Das Verhältnis Aktienoption zu Bezugsrecht aus der Kapitalerhöhung mit Optionsrechten liegt bei 23 Aktien pro 10 auszugebende Stammaktien.

Die Kapitalerhöhung mit Optionsrechten ist Teil einer größeren Transaktion, die dem finanziellen Ausgleich und der Refinanzierung dient. Es ist auch eine Kapitalerhöhung (reserved) von etwa 70 Millionen Euro vorgesehen - durch die Ausgabe von Klasse BAktien ohne Stimmrecht, die fest notiert werden sollen „die Kapitalerhöhung (reserved)“. Somit hat die Kapitalerhöhung einen Gesamtumfang von 185 Millionen Euro. Darüber hinaus wurde bei der der letzten Sitzung des Aufsichtsrates am 10. Juni 2013 die Ausgabe von wandelbaren Schuldverschreibungen (sogenannte „Wandelanleihen“) bis zu einem Gesamtnennwert von 269 Millionen Euro beschlossen.

Refinanzierungsmaßnahmen und Umschuldung
Die Kapitalerhöhung mit Optionsrechten ist Teil einer Maßnahme, die das Ziel hat, den Prelios Konzern zu refinanzieren, die Eigenkapitalbasis zu stärken und das Geschäft wiederzubeleben, wie im Sanierungsplan vorgesehen. Dieser wurde gemäß Art. 67, Abs. 3, Punkt d des Royal Decree Nr. 267/1942 für den Zeitraum von drei Jahren zwischen 2013 bis 2016 aufgestellt. Die Transaktion sieht insbesondere die Refinanzierung und Umschuldung des Konzerns zu den in der Hauptversammlung am 8. Mai 2013 beschlossenen Bedingungen vor, die bereits in mehreren Pressemitteilungen veröffentlicht wurden.

Die Beteiligung an der zuvor genannten Maßnahme in Bezug auf die Kapitalerhöhung mit Optionsrechten erfolgte in manchen Fällen mittels eines Konsortiums sowie mit Hilfe von Garantieerklärungen:

Einige Aktionäre von Prelios S.p.A. (Camfin S.p.A., Assicurazioni Generali S.p.A., Mediobanca-Banca di Credito Finanziario S.p.A. und Intensa Sanpaolo S.p.A.), die Parteien des am 8. Mai 2013 ausgelaufenen Aktionärsvertrags von Prelios sind, haben zugestimmt, gegen Einlage in Höhe von 25 Millionen Euro einen Teil der Aktien der Kapitalerhöhung mit Optionsrechten durch die Inanspruchnahme ihrer Optionsrechte zu zeichnen;

Die Kreditgeber von Prelios S.p.A. (Pirelli & C. S.p.A. sowie die kreditgebenden Banken, einschließlich Intensa Sanpaolo S.p.A. und UniCredit S.p.A.) stimmten der Garantie jeder Zeichnung von Optionsrechten zu, die nicht in Anspruch genommen werden, bis zu einem Gesamtbetrag von etwa 90 Millionen Euro. Davon werden 5 Millionen Euro per Einlage und 85 Millionen Euro durch die Umwandlung pro rata unter allen Kreditgebern der vom Unternehmen geforderten Außenstände aufgebracht.

Mit Beginn der Kapitalerhöhung mit Optionsrechten und der Geltendmachung eines Teils der Garantieerklärungen zur Zeichnung seitens der zuvor genannten Aktionäre von Prelios S.p.A., sowie in Folge des Abschlusses von Verträgen zur Durchführung des Consob Beschlusses Nr. 18565 vom 31. Mai 2013 (ergänzt durch Consob Beschluss Nr. 18607 vom 9. Juli 2013), der die Freistellung von der Pflicht zur Abgabe eines Übernahmeangebotes aller an der Maßnahme beteiligten Unternehmen autorisiert, sind alle Voraussetzungen für die Durchführung der zuvor genannten Kapitalerhöhung (reserved) eingetreten. Diese ist Fenice S.r.l. („NewCo“, unter Beteiligung durch Feidos 11 S.p.A., Pirelli & C S.p.A., Intensa Sanpaolo S.p.A. und UniCredit S.p.A.), über den Betrag von etwa 70 Millionen Euro durch die Ausgabe von Klasse B-Aktien ohne Stimmrecht und ohne vorgesehene Notierung vorbehalten. Mit Beginn der Kapitalerhöhung mit Optionsrechten wird geschätzt, dass die Kapitalerhöhung (reserved) am Ende der Zeichnungsfrist getätigt werden kann.
 
23.07.2013   Neues Sales Team bei Spairliners    (Lufthansa Technik / Firmendetailansicht)
Lufthansa Technik
Fabrice Dumas wird neuer Head of Sales & Marketing

Ein neues Sales & Marketing Team wird in Zukunft unter Leitung von Fabrice Dumas die Vertriebsaktivitäten von Spairliners verstärken. Seit dem 01. Juli ist Fabrice Dumas für das kürzlich neu formatierte Sales und Marketing Team zuständig, um die Marktführerschaft des Unternehmens für die Airbus A380 und Embraer E-Jet Komponentenversorgung weiter auszubauen. Fabrice Dumas bringt über 20 Jahre einschlägige Management-Erfahrung mit.

Vor seinem Einstieg bei Spairliners war Fabrice Dumas über zwölf Jahre als Sales Manager bei Air France Industries KLM Engineering & Maintenance tätig. Davon war er die letzten fünf Jahre in Singapur beheimatet und für den gesamten Raum Südostasien und Pacific verantwortlich. „Wir freuen uns, Fabrice Dumas nun an Bord zu haben. Mit seiner langjähriger Vertriebserfahrung, aber vor allem auch einschlägiger Industrieerfahrung wird er dem Unternehmen und dem vergrößertem Sales Team neue Perspektiven verschaffen", so Spairliners CEO, Olivier Mazzucchelli.

„Fabrices Know How und sein über die Jahre aufgebautes Netzwerk an Kunden werden ein großer Zugewinn für Spairliners sein. Mit Sicherheit ist das die beste Besetzung für die leitende Sales Position", sagt Sven-Uve Hüschler, CFO bei Spairliners. Mit der kürzlich erfolgten Geschäftserweiterung von Spairliners hat das Unwternehmen nun ein neues und erweitertes Sales Team aufgestellt, das aus Experten aus dem Bereich International Sales, Product Sales & Development und Marketing besteht. Fabrice Dumas erklärt: „Spairliners hat sich in den vergangenen Jahren einen exzellenten Namen als A380 Komponentenversorger verschafft. Ich fühle mich geehrt, das Unternehmen dabei zu unterstützen, einen neuen Markt mit der E-Jet Versorgung zu betreten und diesen Bereich weiter ausbauen zu können."
 
23.07.2013   RWE Dea UK: Orca-Projekt geht in die nächste Phase    (RWE Dea AG / Firmendetailansicht)
RWE Dea AG
Im Orca-Gasfeld in der südlichen Nordsee, für das GDF SUEZ E&P Nederland B.V. Betriebsführer und an dem RWE Dea UK als Lizenzpartner beteiligt ist, wurde die Installation der Förderplattform abgeschlossen. Zudem wurde die erste Feldesentwicklungsbohrung aufgenommen. Ende 2013 / Anfang 2014 soll der Produktionsstart aus dem Feld Orca erfolgen.

Orca-Projekt in der südlichen britischen Nordsee
Transport und Montage der normalerweise unbemannten Plattform D18a-A sind durch das Installationsschiff „Oleg Strashnov“ erfolgt. Der Standort der Plattform befindet sich auf niederländischem Gebiet in etwa 500 Metern Entfernung von der Grenze zu britischem Territorium. Die Wassertiefe vor Ort beträgt 40 Meter. Die Plattform ist für die Förderung von Erdgas aus bis zu sechs Bohrungen mit einer Spitzenkapazität von 2,4 Millionen Standardkubikmetern Gas pro Tag ausgelegt.

Die erste Feldesentwicklungsbohrung wird derzeit im Bereich einer Karbon-Lagerstätte auf eine Tiefe von etwa 3.500 Meter niedergebracht und ist die erste von bis zu drei geplanten Gasförderbohrungen. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir diesen wichtigen Projektschritt im Rahmen der Erschließung des Orca Feldes erreicht haben“, sagte René Pawel, Managing Director von RWE Dea UK. „Das Projekt liegt im Zeitplan und wird wesentlich dazu beitragen, dass wir unsere Wachstumsziele in Großbritannien erreichen.“ In den letzten zehn Jahren hat sich Großbritannien zu einer der wichtigsten Regionen für das Upstream Geschäft der RWE Dea AG entwickelt.

Das im Orca Feld geförderte Gas wird zunächst mit Hilfe eines Produktionsabscheiders von freien Flüssigkeiten getrennt. Daraufhin wird die Menge bestimmt und das Gas schließlich zur weiteren Behandlung über eine auf dem Meeresboden befindliche 8-Zoll-Rohrleitung zur Plattform D15a-A transportiert, die 20 Kilometer nördlich liegt. Zusätzlich zu dieser Rohrleitung wird von der Plattform eine 2-Zoll-Rohrleitung für die Methanolversorgung verlegt. Nach der Behandlung auf der Plattform D15a-A wird das geförderte Gas über die von Noordgastransport BV betriebene Hauptleitung nach Uithuizen in den Niederlanden transportiert.

Orca ist neben dem Markham-Feld das einzige bekannte Feld, das beiderseits der Grenzlinie zwischen den Niederlanden und Großbritannien liegt. Das Orca-Entwicklungsprojekt, an dem britische und niederländische Unternehmen beteiligt sind, fand im Jahr 2011 die Zustimmung der Partner. Die erste Förderung aus dem Feld wird für Ende 2013 / Anfang 2014 erwartet.

Die Blöcke 44/24a, 44/29b und 44/30a des Orca-Feldes liegen in Großbritannien, während sich die Blöcke D15 und D18a in den Niederlanden befinden. Betriebsführer im Orca-Feld ist GDF SUEZ E&P Nederland B.V.


 
22.07.2013   Aufsichtsrat der QSC AG besteht zur Hälfte aus Frauen    (INFO AG / Firmendetailansicht)
INFO AG
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Dr. Bernd Schlobohm zum Vorsitzenden ernannt

Die Karten sind neu gemischt: Der neue Aufsichtsrat der QSC AG wurde gewählt und besteht ab sofort zur Hälfte aus weiblichen Mitgliedern. Mit dem Ausscheiden von Herbert Brenke und David Ruberg sowie der Neuwahl der Arbeitnehmervertretung in den QSC Aufsichtsrat rücken jeweils zwei Männer und zwei Frauen in das Kontrollgremium nach. Der neue Aufsichtsrat der QSC AG setzt sich somit aus Dr. Bernd Schlobohm (Vorsitz), Gerd Eickers, Dr. Frank Zurlino und Ina Schlie als Arbeitgebervertreter sowie Cora Hödl und Anne-Dore Ahlers als Vertreterinnen der Arbeitnehmer zusammen.

Auf der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung stellten sich der bisherige Vorsitzende Herbert Brenke und der langjährige Aufsichtsrat David Ruberg nicht erneut zur Wahl. Für sie rückten nun Dr. Bernd Schlobohm, der zum 29. Mai den Vorstandsvorsitz an den bisherigen QSC Finanzvorstand Jürgen Hermann abgetreten hat, sowie Dr. Frank Zurlino, Geschäftsführender Partner der internationalen Management-Beratung Horn & Company, nach. Zu seinen Stationen zählt der promovierte Wirtschaftsingenieur auch IBM Deutschland, bei der er die Leitung Strategieberatung und -entwicklung innehatte.

Ina Schlie, die als Leiterin der Konzernsteuerabteilung der SAP AG bereits im September 2012 als Nachfolge von John Baker in den Aufsichtsrat der QSC AG bestellt wurde, ist in diesem Jahr von der Hauptversammlung erstmalig gewählt worden.

Mit der Neuwahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat hat sich die Belegschaft der QSC-Gruppe für die Kandidatinnen Cora Hödl, Leiterin Sprachdienste bei QSC, sowie Anne-Dore Ahlers, Gruppenleiterin im SAP Competence Center und Betriebsratsvorsitzende der INFO AG, entschieden. Die beiden Frauen ersetzen die bisherigen Mitglieder Klaus-Theo Ernst und Jörg Mügge, die in diesem Jahr nicht mehr zur Wahl standen.

Erstmals Frau im Vorstand der QSC AG

Mit Barbara Stolz übernahm zum 1. Juni 2013 erstmals eine Frau auch eine Vorstandsposition bei QSC. Der Aufsichtsrat berief die langjährige Leiterin Finanzen zum neuen Finanzvorstand. Sie folgt Jürgen Hermann, der seit 30. Mai den Vorstand der QSC-Gruppe leitet.

QSC: ITK-Lösungen für den Mittelstand
Die QSC AG, Köln, bietet mittelständischen Unternehmen umfassende ITK-Services aus einer Hand: von der Telefonie, Datenübertragung, Housing, Hosting bis zu IT-Outsourcing und IT-Consulting. Mit ihren Gesellschaften INFO AG, einem IT-Full-Service Provider mit Sitz in Hamburg, und IP Exchange, Housing- und Hosting-Spezialist mit Sitz in Nürnberg, zählt die QSC-Gruppe zu den führenden mittelständischen Anbietern von ITK- sowie Cloud-Dienstleistungen in Deutschland. QSC bietet sowohl maßgeschneiderte Lösungen für individuelle ITK-Anforderungen als auch ein umfassendes Produkt-Portfolio für Kunden und Vertriebspartner, das sich modular dem jeweiligen Kommunikations- und IT-Bedarf anpassen lässt. QSC bietet ihre Dienste auf Basis eines eigenen Next Generation Networks (NGN) an und betreibt eine Open-Access-Plattform, die unterschiedlichste Breitband-Technologien miteinander verbindet. Die QSC AG beschäftigt knapp 1.500 Mitarbeiter und ist im TecDAX gelistet.
 
22.07.2013   Vattenfall verkauft dänisches Kraftwerk Amager    (Vattenfall Europe AG / Firmendetailansicht)
Vattenfall Europe AG
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Vattenfall und die dänische Stadtwerkegesellschaft HOFOR haben sich auf den Verkauf des Kopenhagener Kraftwerks Amager geeinigt. HOFOR übernimmt das Kraftwerk inklusive Mitarbeiter und Verbindlichkeiten. Der Unternehmenswert beläuft sich auf ca. 2 Mrd. Dänische Kronen (DKK), bestehend aus einem Barwert in Höhe von 415 Mio. DKK und anderen Posten in Zusammenhang mit Rückzahlungsverpflichtungen aus Wärmevorauszahlungen und Abrissverpflichtungen.

Das Kraftwerk Amager besteht aus zwei KWK-Anlagen mit einer kombinierten Leistung von 314 MWel und 583 MWth. Es wird mit Kohle und Biopellets befeuert und hat im vergangenen Jahr rund 1.260 GWh Strom und 2.100 GWh Wärme erzeugt. Die bestehenden Verträge mit Kunden behalten ihre Gültigkeit. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende Dezember 2013 abgeschlossen sein. Bis dahin ergeben sich keine Änderungen für Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Vattenfall wird in Dänemark weiter in den Bereichen Erneuerbare Energien, Verkauf, Forschung und Entwicklung sowie Handel tätig sein.
 
22.07.2013   Financial Report April - June 2013    (Autoliv B. V. & Co. KG / Firmendetailansicht)
Autoliv B. V. & Co. KG
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Sales growth and operating margin better than expected

For the three month period ended June 30, 2013, Autoliv Inc. (NYSE: ALV and SSE: ALIV.Sdb) – the world leader in automotive safety – reported consolidated sales of $2,198 million, an operating margin, excluding costs for antitrust investigations and capacity alignments, of 9.1%, and an organic sales growth of close to 6% (non-U.S. GAAP measure, see enclosed reconciliation table).

Cash flow from operations was $192 million and operating income was $194 million, including $6 million in costs for antitrust investigations and capacity alignment. Income before taxes was $193 million and net income was $139 million. Earnings Per Share (EPS) grew by 8% to $1.44, assuming dilution.

For the third quarter, Autoliv's organic sales are expected to grow by close to 6%. The operating margin is expected to be around 8.5%, excluding costs for antitrust investigations and capacity alignments.

The indication for 2013 full year organic sales growth is now around 4%, reaching the upper end of the previously communicated range of 2 to 4%. The operating margin indication of around 9%, excluding costs for antitrust investigations and capacity alignments, is unchanged.

Comments from Jan Carlson, President and CEO
“Autoliv had a solid quarter achieving record sales and a solid operating margin. The global vehicle production developed slightly better than anticipated, and through good execution, and high deliveries to well performing vehicle platforms we were able to benefit from the increase. During the quarter Autoliv held a Capital Market Day outlining future strategies for growth, and it is especially pleasing to see the key strategic growth areas of active safety, and new growth markets, specifically China, performing well.

In our new growth area of active safety, organic sales grew by more than 70%. This strong performance gives further confidence that we are on track to achieve our target of $500 million in active safety sales in 2015. We also continue to benefit from our long-term presence in China. We had another quarter with double digit sales growth, largely driven by the Chinese OEMs. This focus on safety from leading Chinese car manufacturers is an important trend for the future and Autoliv is well positioned to continue to benefit from it.

European sales in the quarter were stronger than expected, driven by an unexpected increase in vehicle production and high sales to premium European car makers. However, we remain cautious regarding Europe, as we don't see any improvement in vehicle production or overall economic recovery in the region and the adjustment of our European production footprint is taking longer than previously expected.

We enter the second half of the year guided by our business plan outlined at the Capital Market Day in May and with a sharp focus on continued execution of our strategies.”

An earnings conference call will be held at 2:30 p.m. (CET) today, July 19. To follow the webcast, or obtain the pin code and phone number, please access www.autoliv.com. The conference call slides will be available on our web site as soon as possible following the publication of this earnings report.
 
19.07.2013   Stadt Bedburg und RWE Innogy unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für den Windpark Königshovener Höhe     (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Beteiligung der Stadt Bedburg von bis zu 49 Prozent möglich
- Größtes Windparkprojekt von RWE Innogy in Deutschland

Die Stadt Bedburg und RWE Innogy haben gestern eine Kooperations-vereinbarung über eine Beteiligung am Windkraftprojekt auf der Königshovener Höhe unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass sich die Stadt Bedburg mit einem Anteil von bis zu 49 Prozent an dem nördlich der Stadt geplanten Windpark beteiligen kann. Das Projekt wird derzeit auf einer rund 345 Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagesbaus Garzweiler entwickelt. Es handelt sich dabei um den größten von RWE Innogy geplanten Windpark in Deutschland. 21 Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt über 60 Megawatt (MW) sollen in der von der Stadt Bedburg ausgewiesenen Windkonzentrationszone, der Königshovener Höhe, entstehen. Die Genehmigung zum Bau des Windparks wird gegen Ende dieses Jahres erwartet.

Gunnar Koerdt, Bürgermeister der Stadt Bedburg, erläutert: „Die Energiewende ist längst auch auf der kommunalen Ebene angekommen. Nur mit einer städtischen Beteiligung können wir nun dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in maßgeblicher Höhe vor Ort verbleibt. Die Vereinbarung mit RWE ist so flexibel konzipiert, dass eine Beteiligung von bis zu 49 Prozent an Bau und Betrieb des Windparks möglich ist und die letztendliche Entscheidung über die Beteiligungshöhe erst fallen wird, wenn alle Fragestellungen hinsichtlich der Kosten- und Leistungsdaten des Windparks abschließend geklärt sind. Alle uns vorliegenden Daten signalisieren bereits heute, dass dieses Projekt für beide Partner äußerst lohnend sein wird und eine Beteiligung in Höhe von 49 Prozent durch die Stadt Bedburg zu gegebener Zeit beschlossen werden sollte. Von den Ergebnissen werden über den städtischen Haushalt alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. Ich bin froh, dass der Rat der Stadt Bedburg bislang alle erforderlichen Entscheidungen zum Windpark mit sehr breiter Mehrheit getroffen hat und auch die Kommunalaufsicht das Projekt kritisch, aber durchaus wohlwollend begleitet."

Dr. Hans Bünting, Geschäftsführer der RWE Innogy, erklärt: „Nordrhein-Westfalen und besonders das rheinische Revier sind für uns von zentraler Bedeutung, wenn es um den Ausbau der Windenergie an Land geht. Es freut mich sehr, dass wir nun mit der Stadt Bedburg einen Rahmen für eine zukünftige Kooperation geschaffen haben, die für Akzeptanz und Wertschöpfung in der Region steht.“

In den vergangenen zwei Jahren hat RWE Innogy mit den Windparks Titz (20 MW) und Jüchen (7 MW) bereits zwei Projekte im rheinischen Revier realisieren können. Der im Herbst 2012 ans Netz gegangene Windpark Titz im Kreis Düren wird im Kooperationsverbund Green Gecco betrieben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von RWE Innogy und 29 Stadtwerken, das sich den Ausbau der erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben hat.

„Die Energiewende in Deutschland und Europa ist eine Mammutaufgabe, die auf vielen Schultern getragen werden muss. Deshalb öffnen wir ganz bewusst unsere Projekte für Partner und bieten privaten und öffentlichen Investoren Kooperationsmodelle an. Die Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen in Deutschland wollen wir weiter intensivieren“, betont Bünting.

Unterstützt wird RWE Innogy dabei von den Schwestergesellschaften RWE Power und RWE Deutschland AG. RWE Power unterstützt im rheinischen Revier bei der Flächenbereitstellung und Koordination. Die Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG informieren gemeinsam mit den Windparkentwicklern die kommunalen Vertreter über die unterschiedlichen Beteiligungsmodelle. Als Miteigentümer an Windparks können Städte und Gemeinden neben der Einnahme von Gewerbesteuern zusätzlich direkt von den Erträgen der Windkraftwerke profitieren.

Nicht nur bei Windparks an Land arbeitet RWE Innogy mit Partnern zusammen, auch bei Windparks auf See setzt das Unternehmen auf Kooperationen. So betreibt und errichtet RWE Innogy in Großbritannien und Belgien Offshore-Windparks gemeinsam mit Partnern. In Deutschland plant RWE Innogy den Offshore-Windpark Nordsee One (rd. 330 MW) vor Juist gemeinsam mit Partnern zu realisieren.

Derzeit betreibt RWE Innogy Windparks in Europa mit einer Leistung von über 2.100 MW – rund 400 MW davon kommen von Windparks auf See. Allein in Deutschland verfügt RWE Innogy über Windkraftkapazitäten an Land von derzeit 470 MW Leistung.
 
19.07.2013   MCI erneuert das Virtuelle Fernsehstudio des WDR    (Studio Hamburg GmbH / Firmendetailansicht)
Studio Hamburg GmbH
Seit Dezember 2012 bringt Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH die technische Ausstattung sowie die Möblierung des virtuellen Fernsehstudios E des Westdeutschen Rundfunks in Köln auf den neusten Stand.

Bestandteil dieser Erneuerung sind die Bild- und Tonregie, ein Sprecherraum, ein Mehrzweckraum, sowie zwei Geräteräume. In den Räumlichkeiten wird Broadcasttechnik wie z.B. Audio- und Videokreuzschienen, Audiomischpult, Bildmischer, Controllersysteme oder KVM- Matrizen mit entsprechend von der MCI individuell angefertigtem Mobiliar eingebaut.

Das Besondere an diesem Studio ist die neue Betriebsartenumschaltung: „Das Studio soll für verschiedene Produktionsformen nutzbar sein. Daher sind die Arbeitsplätze in den Regien flexibel konfigurierbar und für unterschiedliche Sendungen und Funktionen einsetzbar“, erklärt der Projektleiter der MCI Torsten Andresen. Somit lassen sich verschiedene Betriebsarten wie eine Komplettbelegung oder aber eine reduzierte Arbeitsplatzbelegung realisieren.

Im Herbst 2013 soll das neue Studio dann planmäßig auf Sendung gehen.
 
19.07.2013   Hydro’s part-owned Slovalco smelter signs Letter of Intent for power supply     (Hydro Aluminium Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
Hydro Aluminium Deutschland GmbH
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Hydro's part-owned aluminium smelter in Slovakia, Slovalco, has signed a Letter of Intent (LoI) for power supply with Slovenské Elektrárne.

The LoI covers electricity supply over an eight-year period from January 1, 2014, with a total delivery of 19 terawatt hours (TWh).

Since entering into the existing power contract with Slovenské Elektrárne 20 years ago, power prices in Slovakia have increased. Slovalco will continue to focus on strengthening its competitiveness through efficiency measures and cost improvements, while in parallel working to achieve a competitive future power supply.

The LoI is a first move towards securing the total framework that will enable continued operations at Slovalco. Securing other elements in the power framework will also be important in the process going forward.

Slovalco is a fully consolidated aluminium smelter in Hydro, owned 55% by Hydro Aluminium AS. Slovalco has an annual production capacity of approximately 165,000 metric tons.
 
18.07.2013   Finanzinvestoren erlösen 13 Milliarden Euro bei Beteiligungsverkäufen in Deutschland    (Ernst & Young GmbH / Firmendetailansicht)
Ernst & Young GmbH
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Einnahmen aus Exits erreichen Vorkrisenniveau / Zahl der Investitionen von Private-Equity-Investoren in Deutschland stagniert aber auf Vorjahresniveau – Transaktionswert hingegen deutlich gestiegen / Bislang größter Private-Equity-Deal des Jahres: Springer Science

Das erste Halbjahr 2013 verlief außergewöhnlich erfolgreich für Private-Equity-Investoren in Deutschland: Sie nahmen beim Verkauf von Beteiligungen (Exit) insgesamt 13 Milliarden Euro ein – so viel wie seit dem ersten Halbjahr 2007 nicht mehr, als bei Beteiligungsverkäufen insgesamt 16,9 Milliarden Euro eingenommen wurden. Die Exits im ersten Halbjahr 2012 hingegen hatten nur ein Volumen von 5,2 Milliarden Euro.

Käufer waren vielfach andere Finanzinvestoren: 13 der 33 Exits waren sogenannte Secondary oder Tertiary Buyouts, bei denen Unternehmen an andere Finanzinvestoren weitergereicht wurden. Ein solcher Deal war auch der größte Private-Equity-Deal seit Jahresbeginn, die Übernahme von Springer Science durch BC Partners für 3,3 Milliarden Euro.

Trotz der erheblichen Finanzmittel, die den Private-Equity-Häusern durch Beteiligungsverkäufe zuflossen, gab es bei den Neuinvestitionen nur relativ wenig Bewegung am Markt: Die Zahl der Deals lag mit 51 auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (52). Der Wert der Transaktionen1 hingegen stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 dank einiger großer Transaktionen von 8,3 auf 9,4 Milliarden Euro.

Weitere größere Private-Equity-Deals sind in der Pipeline, sodass das Jahr 2013 – gemessen am Transaktionswert – das stärkste Private-Equity-Jahr seit 2008 werden dürfte. Damals hatten Finanzinvestoren 15 Milliarden Euro in Deutschland investiert.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, die den deutschen Private-Equity-Markt untersucht.

Die Finanzierungsbedingungen für Private-Equity-Investitionen seien derzeit relativ gut, sagt Alexander Kron, Leiter des Bereichs Transaction Advisory Services bei EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Die Banken sind durchaus wieder bereit und in der Lage, Private-Equity-Deals zu unterstützen, wenngleich der Fremdkapitalhebel bei solchen Transaktionen nach wie vor deutlich niedriger ist als vor der Finanzkrise." Dennoch lasse ein nachhaltiger Aufschwung am Private-Equity-Markt weiter auf sich warten. "Im ersten Halbjahr war das Umfeld gut, was einige Investoren dazu nutzten, sich von ihren Beteiligungen zu trennen. Primarys hingegen, also wirklich neue Deals, sind aber weiter eher Mangelware." Gründe seien nicht fehlende Kaufbereitschaft aufseiten der Investoren oder Finanzierungsprobleme, sondern in erster Linie das Fehlen geeigneter Zielunternehmen. Zudem erwiesen sich oft nach wie vor die unterschiedlichen Preisvorstellungen von Käufern bzw. Verkäufern als entscheidendes Hindernis für den Kauf bzw. Verkauf eines Unternehmens.

"Die Finanzinvestoren stehen unter erheblichem Anlagedruck; derzeit wartet viel Geld darauf, investiert zu werden. Und Private Equity kann mit dem derzeit knappsten Gut an den Kapitalmärkten glänzen: einer guten Rendite", betont Kron. Die größte Herausforderung für Finanzinvestoren sei derzeit das Identifizieren verkaufsbereiter Eigentümer. Gerade im Mittelstand bestünden häufig immer noch Vorbehalte gegenüber Finanzinvestoren – obwohl es in den vergangenen Jahren viele Beispiele für sehr erfolgreiche Transaktionen gegeben habe, so Kron: "In den meisten Fällen war der Einstieg von Private Equity für alle Beteiligten – das Unternehmen, den Investor und die Belegschaft – eine Win-win-Situation."

Gleichzeitig nehme das Interesse der Private-Equity-Branche an Deutschland weiter zu, ergänzt Wolfgang Taudte, Partner bei EY: "Die deutsche Wirtschaft erweist sich im aktuell schwachen Konjunkturumfeld als überaus robust und nachhaltig erfolgreich – vor allem dank ihrer Ausrichtung auf Premiumprodukte und dynamische Exportmärkte. Die ‚Hidden Champions' sind es, die verstärkt das Interesse der Investoren auf sich ziehen."

Dennoch erwartet Kron weiterhin keinen Private-Equity-Boom in Deutschland: "Aktuell sind zwar einige größere Transaktionen in der Pipeline. Ein nachhaltiger Aufschwung des Private-Equity-Marktes ist aber weiterhin nicht in Sicht." Immerhin dürfte das Jahr 2013 – gemessen am Transaktionswert – das stärkste Private-Equity-Jahr seit 2008 werden, als Finanzinvestoren 15 Milliarden Euro in Deutschland investiert hatten. "Allerdings machen die drei Milliardentransaktionen mit einem Anteil von 84 Prozent den Löwenanteil des Transaktionsvolumens im ersten Halbjahr 2013 aus", schränkt Kron ein. Zudem handle es sich bei zwei der drei großen Transaktionen um Tertiary Buyouts.

Von den Boomzeiten vor der Finanzkrise, als Finanzinvestoren in Deutschland jährlich 51 Milliarden Euro (2006) bzw. 30 Milliarden Euro (2005 und 2007) investierten, ist der Markt damit aber nach wie vor weit entfernt.

Springer Science bislang größter Deal des Jahres – kein klarer Aufwärtstrend auf dem M&A-Markt
Die größte Transaktion des Jahres war der Kauf von Springer Science durch BC Partners für 3,3 Milliarden Euro. Im zweitgrößten Deal des Jahres wurde der Energiedienstleister ista für 3,1 Milliarden Euro an CVC Capital Partners verkauft. An dritter Stelle steht die Übernahme des Industriekeramikherstellers CeramTec durch Cinven für 1,5 Milliarden Euro.

Auf dem M&A-Markt (ohne Private Equity) wurden im ersten Halbjahr weniger Transaktionen gezählt als im Vorjahreszeitraum: Die Zahl der Deals ging von 237 auf 219 zurück. Der Gesamtwert der Transaktionen stieg hingegen von 13,7 auf 23,1 Milliarden Euro, was in erster Linie auf eine Transaktion zurückzuführen ist: das Übernahmeangebot von Vodafone für Kabel Deutschland im Volumen von 10,4 Milliarden Euro. Der Erwerb eines 25-Prozent-Anteils am Lastwagenhersteller MAN durch Volkswagen markiert mit einem Volumen von 2,9 Milliarden Euro den zweitgrößten Deal des bisherigen Jahresverlaufs.
 
18.07.2013   Nordex USA erhält Folgeauftrag über 45,6 MW von Exelon Wind    (Nordex AG / Firmendetailansicht)
Nordex AG
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• Ausbau des „Beebe Windparks“ in Michigan

• Erweiterung um 19 N117/2400 Turbinen

• Gesamtkapazität steigt auf 127,2 MW

Nordex hat einen Auftrag seines Kunden Exelon Wind, LLC für die Erweiterung des Windparks „Beebe“ erhalten. Der Hersteller liefert jetzt weitere 19 Turbinen vom Typ N117/2400 für das erst im Dezember 2012 fertiggestellte und 34 Anlagen umfassende Projekt im Bundesstaat Michigan. Die Anlagen der Ausbaustufe errichtet Nordex ab Mai 2014 nahe der Stadt Ithaca, ca. 70 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Lansing.

Mit einer Kapazität von 45,6 Megawatt soll die Erweiterung nach Fertigstellung Ende nächsten Jahres sauberen Strom für 14.000 Haushalte erzeugen. Insgesamt wird der Park dann auf eine Nennleistung von 127,2 MW kommen und rund 40.000 Haushalte vorsorgen können. Vertraglicher Abnehmer des Stroms für eine Dauer von 20 Jahren sind mehrere Kommunen in Michigan, darunter die Lansing Water & Light und die Michigan Public Power Agency. Der Vertrag beinhaltet zudem einen Premium-Servicevertrag über eine Laufzeit von ebenfalls zwanzig Jahren.

Ralf Sigrist, Geschäftsführer von Nordex USA: „Die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit unserem Kunden Exelon freut mich. Es bestätigt einmal mehr, dass unsere N117/2400 ideal zu derartigen Standorten mit gemäßigtem Wind passt und hier hohe Erträge verspricht“.

Der Windpark „Beebe“ ist das erste Projekt, dass Nordex in den USA mit einem lokalen Partner entwickelt hat. Seit 2009 hat Nordex USA in den Staaten Pennsylvania, Maryland, Michigan, Minnesota, Wisconsin, Iowa, Idaho, Colorado und Texas insgesamt 646,6 MW ans Netz gebracht.

Von der N117/2400 hat Nordex bis heute weltweit über 260 Anlagen gebaut beziehungsweise unter Vertrag.

 
18.07.2013   Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Truck & Bus GmbH ins Handelsregister eingetragen    (MAN Truck & Bus AG / Firmendetailansicht)
MAN Truck & Bus AG
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Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) zwischen der Truck & Bus GmbH, einer 100%-igen Tochter der Volkswagen AG mit Sitz in Wolfsburg, und der MAN SE, München, ist am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der MAN SE eingetragen worden und damit wirksam. Die Aktionäre der MAN SE hatten dem Vertrag auf der diesjährigen Hauptversammlung am 6. Juni 2013 mit großer Mehrheit zugestimmt.

Bislang befand sich die MAN SE in einem so genannten faktischen Konzernverhältnis mit Volkswagen. Damit waren in Hinblick auf die Kooperation innerhalb des Volkswagen Konzerns zahlreiche rechtliche und operative Hürden verbunden. Diese Schwierigkeiten bestehen in einem Vertragskonzern, wie er durch den Abschluss des BGAV entstanden ist, nicht mehr. Damit ist der Weg zu einer deutlich effizienteren und unbürokratischeren Zusammenarbeit innerhalb des Volkswagen Konzerns frei.

Im BGAV verpflichtet sich die Truck & Bus GmbH, außenstehenden Aktionären wahlweise eine Barabfindung in Höhe von 80,89 Euro je Stamm- oder Vorzugsaktie oder eine jährliche Garantiedividende bzw. einen jährlichen Ausgleichsbetrag in Höhe von netto 3,07 Euro je Stamm- oder Vorzugsaktie für das volle Geschäftsjahr zu bezahlen. Die zweimonatige Frist zur Andienung der Aktien beginnt mit der offiziellen Bekanntgabe des Handelsregistereintrags durch das Amtsgericht München. Weitere Informationen werden in Kürze im Bundesanzeiger und auf der Website www.handelsregisterbekanntmachungen.de veröffentlicht. Außerdem erhalten die Aktionäre über ihr Bankhaus weitere Hinweise.
 
18.07.2013   Second quarter 2013: Result down on lower aluminium prices and power production     (Hydro Aluminium Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
Hydro Aluminium Deutschland GmbH
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Hydro's underlying earnings before financial items and tax was NOK 518 million in the second quarter, down from NOK 1,077 million in the first quarter of 2013, as lower aluminium and alumina prices and seasonally lower power production weighed on results. Bauxite and alumina production was affected by power outages.

- Underlying EBIT NOK 518 million
- Lower alumina and aluminium prices
- Lower result in Energy, mainly from seasonally lower production
- Production in Bauxite & Alumina affected by power outages
- Increased volumes lift result in Rolled Products
- Aluminium demand growth outlook 2-4% outside China

"Although the global macroeconomic situation remains challenging, aluminium demand is expected to continue to show solid growth this year. Hydro maintains its outlook for a balanced aluminium supply and demand in 2013," Hydro's President and CEO Svein Richard Brandtzæg said.

Underlying EBIT for Bauxite & Alumina declined compared to the first quarter, mainly due to lower LME-linked alumina prices and reduced bauxite production. Alumina production declined further from weak levels experienced in the previous quarter following external power outages affecting the Alunorte refinery.

"Hydro's main focus is on our company-wide improvement efforts, where one of the key priorities is to implement actions to stabilize and lift production following the power outages that caused production disruptions at Alunorte," said Brandtzæg. The production disruptions will initially affect Bauxite & Alumina's improvement program "From B to A", but Hydro expects to reach savings of NOK 1 billion by end-2015, in line with original plans.

Primary Metal delivered lower underlying results for the second quarter, primarily due to lower realized aluminium prices. Underlying EBIT for Metal Markets was stable compared to the previous quarter.

Compared to the first quarter, underlying EBIT for Rolled Products improved, impacted by seasonally higher volumes partly offset by lower margins. Operating costs per metric tonne declined.

Underlying EBIT for Energy declined compared to the first quarter mainly due to seasonally lower production following high production levels in the first quarter.

Operating cash flow was NOK 1.0 billion for the second quarter. Net cash used for investment activities amounted to NOK 0.5 billion. Dividends paid in the quarter amounted to NOK 1.7 billion. Hydro's net debt position amounted to around NOK 1.3 billion at the end of the second quarter.

Reported earnings before financial items and tax amounted to NOK 375 million in the second quarter. In addition to the factors discussed above, reported EBIT included net unrealized derivative losses and positive metal effects amounting to NOK 74 million in total, rationalization and closure cost of NOK 86 million and divestment gains of NOK 16 million. In the previous quarter, reported EBIT amounted to NOK 705 million including net unrealized derivative losses and positive metal effects amounting to NOK 294 million in total and rationalization and closure costs of NOK 78 million.

Loss from continuing operations amounted to NOK 713 million in the second quarter including a net foreign exchange loss of NOK 1,291 million. In the previous quarter, income from continuing operations amounted to NOK 254 million including a net foreign exchange loss of NOK 115 million.

(...weiter)
 
17.07.2013   Marcus Schenck wechselt zu Goldman Sachs, Klaus Schäfer wird neuer E.ON-Finanzvorstand    (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht)
E.ON Hanse AG
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Werner Wenning dankt Marcus Schenck für herausragende Leistung als CFO

Der langjährige Finanzvorstand der E.ON SE, Marcus Schenck, hat den Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens informiert, dass er für die anstehende Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung stehen wird. „Dieser Schritt ist mir nach sieben Jahren als Finanzvorstand von E.ON nicht leicht gefallen. Ich habe mich nicht gegen E.ON, sondern vielmehr für Goldman Sachs entschieden. Die angebotene Aufgabe, als Partner zu Goldman Sachs in London in die Investment Banking Division zurückzukehren und dabei die Führung der Investment Banking Services für die EMEA-Region übernehmen zu können, gibt mir eine großartige Chance, mit wichtigen internationalen Kunden arbeiten zu können.“ Marcus Schenck wird Mitglied im globalen Operating Committee der Investment Banking Division von Goldman Sachs.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning bedauerte die Entscheidung: „E.ON hat Marcus Schenck über viele Jahre sehr viel zu verdanken. Unter seiner Führung wurde das Desinvestitionsprogramm mit einem über alle Erwartungen hinausgehenden Erfolg abgeschlossen. Zugleich hat er den strategisch bedeutsamen Einstieg in zwei neue Regionen außerhalb der EU vorangetrieben und so neue Wachstumsoptionen eröffnet. Mit dem entschlossenen und signifikanten Abbau der Konzernschulden in den vergangenen drei Jahren hat Marcus Schenck den finanziellen Handlungsspielraum des Unternehmens gesichert.“

Johannes Teyssen, Vorsitzender des Vorstandsteams, dankte Marcus Schenck für die hervorragende Zusammenarbeit in einer für die Energiewirtschaft und E.ON nicht einfachen Zeit: „Als Kollege in unserem Vorstandsteam hat sich Marcus Schenck mit extremem Engagement und dabei menschlich sehr positiv eingebracht.“

Das Präsidium des E.ON SE Aufsichtsrats hat einstimmig entschieden, dem Aufsichtsrat Klaus Schäfer als Nachfolger vorzuschlagen. Klaus Schäfer ist derzeit Vorstandsvorsitzender der E.ON Global Commodities und blickt auf eine inzwischen 17-jährige E.ON-Karriere zurück. Klaus Schäfer trat 1996 in das Vorgängerunternehmen Viag ein, wo er zuletzt eine leitende Stellung im Konzerncontrolling verantwortete. Nach der Fusion mit Veba leitete er rund drei Jahre lang die Unternehmensstrategie bei E.ON, bevor er 2003 zum kaufmännischen Vorstand der Thüga berufen wurde. 2006 übernahm Klaus Schäfer den Vorsitz der Geschäftsführung der E.ON Sales & Trading und wurde ein Jahr später Vorstandsvorsitzender der E.ON Italia. 2010 wurde Klaus Schäfer Vorstandsvorsitzender der E.ON Ruhrgas und ab 2011 in Personalunion auch der E.ON Energy Trading.

Klaus Schäfer wird im Oktober 2013 die Aufgabe von Marcus Schenck übernehmen. Damit, so Wenning, wird ein nahtloser Übergang auf dieser Schlüsselfunktion gewährleistet: „Klaus Schäfer kennt den Konzern national wie international hervorragend. Die äußerst komplexe Integration des Traditionsunternehmens E.ON Ruhrgas und des Energiehandels zur neuen E.ON Global Commodities hat Klaus Schäfer mit sehr viel Fingerspitzengefühl erfolgreich gemeistert.“
 
17.07.2013   Prof. Dr. med. Christoph Lindner zweiter Vorsitzender der Norddeutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe    (Asklepios Kliniken Hamburg GmbH / Firmendetailansicht)
Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
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Auf dem Kongress der Norddeutschen Gesellschaft für Gynäkologie
und Geburtshilfe in Bremen ist Prof. Dr. Christoph Lindner, Chefarzt der Frauenklinik und Ärztlicher Direktor des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG, zum zweiten Vorsitzenden gewählt worden.
Damit wird er im nächsten Jahr zum 1. Vorsitzenden dieser wissenschaftlichen Fachgesellschaft, die die Bundesländer Schleswig-Holstein/Hamburg/Niedersachsen/Bremen und Mecklenburg-Vorpommern zusammenfasst. Gleichzeitig wird er Tagungspräsident
des übernächsten Kongresses, der 2014 in Rostock (Universitäsfrauenklinik), 2015 in Hamburg (AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG) und 2016 in Hannover
(Universitätsfrauenklinik) stattfinden wird.
 
16.07.2013   METRO GROUP und Carphone Warehouse wollen international enger zusammenarbeiten    (METRO AG / Firmendetailansicht)
METRO AG
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Die Düsseldorfer METRO GROUP und der britische Mobilfunk-Spezialist Carphone Warehouse prüfen eine weitgehende Zusammenarbeit beim Vertrieb von Mobilfunkgeräten, -verträgen und -dienstleistungen. Nach einer erfolgreichen Testphase von Media-Saturn in den Niederlanden werden nun auch in 17 niederländischen Großmärkten der METRO-Tochter MAKRO Cash & Carry gemeinsame Konzepte mit Carphone Warehouse getestet. Auch für die anderen Vertriebslinien der METRO GROUP werden Möglichkeiten einer Kooperation geprüft.
Zielsetzung beider Unternehmen ist, ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote rund um die vernetzte Welt zu bieten. Dazu zählen neben Smartphones und Tablets auch Verträge, Zubehör, Dienstleistungen sowie Installations- und Reparatur-Services und digitale Dienste für z.B. Musik und Video. In den Niederlanden pilotieren Media-Saturn und Carphone Warehouse bereits unter den Namen "Saturn Connect" bzw. "Media Markt Mobile" Shop-in-Shop-Module sowie einen spezialisierten, kleinformatigen "Saturn Connect"-Store. Auch in 17 Standorten von MAKRO Cash & Carry Netherlands werden gemeinsame Lösungen getestet.
"Die vernetzte Welt ist ein gigantischer Wachstumsmarkt und zugleich noch immer stark an persönliche Beratung gebunden", sagte Pieter Haas, Vorstandsmitglied der METRO GROUP, verantwortlich für Media-Saturn und Business Innovation. "Mit Carphone Warehouse haben wir den perfekten Partner gefunden, um unsere Kräfte auf diesem wichtigen Geschäftsfeld zu bündeln. Wir können unseren Kunden in Zukunft die komplette Palette an Produkten und Dienstleistungen sowie bestmögliche Beratung bieten." Roger Taylor, CEO von Carphone Warehouse, fügte hinzu: "Die Vertriebslinien der METRO GROUP sind für uns der ideale Partner, um gemeinschaftlich die Vertriebspotenziale im Bereich der mobil vernetzten Welt zu nutzen und den Kunden der METRO GROUP einen bestmöglichen Service zu bieten."
Beide Unternehmen haben nach den erfolgreichen Tests in den Niederlanden vereinbart, in den kommenden Monaten die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen Carphone Warehouse und Media-Saturn in den Niederlanden sowie mit weiteren Vertriebslinien der METRO GROUP auf der Basis verschiedener Konzepte, Länder und Vertriebsformen zu analysieren.
 
16.07.2013   Durchbruch am Bosporus: Neuer Tunnel zwischen Europa und Asien    (ThyssenKrupp Aufzüge / Firmendetailansicht)
ThyssenKrupp Aufzüge
Dynamische Infrastruktur-Entwicklung in der Mega-City Istanbul – ThyssenKrupp Elevator erhält Großauftrag in der Türkei

Es ist die Umsetzung einer langgehegten, städtebaulichen Vision und ein Mammutprojekt: In der 14-Millionen-Einwohner-Metropole Istanbul im Nordwesten der Türkei verbindet demnächst ein 13,6 Kilometer langer Eisenbahntunnel die beiden Kontinente Europa und Asien miteinander – quer durch die Bosporus-Meerenge. Das „Marmaray“-Projekt umfasst darüber hinaus den mehrgleisigen Ausbau von 63 Kilometern bestehender Bahnstrecke wie auch die Errichtung von 36 Stadtbahnhöfen. Für diesen Bauabschnitt liefert ThyssenKrupp Elevator insgesamt 191 Aufzüge sowie 155 Fahrtreppen und ist damit einer der wichtigsten Partner für das gigantische Infrastrukturprojekt. Auftraggeber ist ein spanisches Joint Venture bestehend aus Obrascón Huarte Lain (OHL) und Invensys Rail Dimetronic.

Die 346 Personenbeförderungsanlagen – darunter zahlreiche Panorama-Aufzüge – garantieren den Fahrgästen besonderen Komfort und höchste Sicherheit. Einsatzgebiete werden neben den Bahnhöfen auch verschiedene Fußgängerüberführungen und Verwaltungsgebäude sein. Die Fahrtreppen erfüllen höchste Anforderungen in Sachen Robustheit und Zuverlässigkeit: In schwerer Verkehrsausführung halten sie auch besonderen Belastungen, stärkster Frequentierung und extremer Witterung stand und garantieren ein Plus in Sachen Verfügbarkeit – egal, ob im Innen- oder im Außenbereich.

„Der Auftrag ist ein weiterer Beleg für die Expertise von ThyssenKrupp bei Infrastruktur- und Mobilitätslösungen im Rahmen von technologisch anspruchsvollen Großprojekten“, so Ercan Keles, Mitglied des Vorstands und Chief Financial Officer der Business Area Elevator Technology sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats der türkischen ThyssenKrupp Asansör. „Gleichzeitig dokumentiert das Projekt unser Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden auf dem türkischen Markt und unterstreicht das Engagement des Konzerns in dieser strategisch wichtigen Wachstumsregion.“

Schon Ende Oktober, zum 90. Jahrestag der Gründung der Republik Türkei, soll der Tunnel in Betrieb gehen und den stark gestiegenen Innenstadtverkehr spürbar entlasten. Die Anbindung und Fertigstellung der Ausbaustrecke einschließlich der Haltepunkte erfolgt bis 2015. Dann werden voraussichtlich täglich rund 1,5 Millionen Fahrgäste in mehr als 400 modernen S-Bahn-Zügen zwischen den Vorstädten Halkalı im Westen beziehungsweise Gebze im Osten und dem Istanbuler Stadtzentrum pendeln. Als Gesamtfahrzeit für die 76,6 Kilometer lange Verbindung sind 104 Minuten vorgesehen – circa 80 Minuten weniger als heute mit dem Umstieg auf eine der Bosporus-Fähren.
 
16.07.2013   HSH Nordbank und pbb Deutsche Pfandbriefbank finanzieren Projektentwicklung UPPER WEST in Berlin    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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Die HSH Nordbank und die pbb Deutsche Pfandbriefbank stellen der Atlas Tower GmbH & Co. KG, einer Tochtergesellschaft des Projektentwicklers STRABAG Real Estate GmbH (SRE), eine Konsortialfinanzierung für die Projektentwicklung des Gebäudeensembles UPPER WEST in Berlin zur Verfügung. Die HSH Nordbank ist bei dieser Transaktion Mandated Lead Arranger.

Im Stadtteil Charlottenburg, in traditionsreicher Lage am Kurfürstendamm, entsteht mit einer Höhe von knapp 120 m eines der höchsten Gebäude Berlins. 14 Geschosse des markanten Gebäudes sind als Büroflächen vorgesehen, die unteren 18 Etagen sind bereits langfristig an eine Hotelgesellschaft vermietet. Im 33. Stockwerk des Turms ist eine Skybar mit einzigartigem Ausblick geplant. Ergänzt wird das Hochhaus durch ein benachbartes achtgeschossiges Riegelgebäude. Insgesamt werden in den UPPER WEST-Bauten circa 25.500 qm Bürofläche, 5.500 qm Einzelhandelsfläche sowie 21.000 qm zur Hotelnutzung errichtet. Die Fertigstellung ist für 2016 vorgesehen.

Die SRE zählt zu den führenden Projektentwicklern in Deutschland und gehört zum Unternehmensverbund der STRABAG SE, einem der größten europäischen Baukonzerne. Bislang hat die SRE insgesamt circa 450 Projekte mit einem Volumen von rund 5 Mrd. Euro realisiert. Eines ihrer bedeutendsten aktuellen Projekte ist das UPPER WEST, das zu Beginn der Planungen als „Atlas-Tower“ geführt wurde. Die Bauausführung des Gebäudeensembles übernimmt die Ed. Züblin AG, ebenfalls ein Konzernunternehmen der STRABAG SE .

„Wir haben Finanzierungspartner mit langjähriger und tiefgehender Marktexpertise an unserer Seite. Für die Realisierung des UPPER WEST, einem Leuchtturmprojekt mitten in Berlin, ist dies eine wichtige Voraussetzung“, sagte SRE-Geschäftsführer Günter Nikelowski.

„Der Berliner Büroimmobilienmarkt zählt zu den „Big Five“ in Deutschland. Finanzierungen in dieser Metropole zählen für uns und die pbb zum Kerngeschäft. Die Lage der Gebäude inmitten der City ist ideal, sowohl für Einzelhandel und Büros als auch als Hotelstandort. Die realisierende STRABAG ist ein erfolgreicher Global Player in der Bau- und der Projektentwicklungsbranche und verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz im Hochhausbau“, so Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden bei der HSH Nordbank, für die Finanzierer.
 
16.07.2013   Unternehmensinsolvenzen in Europa 2012/13 Leichte Zuwächse bei den Insolvenzen in Westeuropa - markante Steigerung in Osteuropa    (Creditreform / Firmendetailansicht)
Creditreform
Neuss, 15.07.2013
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist in Westeuropa im Jahr 2012 gegenüber 2011 um 2,6 Prozent gestiegen. Waren es 2011 rund 173.000 Insolvenzanträge, die von den örtlichen Gerichten in den Ländern angenommen worden waren, sind 2012 rund 178.000 Insolvenzen zu zählen. In diese Rechnung wurden auch die Nicht-Mitgliedsländer Norwegen und die Schweiz aufgenommen. Sie deckt somit den gesamten geografischen Raum Westeuropas ab.

Die massivsten Zugänge bei der Zahl der Insolvenzen binnen Jahresfrist zeigen die Krisenstaaten mit 13,5 Prozent in Italien über 32,0 Prozent in Spanien bis zu 41,6 Prozent in Portugal. Auf der anderen Seite steht Irland mit einem nur moderaten Zuwachs von 2,8 Prozent bei den Insolvenzzahlen 2012 gegenüber 2011. Eine Überraschung im Hinblick auf das Unternehmensinsolvenzgeschehen meldet Griechenland: Hier ist die Zahl der insolventen Betriebe von 445 (2011) auf 415 (2012) sogar um 6,7 Prozent rückläufig. Hier gilt allerdings – wie für Spanien –, dass das Insolvenzgeschehen nur einen Bruchteil der Liquidationen wiedergibt.

Infektion bei Kernländern?

Auffällig unter den Ländern, die binnen Jahresfrist einen zweistelligen Zuwachs der Unternehmensinsolvenzen zu registrieren hatten, ist die Entwicklung in den Niederlanden. Um 19,4 Prozent haben die Insolvenzen von 6.176 in 2011 auf 7.373 in 2012 zugelegt. Auch Schweden zeigt bei 7.737 Fällen eine Rate von plus 7,0 Prozent.

Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Nicht nur Deutschland mit rund fünf Prozent weniger Insolvenzen 2012 (2012: 28.720; 2011: 30.120), auch Frankreich (minus 2,4 Prozent) und Großbritannien (minus 3,9 Prozent) zeigen eine stärkere Stabilität der Unternehmen. Als Primus erweist sich das Nicht-EU-Land Norwegen mit minus 12,4 Prozent bei 3.814 Unternehmenszusammenbrüchen. Die Unternehmensinsolvenzen in Europa werden dominiert von den Zahlen aus Frankreich (mehr als 48.000 Insolvenzen), Deutschland (rund 29.000), Großbritannien (17.750) und Italien (12.300).

Beruhigung beim Bausektor

Mehr als zwei Drittel der westeuropäischen Unterneh- mensinsolvenzen gehören zum Handel und zum Dienstleistungsbereich. Während der Handel (inkl. Hotel- und Gaststättensektor) einen Anteil von 30,4 Prozent hält, sind es im Dienstleistungsbereich sogar 38,2 Prozent. Ein weiteres Fünftel des Insolvenzgeschehens wird vom Bau (20,8 Prozent), ein Zehntel (10,5 Prozent) vom Verarbeitenden Gewerbe getragen. Während der Anteil des Baugewerbes von 21,4 auf 20,8 Prozent binnen Jahresfrist leicht abnahm und sich auch der Handel von 31,2 auf 30,4 Prozent ein wenig stabilisierte, zeigt der Dienstleistungssektor einen Zugang gegenüber dem Vorjahr von 36,9 auf 38,2 Prozent.

Die Finanzierung entscheidet

Um 0,6 Prozentpunkte, von 27,4 auf 28,0 Prozent, hat die Zahl der Unternehmen insgesamt leicht zugenommen, die ein negatives EBIT, also keinerlei Erträge bezogen auf den Umsatz, erreichen. Dürftige Ertragslagen registrieren auch die Klassen bis fünf Prozent (2011: 24,3 Prozent; 2010: 24,7 Prozent) und bis zehn Prozent (2011: 15,9 Prozent; 2010: 16,2 Prozent) auf. Einen geringfügigen Zuwachs gibt es auch bei der EBIT-Marge von mehr als 25 Prozent. 15,0 Prozent der europäischen Unternehmen erfreuen sich einer so kraftvollen Ertragssituation – im Vorjahr waren es 14,8 Prozent. Insgesamt zeigen die Zahlen zur EBIT-Marge nur eine geringe Veränderung.

Dürftiges Eigenkapital macht insolvenzanfällig

Im Durchschnitt aller ausgewerteten westeuropäischen Länder beträgt der Anteil unterkapitalisierter Unternehmen mit einer EK-Quote von unter zehn Prozent 24,7 Prozent. Dieser Anteil ist gegenüber 2010 gesunken; damals betrug er noch 25,9 Prozent. Staaten, die einen unterdurchschnittlichen Anteil an Unternehmen mit dürftiger Eigenkapitalversorgung verzeichnen, sind auch diejenigen, die eine positive Insolvenzentwicklung zeigen. Nur Finnland (20,1 Prozent mit einer EK-Quote von unter zehn Prozent), Belgien (22,5 Prozent) und die Niederlande (24,2 Prozent) weisen eine – allerdings nur geringe – Steigerung bei den Insolvenzzahlen auf (Ausnahme ist die Niederlande mit einer Steigerung von 19,4 Prozent bei den Unternehmensinsolvenzen).

Dagegen sind die sieben westeuropäischen Länder, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Betrieben mit dürftigem Eigenkapital haben, bis auf eine Ausnahme unter den Ländern mit zum Teil massiven Insolvenzsteigerungen zu finden. Nur Großbritannien (27,9 Prozent mit einer EK-Quote von unter zehn Prozent) hat einen leichten Rückgang der Insolvenzen von minus 3,9 Prozent. Die gefährdeten Peripherie-Länder von Portugal über Spanien, bis zu Irland und Italien bilanzieren auch eine entsprechend schwache Eigenkapitalversorgung.

Deutschland auch beim Zahlungsverhalten Musterknabe

Eine wichtige Rolle für die Liquidität der Unternehmen spielt das Zahlungsverhalten der Kunden und Abnehmer. Deutschland schneidet mit einem mittleren Wert von 26 Tagen am besten ab. Auf den nächsten sieben Plätzen mit Laufzeiten von bis zu 38 Tagen folgen nordeuropäische Länder, die mit Ausnahme von Finnland und Österreich nicht zur Euro-Währungsunion gehören. Während Irland mit 49 Tagen immer noch besser liegt als der mittlere Wert für Europa (54 Tage), finden sich niederländische Unternehmen mit 72 Tagen eingereiht unter die Krisenländer. Mit fast fünf Monaten Zahlungsdauer (142 Tage) brauchen griechische Unternehmen am längsten zur Begleichung ihrer Rechnungen.

Rasante Zuwächse in manchen Ländern Osteuropas

Der Osten Europas verzeichnet eine deutliche Steigerung bei den Unternehmensinsolvenzen von 13,6 Prozent. Die höchste Zahl von Unternehmenszusammenbrüchen in Osteuropa nennt Ungarn mit 36.274 Fällen (plus 17,9 Prozent). An zweiter Stelle folgt mit einer Abnahme von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr Rumänien mit 21.974 insolventen Unternehmen. Tschechien registriert 7.723 Insolvenzen (plus 31,3 Prozent) und das neue EU-Beitrittsland Kroatien wartet mit 7.000 Unternehmensinsolvenzen in 2012 auf (plus 43,5 Prozent). Geringe Insolvenzzahlen bei hohem wirtschaftlichem Gewicht kommen aus Polen (881 Unternehmensinsolvenzen; plus 15,6 Prozent).

Auch in Mittel- und Osteuropa sind es vor allem der Handel und das Gastgewerbe, die fast 50 Prozent aller Insolvenzfälle auf sich vereinen (47,7 Prozent). Dagegen liegt der Dienstleistungssektor, der nur jede fünfte Insolvenz in Osteuropa stellt (19,8 Prozent), gegenüber dem „Standard“ Westeuropas deutlich zurück. Bau und Verarbeitendes Gewerbe teilen sich das restliche Drittel des gesamten Insolvenzaufkommens in den mittel- und osteuropäischen Ländern.

Amerika arbeitet sich aus der Krise

Dagegen hat sich die Situation in den USA deutlich verbessert. Im Zuge der Finanzkrise war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2007 von 28.300 auf 43.500 im Jahr 2008 sprunghaft angestiegen. Auch 2009 kam es noch einmal zu einer weiteren Zunahme der „Business Filings“ auf 60.800 Fälle. Dann bewegten sich die Zahlen von Jahr zu Jahr nach unten: Schließlich sind 2012 nur noch gut 40.000 Unternehmensinsolvenzen in den Vereinigten Staaten zu registrieren.
 
15.07.2013   Neuer Finanzchef und Geschäftsführer bei Spairliners    (Lufthansa Technik / Firmendetailansicht)
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Sven-Uve Hüschler als neuer Managing Director / CFO

Die Spairliners GmbH hat mit Sven-Uve Hüschler seit dem 01. Juli einen neuen CFO und Geschäftsführer. Damit übernimmt er die Aufgabe von Andre Schulte-Bisping, der nach fast vier Jahren das Unternehmen verlassen hat. Sven-Uve Hüschler ist seit sieben Jahren für die Lufthansa Technik AG tätig und war zuletzt für den Bereich Aircraft Component Services als Head of Business Development verantwortlich.

Für seine neue Position bringt der Diplom Ingenieur mit einem Master in Business Administration sowohl strategische als auch operative Erfahrungen aus der Unternehmensentwicklung und dem Bereich Komponentenversorgung mit. „Wir freuen uns sehr, dass wir jemanden mit solchen Kenntnissen für Spairliners gewinnen konnten, und der zudem auch noch den MRO Markt bestens kennt. Sven Hüschler passt hervorragend in das wachsende Unternehmen, vor allem jetzt, wo Spairliners mit der E-Jet Erweiterung einen neuen Markt betritt", so Dr. Burkhard Andrich, Mitglied des Aufsichtsrat. „Mit einem hervorragend qualifizierten Team und der neuen Geschäftsführung bestehend aus Olivier Mazzucchelli (CEO) und Sven-Uve Hüschler (CFO), ist Spairliners nun bestens für die neuen Herausforderungen aufgestellt", fügt Robert Anton hinzu, Vorsitzender im Aufsichtsrat.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei Spairliners und fühle mich geehrt, zum jetzigen Zeitpunkt in die Geschäftsführung berufen zu werden", sagt Sven-Uve Hüschler. „Den Erfolg des Joint Ventures von zwei namhaften MROs durch den Eintritt in ein neues Marktsegment weiterzuführen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe", fügt er hinzu. Andre Schulte-Bisping hat seine Funktion als CFO im Juli abgegeben und den Bereich Beteiligungscontrolling bei der Lufthansa Technik übernommen. "Wir möchten uns bei Andre Schulte-Bisping bedanken, dass das Unternehmen in den letzten Jahren durch seinen wertvollen Beitrag zu einem marktführenden Unternehmen wachsen konnte. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute", sagt Spairliners CEO Olivier Mazzucchelli.

Spairliners ist bekannt als Marktführer in der A380 Komponentenversorgung (Integrated Component Care) und hat nun sein Portfolio um den gleichen Service für den Flugzeugtyp der E-Jet Familie erweitert. Zu den Kunden des Unternehmens zählen große A380 Operators wie Air France, Lufthansa, Malaysia Airlines und Qantas. Darüber hinaus hat Spairliners bisher elf regionale Airlines unter Vertrag für die Versorgung von E-Jet Flugzeugen.
 
15.07.2013   Erfolg in Schweden: Entwickler O2 erteilt zweiten Auftrag an Nordex    (Nordex AG / Firmendetailansicht)
Nordex AG
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Die Nordex SE baut ihre Marktposition in Schweden kontinuierlich weiter aus. Jetzt liefert das Unternehmen neun Turbinen vom Typ N100/2500 für den Windpark „Bösjövarden“. Bauherr und Auftraggeber ist der schwedische Windparkentwickler O2, der Nordex erst kürzlich einen Auftrag über die Lieferung von 24 N117/3000 Turbinen der Generation Delta erteilt hatte. Damit hat der Hersteller im laufenden Jahr Aufträge für die Errichtung von über 94 MW von O2 aus Schweden erhalten.

Liefertermin der Turbinen ist Sommer 2014. Nordex rüstet die Anlagen in der Cold-Climate-Version zusätzlich mit seinem Anti-Icing-System für die Rotorblätter aus. Am Standort „Bösjövarden“ in Mittelschweden nahe der Stadt Mora herrschen in den Wintermonaten Temperaturen bis zu -20 Grad Celsius. Das System reduziert eisbedingte Leistungseinbußen und Stillstandzeiten der Turbinen und steigert so deren Jahresenergieertrag erheblich.

„Der Folgeauftrag von O2 zeigt, dass unsere Anlagen in der Cold-Climate-Version mit dem Anti-Icing-System für die Rotorblätter eine hochattraktive Option für unsere Kunden mit Standorten mit langen und sehr kalten Wintermonaten ist. Gerade in Nordeuropa zahlt sich das für Nordex heute aus,“ so Lars Bondo Krogsgaard, Vorstandsmitglied der Nordex SE.
 
15.07.2013   Privatbank baut Geschäft mit Vermögensverwaltern aus: Michael Gillessen übernimmt Leitung des Berenberg Vermögensverwalter Office    (Joh. Berenberg Gossler & Co. KG / Firmendetailansicht)
Joh. Berenberg Gossler & Co. KG
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Die Privatbank Berenberg baut das Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern aus. Neuer Leiter des Berenberg Vermögensverwalter Offices ist ab 1. Juli Michael Gillessen, der von Hauck & Aufhäuser zu Berenberg wechselt.

Private Vermögensverwalter haben in den letzten Jahren einen starken Zuspruch bekommen. Allerdings lassen sich in Deutschland im Vergleich etwa zur Schweiz oder den USA noch vergleichsweise wenige private Kunden durch unabhängige Vermögensverwalter betreuen. Berenberg arbeitet bereits seit vielen Jahren als Depotbank für diese Kundengruppe. „Wir sehen die Betreuung von unabhängigen Vermögensverwaltern als ein Wachstumsfeld für unsere Bank“, erklärt Tindaro Siragusano, zuständig für Private Banking und Asset Management bei Berenberg. „Mit Michael Gillessen haben wir einen ausgewiesenen und bekannten Experten in diesem Geschäft gewinnen können, der unser Vermögensverwalter Office leiten und weiter ausbauen wird.“

Gillessen wird ab 1. Juli 2013 die Leitung des Berenberg Vemögensverwalter Office übernehmen. Er steht für die

strategische Begleitung dieser Kundengruppe und will die bisher schon angebotenen Dienstleistungen deutlich ausbauen. Berenberg unterstützt unabhängige Vermögensverwalter insbesondere als Depotbank in den Bereichen Börsenhandel und Reporting, begleitet Vermögensverwalter bei der Auflage eigener Fonds und will künftig auch eine unternehmensberatende Partnerschaft von der Gründung der eigenen Vermögensverwaltung bis hin zur Planung und Realisierung einer vernünftigen Unternehmensnachfolge anbieten.

„Umfangreiches Know-how, enge und langfristig angelegte Kundenbeziehungen sowie unternehmerisches Denken – Berenberg und unabhängige Vermögensverwalter ziehen quasi am gleichen Strang“, begründet Gillessen seinen Wechsel zu Berenberg. Der 50-jährige verfügt über eine breit gefächerte Berufserfahrung. Nach Stationen bei der Stadtsparkasse in Mönchengladbach, der Commerzbank und der BfG Bank ist er auf das Segment Unabhängige Vermögensverwalter gestoßen. Seit 2001 berät und begleitet er diese Finanzexperten – zunächst bei der UBS, danach bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers.
 
15.07.2013   Wincor Nixdorf treibt Expansion in Schwellenländern voran: neue Repräsentanz in Nigeria eröffnet     (Wincor Nixdorf International GmbH / Firmendetailansicht)
Wincor Nixdorf International GmbH
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Im Rahmen der Ausdehnung seines Geschäfts in Wachstumsmärkte hat Wincor Nixdorf eine neue Repräsentanz in Lagos, Nigeria, eröffnet. Mit dem Büro in der größten nigerianischen Stadt weitet das zu den weltweit führenden Anbietern von IT-Lösungen und Services für Banken und Handel zählende Unternehmen sein Engagement in dem westafrikanischen Land aus. „In Nigeria, eine der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, sind wir Marktführer in unserem Geschäft und müssen für unsere Kunden direkt erreichbar sein, um sie zu unterstützen und beraten“, begründete Eckard Heidloff, der Vorstandsvorsitzende der Wincor Nixdorf AG, anlässlich der Eröffnung der Repräsentanz am 11. Juli 2013 in Lagos die künftige Präsenz vor Ort.
"Dieser Schritt ist Ausdruck unseres Engagements im wichtigen Wachstumsmarkt Nigeria und zugleich die Fortsetzung unserer globalen Expansions-Strategie", so Heidloff weiter. In Nigeria, wie in anderen Emerging Markets auch, werde die Verbreitung von Geldautomaten weiter zunehmen, sagte der Vorstandsvorsitzende, der noch eine weiteren Aspekt für wichtig hält: „Wir sehen in Geldautomaten die Möglichkeit, Menschen Zugang zu Bankdienstleistungen zu eröffnen, die über kein eigenes Bankkonto verfügen.“ Dabei setzt Wincor Nixdorf beim Ausbau seines Geschäfts in Nigeria auf die bewährte Zusammenarbeit mit seinen lokalen Partnern. Dieses sind die Computer Warehouse Group PLC, die SoftWorks Limited sowie die Cyberspace Network Limited.
Bei der Bearbeitung internationaler Märkte ist die Nähe zu den Kunden für Wincor Nixdorf von zentraler Bedeutung. Das neue Büro soll dazu beitragen, die landesspezifischen Anforderungen von Partnern und Kunden schneller und präziser in maßgeschneiderte technologische Lösungen umzusetzen. Außerdem soll durch die Präsenz vor Ort der Kundenservice weiter verbessert werden, um den Ausbau des Geschäfts mit Leistungen von Wincor Nixdorf zu unterstützen. Schon jetzt ist Wincor Nixdorf gemessen an Auslieferungen von Geldautomaten deutlicher Marktführer in Nigeria und in Afrika insgesamt die Nummer Zwei. Zu den Kunden zählen neun der zehn größten nigerianischen Banken. Und das Potenzial ist groß: Laut der Central Bank of Nigeria (CBN) planen die dynamisch wachsenden Finanzinstitute, in den nächsten zehn Jahren bis zu 70.000 Geldautomaten neu zu installieren. 2011 waren nach einer Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Retail Banking Research (RBR) rund 9.600 Systeme installiert. Aktuell geht RBR in einer Schätzung auf Basis der Angaben von CBN von rund 11.000 Systemen aus. Darüber hinaus unterhalten viele nigerianische Banken in den Nachbarländern eigene Niederlassungen und bieten somit Chancen für weiteres Wachstum

Vor diesem Hintergrund beurteilt Wincor Nixdorf die Perspektiven für sein Geschäft in diesem bedeutenden Markt sehr positiv. Hauptgrund für die wachsende Nachfrage nach Geldautomaten dürfte parallel zum volkswirtschaftlichen Wachstum vor allem die Zunahme des Wohlstands sein. Denn zur Deckung des stetig steigenden Bedarfs in der Bevölkerung nach grundlegenden Bankdienstleistungen stehen pro eine Million Einwohner derzeit gerade einmal 57 Geldautomaten zur Verfügung – zum Vergleich sind es in Brasilien 780 oder in Russland 808 Geldautomaten pro eine Million Einwohner. Damit die Banken den steigenden Ansprüchen ihrer Konsumenten noch besser entsprechen können, will Wincor Nixdorf auch Unterstützung dabei leisten, Geldautomaten um neue Leistungsangebote oder Zukunftstechnologien zu erweitern. Beispiele hierfür sind die Möglichkeit, am Geldautomaten die Guthaben von Zahlungskarten aufzuladen oder etwa Rechnungen beispielsweise von Versorgungs-, Telekommunikations- oder Versicherungsunternehmen über Einzahlungen am Geldautomaten zu begleichen.

Nach Einschätzung von Wincor Nixdorf können Geldautomaten außerdem dazu beitragen, Menschen in Nigeria ohne eigenes Bankkonto Zugang zu Bankdienstleistungen zu ermöglichen. Zwar ist knapp die Hälfte der Menschen in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas derzeit noch ohne Zugang zu Finanzdienstleistungen, viele verfügen dafür aber über ein Mobiltelefon. Dieses können sie nutzen, um am Automaten Geld einzuzahlen oder elektronisch bereitgestelltes Geld abzuheben. Denn eine von Wincor Nixdorf mitentwickelte Software-Applikation für die Online-Verbindung von Mobiltelefon und Geldautomaten ermöglicht ihnen die Autorisierung am Automaten und den sicheren Geldtransfer. Einige Banken gehen auch dazu über, biometrische Erkennungsverfahren wie den Fingerabdruck der Kunden zur Anmeldung am Geldautomaten zu nutzen. Als unangefochtener Innovationsführer bei zukunftsweisenden IT-Lösungen für Banken und Handel bringt Wincor Nixdorf zudem die besten Voraussetzungen für den Einsatz erweiterter Funktionalitäten mit und steht zugleich für die mit Siegel „Made in Germany“ verbundenen Qualitätsansprüche.

Zusammenfassend äußerte sich der Wincor Nixdorf CEO während der Eröffnung der neuen Repräsentanz zuversichtlich: „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit unseren IT-Lösungen die Geschäftsprozesse der nigerianischen Banken und Handelsunternehmen optimal unterstützen und so zu deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit beitragen können.“
 
12.07.2013   Personalie: Corina Möller wird Leiterin Marketing der Mediengruppe Auto, Computer & Sport bei Axel Springer    (Axel Springer AG / Firmendetailansicht)
Axel Springer AG
Corina Möller (Foto: Axel Springer)
Zum 1. September 2013 übernimmt Corina Möller, 33, die Marketingleitung der Mediengruppe Auto, Computer & Sport bei Axel Springer. Sie berichtet in dieser Funktion an Dr. Hans Hamer, Verlagsgeschäftsführer Auto, Computer & Sport.

Zurzeit ist Corina Möller die Assistentin des Vorstands BILD-Gruppe und Zeitschriften, Dr. Andreas Wiele. Sie startete ihre Laufbahn 2000 bei Axel Springer und war unter anderem Koordinatorin in der Verlagsgeschäftsführung Auto, Computer & Sport.

Corina Möller folgt auf Julia Duden, 42, die im Bereich Marketing zukünftig die Verantwortung für bereichsübergreifende Sonderprojekte übernimmt.
 
12.07.2013   ConocoPhillips Announces 4.5 Percent Increase in Quarterly Dividend    (ConocoPhillips GmbH / Firmendetailansicht)
ConocoPhillips GmbH
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HOUSTON – ConocoPhillips (NYSE: COP) today announced that its board of directors has raised the company’s quarterly dividend to 69 cents per share, an increase of 4.5 percent.

“A compelling dividend is a key part of our offering to shareholders and this increase is aligned with our commitment to target consistent dividend growth over time,” said Ryan Lance, chairman and chief executive officer. “Our base business is operating to plan, our development programs and major projects are on track to deliver production and margin growth, and our asset disposition program is advancing as expected. Our diverse asset base, significant technical capability and strong balance sheet provide confidence in ConocoPhillips’ future and the ability to execute our plans for growth and returns.”

The dividend is payable on Sept. 3, 2013, to stockholders of record at the close of business on July 22, 2013.

The dividend increase is part of ConocoPhillips’ plan to increase value for shareholders through portfolio optimization, focused capital investments that deliver 3 to 5 percent growth in production and cash margins, improved returns on capital, and a compelling dividend.
 
11.07.2013   Johnson Controls übernimmt ehemaliges Joint Venture Tata Johnson Controls in Indien komplett    (Johnson Controls GmbH / Firmendetailansicht)
Johnson Controls GmbH
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Übernahme von Tata Johnson Controls abgeschlossen

Pune, Indien – 28. Mai 2013. Johnson Controls, weltweit führender Hersteller von Fahrzeugsitzen und Sitzkomponenten, hat Tata Johnson Controls (TJC) vollständig übernommen. Bislang hielten Tata Automotive Components (TACO) und Johnson Controls jeweils die Hälfte an dem Joint Venture, das ein führender Zulieferer von Autositzsysteme und Komponenten in Indien ist. TJC beliefert fast alle großen Hersteller im indischen Markt. Die endgültige Übertragung des von TACO gehaltenen 50-prozentigen Anteils erfolgte nach Abschluss aller Formalitäten. Beide Parteien vereinbarten Stillschweigen über den Kaufpreis.

„Indien ist ein wachsender Markt und Teil der globalen Strategie von Johnson Controls für nachhaltiges Wachstum“, sagt Paul Chawla, President und Chief Executive Officer, Johnson Controls Automotive Experience India. „Wir sind stark daran interessiert, unser indisches Geschäft weiter auszubauen. Wir haben von unserer Partnerschaft mit Tata AutoComp profitiert und danken dem Unternehmen für seinen Beitrag zum Aufbau von TJC als einem der führenden Unternehmen für Sitzsysteme in Indien. Wir freuen uns darauf, auf die Erfolge der Partnerschaft aufzubauen.“

Johnson Controls kann für seine Aktivitäten in Indien seine Kompetenzen in den Bereichen Autositze, Elektronik und Innenraumausstattung nutzen.

Indien spielt eine wichtige Rolle im globalen Entwicklungsnetzwerk von Johnson Controls. Das Unternehmen plant den weiteren Ausbau seiner Entwicklungskompetenzen im neuen Technologiezentrum in Pimpri bei Pune. Darüber hinaus will Johnson Controls seine Kapazitäten im Prototypenbau und Testing in Indien erweitern.

Elf Standorte in Indien, darunter ein Technikzentrum in Pune, und etwa 2100 Mitarbeiter sind mit dieser Transaktion verbunden. Johnson Controls ist seit 1995 in Indien präsent. Die Erfahrung und das Engagement der TJC-Mitarbeiter sind für das Unternehmen ein wichtigen Faktor für Wachstum im Land sowie für Kontinuität in den Kundenbeziehungen.
 
11.07.2013   Jungheinrich verhalten optimistisch    (Jungheinrich AG / Firmendetailansicht)
Jungheinrich AG
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Hauptversammlung in Hamburg / Belebung beim Auftragseingang / Investitionen für zukünftiges Wachstum vor dem Abschluss

Hamburg. Der Jungheinrich-Konzern ist ordentlich in das Geschäftsjahr 2013 gestartet. Der Auftragseingang hat sich in den ersten vier Monaten des Jahres erfreulich entwickelt und liegt leicht über dem Niveau des Vorjahres. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich das Unternehmen anlässlich der Hauptversammlung am 11. Juni 2013 verhalten optimistisch.

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge verzeichnete in den ersten vier Monaten des Jahres 2013 – ungeachtet der unverändert schleppenden Erholung der Weltwirtschaft – mit 334 Tausend Staplern (Vorjahr: 324 Tausend Einheiten) einen Anstieg um rund 3 Prozent. Die Marktentwicklung verlief dabei regional weiterhin uneinheitlich: Europa verzeichnete insgesamt – trotz eines um 9 Prozent höheren Absatzes in Osteuropa – einen leichten Rückgang um 2 Prozent, während der positive Trend in Nordamerika mit einem Zuwachs von 12 Prozent anhielt. Das Marktvolumen in Asien erhöhte sich leicht um 2 Prozent, getrieben von einem Anstieg in China um 5 Prozent. Das hohe Vorjahresniveau bei den lagertechnischen Geräten – der Domäne von Jungheinrich – wurde weltweit um 6 Prozent übertroffen. Der Absatz von Fahrzeugen mit verbrennungsmotorischem Antrieb verzeichnete ein leichtes Plus von 2 Prozent.

Der wertmäßige Auftragseingang über alle Geschäftsfelder erhöhte sich im Jungheinrich-Konzern bis Ende April 2013 um 3 Prozent auf 775 Millionen Euro (Vorjahr: 754 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse blieben, bedingt durch die schwache Nachfrage im 4. Quartal 2012, in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres mit 700 Millionen Euro leicht hinter dem sehr guten Vorjahreswert von 711 Millionen Euro zurück. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 30. April 2013 mit 377 Millionen Euro um 24 Millionen Euro bzw. 7 Prozent über dem Vorjahreswert von 353 Millionen Euro. Gegenüber dem Bestandswert von 298 Millionen Euro zum Jahresende 2012 ergab sich ein deutlicher Zuwachs um 79 Millionen Euro bzw. 27 Prozent. Das stückzahlbezogene Produktionsvolumen lag in den ersten vier Monaten 2013 aufgrund des schwachen Auftragseingangs im 4. Quartal 2012 um 10 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres und belief sich auf 23,0 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 25,6 Tausend Einheiten).

Im Rahmen der Hauptversammlung am 11. Juni 2013 wurde den Aktionären zur Beschlussfassung vorgeschlagen, an die Stammaktionäre eine Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,70 Euro) und an die Vorzugsaktionäre in Höhe von 0,86 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 0,76 Euro) auszuschütten.

Mit der Umsetzung seiner strategischen Investitionsprojekte, die alle im laufenden Jahr abgeschlossen werden – dem Ersatzteilzentrum in Kaltenkirchen, dem neuen Produktionswerk in Qingpu (China) und dem Werk für Logistiksystemgeräte in Degernpoint bei Moosburg –, schafft der Jungheinrich-Konzern die notwendigen Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum. „Unsere Unternehmensstrategie ist langfristig und auf organisches Wachstum ausgerichtet. Ziel von Jungheinrich ist es, nachhaltig einer der drei führenden Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik weltweit zu bleiben. Dafür haben wir eine detaillierte Maßnahmenplanung für den gesamten Konzern bis zum Jahr 2015 entwickelt und sind derzeit dabei, unsere Planung bis zum Jahr 2020 fortzuschreiben“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.
 
11.07.2013   Andreas Peters wird neuer Director „Corporate Brand Development“     (Nestlé Deutschland AG / Firmendetailansicht)
Nestlé Deutschland AG
Andreas Peters (Foto: Nestlé Deutschland)
Andreas Peters (56) übernimmt die neu geschaffene Position des Director „Corporate Brand Development“ bei der Nestlé Deutschland AG.

Peters, der über 29 Jahre Konzernerfahrung verfügt und diverse Aufgaben im Marketing und Verkauf in Deutschland wie im Ausland für Nestlé wahrgenommen hat, war in den letzten Jahren als Geschäftsführer Marketing und Business Development für die Nestlé Tochter Maggi verantwortlich.

In seiner neuen Funktion wird Peters die Unternehmensmarke Nestlé in Deutschland weiterentwickeln und stärken. Andreas Peters berichtet direkt an Lars Wöbcke, Communication & Corporate Marketing Director der Nestlé Deutschland AG.
 
11.07.2013   ThyssenKrupp Metallurgical Products erwirbt das Rohstoffhandelsgeschäft BenMet NY    (ThyssenKrupp Aufzüge / Firmendetailansicht)
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Ausbau von Aktivitäten in Nord- und Südamerika, Erweiterung des Produktportfolios

Die ThyssenKrupp Metallurgical Products GmbH, Essen, hat zum 1. Juli 2013 das Geschäft des Rohstoffhandelsunternehmens BenMet NY mit Sitz in New York übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Durch den Erwerb baut ThyssenKrupp Metallurgical Products seine Aktivitäten in Nord- und Südamerika deutlich aus und erweitert nennenswert sein Produktportfolio.

BenMet handelt mit NE-Metallen und betreibt ein ähnliches Geschäftsmodell wie ThyssenKrupp Metallurgical Products: Die Angebotspalette umfasst im Wesentlichen Nickel, Kobalt, Kobaltoxid und Nebenmetalle und wird um das Produktportfolio von ThyssenKrupp Metallurgical Products ergänzt. BenMet ist schwerpunktmäßig auf dem nord- und südamerikanischen Markt aktiv - mit starkem Fokus auf die USA. Die Gesellschaft beliefert dabei vornehmlich Kunden aus dem Bereich der Superalloys sowie der Legierungs- und Gießereiindustrie. Die Rohstoffe werden in Lägern in den USA, Mexiko sowie Kanada vorgehalten.

Die Geschäftsaktivitäten von ThyssenKrupp Metallurgical Products und BenMet in Nord- und Südamerika sollen zeitnah zusammengeführt werden: „Das stärkt vor Ort unsere Kunden- und Lieferantenstrukturen. Dadurch können wir noch zielgerichteter Marktanteile für vorhandene und neue Produkte erschließen und strategisch weiter wachsen“, erklärt Kai-Norman Knötsch, Geschäftsführer von ThyssenKrupp Metallurgical Products. „Potenzielle Neugeschäfte sehen wir beispielsweise im Bereich Kobalt in Europa.“

Derek Benham, President von BenMet NY, ist erfreut darüber, einen Partner gefunden zu haben, der unbedingt im US-amerikanischen Markt expandieren will und ein weiteres Wachstum des von ihm entwickelten Geschäfts ermöglicht. Die Verkaufsmannschaft von BenMet wird unter dem neuen Eigentümer weiter arbeiten, Derek Benham wird das Team in der Übergangszeit und den nächsten Jahren weiterhin leiten.
 
10.07.2013   Weiteren Meilenstein gesetzt    (Bundeswehrkrankenhaus Hamburg / Firmendetailansicht)
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Endlich ist es soweit: Nach gut vierjähriger Bauzeit wurde das neue Bettenhaus am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg im Rahmen eines feierlichen Festakts am 13. Juni 2013 offiziell eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von rund 46 Millionen Euro ist der Neubau zugleich die größte infrastrukturelle Maßnahme in der 55-jährigen Geschichte des Hauses.

Das im Hamburger Stadtteil Wandsbek gelegene Bundeswehrkrankenhaus zählt zu einem unverzichtbaren Baustein in der Kliniklandschaft der Hansestadt. Neben dem größten Rettungszentrum Norddeutschlands leistet es ebenfalls einen wesentlichen Beitrag im Bereich der luft- und bodengebundenen Not- und Unfallversorgung. Jährlich vertrauen neben fast 5.000 Soldaten auch über 7.000 zivile Patienten auf die hohen fachlichen und medizintechnischen Standards in den 14 medizinischen Fachabteilungen. Die Fertigstellung des neuen Bettenhauses ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Bundeswehrkrankenhaus Hamburg-Wandsbek.

Startschuss

Nach umfangreichen Voruntersuchungen fiel der Startschuss des Neubaus am 8. Mai 2009 während einer feierlichen Grundsteinlegung. Das Bettenhaus wurde als kompaktes und funktional optimiertes Gebäude nach den modernsten bautechnischen Standards im Krankenhauswesen geplant und gebaut. In den modern eingerichteten Ein- und Zweibettzimmern steht jedem Patienten mit dem sogenannten “Cockpit 18“ eine individuelle mediale Ausstattung zur Verfügung. Aufgrund der modernen Bauweise sowie der verwendeten Materialien entspricht die technische Ausstattung des Hauses ebenso den neuesten ökologischen Standards.

Leistungsangebot

Insgesamt verfügt das neue Bettenhaus über vier großzügig gestaltete Obergeschosse mit 307 Betten. 285 Betten entfallen dabei auf neun Normalpflegestationen. Das Leistungsangebot wird ergänzt durch eine hochmoderne Intensivstation mit zwölf Betten, eine Intermediate-Care-Station mit zehn Betten und im Erdgeschoss mit der neu gestalteten Notaufnahme.

Kunst am Bau

Eine weitere Besonderheit des neuen Bettenhauses ist die Gestaltung der Fensterfront in den Tagesräumen über dem Haupteingang. Im Rahmen eines Wettbewerbs zur Kunst am Bau, konnte sich der renommierte Künstler Tobias Rehberger mit der Arbeit "Views from Salto Chico, Patagonien, Chile" gegenüber zehn weiteren eingereichten Arbeiten durchsetzen. Die Farbcodes der Fensterskulptur für die einzelnen Räume spiegeln die verschiedenen Lichtstimmungen und Ansichten des Torres del Paine Nationalparks in Zentralpatagonien wieder. Obwohl alle Tagesräume die gleiche Ausrichtung haben, werden sie durch die jeweilige Form- und Farbgebung zu den verschiedenen Orten transformiert. Das farbige Licht verwandelt die Fassade bei Dunkelheit in ein leuchtendes Landschaftsbild.
 
10.07.2013   Autoliv to build textile center in China to support growth    (Autoliv B. V. & Co. KG / Firmendetailansicht)
Autoliv B. V. & Co. KG
Autoliv Inc. (NYSE: ALV and SSE: ALIVsdb), the global leader in automotive safety systems, will invest around $50 million in a textile center in China. The new center is needed to meet the strong demand for airbags in China and other Asian markets. The center will also make Autoliv even more competitive by reducing supplier costs through vertical integration.
The textile center will consist of a weaving plant, an airbag cushion plant and a development center for airbag cushions and textiles.

The weaving plant will focus on manufacturing textiles for airbags using Autoliv's patented “one-piece-woven” (OPW) technology. By using this efficient technology, the airbag cushions can be almost ready-made on the weaving loom. This plant will have a floor space of more than 8,000 square meters (almost 100,000 sq. feet) and have around 150 employees.

In addition a separate building of similar size will be constructed at the same site for airbag cushion manufacturing. This is a relocation from an existing site in the Shanghai area, allowing the current site to expand its airbag module manufacturing capacity. This airbag cushion operation will have around 1000 employees.

In line with its strategy of globalizing products and processes Autoliv will, when the project is completed have in house manufacturing of OPW in all of its three regions, (Europe, Americas, Asia), produced according to the same process. The plant will also produce woven fabric for traditional “cut and sewn” cushions.

In addition a co-located development center for airbag cushion and textile will be created. It will focus on standardized designs for the Asia region.

Globally, in 2012, Autoliv produced 70 million airbag cushions in-house and purchased 40 million from external suppliers for its total production of 110 million complete airbags.

“The textile center is very important to meet the increasing demand for airbags in China and other Asian markets,” said Jan Carlson, President and CEO of Autoliv Inc. “In addition, the textile center will increase our level of in-house component sourcing and enable standardized designs in Asia region and globally, while shortening and streamlining our supply chain,” Jan Carlson added.
 
10.07.2013   Aurubis Recyclingzentrum Lünen fördert weitere Schüler-Auslandsaufenthalte zum Ausbau von Fremdsprachenkenntnissen    (Aurubis AG / Firmendetailansicht)
Aurubis AG
Lünen / Hamburg, 9. Juli 2013 - Stipendien im Gesamtumfang von 3.400 Euro sind am Dienstag im Recyclingzentrum Lünen der Aurubis AG, führender integrierter Kupferkonzern und zudem größter Kupferrecycler weltweit, an vier Schülerinnen und Schüler sowie an einen jungen Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms verliehen worden, um Auslandsaufenthalte zum Ausbau von Fremdsprachenkenntnissen zu fördern. Die Aufenthalte zwischen fünf und zwölf Monaten sind in Uruguay, der Türkei und den USA geplant.

„Wir freuen uns, erneut Lüner Schülerinnen und Schüler finanziell unterstützen zu können, um somit Sprachaufenthalte im Ausland zu ermöglichen“, erklärte Aurubis-Werksleiter Dr. Franz-Josef Westhoff. Die Stiftung zur Förderung von Auslandsaufenthalten war 1986 zum 125-jährigen Bestehen der Hüttenwerke Kayser AG gegründet worden. Die Stipendien wurden nunmehr zum 27. Mal vergeben.

Bei der Überreichung der Stipendien an Viktoria Luise Michelt (600 Euro), Annika Schulze Gemen (600 Euro), Jan Simon (800 Euro), Yannick Thelen (1.000 Euro) sowie Michelle Vojnberger (400 Euro) waren neben Werksleiter Dr. Westhoff auch deren Eltern, die Schulleiter der jeweiligen Schulen sowie aus dem Stiftungsvorstand Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, Claus-Dieter Weibert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Dortmund sowie der Personalleiter des Aurubis Recyclingzentrums Lünen, Thomas Reuß, zugegen.
 
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