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| 02.09.2010 Rolls-Royce Marine erweitert globales Service-Netzwerk mit neuem Standort in Hamburg (Hamburg Port Authority AöR / Firmendetailansicht) |
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Logo: Hamburg Port Authority Anlässlich des heutigen feierlichen Spatenstichs sagte Bernd Wittorf, General Sales Manager Rolls-Royce Marine Deutschland GmbH: “Deutschland ist ein wichtiger Markt für Schiffstechnik, und Hamburg liegt im Zentrum dieses Marine-Clusters. Dies ist der erste Schritt, unser Deutschlandgeschäft in einer neuen, hochmodernen Einrichtung zusammenzuführen. Das neue Service-Center in Hamburg wird unseren Kunden in einem der weltweit größten Schifffahrtsmärkte noch bessere Wartungs- und Überholungsdienstleistungen bieten. Wir möchten uns sowohl bei der Hamburg Port Authority (HPA) als auch beim Hamburger Senat für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken.” Wirtschaftssenator Ian Karan: „Wir freuen uns, dass ein so renommiertes Unternehmen im Hamburger Hafen investiert und neue Arbeitsplätze schaffen wird. Die Maritime Wirtschaft befindet sich wieder im Aufwind. Die Investition von Rolls-Royce Marine Deutschland zeigt, dass auch die Unternehmen Vertrauen in die Zukunft und den Standort Hamburg haben.“ Tino Klemm, Leiter Finanzen und Immobilien der Hamburg Port Authority: „Mit Rolls-Royce Marine Deutschland bekennt sich eines der weltweit führenden Schiffstechnik-Unternehmen zum Hamburger Hafen. Die HPA arbeitet daran, Unternehmen im Hamburger Hafen anzusiedeln oder hier zu halten, die einen hohen Wertschöpfungsbeitrag für Hamburg bieten und das Dienstleistungsportfolio des Hafens sinnvoll ergänzen. Ich denke, mit Rolls-Royce ist uns das sehr gut gelungen.“ Bereits im Frühjahr 2011 soll das neue Marine Service Center seinen Betrieb aufnehmen. Die Werkstattausrüstung ist speziell auf die breite Produktpalette von Rolls-Royce Marine ausgerichtet. Unter anderem werden hier künftig Möglichkeiten zur Wartung und Reparatur von Windenanlagen, Rudermaschinen, Querschubanlagen und Azimuth-Antrieben sowie zur Überholung von Propellerblättern und -naben zur Verfügung stehen. Neben den Büros und Werkstätten von Rolls-Royce Marine Deutschland, derzeit noch auf zwei verschiedene Standorte in Norderstedt und im Hamburger Hafen verteilt, finden auch die Fertigungsstätten der Rolls-Royce Intering Products, die Anlagen zur Schiffsstabilisation und zum Krängungsausgleich entwickeln und fertigen, in dem Gebäude ihr neues Zuhause. Im vergangenen Jahr hat Rolls-Royce sechs neue Schiffstechnik-Service-Einrichtungen in wichtigen Märkten in Nordamerika, Südamerika, Europa und im Nahen Osten eröffnet. |
| 02.09.2010 Postbank: Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs (Deutsche Postbank AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Postbank Die Volkswirte der Postbank sind für das Wirtschaftswachstum in Deutschland weiterhin optimistisch. Sie prognostizieren für das laufende Jahr ein Plus von 3,3 Prozent. Damit korrigieren sie sogar ihre vorherige Prognose von 1,9 Prozent deutlich nach oben. Grund dafür: Die Zeichen stehen nach ihrer Einschätzung gut, dass die Investitionen und der Private Verbrauch das Wachstum stützen und damit auf eine breitere Basis stellen können. In dem extremen Wachstumsschub des zweiten Quartals 2010 sehen sie einen Ausreißer, dessen Dynamik nicht aufrecht zu halten sein wird, da zum Teil Nachholeffekte eine Rolle gespielt haben. Auch ist über den Außenhandel in nächster Zeit nicht mehr mit so deutlichen Impulsen zu rechnen. Thilo Heidrich, Volkswirt der Postbank: „Einen jähen Absturz der deutschen Konjunktur halten wir aber für unwahrscheinlich, da die Wirtschaft insgesamt gut aufgestellt ist.“ Auch auf das kommende Jahr hat die Entwicklung im 2. Quartal einen positiven Einfluss. Die Postbank hebt ihre Wachstumsprognose für 2011 deshalb von 1,5 Prozent auf 1,8 Prozent an. Gute Voraussetzungen für robustes Konsumwachstum Nach der Explosion der Wirtschaftsleistung im vergangenen Quartal stellt sich die Frage, wie es mit der deutschen Wirtschaft nun weitergeht. Über den Außenhandel zeichnen sich geringere Wachstumsimpulse in den kommenden Quartalen ab. Da dieser häufig die Triebfeder für die deutsche Wirtschaftsentwicklung ist, spricht auch diese Entwicklung - neben den Nachholeffekten im 2. Quartal - für schwächere Wachstumsraten in den nächsten Monaten. Doch stehen die Chancen derzeit gut, dass sich der Aufschwung in stärkerem Maße auf die Binnenkonjunktur ausdehnt. Der mit +0,6 Prozent überraschend starke Anstieg beim Privaten Verbrauch war ein erstes Indiz für eine solche Entwicklung. Und die aktuellen Stimmungsindikatoren deuten an, dass sich der Trend weiter fortsetzen könnte. Der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erstellte Index verbesserte sich im September bereits zum dritten Mal in Folge. Die Teilkomponenten für die Einkommenserwartung und die Anschaffungsneigung bewegen sich mittlerweile auf hohem Niveau und sprechen für weitere Konsumsteigerungen. Auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, der als Gradmesser für die Binnenkonjunktur gilt, setzte seinen Aufwärtstrend im August fort und erreichte mit 58,5 Punkten ein Niveau, das zuletzt vor drei Jahren verzeichnet wurde. Sinkende Arbeitslosenzahl dürfte Konsum stützen Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass der Aufschwung nachhaltig auf die Binnenkonjunktur überspringen kann, ist der Arbeitsmarkt. Dieser ist verblüffend gut durch die Krise gekommen und profitiert inzwischen deutlich von der kräftigen konjunkturellen Erholung. Seit nunmehr 14 Monaten ist die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen rückläufig. Im August betrug sie knapp 3,2 Millionen. Dank des kräftigen Konjunkturaufschwungs sinkt nun auch die Zahl der Kurzarbeiter kontinuierlich, während die Erwerbstätigenzahl stetig zunimmt. Glaubt man dem ifo-Beschäftigungsbarometer, dürfte dieser Trend auch weiter anhalten, denn die deutschen Unternehmen planen, ihren Personaleinsatz weiter auszubauen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte also weiter abnehmen. Die Postbank erwartet, dass der Jahresdurchschnitt 2010 bei 3,24 Millionen liegt. Im nächsten Jahr sieht sie den Durchschnitt bei knapp unter drei Millionen Arbeitslosen. Von Seiten des Arbeitsmarktes sollte der Konsum also gut unterstützt sein. |
| 02.09.2010 Akquisition von DeveloGen abgeschlossen (Evotec AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Evotec Nach der Erfüllung verschiedener [Closing-]Bedingungen haben 99.3% der DeveloGen-Aktionäre ihre Anteile in Evotec-Aktien transferiert; Evotec wird 6,750,014 neue Evotec-Aktien aus genehmigtem Kapital ausgeben. Nach Registrierung dieser Aktien im Handelsregister wird sich Evotecs Grundkapital auf € 115, 588,729 erhöhen. Die Transaktion erweitert Evotecs Portfolio im Kerngeschäft um zwei hochwertige Allianzen mit Boehringer Ingelheim sowie mit Andromeda (Teva). Zudem erweitert und ergänzt sie Evotecs hochwertige Wirkstoffforschungsplattform und ihr Leistungsspektrum um DeveloGens Expertise in der Target-Identifizierung und -Validierung und in der in vivo/in vitro-Pharmakologie sowie um Krankheits-Know-how auf dem Gebiet der Stoffwechselerkrankungen. Mit diesen Kompetenzen kann Evotec noch besser weltweit hochqualitative, wissenschaftlich erstklassige innovative Lösungen für ihre Partner anbieten. |
| 01.09.2010 Erfolgreiche Kooperation von HAW Hamburg und Albertinen (Albertinen-Krankenhaus / Firmendetailansicht) |
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Logo: Albertinen-Krankenhaus Nach vier Jahren Studium und Generalisierter Pflegeausbildung erhalten die Studierenden gleich zwei Abschlüsse: den staatlich anerkannten Berufsabschluss als generalisierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und einen Bachelor of Arts in Pflege. Das gesamte Studiengangskonzept ist einmalig in Deutschland und als Pionierstudiengang 2006 vom Albertinen-Diakoniewerk und der HAW Hamburg konzipiert worden. Hochrangige Vertreter/innen von Gesundheitsbehörde, HAW Hamburg und dem Albertinen-Diakoniewerk würdigten den Studiengang als ebenso praxisnahe wie zukunftsorientierte akademische Pflegeausbildung. Signifikantes Merkmal des Studiengangs ist die außerordentlich enge Verzahnung von Theorie und Praxis, da die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und das Studium über die gesamte Ausbildungs- und Studiendauer von vier Jahren hinweg integriert miteinander verbunden sind. Das übergreifende Ziel des Studiengangs ist es, die Studierenden auf einer wissenschaftlichen Grundlage für die patientennahe Pflegeversorgung von Menschen aller Altersstufen zu befähigen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Ausrichtung auf die Beratung zur Gesundheitsförderung/Prävention. Das Studienangebot orientiert sich in Aufbau, Struktur, Inhalten und Qualifikationszielen an internationalen grundständig qualifizierenden Pflegestudiengängen. Senator Dietrich Wersich, Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: „Die Anforderungen an die medizinische und pflegerische Versorgung werden immer komplexer. Deshalb brauchen wir Pflegekräfte, die komplexe Pflegeprobleme mit einem wissenschaftlichen Verständnis analysieren, lösen und letztendlich die Pflege im Interesse der Patienten auch weiterentwickeln können. Diese Kompetenz kann im Rahmen des dualen Studiengangs entwickelt werden. Das Ungewöhnliche und in gewisser Hinsicht Wegweisende an diesem dualen Studiengang ist die konsequente Umsetzung eines integrierten Ausbildungs- und Studienkonzeptes. Erstmalig führen eine Berufsfachschule und eine Hochschule nicht nur eine gemeinsame Ausbildung, sondern auch eine gemeinsame Abschlussprüfung durch.“ Prof. Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin HAW Hamburg: „Wir sind als praxisorientierte Hochschule für Angewandte Wissenschaften stolz auf diese Kooperation mit dem Albertinen Diakoniewerk e.V., dem sein guter Ruf als hoch kompetente medizinische Einrichtung vorauseilt. Die Zusammenarbeit unserer zwei Einrichtungen verstärkt unsere Kompetenzen und Stärken synergetisch und schafft das längst eingeforderte zukunftsorientierte Studienmodell einer akademisierten Pflege. Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und hier sind Hamburger Persönlichkeiten aufeinander zugegangen, um Brücken zwischen renommierten Einrichtungen aufzubauen, um etwas Neues zu schaffen. Ich empfinde diese Aktivität als vorbildlich und begrüße sie ausdrücklich.“ Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand Albertinen-Diakoniewerk e.V.: „Die Pflege hatte in Albertinen von Anfang an einen besonderen Stellenwert, weil für uns die besondere Zuwendung und Nähe zu Patienten und Bewohnern ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Deshalb sind wir der Ansicht, dass gerade angesichts des drohenden Fachkräftemangels und der immer höher werdenden Arbeitsverdichtung in der Gesundheitswirtschaft in die Verbesserung der Pflegequalität investiert werden muss: Der Duale Studiengang Pflege in Kooperation mit der renommierten Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ist eine solche Investition in die Zukunft, weil er Menschen dazu befähigt, den Pflegealltag wissenschaftlich zu reflektieren und so die Grundlage zu schaffen für eine weitere Verbesserung der Pflegequalität.“ Verena Schmidt, Absolventin: „Den Pflegeberuf gleichzeitig in Form einer Ausbildung und einem Studium zu erlernen, garantiert ein Höchstmaß an Praxis, verbunden mit dem notwendigen Blick über den Tellerrand hinweg. Ich freue mich, zu den ersten Absolventinnen dieses Studiengangs zu gehören und fühle mich für die zukünftigen Aufgaben gut gewappnet.“ |
| 01.09.2010 HanseMerkur beteiligt sich an der impuls AG (HanseMerkur Versicherungsgruppe / Firmendetailansicht) |
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Vertragsunterzeichnung mit Herbert Nißel (impuls) und Fritz Horst Melsheimer (HanseMerkur) 01. September 2010 – Die HanseMerkur Holding AG erwirbt 50 Prozent der Anteile an der impuls Finanzmanagement AG. Dabei handelt es sich um eine reine Finanzbeteiligung. Die unternehmerische Entscheidungsfreiheit bleibt beim Management des Spezialvertriebes. impuls ist Marktführer in der unabhängigen Beratung und Vermittlung von privaten Krankenversicherungen. Das Investment der HanseMerkur verschafft impuls zusätzliche Freiräume zur Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells. Für die HanseMerkur Krankenversicherung AG ist die impuls Finanzmanagement AG seit vielen Jahren einer der größten und überaus zuverlässigen Vertriebspartner im Vermittlerbereich. Der Verkaufsansatz des Spezialvertriebes für Versicherungen passt zur Ausrichtung des Produktangebotes der HanseMerkur, das sich durch ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnet. „Mit unserem finanziellen Engagement begleiten wir impuls aktiv bei der Weiterentwicklung seines Vertriebsmodells in unserem Kerngeschäftsfeld Personenversicherungen", erklärt Fritz Horst Melsheimer, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur. „Eine Mehrheits- oder gar Managementbeteiligung streben wir in keinem Fall an. impuls wird nur als unabhängiger Finanzdienstleister mit seinem exzellenten Geschäftsmodell weiterhin am Markt erfolgreich sein". „Das finanzielle Engagement der HanseMerkur ermöglicht es uns, das Wachstum und damit die Zukunft unseres Unternehmens auf ein starkes Fundament zu stellen", erläutert Herbert Nißel, Vorstandsvorsitzender der impuls Finanzmanagement AG. „Wir wollen uns in den kommenden Jahren unter den großen Finanzvertrieben Deutschlands etablieren. Unsere Marktführerschaft in der PKV werden wir hierfür ausbauen und obendrauf das Geschäft mit Personenversicherungen deutlich ausweiten". Die hiermit verbundenen Investitionen können durch die Finanzbeteiligung der HanseMerkur deutlich zielgerichteter erfolgen. „Wir haben in der HanseMerkur unseren Wunschpartner gefunden, mit dem uns seit Jahren Verlässlichkeit und Professionalität verbinden", sagt Nißel weiter. Als zweitältestes privates Krankenversicherungsunternehmen Deutschlands verfügte die HanseMerkur Krankenversicherung AG (HMK) im Jahre 2009 bei 1,2 Millionen Kunden über ein Beitragsvolumen von 614 Mio. Euro. Mit innovativen Vollversicherungstarifen gehört das Unternehmen besonders im Selbständigen- und Angestelltenbereich seit Jahren zu den wachstumsstärksten PKV-Unternehmen Deutschlands. Die HMK ist zudem drittgrößter Anbieter von privatem Ergänzungsversicherungsschutz und im Voll- und Zusatzschutz führend bei der Erstattung komplementärmedizinischer Leistungen. Am 1. Juli 2010 wurde das HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (www.tcm-am-uke.de) eröffnet. Damit konzentriert sich erstmals eine wissenschaftliche Einrichtung ausschließlich auf die Erforschung der asiatischen Heilkunst. Forschung, Lehre und Behandlung sind unter einem Dach vereint. Mit Provisionserlösen von 65,98 Millionen Euro im Jahr 2009 ist die impuls Finanzmanagement AG Marktführer in der unabhängigen Beratung und Vermittlung von privaten Krankenversicherungen (PKV). 2009 wurde das Angebot über die neue Plattform www.impuls.com auf zahlreiche weitere Versicherungsarten und Vorsorgethemen ausgeweitet. Das Unternehmen, das letztes Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feierte, verfügt über ein bundesweites Vertriebsnetz aus 30 Niederlassungen und mehr als 350 Vertriebspartnern, die ausschließlich für impuls tätig sind. |
| 01.09.2010 Gruner + Jahr: Deutlich verbesserte Marktperformance und nachhaltige Strukturverbesserungen sorgen für überdurchschnittliches Halbjahresergebnis 2010 (Gruner + Jahr AG & Co KG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Gruner + Jahr Der Konzernumsatz von Gruner + Jahr stabilisierte sich wie erwartet im ersten Halbjahr 2010 und erreichte mit 1.217 Mio. Euro einen Wert exakt auf Vorjahresniveau. Die gute Ergebnisentwicklung des zweiten Halbjahres 2009 konnte in 2010 fortgeschrieben werden. Gruner + Jahr verbesserte sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr wie auch zum Vorkrisenergebnis des ersten Halbjahres 2008 deutlich. So erwirtschaftete G+J ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Operating EBIT) von 130 Mio. Euro nach 55 Mio. Euro in 2009 und 117 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2008. Trotz der in manchen Ländermärkten anhaltend schwierigen Marktbedingungen erreichte G+J eine Rendite von 10,7 %. 2009 lag diese krisenbedingt bei 4,5 %, 2008 bei 8,6 %. Die Vertriebserlöse blieben – insbesondere in Deutschland – vergleichsweise stabil und gingen um -4,9 % auf 385 Mio. Euro (Vorjahr: 405 Mio. Euro, 2008 425 Mio. Euro) zurück. Unterschiedlich entwickelten sich die Werbeerlöse im ersten Halbjahr in den jeweiligen Ländern. Im deutschsprachigen Werbegeschäft konnte G+J deutlich Marktanteile hinzugewinnen. Weltweit stiegen die Werbeerlöse von 374 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2009 auf 382 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010. Das entspricht einer Steigerung von +2,1 %. Nach Sondereinflüssen und Einmaleffekten erreicht Gruner + Jahr ein EBIT in Höhe von 125 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010 (Vorjahr: -57 Mio. Euro, 2008: 106 Mio. Euro). Gruner + Jahr ist mit diesem Ergebnis wieder klar in die Gewinnzone zurückgekehrt und übertrifft das Ergebnis des Vorkrisenjahres 2008. Damit ist G+J für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet. G+J ist weiterhin frei von Finanzschulden und mit einer komfortablen Cash- Position ausgestattet, finanziell kerngesund und investitionsbereit. Strukturanpassungen zeigen nachhaltige Wirkung Der bereits im Herbst 2008 national wie international eingeleitete Umbau des Kerngeschäftes entfaltet wie geplant seine volle und nachhaltige Wirkung. Mit den dezentral umgesetzten und passgenauen Maßnahmen gelang eine signifikante Absenkung der Kostenbasis ohne Einbußen bei Qualität oder Relevanz der journalistischen Produkte, Print wie Online. Die Magazine und Zeitungen des Verlags sind in bester Verfassung, die journalistischen Inhalte überzeugen auf höchstem Niveau. Die durchgeführten Heftanpassungen, wie verbesserte Titelgestaltung oder Layouts, in weiten Teilen des Portfolios sowie die Magazinneueinführungen des Jahres 2010 zeigen deutlich, dass G+J unverändert in das Kerngeschäft investiert und am Qualitätsjournalismus festhält. Das überdurchschnittliche Ergebnis im ersten Halbjahr 2010 ermöglicht es G+J, weiter in definierte Wachstumsfelder zu investieren. So wurde im ersten Halbjahr 2010 erfolgreich der Ausbau der Bereiche Corporate Publishing, Online-Vermarktung sowie das Engagement des Verlags in China vorangetrieben. Im Bereich Corporate Publishing konnten national und international über 45 Kunden in den letzten 12 Monaten neu gewonnen werden. Im Bereich der digitalen Geschäftsfelder setzt G+J neben dem Ausbau der Online-Vermarktung weiterhin auf die starken Marken und deren relevante Inhalte im Netz. Darüber hinaus arbeitet Gruner + Jahr an neuen und innovativen Formaten für die neuen Generationen von Tablets, wie beispielsweise dem iPad. Erste G+J-Marken sind bereits auf dem iPad national wie international vertreten. Der angekündigte Online-Kiosk unserer Vertriebstochter DPV und der Bertelsmann Direct Group wird noch im Herbst dieses Jahres an den Start gehen. Bei all diesen Aktivitäten gilt weiterhin die Zielsetzung, die Refinanzierung der hochwertigen journalistischen Inhalte im Netz mit einem Mix aus unterschiedlichen Erlösmodellen sicherzustellen. Basis für künftiges Wachstum geschaffen Dr. Bernd Buchholz, Vorstandsvorsitzender der Gruner + Jahr AG: "Gruner + Jahr hat sehr konsequent und erfolgreich den notwendigen Umbau vollzogen. Dass die in 2008 und 2009 umgesetzten Maßnahmen im ersten Halbjahr 2010 ihre volle Wirkung zeigen, bestätigt unseren Kurs. Wir haben damit die Basis zur weiteren Umsetzung unserer strategischen Ziele geschaffen. So steht der weitere Ausbau unserer bestehenden Geschäftsfelder, wie Corporate Publishing, Online-Vermarktung und das Chinageschäft, im Fokus unserer Aktivitäten. Darüber hinaus liegen wir beim bereits angekündigten Neubau einer weiteren Geschäftssäule im Segment Professional Publishing voll im Plan. Durch den Umbau des bestehenden Kerngeschäftes, den Ausbau definierter Wachstumsfelder sowie den Neubau eines zusätzlichen Geschäftszweiges erwarten wir, sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis langfristig zu wachsen." Zum Thema Wirtschaftsentwicklung fügt Buchholz hinzu: "Derzeit sehen wir in unseren Kernmärkten unterschiedliche Marktentwicklungen. Deutschland und Österreich weisen ein solides Wachstum aus, in Frankreich hat sich der Markt stabilisiert, in Spanien erste Marktsegmente, Osteuropa bietet insgesamt weiterhin ein schwieriges Marktumfeld. China glänzt mit zweistelligen Wachstumsraten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass G+J die gute Entwicklung des ersten Halbjahres auch im zweiten Halbjahr fortsetzen kann." |
| 31.08.2010 Nestlé investiert CHF 500 Millionen in Kaffeeprojekte und verdoppelt Direktkauf (Nestlé Deutschland AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Nestlé Über die nächsten fünf Jahre wird Nestlé die Menge des direkt bei den Produzenten und ihren Kooperativen eingekauften Nescafé Kaffees verdoppeln - bis hin zu 180.000 Tonnen Kaffee von rund 70.000 Produzenten pro Jahr. Mit der Unterstützung durch die Rainforest Alliance und 4C wird die Gesamtmenge direkt eingekauften grünen Kaffees bis zum Jahr 2015 die international anerkannten 4C Nachhaltigkeits-Standards erfüllen. Bis zum Jahr 2020 werden außerdem 90.000 Tonnen Nescafé gemäß den Prinzipien der Rainforest Alliance und SAN eingekauft. Bis 2020 wird Nestlé im Rahmen des Nescafé Plan 220 Millionen ertragsreiche, krankheitsresistente Kaffeepflanzen an Kaffeebauern verteilen. Dies hilft ihnen, ihren Pflanzenbestand auf den Plantagen zu verjüngen, während der Ertrag auf den vorhandenen Anbauflächen vergrößert und ihr Einkommen gesteigert wird. Dank Partnerschaften mit öffentlichen und privaten Einrichtungen in Ländern wie Mexiko, Thailand, Philippinen und Indonesien hat Nestlé in den letzten zehn Jahren bereits über 16 Millionen Kaffeepflanzen verteilt. Das Unternehmen erweitert zudem seine Programme für technische Hilfe, bei denen Nestlé-Agronomen jährlich über 10.000 Kaffeebauern zum Kaffeeanbau sowie der Kaffeeaufbereitung nach der Ernte beraten. Der Nescafé Plan folgt auf den Cocoa Plan, der im Oktober 2009 initiiert wurde. Dabei handelt es sich dabei um eine Investition von CHF 110 Millionen in die Qualitätsverbesserung von Kakao, unter anderem durch die Verteilung von 12 Millionen ertragsreichen, krankheitsresistenten Kakaopflanzen bis 2020. Nestlé CEO Paul Bulcke sagte: „Wir sind stolz, dass Nescafé, die größte Kaffeemarke der Welt, für diese globale Initiative steht, welche durch die gesamte Versorgungskette des Kaffees hindurch - vom Produzenten, über den Konsumenten, bis hin zu uns - Mehrwert schafft. Das Prinzip der Gemeinsamen Wertschöpfung ist integraler Teil unserer Geschäftsstrategie. Um den langfristigen Erfolg eines Unternehmens zu gewährleisten, muss gleichzeitig Wert sowohl für die Aktionäre als auch für die Gemeinschaften, in denen das Unternehmen tätig ist, geschaffen werden." Tensie Whelan, Präsidentin von Rainforest Alliance fügte hinzu: „Der Nescafé Plan ist visionär, es geht um die Zukunft des Kaffeeanbaus. Wir sehen diese Zusammenarbeit als vielversprechende Chance, tausende von Produzenten mit Instrumenten der Nachhaltigkeit auszustatten, darunter viele, die bisher noch nicht von Trainings oder technischer Unterstützung profitieren konnten." |
| 31.08.2010 Alice kooperiert mit Türk Telekom (HanseNet Telekommunikation GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: HanseNet |
| 31.08.2010 Dr. Peter Jansen für weitere fünf Jahre als Finanzvorstand bestät (Lufthansa Technik / Firmendetailansicht) |
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Logo: Lufthansa Technik Der Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG hat die Bestellung von Dr. Peter Jansen als Vorstand für Finanzen um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Mit seinem gestrigen Votum sorgt der Aufsichtsrat weiter für Kontinuität an der Spitze der Lufthansa Technik AG, nachdem im vergangenen Jahr bereits August Wilhelm Henningsen für weitere fünf Jahre als Vorsitzender des Vorstandes bestätigt wurde. Dr. Peter Jansen ist seit Januar 2001 Mitglied des Vorstandes der Lufthansa Technik AG. Seine Tätigkeit bei der Deutschen Lufthansa begann Dr. Jansen 1984 als Leiter Wirtschaftswissenschaftliche Schulung in Köln. Im Jahr 1987 übernahm er die Abteilung „Zentrale Weiterbildung / Führungskräfteschulung“. 1992 führte er das Team „Projekte und Methoden“ in der Direktion Konzerncontrolling und war unter anderem für das Monitoring des Konzern-Sanierungsprogramms verantwortlich. 1994 wechselte Dr. Peter Jansen als Leiter der Konzernrevision nach Frankfurt. Zwei Jahre später übernahm er die Leitung des Projekts „Programm 15/Kostenmanagement“ und 1999 den Bereich „Konzern-Controlling und Kostenmanagement“. Dr. Peter Jansen wurde am 7. März 1954 geboren und hat nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann an den Universitäten Köln und Paris Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspädagogik studiert. 1984 promovierte er zum Dr. rer. pol.. |
| 31.08.2010 Lufthansa und Germanwings planen umfassende Kooperation mit zahlreichen Kundenvorteilen (Deutsche Lufthansa AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Lufthansa Eine engere Zusammenarbeit von Lufthansa und Germanwings und ein daraus resultie-rendes, umfangreiches Maßnahmenpaket bieten den Kunden beider Airlines zusätzliche interessante Vorteile auf ihren Reisen. Bereits vom 1. September 2010 an können Miles & More-Teilnehmer auf allen Germanwings-Flügen Meilen nicht nur einlösen, sondern jetzt auch Prämienmeilen sammeln. Analog zu den Meilen, die die Teilnehmer auf Lufthansa-Flügen sammeln, werden künftig auch bei Germanwings-Verbindungen die gleichen festen Meilenwerte für die einzelnen Buchungsklassen gelten. So erhalten Miles & More-Teilnehmer für einen innerdeutschen Flug bis zu 1.000 Meilen, für einen Flug zu einer Germanwings-Destination innerhalb Europas bis zu 1.250 Meilen, je nach Buchungsklasse. Bereits seit Dezember 2009 können Miles & More-Teilnehmer im gesamten Streckennetz von Germanwings ihre Meilen gegen Flüge einlösen. Für 30.000 Meilen erhalten sie einen Flug innerhalb Europas, ab 25.000 Meilen gibt es einen innerdeutschen Flug. Zudem haben Vielflieger mit einem Miles & More HON Circle- oder Senator Status, welche mit einem Germanwings-Ticket reisen, ab jetzt die Möglichkeit, die Lufthansa Business und Senator Lounges in Deutschland zu nutzen. Das Germanwings Vielfliegerprogramm Boomerang Club bleibt unabhängig von der Miles & More Partnerschaft bestehen. Teilnehmer, die sowohl eine Miles & More Karte als auch eine Boomerang Club-Karte besitzen, können vor jedem Flug entscheiden, in welchem Programm sie Meilen sammeln möchten. Nähere Details können unter www.miles-and-more.com oder unter www.germanwings.com abgerufen werden. „Dank der engeren Zusammenarbeit mit Germanwings haben unsere Miles & More-Teilnehmer künftig noch mehr Möglichkeiten, Prämienmeilen zu sammeln und einzulösen“, sagt Thierry Antinori, Mitglied des Passagevorstandes, verantwortlich für Marketing und Vertrieb. „Wir bleiben mit dieser Kooperation weiterhin bei unserer strategischen Ausrichtung, dass beide Fluggesellschaften ihr Produkt und ihr Flugangebot eigenständig gestalten und ausrichten können. Andererseits können wir unseren gemeinsamen Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten.“ Als weiteren Schritt der Kooperation werden voraussichtlich ab Anfang 2011 die Tarife von Lufthansa- und Germanwings-Flügen kombinierbar sein (Interlining). Dies bedeutet, dass Reisebüros und Lufthansa-Verkaufsstellen (Call Center und Ticket Schalter an den Flughäfen) jeweils einen Hin- und Rückflug beider Gesellschaften in einem Schritt und „aus einer Hand“ buchen und verkaufen können. Kunden beider Airlines profitieren so von flexibleren Reise- und Buchungsmöglichkeiten und sparen Zeit und Aufwand bei der Reiseplanung. Für Anfang 2011 wird darüber hinaus eine Zusammenarbeit im Firmenkundengeschäft angestrebt, so dass dann auch Firmenkunden beider Unternehmen ein gemeinsames Angebot nutzen können. |
| 31.08.2010 apoBank erwirtschaftet Überschuss in Höhe von 25,0 Mio. Euro (Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG / Firmendetailansicht) |
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Logo: apoBank - Saldierte Risikovorsorge beträgt 145,7 Mio. Euro - Darlehens- und Einlagengeschäft erneut ausgeweitet Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat heute ihren Bericht über das erste Halbjahr 2010 veröffentlicht. Insgesamt hat die Bank in den ersten sechs Monaten einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 25,0 Mio. Euro erwirtschaftet (30.06.2009: 7,5 Mio. Euro). Ausschlaggebend hierfür waren die anhaltenden Erfolge im operativen Geschäft, die sich in einem um 23,1 % gestiegenen Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge von 175,9 Mio. Euro (30.06.2009: 143,0 Mio. Euro) widerspiegeln. Die tragenden Größen waren der Zinsüberschuss und der Provisionsüberschuss. Der Zinsüberschuss der apoBank lag in der ersten Jahreshälfte 2010 bei 315,4 Mio. Euro (30.06.2009: 300,0 Mio. Euro) und damit über dem guten Vorjahresniveau. Maßgeblich hierfür waren neben dem unverändert guten Kundengeschäft auch Beiträge aus dem strategischen Zinsrisikomanagement. Das Darlehenswachstum konnte im Wesentlichen durch einen Anstieg der Kundeneinlagen refinanziert werden. Im Provisionsgeschäft haben sich die positiven Tendenzen aus der zweiten Jahreshälfte 2009 fortgesetzt. Der Provisionsüberschuss belief sich auf 67,1 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr annähernd verdoppelt (30.06.2009: 35,3 Mio. Euro). Neben Provisionserträgen im Wertpapier- und Kreditgeschäft war auch das Versicherungsgeschäft ein wesentlicher Treiber. Anders als im Vorjahr wurde das Provisionsergebnis nicht durch die Absicherung einzelner Positionen im Finanzinstrumenteportfolio belastet. Der Verwaltungsaufwand (einschließlich Abschreibungen) hat sich zum 30. Juni 2010 planmäßig leicht auf 200,9 Mio. Euro (30.06.2009: 193,0 Mio. Euro) erhöht. Ursächlich für den Anstieg waren im Wesentlichen erneute Investitionen in den Ausbau der Vertriebskapazitäten. Das Ziel, die Komplexität der Bank zu reduzieren und interne Prozesse zu verschlanken, wird weiterhin konsequent verfolgt. So wirkte das fortgeführte stringente Kostenmanagement entlastend auf den Verwaltungsaufwand. Das saldierte Risikoergebnis der apoBank belief sich zum 30. Juni 2010 auf 145,7 Mio. Euro (30.06.2009: 124,1 Mio. Euro). Dieser Saldo enthält neben den Wertkorrekturen im Kreditgeschäft auch Ab- und Zuschreibungen auf Finanzinstrumente und Beteiligungen sowie eine Reservenzuführung. Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft lag mit 28,6 Mio. Euro (30.06.2009: 38,1 Mio. Euro) unverändert auf einem niedrigen Niveau, was angesichts eines wachsenden Kreditvolumens die insgesamt gute Qualität des Kundenkreditportfolios der Bank unterstreicht. Der Saldo Risikovorsorge für Finanzinstrumente und Beteiligungen belief sich auf 93,3 Mio. Euro (30.06.2009: 82,9 Mio. Euro). Die Bilanzsumme lag mit 42,7 Mrd. Euro leicht über dem Jahresultimo 2009 (31.12.2009: 41,2 Mrd. Euro) und spiegelt das Wachstum im Einlagen- und Darlehensbereich wider. Die Abbaustrategie insbesondere bei den strukturierten Finanzprodukten führte dagegen zu einer Reduzierung des Wertpapierbestands der Bank. Zur Stärkung bzw. Entlastung der Kapitalquoten wurde auch in den ersten sechs Monaten 2010 die Eigenkapitalbindung bei den strukturierten Finanzprodukten weiter reduziert. Negative Effekte aufgrund von Währungsschwankungen konnten somit mehr als ausgeglichen werden. So haben sich die Eigenmittel- und Kernkapitalquote der Bank zum 30. Juni 2010 auf 10,9 % (31.12.2009: 10,2 %) bzw. 6,6 % (31.12.2009: 6,2 %) verbessert. Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der apoBank: „Die apoBank ist dank ihres starken Kerngeschäfts insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Prognosen für den Zins- und Provisionsüberschuss zum Jahresende angehoben. Die Entwicklung zeigt, dass sich unser Fokus auf das Kerngeschäft auszahlt. Die eingeleitete Vertriebsstrategie werden wir auch in Kooperation mit dem Verbund konsequent weiter umsetzen." Vor allem die anhaltenden Erfolge im Darlehens- und Einlagengeschäft lassen einen Zinsüberschuss auf Höhe des Vorjahresniveaus erwarten. Beim Provisionsüberschuss plant die apoBank ein Ergebnis über Vorjahresniveau. Der Verwaltungsaufwand wird in der zweiten Jahreshälfte aufgrund der Umsetzung der IT-Migration auf das genossenschaftliche Verbundrechenzentrum sowie weiterer Neueinstellungen im Rahmen der Vertriebsoffensive steigen und zum Ende des Jahres planmäßig über Vorjahresniveau liegen. Die operative Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist stabil und wird voraussichtlich das Vorjahresniveau nicht überschreiten. Die Risikovorsorge für Finanzinstrumente und Beteiligungen bleibt angesichts der anhaltenden Unsicherheiten auf den Finanzmärkten weiterhin schwer prognostizierbar. Insgesamt erwartet die Bank hier jedoch einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Das Portfolio der strukturierten Finanzprodukte von aktuell 4,0 Mrd. Euro wird die Bank konsequent weiter abbauen. Aufgrund von auslaufenden Refinanzierungsverträgen bei zwei Spezialfonds (so genannte LAAM-Fonds) wird die Bank im weiteren Verlauf des Jahres die hier zugrunde liegenden Wertpapiere übernehmen. Dies führt dazu, dass sich das Risikovolumen bis zum Jahresende temporär auf ca. 4,4 Mrd. Euro erhöht, aber dennoch unter dem Jahresultimo 2009 (4,5 Mrd. Euro) bleiben wird. Die 2009 eingerichtete Arbeitsgruppe zur Risikoimmunisierung der Finanzinstrumente arbeitet kontinuierlich an Optimierungsmöglichkeiten zur weiteren Reduzierung des Risikovolumens aus den strukturierten Finanzprodukten sowie zur Eigenkapitalstärkung. Strategiekonform soll hierdurch erreicht werden, die Ressourcen allein auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können.(...weiter) |
| 31.08.2010 HHLA gewinnt Zubringerdienste (Hamburger Hafen und Logistik AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: HHLA Ab Ende August verlagern die Reedereien Team Lines und APL einen Teil ihrer Feederdienste in die Ostsee von Rotterdam nach Hamburg. Damit konzentrieren sie diese Dienste in der Hansestadt. APL ist eine Tochtergesellschaft von Neptune Orient Lines aus Singapur (NOL). Insgesamt setzen Team Lines und APL regelmäßig vier Zubringerschiffe auf den Routen zwischen Hamburg sowie Bremerhaven und Finnland, Russland sowie Polen ein. Die Feederschiffe der „Kiel-Kanal-Max-Klasse“ mit einer Stellplatzkapazität von jeweils 1400 Standardcontainern (TEU) können voll beladen gerade noch den Nord-Ostsee-Kanal befahren. Dr. Stefan Behn, HHLA Vorstand für das Segment Container: „Die Entscheidung von Team Lines und APL, ihre Zubringerverkehre in Hamburg zu konzentrieren, unterstreicht Hamburgs Position als führende Feeder-Drehscheibe in Nordeuropa für den Ostseeraum. Das ist ein wegweisender Erfolg für den Hamburger Hafen.“ Feederverkehre sind für den Hamburger Hafen sehr bedeutsam. Zubringerschiffe, so genannte Feeder, übernehmen Container, die Hamburg mit Überseeschiffen erreichen, an den Terminals im Hafen und transportieren sie weiter in die Abnehmerländer – und umgekehrt. Ein Containerschiff, das in Hamburg entladen wird, versorgt im Schnitt 40 bis 60 Feederschiffe mit Ladung. Die Hansestadt verfügt mit etwa 60 Feederdiensten über das dichteste und leistungsfähigste Zubringer- und Verteilernetz in Nordeuropa. Im vergangenen Jahr waren es erst 45 Dienste. Insgesamt laufen wöchentlich bis zu 160 Feederschiffe den Hamburger Hafen an. Volker Blöck, Deutschland-Geschäftsführer der Reederei APL: „Die operativen Leistungen des Hamburger Hafens und seine geografisch günstige Lage haben uns überzeugt. Mit Hamburg als Hub für Transporte in den Ostseeraum beschleunigen wir unsere Zubringerverkehre und senken die Kosten. In Zeiten wieder steigender Transportkosten ist dies ein enormer Wettbewerbsvorteil.“ Søren Pedersen, Deutschland-Geschäftsführer der Reederei Team Lines: „Um den Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht zu werden, freuen wir uns, dieses neue Produkt am Markt anbieten zu können. Der Hamburger Hafen ist effizient und bietet einen hochwertigen Service. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der Feeder Logistik Zentrale, die einen beachtlichen Mehrwert für sämtliche Feederaktivitäten des Hafens bringt.“ Um die Abfertigung von Zubringerschiffen in Hamburg zu optimieren, zu beschleunigen und damit die Kosten für die Feeder-Reedereien zu senken, hat die HHLA in diesem Jahr zusammen mit Eurogate in den Aufbau einer Feeder Logistik Zentrale (FLZ) investiert. Nach dem ersten Kunden Unifeeder hat sich auch Team Lines entschieden, Zubringerverkehre über die FLZ abzuwickeln. „Das zeigt, dass es richtig war, auch in der Krise in Innovationen wie die FLZ zu investieren, um die Qualität im Containerumschlag weiter zu erhöhen“, sagte HHLA Vorstand Dr. Behn. „Mit der FLZ gelingt es uns, die Umlaufzeiten für Feederschiffe weiter zu verkürzen und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.“ In den neu strukturierten Zubringerverkehren von Team Lines und APL laufen ab Ende August von Hamburg sowie Bremerhaven in festen Fahrplänen Feederschiffe Häfen in Finnland, Russland und Polen an. Am heutigen Dienstag, 31. August, wurde das erste Zubringerschiff dieser neuen Dienste, die „Empire“ der Reederei APL, bei der HHLA in Hamburg abgefertigt. |
| 31.08.2010 Dr. Knut Zschiedrich wird neuer Vorstandsvorsitzender der Süwag Energie AG (RWE AG / Firmendetailansicht) |
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Dr. Knut Zschiedrich (Foto: RWE) Dr. Klaus-Peter Balthasar (56), Vorstandsvorsitzender der Süwag Energie AG, scheidet einvernehmlich mit Ablauf des 31. Dezember 2010 aus dem Vorstand der Gesellschaft aus. Balthasar bleibt dem Energiedienstleister für weitere zwei Jahre beratend verbunden und wird ihn im Wettbewerb um die auslaufenden Strom- und Erdgaskonzessionen unterstützen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Rolf Martin Schmitz dankte Dr. Balthasar für seine rund elfjährige erfolgreiche Tätigkeit im Vorstand des Unternehmens, davon über sieben Jahre als deren Vorstandsvorsitzender. Er betonte, dass Dr. Balthasar maßgeblich daran mitgewirkt hat, dass aus den vier Altgesellschaften, Main-Kraftwerke AG, Kraftversorgung Rhein-Wied AG, AfE Gesellschaft für Energiewirtschaft mbH und Kraftwerk Altwürttemberg AG, ein wirtschaftlich erfolgreiches Energiedienstleistungsunternehmen im Südwesten Deutschlands wurde. Der designierte Vorstandschef Dr. Knut Zschiedrich (52) ist seit 1988 in verschiedenen Positionen für die Energiewirtschaft tätig. Er arbeitete sowohl für die Erzeugung – als Vorstand für die Grosskraftwerk Mannheim AG – wie auch für Vertrieb und Netz. Zschiedrich war Vorstand bei dem Regionalversorger Pfalzwerke AG (ab 2001) und bei der RWE Westfalen-Weser-Ems AG (Vorstandsvorsitz ab 2005). Deutschlandweit organisierte er als Vorstandsmitglied das Vertriebsgeschäft bei der RWE Energy AG (ab April 2008) und führt seit September 2009 die RWE Vertrieb AG. Zschiedrich zeichnete sich während seines Berufsweges immer wieder als Krisenmanager aus, so auch bei der Schneekatastrophe im Münsterland. Zudem wird er seine langjährigen Erfahrungen einbringen, um Nachwuchsführungskräfte für den RWE Konzern zu entwickeln und zu coachen. |
| 31.08.2010 freeXmedia verstärkt Sales Management Team (freenet AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: freeXmedia Felix Chrobak unterstützt seit Juli das Key Account Management im Media-Netzwerkagenturenteam in ihrer täglichen Arbeit u.a. bei der Kampagnenüberwachung und der Erstellung der Reportings. Der gebürtige Hamburger absolvierte seine Ausbildung zum Verlagskaufmann beim Axel Springer Verlag in Hamburg. Im Anschluss war er für den Jahr Top Special Verlag im Anzeigenverkauf für Special Interest Titel sowohl für Print als auch Online tätig. Bevor er zur freeXmedia GmbH wechselte, unterstützte der bekennende Technikfan als Junior Sales Manager bei ECE flatmedia den Aufbau des Regionalvertriebs für ein digitales Screen-Netzwerk in Shoppingcentern. Sarah Levermann, staatlich geprüfte kaufmännische Medienassistentin, sammelte ihre ersten Berufserfahrungen bei der jungen Multimedia- und Entertainmentagentur Minddreams - Vision Concepts - in Hamburg. Anschließend setzte sie ihre berufliche Laufbahn als Grafik-Trainee bei der Firstflash x-media Labor, Hamburg, fort. Dort erwarb sie Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung in den Bereichen Onlinemedien sowie der klassischen und Onlinewerbung. Bevor sie zu freeXmedia wechselte, wo sie seit August das Team im Backoffice unterstützt, war die gebürtige Hamburgerin in der Onlineberatung bei optimise-it GmbH in Hamburg tätig. |
| 31.08.2010 Carsten Schüerhoff wird Geschäftsführer der Bauer People GmbH (Bauer People GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: Bauer Media Carsten Schüerhoff startete seine Karriere in der Bauer Media Group am Standort München. Seit 2001 war er hier in unterschiedlichen Positionen für die Marke BRAVO tätig, zuletzt als Verlagsleiter des erfolgreichsten Jugendmagazins auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt. „Wir freuen uns, mit Carsten Schüerhoff einen kompetenten Nachfolger gewonnen zu haben, der über umfangreiche Verlagsleitungserfahrung und Branchenkenntnis verfügt. InTouch ist mittlerweile eine führende Marke im internationalen Peoplemarkt. Unter der Verantwortung von Carsten Schüerhoff wollen wir die Marktposition im deutschen Markt weiter ausbauen“, so Andreas Schoo, Geschäftsleitung Bauer Media Group. „Wir wünschen ihm für seine neuen Herausforderungen viel Erfolg.“ Carsten Schüerhoff folgt auf Kathrin Jansen, die das Unternehmen verlassen wird. Die Geschäftsleitung der Bauer Media Group dankt Kathrin Jansen für die langjährige, engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit. |
| 30.08.2010 inconso schließt Partnerschaft mit Proyecta, Madrid, um den spanischen Markt zu erschließen (C1 Holding GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: C1 Holding Sechs Monate nach der Eröffnung der Tochtergesellschaft inconso SAS in Frankreich hat die inconso AG, eines der führenden Consulting- und Softwareunternehmen für Logistiklösungen in Europa eine exklusive Partnerschaft mit Proyecta Sistemas de Información S.A. (www.proyecta.es) abgeschlossen, einem Unternehmen für IT-Dienstleistungen in Madrid. Das Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es, mit Hilfe von inconso SAS die logistischen Lösungen der inconso AG wie zum Beispiel das Warehouse Management System inconsoWMS, die Transport Management Lösung inconsoTMS und weitere Produkte auf dem spanischen Markt zu etablieren. Proyecta wurde im Jahr 2002 gegründet und ist ein Software-Integrations-Unternehmen mit Sitz in Madrid. 150 Mitarbeiter generieren einen Umsatz von 9,2 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet IT-Services in unterschiedlichen Branchen wie z.B. Banken, Luft- und Raumfahrt, Kreuzfahrt, Baugewerbe. Der tadellose Ruf des Unternehmens sowie seine etablierte Rolle im spanischen Markt zusammen mit der gesamten notwendigen technischen Expertise machen Proyecta zu einem starken Partner, um die Vermarktung, die Inbetriebnahme und die anschließende technische Betreuung der inconso Lösungen in Spanien zu gewährleisten. „Nach der vielversprechenden Resonanz, die uns auf dem Markt zuteil wurde und nach nur einem halben Jahr Aktivität in Frankreich, können wir jetzt dank dieser Partnerschaft unsere Kompetenzen weiter im südeuropäischen Markt ausbauen; beginnend mit Spanien, wo sich schon zahlreiche Projektmöglichkeiten auftaten“, bestätigt Ottavio Rivelli, Geschäftsführer der inconso SAS. |
| 30.08.2010 E.ON Hanse investiert 117.000 Euro in die Versorgungssicherheit in Bützow (E.ON Hanse AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: E.ON Hanse In der Langen Straße in Bützow erneuert die E.ON Hanse AG rund 500 Meter Gasleitungen. 117.000 Euro investiert der norddeutsche Netzbetreiber in die Baumaßnahme, um die Versorgungssicherheit in der Region weiter zu erhöhen. Im Rahmen der Bauarbeiten, die von Anfang September bis Ende Oktober dauern sollen, muss die Lange Straße abschnittsweise gesperrt werden. „Um die Behinderungen der Anwohner so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir in kurzen Bauabschnitten und werden die neuen Gasleitungen im gepflasterten Parkstreifen verlegen“, erläutert Volker Höfs, Leiter des Netzcenters Mecklenburg-Vorpommern von E.ON Hanse. „Ganz werden sich Behinderungen aber leider nicht vermeiden lassen, deshalb bitten wir jetzt schon um das Verständnis der Anwohner.“ Die alten Leitungen waren Anfang der 70er Jahre verlegt worden. Da sie mittlerweile nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, werden sie jetzt ausgetauscht. „Die neuen Leitungen sind aus Kunststoff und damit unempfindlich gegen Korrosion. Außerdem muss die Leitung auch tiefer in die Erde, da die Deckung, sprich die Tiefe, in der die Leitungen liegen, heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht“, erklärt Höfs. Das Netzcenter Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich vom östlichen Schleswig-Holstein bis zur polnischen Grenze. Rund 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen von 14 Standorten aus ein Gasnetz von 4.600 Kilometer Länge und sorgen für eine zuverlässige und sichere Energieversorgung in großen Teilen von Mecklenburg-Vorpommern. |
| 30.08.2010 Siemens errichtet Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in den Niederlanden (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Nach den Kraftwerksprojekten Sloe Centrale, MaasStroom, Enecogen und Hemweg 9 ist dies seit 2007 bereits der fünfte Auftrag über ein schlüsselfertiges GuD-Kraftwerk für Siemens in den Niederlanden. „Der neue Auftrag zeigt, dass wir in dem sehr anspruchsvollen niederländischen Markt großes Vertrauen genießen. Mit unserem Konzept für schnellstartfähige GuD-Anlagen mit gleichzeitig hohen Laständerungsgeschwindigkeiten liefern wir Kraftwerke, die den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix optimal unterstützen. Damit sorgen sie für hohe Netzstabilität bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit“, sagte Michael Süß, CEO der Division Fossil Power Generation von Siemens Energy. „Siemens-GuD-Kraftwerke auf Basis der F-Klasse-Gasturbinentechnologie erzielen hohe Wirkungsgrade von mehr als 59 Prozent. Die Möglichkeit der Fernwärmeauskopplung erlaubt eine Brennstoffausnutzung von über 85 Prozent, was den spezifischen CO2-Ausstoß um um rund 20 Prozent senkt“, ergänzte Süß. Damit ist Diemen eines der umweltfreundlichsten und wirtschaftlichsten GuD-Kraftwerke in den Niederlanden. Neben der schlüsselfertigen Errichtung liefert Siemens die Hauptkomponenten – eine Gasturbine des Typs SGT5-4000F, eine SST5-5000 Dampfturbine, einen SGen5-2000H Generator sowie die komplette Elektrotechnik und die Leittechnik SPPA-T3000. Hocheffiziente, sehr flexible GuD-Kraftwerke sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. |
| 30.08.2010 Ulrich Dehne wird Redaktionsleiter von GEO.de (Gruner + Jahr AG & Co KG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Gruner + Jahr Dehne ist Diplom-Informatiker und studierter Fachjournalist. Vor seinem Eintritt als Redaktionsleiter bei GEO.de war Dehne Organisationsleiter beim Internetdienstleister Folge 3 GmbH und in verschiedenen Positionen bei ZEIT ONLINE – unter anderem als Audience Manager in der Chefredaktion - tätig. Zuvor leitete Dehne mehrere Jahre das Sportressort von ZEIT ONLINE und baute dort das Ressort Studium auf. Dr. Gerd Brüne, Verlagsleiter der GEO-Gruppe: "Ulrich Dehne ist ein versierter Online-Journalist und Projektmanager mit einer ausgezeichneten Branchenkenntnis. Mit seiner Kompetenz und Erfahrung bringt er beste Voraussetzungen mit, die Website weiterhin auf Erfolgskurs zu halten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm." |
| 27.08.2010 Positive Bilanz 2010: Hesse Newman Capital platziert 27,5 Mio. Euro Eigenkapital im ersten Halbjahr (Hesse Newman Capital AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Hesse Newman Capital - Erfolgreicher Einstieg ins Segment Immobilien mit GreenBuilding - Erster Zweitmarktfonds mit Kapitalabsicherung verzeichnet hohes Anlegerinteresse - Ausblick: Weitere Fonds in Vorbereitung – Vertriebsstart im Herbst 2010 Hamburg, 27. August 2010. Die Hesse Newman Capital AG (WKN: HNC200) hat heute ihr Ergebnis für das erste Halbjahr vorgelegt. Mit dem erfolgreichen Immobiliendebüt Hesse Newman GreenBuilding und dem diversifizierten Schiffsportfolio des Hesse Newman Shipping Opportunity konnte das Hamburger Emissionshaus 27,5 Mio. Euro Eigenkapital platzieren und ein Konzernergebnis vor Steuern von 4.000 Euro (Vorjahreszeitraum: -1,7 Mio. Euro) bzw. einen Konzernfehlbetrag von 14.000 Euro erwirtschaften (Vorjahreszeitraum: -2,5 Mio. Euro). Erfolg mit Immobilienfonds Hesse Newman Capital hatte Anfang 2010 den ersten geschlossenen GreenBuilding-Fonds in Deutschland aufgelegt, mit dem Anleger in die neue „grüne“ Siemens-Niederlassung Rhein-Ruhr direkt am Flughafen Düsseldorf International investieren. Innerhalb weniger Wochen wurden hierfür rund 23,8 Mio. Euro Eigenkapital bei Privatanlegern eingeworben und der Fonds vollplatziert. Fonds-Innovation: Schiffsfonds mit Sicherheitskomponente Mit auf Stabilität und Diversifizierung setzende neuen Fondskonzepten wendet sich Hesse Newman Capital auch im Schiffssegment an sicherheitsorientierte Anleger: Der Zweitmarktfonds Hesse Newman Shipping Opportunity hat ein breit gestreutes Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufgebaut, das sich durch einen hohen Entschuldungsgrad und bonitätsstarke Charterer aus¬zeichnet und aufgrund der günstigen Einstiegspreise als antizyklisches Investment besonders attraktive Renditechancen bietet. Anleger profitieren von einem fairen Kostenmodell mit 7,5 % p.a. Vorzugsauszahlungen, Hesse Newman Capital wird nachrangig am Erfolg beteiligt. Bei noch stärker risikoaversen Anlegern findet aktuell eine kapitalgeschützte Fondsvariante großen Anklang: Der Hesse Newman Shipping Balance sichert über eine anteilige Investition in ein dynamisch gemanagtes Anleihenportfolio das eingesetzte Kapital und nutzt gleichzeitig die Chancen am Schiffszweitmarkt. Ausblick: Neue Fonds für neue Zielgruppen Seiner Immobilien-Premiere GreenBuilding lässt der Initiator nun zwei weitere Fonds folgen: Mit dem Hesse Newman Classic Value ist ein klassischer Core-Immobilienfonds in Vorbereitung. Fondsobjekt ist der Sitz der Deutschen Bahn AG im Frankfurter Europaviertel, inmitten des Central Business District zentral zwischen Messe und Bankenviertel gelegen. Das Staatsunternehmen hat das rund 45.600 m2 große Bürogebäude für mindestens zehn Jahre gemietet. Der Fonds mit einem Eigenkapital von rund 44 Mio. Euro sieht jährliche prognostizierte Auszahlungen 6,25 steigend auf 7 Prozent vor. Für die Immobilie wurde bereits im August ein Kaufvertrag in Höhe von 73 Mio. Euro geschlossen. Neue Zielgruppen will der kommende Wohnimmobilienfonds ansprechen: Der Hesse Newman Deutscher Zinshausfonds plant, breit gestreut in Wohnungen in den verschiedenen Regionen Deutschlands zu investieren. Im Fokus sind Mehrfamilienhäuser mit einer soliden Mieterstruktur und in Metropol- und Mittelstädten mit mindestens 80.000 Einwohnern. Anleger können sich bereits mit relativ kleinen Anlagesummen über monatliche Sparraten kombiniert mit einer Einmalzahlung beteiligen. Als Kooperationspartner für Einkauf und Asset Management konnte Hesse Newman Capital die renommierte Engel & Völkers Capital AG gewinnen. Vertriebsstart ist für beide Immobilienfonds für September 2010 geplant. |
| 27.08.2010 Joachim Preisig neuer Finanzvorstand der freenet AG (freenet AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: freenet „Mit Joachim Preisig und seiner langjährigen Expertise als CFO der debitel AG steht dem Unternehmen ein kompetenter Nachfolger zur Verfügung. Als bereits eingespieltes Vorstandsteam sind wir so für die kommenden Aufgaben bestens aufgestellt“, sagt Christoph Vilanek. Thorsten Kraemer, Aufsichtsratsvorsitzender der freenet AG, dankt Axel Krieger ausdrücklich: „Axel Krieger hat als Mann der ersten Stunde die erfolgreiche Unternehmensentwicklung mit seiner klugen Weitsicht der Dinge und einem immensen persönlichen Einsatz maßgeblich geprägt.“ Joachim Preisig hat zu seiner Tätigkeit als COO für die freenet AG zusätzlich seit dem 1. November 2006 den Posten des Vorstands Finanzen (CFO) bei der debitel AG inne. Davor war Preisig vier Jahre lang bei der Deutschen Telekom AG. Nachdem er dort zunächst die Position des Geschäftsführers Finanzen/Controlling bei T-Mobile innehatte, war er dann als Leiter des Zentralbereichs Konzerncontrolling tätig. Zuvor war Joachim Preisig fünf Jahre lang Finanzchef und Geschäftsführer Finanzen und Controlling bei der deutschen Tochter des Netzbetreibers O2 (damals Viag Interkom). Frühere berufliche Stationen umfassten Tätigkeiten als Finanzchef bei einem Hightech-Unternehmen im Business-to-Business- und Logistikbereich, bei einem Konsumgüterhersteller und als Berater für internationale Kunden bei Price Waterhouse. Nach einer kaufmännischen Lehre und der Offiziersausbildung in der Schweizer Armee studierte Joachim Preisig an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule in Zürich Betriebswirtschaft. |
| 27.08.2010 HSH Nordbank setzt Restrukturierungskurs erfolgreich fort (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: HSH Nordbank Durch einen positiven Ergebnisbeitrag von 60 Mio. Euro im zweiten Quartal erholte sich das Ergebnis vor Restrukturierung bis zum 30. Juni auf -110 Mio. Euro (Vorjahr: -378 Mio. Euro). Die Bank hat damit ihren Restrukturierungskurs weiter erfolgreich fortgesetzt. Nach Berücksichtigung des Aufwands für staatliche Garantien in Höhe von -303 Mio. Euro (Vorjahr: -150 Mio. Euro), einem Restrukturierungsaufwand von -14 Mio. Euro (Vorjahr: -72 Mio. Euro) und einem Ertragsteuereffekt von 47 Mio. Euro (Vorjahr: -19 Mio. Euro) verbleibt ein Konzernfehlbetrag in Höhe von -380 Mio. Euro (Vorjahr: -619 Mio. Euro). Insbesondere die Kernbank konnte ihr Ergebnis verbessern. Sie erzielte ein deutlich positives Ergebnis vor Restrukturierung in Höhe von 307 Mio. Euro (Vorjahr: -13 Mio. Euro) sowie ein positives Ergebnis vor Steuern von 128 Mio. Euro (Vorjahr: -148 Mio. Euro). „Insgesamt sehen wir, dass sich der positive Ergebnistrend der vergangenen Quartale nach und nach verstetigt. Dennoch können wir mit dem Erreichten noch nicht zufrieden sein. Unser Ziel bleibt es nach wie vor, die Bank 2011 wieder in die Gewinnzone zu führen“, sagte Dirk Jens Nonnenmacher, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank. Die Geschäftsentwicklung wurde im ersten Halbjahr gestützt durch den Erholungskurs der Weltwirtschaft und einen damit einhergehenden deutlich geringeren Risikovorsorgebedarf. Dem standen jedoch Belastungen an den Finanzmärkten, die Verunsicherung durch die hoch verschuldeten Staaten der Eurozone sowie die Aufwertung des US-Dollars entgegen. Die Wechselkursentwicklung spiegelte sich auch in der Bilanzsumme wider, die trotz fortgesetzten Portfolioabbaus in der Restructuring Unit gegenüber März 2010 leicht auf 176 Mrd. Euro stieg, im Jahresvergleich jedoch um rund 22 Mrd. Euro (Vorjahr: 198 Mrd. Euro) sank. Die Kernkapitalquote inklusive Marktrisikopositionen lag Ende Juni 2010 bei 9,8 Prozent (Stand 31.12.2009: 10,5 Prozent). Ertragsentwicklung durch Dollar-Entwicklung beeinflusst Die Ertragsentwicklung der Bank war im ersten Halbjahr 2010 maßgeblich durch die Fokussierung der Geschäftsaktivitäten und die Dollar-Kursentwicklung geprägt. Neuauszahlungen an Kunden resultierten in erster Linie aus Prolongationen und aus der Erfüllung fester Kreditzusagen. Die Investitionsnachfrage entwickelte sich weiterhin schwach. Trotz der verhaltenen Neugeschäftsentwicklung konnte die Bank den Zins- und Provisionsüberschuss stabil halten und reduzierte ihn lediglich im Rahmen des Bilanzsummenabbaus auf insgesamt 896 Mio. Euro (Vorjahr: 1.006 Mio. Euro). Das Handelsergebnis betrug -378 Mio. Euro (Vorjahr: 446 Euro. Euro). Ein großer Teil der Belastungen im ersten Halbjahr 2010 resultiert aus der Fremdwährungsumrechung infolge der starken Aufwertung des US-Dollars. Das Finanzanlageergebnis profitierte vom fortgeschrittenen Abbau von Risikopositionen und verbesserte sich per 30. Juni 2010 auf 114 Mio. Euro (Vorjahr: -313 Mio. Euro). Das Credit Investment Portfolio (CIP) konnte trotz angespannter Marktliquidität und der US-Dollar-Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2010 auf rund 16 Mrd. Euro reduziert werden (Vorjahr: 19 Mrd. Euro). Gleichzeitig gingen die CIP-Belastungen für das Gesamtergebnis mit -92 Mio. Euro (Vorjahr: -208 Mio. Euro) stark zurück. Dank der verbesserten Geschäftslage vieler Kunden sowie der maßgeblichen Professionalisierung des Risikomanagements mit einer erheblich verfeinerten Risikosteuerung konnte der Risikovorsorgebedarf im ersten Halbjahr 2010 deutlich reduziert werden. Insgesamt betrug der Aufwand für die Kreditrisikovorsorge im ersten Halbjahr -307 Mio. Euro (Vorjahr: -1.195 Mio. Euro). Die in den vergangenen Quartalen gebildeten hohen Zuführungen zur Risikovorsorge ließen im zweiten Quartal 2010 erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise eine Auflösung in Höhe von 22 Mio. Euro zu. Kosteneinsparungen greifen Im Verwaltungsaufwand zeigt das Kostensenkungsprogramm der Bank weiter Wirkung. Er verringerte sich um 34 Mio. Euro auf -402 Mio. Euro (Vorjahr: -436 Mio. Euro). Der Rückgang entfällt vollständig auf den Personalaufwand. Ohne Berücksichtigung der zum 30. Juni 2010 erstmals im Rahmen eines Rettungserwerbs in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften würde der Personalaufwand um weitere 6 Mio. Euro niedriger liegen. Durch diese erstmals konsolidierten Gesellschaften stieg die Zahl der Vollzeitarbeitskräfte (VAK) im ersten Halbjahr 2010 um 886. Ohne Berücksichtigung dieser Gesellschaften ist die Zahl der Mitarbeiter zum 30. Juni 2010 indes weiter auf 3.437 VAK (Stand 31.12.2009: 3.610) gesunken. Ausblick Die HSH Nordbank hat ihre Neuausrichtung im ersten Halbjahr in Übereinstimmung mit der Planung fortgesetzt und ist damit ihrem Ziel, die Bank zu einem nachhaltig stabilen und erfolgreichen Institut in der Region zu machen, ein weiteres Stück näher gekommen. Neben dem fortschreitenden Abbau von Risikopositionen in der bankinternen Restructuring Unit sowie der konsequenten Konzentration auf klar umrissene Geschäftsaktivitäten trägt die grundlegende Überarbeitung der internen Strukturen, Abläufe und Kontrollsysteme in den Bereichen Rechnungslegung, Risikomanagement und Kreditentscheidung dazu bei, die Bank zukunftsfest aufzustellen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich bis zur Jahresmitte 2010 weiter aufgehellt. Die allmähliche Stabilisierung der Märkte sollte auch in der zweiten Jahreshälfte spürbar bleiben. „Trotz der Erholung in vielen Bereichen bleiben noch Krisenfolgen zu bewältigen und Unsicherheiten unter anderem über die weitere konjunkturelle Entwicklung bestehen. Die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung muss daher unser oberstes Ziel bleiben, um den Bestand der Bank dauerhaft zu sichern“, so Dirk Jens Nonnenmacher, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank.(...weiter) |
| 26.08.2010 GANSKE VERLAGSGRUPPE übernimmt Artservice (GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: GANSKE VERLAGSGRUPPE Die Hamburger GANSKE VERLAGSGRUPPE investiert in das Geschäft ihrer Versandbuchhandlungen. Am 1. September 2010 übernimmt die zur Verlagsgruppe gehörende Berliner Versandbuchhandlung FRÖLICH & KAUFMANN Verlag und Versand GmbH die in Karlsruhe ansässige Artservice Internationale Kunstbücher Verlags-GmbH. Artservice wurde 1983 von Robert Just gegründet und ist eine der führenden Versandbuchhandlungen im Bereich des Kunstbuches. Die Marke Artservice wird zukünftig unter der Verantwortung von Andreas Kaufmann, dem geschäftsführenden Gesellschafter von FRÖLICH & KAUFMANN, geführt: „Mit der Übernahme von Artservice bauen wir unsere führende Stellung in diesem Marktsegment weiter aus.“ In einem Brief an seine Kunden schreibt Artservice-Inhaber Robert Just: „ Ich bedanke mich herzlich für Ihr Vertrauen über all die Jahre und möchte Sie bitten, meinem Kollegen Andreas Kaufmann, der seit 30 Jahren die Verantwortung für FRÖLICH & KAUFMANN trägt, das gleiche Vertrauen entgegenzubringen.“ Artservice wird sein Programm mit Neuerscheinungen im Kunstbuchbereich vertiefen und vor allem auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst weiterentwickeln und wie bisher in einem eigenen Katalog anbieten. FRÖLICH & KAUFMANN wird sein Programm mit Neuerscheinungen, Sonderausgaben und Restauflagen aus den Bereichen Kunst, Kulturgeschichte, Musik, Faksimile-Ausgaben sowie Graphik-Editionen ausbauen. Mit über 500.000 Adressen und jährlich über 3.5 Millionen Katalogaussendungen und einem Internet-Angebot von über 40.000 Titeln ist FRÖLICH & KAUFMANN jetzt der wichtigste Partner der Verlage für Kunst- und Kulturgeschichtliche Bücher, Ausstellungskataloge, Sonder- und Faksimileausgaben sowie hochwertige Restauflagen außerhalb des Sortimentsbuchhandels. |
| 26.08.2010 Buss Global Containerfonds 8 Euro vollplatziert (Buss Group GmbH & Co. KG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Buss Group Weil die Nachfrage seit Ende 2009 kräftig angezogen ist und die Hersteller ihre in der Krise nahezu eingestellte Produktion nur langsam wieder hochfahren konnten, sind Container zurzeit knapp. Die großen Containervermieter CAI, TAL und Textainer meldeten in ihren Quartalsberichten zuletzt Rekordauslastungen. Alle drei börsennotierten Gesellschaften beurteilen die Marktaussichten weiter positiv. Buss Capital bereitet zurzeit einen neuen Containerfonds vor, der voraussichtlich Ende September in den Vertrieb gehen wird. |
| 25.08.2010 Bärbel Wernekke und Arne Wolter werden zu Mitgliedern der Geschäftsleitung von G+J Media Sales ernannt. (Gruner + Jahr AG & Co KG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Gruner + Jahr Bärbel Wernekke wird Bereichsleiterin "Zentrale Services". Sie wird für die Abteilungen AdManagement, Media Research Services, Marketing und Sales Development verantwortlich sein. Bärbel Wernekke ist seit 2005 bei G+J Media Sales und bringt neben ihrer Agenturerfahrung vor dieser Zeit großes Know-how im Verkauf und Projektmanagement mit. Arne Wolter wird Bereichsleiter digitale und internationale Vermarktung. Damit verantwortet er die strategischen Ausbaubereiche Internationalisierung und wie bisher die digitale Vermarktung (G+J EMS / Ligatus / Adyard). Der neu geschaffene Bereich konzentriert sich wie bisher auf den Ausbau der digitalen Vermarktungsaktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Portfoliovermarktung international. Ekkehard Veser übernimmt zusätzlich zur kaufmännischen Leitung von G+J Media Sales die Verantwortung für das Mandantengeschäft Print. Unter Stan Sugarman werden alle nationalen Verkaufsaktivitäten gebündelt: Dies sind die Linien News und Style, Media Solutions, National Sales und Direct Sales. Stan Sugarman, Geschäftsführer G+J Media Sales: "Mit dem Aufrücken von Bärbel Wernekke und Arne Wolter komplettiert sich mein Team in der Geschäftsleitung. Damit bilden wir die erfolgreich implementierte Struktur von G+J Media Sales auch in der Geschäftsleitung ab. Entsprechend reduzieren sich Abstimmungsprozesse weiter, und wir können den Marktanforderungen noch besser begegnen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen mir bestens vertrauten und erfolgreichen Kollegen." |
| 25.08.2010 BHW Bausparkasse legt bei Neugeschäft und Ergebnis deutlich zu (Deutsche Postbank AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Postbank Die BHW Bausparkasse AG verzeichnet im ersten Halbjahr 2010 einen Zuwachs im Bausparneugeschäft. Die beantragte Bausparsumme stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 9,6 Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro. „Neben der Postbank Finanzberatung haben die Postbank Filialen und unsere Kooperationspartner wesentlich zu diesem Neugeschäftsplus beigetragen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dieter Pfeiffenberger. „Hier konnten wir das Bausparneugeschäft um über 40 Prozent steigern.“ Damit profitiert die BHW Bausparkasse AG vom Multikanalvertrieb und der starken Kundenbasis des Postbank Konzerns. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2010 rund 174.000 neue Bausparverträge gegenüber rund 170.000 Verträgen im Vorjahreszeitraum beantragt. Die durchschnittliche Bausparsumme erhöhte sich auf rund 33.000 Euro gegenüber 31.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Im außerkollektiven Baufinanzierungsgeschäft verzeichnet die BHW Bausparkasse AG einen steigenden Anteil der Kundennachfrage bei Modernisierungsvorhaben und Maßnahmen zur Energieeinsparung. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres entfielen nach Darlehenssumme bereits rund 45 Prozent (Vorjahr: 36 Prozent) der Baudarlehen auf den Verwendungszweck Modernisierung oder Renovierung. „Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und sollte wesentlich zum Geschäftswachstum beitragen“, ist BHW-Chef Pfeiffenberger überzeugt. „Mit unserem Kreditservicecenter in Hameln sind wir bestens vorbereitet, auch solche, in der Regel kleineren, Baudarlehen schnell und kostengünstig zu bearbeiten.“ Im ersten Halbjahr 2010 hat die BHW Bausparkasse AG insgesamt ein Neugeschäftsvolumen in der außerkollektiven Baufinanzierung von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen und lag damit nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (1,6 Milliarden Euro). BHW konzentriert sich zur weiteren Optimierung der Refinanzierungsbasis des Postbank Konzerns auf deckungsstockfähiges Neugeschäft und ist bei der Preisgestaltung weniger aggressiv als verschiedene Wettbewerber, was mittelfristig positive Auswirkungen auf die Profitabilität dieses Geschäftsfeldes hat. Im ersten Halbjahr 2010 hat die BHW Bausparkasse AG inklusive der Prolongationen und Zuteilungsdarlehen insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,9 Milliarden Euro) für Zwecke des privaten Wohnungsbaus bereitgestellt. Deutlich gestiegenes Halbjahresergebnis Die BHW Bausparkasse AG erzielte im ersten Halbjahr 2010 ein Ergebnis vor Steuern (HGB) von 53,3 Millionen Euro. Damit wurde das von negativen Sondereinflüssen geprägte Ergebnis des Vorjahreszeitraums in Höhe von -4,0 Millionen Euro deutlich übertroffen. Verantwortlich für den Ergebnisanstieg war neben einem verbesserten Zins- und Provisionsüberschuss insbesondere auch die strenge Ausgabendisziplin im Verwaltungsbereich. Der Zinsüberschuss wuchs um 8,0 Prozent auf 221,0 Millionen Euro. Die Belastung des Zinsüberschusses des Vorjahreszeitraums, insbesondere durch den Rückgang der kurzfristigen Marktzinsen, war in dieser Form im ersten Halbjahr 2010 nicht mehr festzustellen. Die Verwaltungsaufwendungen inklusive der Abschreibungen gingen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um fast 10 Prozent auf 132,7 Millionen Euro zurück. Dieser Rückgang ist auf eine strikte Ausgaben- und Kostendisziplin sowie auf im Vergleich zum hohen Vorjahreswert normalisierte Aufwendungen für die Altersvorsorge zurückzuführen. Ausblick Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die BHW Bausparkasse AG, dass sich der Trend einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr fortsetzen wird. Nach derzeitiger Einschätzung könnte sich der Ergebnisanstieg im zweiten Halbjahr allerdings verlangsamen. Gleichzeitig erwartet die BHW Bausparkasse AG eine anhaltende Belebung des Bausparmarktes und will die enge Einbindung und Vernetzung in die Deutsche Postbank für einen weiteren Ausbau der Marktstellung beim Bausparen nutzen. Hierbei wird die BHW Bausparkasse AG verstärkt auf die Vermittlung von Bausparverträgen an Kunden mit potenziellen Finanzierungswünschen setzen. Positive Wachstumsimpulse erwartet die BHW Bausparkasse AG unter anderem von der prominenten Platzierung des Bausparens in den gut 1.100 Filialen der Postbank und im Kooperationsgeschäft. Im Baufinanzierungsgeschäft wird sich die BHW Bausparkasse AG auch im zweiten Halbjahr auf Finanzierungen für die Renovierung und Modernisierung von Wohnimmobilien konzentrieren. Dabei wird die Fokussierung auf deckungsstockfähiges Geschäft weiterhin von hoher Bedeutung sein. |
| 24.08.2010 Nordex: Aufträge aus Kernmarkt China und Portugal (Nordex AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Nordex Hamburg, 24. August 2010. Das Neugeschäft entwickelt sich bei Nordex weiterhin positiv. So hat der Windenergieanlagenhersteller jetzt in zwei wichtigen Märkten neue Aufträge gewonnen. In China und Portugal liefert er noch in diesem Jahr 40 Turbinen der bewährten Baureihen 1,5 und 2,5 MW aus. 30 der Anlagen gehen an den chinesischen Energieversorger Ningxia Electric Power, für den Nordex bereits mehr als 160 MW installiert hat. Die Turbinen des Typs S77/1500 werden bei der Stadt Wuzhong in der Provinz Ningxia ans Netz angeschlossen. Sie stellen die dritte und vierte Ausbaustufe des Windparks „Sunhill“ dar und versprechen einen Jahresertrag von rund 90 Gigawattstunden. Der zweite Auftrag umfasst zehn N90/2300-Anlagen in der Auslegung „Hot Climate“ für den Windpark „S. Macário II“, den Nordex schlüsselfertig errichtet. Auftraggeber ist Windway, eine Projektgesellschaft von Infusion (Energiesparte des Bauunternehmens Grupo Meneses) und der Bankengruppe Banco Espírito Santo. Der Windpark entsteht im Norden Portugals in der Serra de Montemuro. Der erwartete jährliche Energieertrag liegt bei über 72 Gigawattstunden. Für Windways ist „S. Macário II“ das erste Windprojekt in Portugal. Weitere Projekte mit Nordex in Polen und anderen europäischen Ländern sind in Verhandlung. |
| 24.08.2010 Árkád Szeged: Grundsteinlegung für Shopping-Center in der ungarischen Stadt (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG / Firmendetailansicht) |
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Logo: ECE Die Bauarbeiten für das Shopping-Center „Árkád“ im südungarischen Szeged gehen zügig voran: Am Dienstag, 24. August 2010, hat die ECE in Anwesenheit zahlreicher Stadtvertreter den Grundstein für die neue innerstädtische Einkaufsgalerie gelegt. Außerdem haben die ECE und die Westdeutsche Immobilienbank AG einen Kreditvertrag für den Bau des Shopping-Centers unterzeichnet. Die Kreditsumme beläuft sich auf bis zu 74 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen des Projekts beträgt mehr als 100 Millionen Euro. Das Árkád Szeged gehört damit zu den derzeit größten fremd finanzierten Bauvorhaben in Ungarn. „Unsere Kooperation mit der WestImmo ist ein positives Signal und zeigt, dass gut konzipierte Einzelhandelsprojekte wie das Árkád Szeged auch in der aktuellen Finanzmarktkrise realisiert werden können“, so ECE-Chef Alexander Otto. |
| 24.08.2010 Siemens liefert Gasturbinen für eine IGCC-Anlage in die USA (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Der Lieferumfang von Siemens für die IGCC-Anlage Kemper County umfasst zwei so genannte SGT6-PAC-5000F-Gasturbinen-Pakete bestehend aus jeweils einer SGT6-5000F-Gasturbine mit einer Nennleistung von 232 MW, einem luftgekühlten Generator und dem Kraftwerksleitsystem SPPA-T3000. „Dieser erprobte und sehr effiziente Gasturbinentyp mit fast 6,5 Millionen Betriebsstunden eignet sich gut für IGCC-Anlagen. Die Turbine ist sehr flexibel einsetzbar und kann das Synthesegas aus dem heimischen Energieträger Kohle gut verwerten“, sagte Michael Süß, CEO der Division Fossil Power Generation von Siemens Energy. „Die beiden Turbinen werden in unserem Werk in Charlotte, USA, gefertigt.“ In den USA ist derzeit eine Reihe von IGCC-Kraftwerken in der Entwicklung oder im Bau. Die Projekte sollen zeigen, dass diese Technologie eine weitere zukunftsfähige Option für die CO2-arme Stromerzeugung aus Kohle ist. IGCC-Anlagen sind Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerke mit einem vorgeschalteten Vergaser. Hier wird Kohle in ein Synthesegas umgewandelt, das überwiegend aus Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2) besteht. Nach der Umwandlung des Kohlenmonoxids in Kohlendioxid wird das CO2 abgetrennt. Es entsteht ein wasserstoffhaltiges Gas, das zur Verbrennung in einer Gasturbine genutzt wird. Mit der Abwärme aus der Gasturbine wird Dampf für eine Dampfturbine erzeugt, die einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Hocheffiziente Gasturbinen sind Teil des Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. |
| 24.08.2010 SIGNAL IDUNA Gruppe 2009: Ertragreicher Wachstumskurs fortgesetzt Operatives Ergebnis und Eigenkapital weiter kräftig gestiegen (SIGNAL IDUNA Gruppe / Firmendetailansicht) |
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Logo: SIGNAL IDUNA Zum 1. Februar 2009 fusionierte die SIGNAL IDUNA BKK mit der Vereinigten IKK zur SIGNAL IDUNA IKK. Die neue bundesweit geöffnete Krankenkasse zählt mit einem Haushaltsvolumen von zwei Milliarden Euro, 140 Service-Centern und über einer Millionen Versicherten zu den TOP 20 der deutschen gesetzlichen Krankenkassen. Zum 1. April 2009 haben sich die SIGNAL IDUNA Gruppe und der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. zu einem erweiterten Gleichordnungskonzern zusammengeschlossen. Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat sich damit um einen erfolgreichen Anbieter privater Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen verstärkt. Den Bereich Finanzdienstleistungen hat die Gruppe durch den Erwerb des Münchener Bankhauses Reuschel & Co. Kommanditgesellschaft erweitert. Am 1. März 2010 schlossen sich die konzerneigene Conrad Hinrich Donner Bank AG, Hamburg und Reuschel unter dem Namen „Donner & Reuschel“ zur viertgrößten deutschen Privatbank zusammen. Am 14. September 2009 hat die SIGNAL Unfallversicherung die Rheinische Spiegelscheiben Versicherung a.G. übernommen. Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat außerdem im September 2009 mit der „Servicepartner der Versicherungsmakler AG“ (SDV AG) eine neue Maklerbetreuungsgesellschaft gegründet, die sich positiv entwickelt. „Die SIGNAL IDUNA hat ihre Position am Versicherungsmarkt deutlich ausgebaut und steht auf einem sehr soliden und sicheren Fundament“, sagt Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz am 24. Juni in Hamburg. „Die SIGNAL IDUNA Gruppe“, so Reinhold Schulte weiter, „zeigt eine besondere Stärke als Allfinanzkonzern, dem es gelingt, erfolgreich sowohl Versicherungs-, als auch Finanzdienstleistungsunternehmen zu integrieren. Den ersten Meilenstein setzten wir mit dem Zusammenschluss zwischen den SIGNAL Versicherungen und der IDUNA NOVA Gruppe zur SIGNAL IDUNA Gruppe im Jahr 1999 - seit der Zeit sind weitere Unternehmen unter das Dach der SIGNAL IDUNA Gruppe gekommen. Wir streben nicht nach Größe um jeden Preis, aber suchen auch weiterhin gezielt Partner, die zu uns passen.“ Die Beitragseinnahmen der SIGNAL IDUNA Gruppe stiegen im Jahr 2009 um 14,2 Prozent auf 5,27 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,6 Milliarden Euro). Damit verfügt das Unternehmen über eine gute Basis, um zukünftige Anforderungen zu bewältigen. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Milliarden Euro). Das ist eine Steigerung von 7,4 Prozent. Die von der SIGNAL IDUNA Gruppe verwalteten Vermögensanlagen (einschließlich der Finanztöchter) wuchsen im Jahr 2009 um mehr als zehn Milliarden Euro auf rund 50,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 40,2 Milliarden Euro). Die SIGNAL IDUNA Gruppe steigerte das operative Ergebnis vor Steuern um 28,8 Prozent auf 771,4 Millionen Euro (Vorjahr: 598,9 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 70,2 Millionen Euro (Vorjahr: 60 Millionen Euro). Dank der auf Solidität und Sicherheit ausgerichteten Kapitalanlagepolitik konnte das Eigenkapital bei den Personenversicherern der Gruppe erneut gesteigert werden: um 4,4 Prozent auf 402,3 Millionen Euro bei der SIGNAL Kranken und um 5,1 Prozent auf 173,8 Millionen bei der Deutscher Ring Kranken. Die IDUNA Leben erhöhte ihr Eigenkapital um 4,4 Prozent auf 287,6 Millionen Euro. Bei der SIGNAL IDUNA Allgemeine Versicherung AG beträgt das Eigenkapital 413,4 Millionen Euro. Das konsolidierte Eigenkapital der SIGNAL IDUNA Gruppe erhöhte sich auf insgesamt 987,9 Millionen Euro. Aufgrund der hohen Kapitalkraft sowie der traditionell auf Sicherheit und langfristig stetigen Anlageerfolg ausgerichteten Kapitalanlagepolitik kann die SIGNAL IDUNA Gruppe die jüngsten Verwerfungen an den Kapitalmärkten gut bewältigen. Reinhold Schulte. „Unsere Kunden profitieren von unserer konservativen und sehr risikobewussten Kapitalanlagepolitik.“ Diese Politik wurde kürzlich durch den dem Haus SIGNAL IDUNA gleich in drei Kategorien zuerkannte AWARD der Zeitschrift „portfolio institutionell“ gewürdigt. Die Jury zeichnete die SIGNAL IDUNA Gruppe für die beste Portfoliostruktur der gesamten Branche aus. Die wachstumsorientierte Geschäftspolitik setzt das Unternehmen auch im Jahr 2010 erfolgreich fort: Am 8. Juni haben die SIGNAL IDUNA Gruppe und die Baloise Group einen Vertrag über die Neuordnung der Deutscher Ring Gesellschaften unterzeichnet. Durch die Neuordnung der Gesellschaften des Deutschen Ring kommen rund 250 neue Außendienstpartner zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Bereits im Jahr 2009 verzeichnete die SIGNAL IDUNA Gruppe einen Nettozuwachs von 120 Außendienstpartnern. Mit der Entflechtung der Beteiligungen des Deutschen Ring zum 30. Juni 2010 hält der Gleichordnungskonzern SIGNAL IDUNA 50,89 Prozent an der Vertriebsgesellschaft OVB Holding AG (IDUNA Leben 29,61 Prozent und DR Kranken 21,28 Prozent). Außerdem übernimmt die SIGNAL IDUNA den Krankenversicherungsbereich der Maklermanagement AG. Auch damit wird die Vertriebskraft weiter ausgebaut. Gestärkt wurde auch das Segment der Schaden- und Unfallversicherung. Zu diesem Zweck hat die SIGNAL IDUNA Gruppe im Juni 2010 die Minderheitsbeteiligung der ARAG (26 Prozent) an der ALLRECHT Rechtsschutzversicherung AG Düsseldorf übernommen. Die ALLRECHT und die seit dem Jahr 2008 zum Konzern gehörende DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden werden rückwirkend zum 1. Januar 2010 verschmolzen. Damit ist die SIGNAL IDUNA Gruppe der achtgrößte Rechtsschutzversicherer Deutschlands. Die SIGNAL IDUNA IKK, Dortmund, und die IKK Nordrhein, Bergisch Gladbach, werden zum 1. Juli 2010 zur Vereinigten Innungskrankenkasse (Vereinigte IKK), Düsseldorf, fusionieren. Die Vereinigung der beiden Kassen stärkt die Innungskrankenkassen deutlich, was auch den traditionell engen Verbindungen der SIGNAL IDUNA zum Handwerk zugute kommt. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der SIGNAL IDUNA Gruppe betrug rund 13.000 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 9 Prozent. In diesem Jahr wird es durch die Trennung der Deutscher Ring Versicherungsgesellschaften zu einer weiteren Steigerung auf über 13.600 Mitarbeiter kommen. In den ersten fünf Monaten diesen Jahres stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Vertriebsergebnis konnte um über 11 Prozent gesteigert werden und bestätigt so die weitere positive Entwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe. |
| 23.08.2010 WELT-Gruppe erweitert Kultur-Ressort (Axel Springer AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Axel Springer Jan-Eric Peters, Chefredakteur der WELT-Gruppe: "Mit Richard Kämmerlings gewinnen wir einen der profiliertesten Literaturkritiker für unsere Redaktion, mit Peter Praschl einen erfahrenen Blattmacher und mit Mara Delius ein großes kulturjournalistisches Talent - sie stärken das von Cornelius Tittel geleitete Ressort weiter." |
| 23.08.2010 Siemens liefert Wasseraufbereitungsanlage für neues Stahlwerk in der Slowakei: Wiederverwendung von Kühlwasser schont die Umwelt (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Das Kompaktstahlwerk von Slovakia Steel Mills in Strážské ist für die Erzeugung von rund 600.000 Tonnen Baustahl pro Jahr ausgelegt. Dazu verfügt es über die komplette Prozesskette aus Lichtbogenofen, Sekundärmetallurgie, einer dreisträngigen Stranggießanlage und einem Walzwerk. Die Stahlerzeugung erfordert große Mengen von aufbereitetem Wasser, das für die direkte und indirekte Kühlung eingesetzt wird. Die zentrale Aufbereitungsanlage von Siemens wird pro Stunde etwa 7.000 Kubikmeter behandeltes Wasser bereitstellen. Neben Kühltürmen, Pumpstationen und Drucksandfiltern beinhaltet die technische Ausrüstung unter anderem Dosierstationen und Einrichtungen zur Schlammbehandlung. Das stark belastete Wasser aus der Direktkühlung von Gießanlage und Walzwerk wird zunächst in einen Fliehkraftabscheider geleitet, um Zunder zu entfernen. Anschließend wird Öl mithilfe eines Skimmers abgeschieden. Über nachgeschaltete Drucksandfilter werden die noch verbleibenden Feststoffe herausfiltert. Im anschließenden Kühlturm wird die Temperatur des Wassers um 10 bis 15 °C abgesenkt, bevor es wieder in die Kühlsysteme zurückgeführt wird. Das weniger verschmutzte Wasser aus der Sekundärkühlung durchläuft eine Nebenstrom-Filtration. Diese senkt die Konzentration gelöster Feststoffe und Schwebstoffe, bevor das Wasser in die Kühltürme gepumpt wird. Die zugehörige Schlammbehandlungsanlage dient der Aufbereitung des schlammhaltigen Rückspülwassers aus den Sandfiltern. Zur Trennung von Wasser und Schlamm wird ein Lamellenabscheider eingesetzt. Um die Abscheidung von Feststoffen zu erleichtern, wird der Schlamm zunächst mit geeigneten Polymeren versetzt. Das so vorgeklärte Wasser durchläuft erneut einen Sandfilter und kann danach ebenfalls wieder dem Kühlsystem zugeführt werden. Der verbleibende Schlamm wird eingedickt und in einer Filterpresse entwässert. Ein Teil des metallhaltigen Schlamms kann in der Produktion wiederverwendet werden. Automatisiert wird die gesamte Wasseraufbereitungsanlage mittels speicherprogrammierbarer Steuerungen vom Simatic Typ S7 300. Die Visualisierung erfolgt mit dem HMI-System WinCC. Darüber hinaus liefert Siemens auch die Prozessinstrumentierung zur Überwachung der Wasserqualität, darunter Messgeräte für Durchfluss, Druck, Temperatur oder Füllstände. Sämtliche Pumpenantriebe sind mit Frequenzumrichtern ausgestattet. Dies ermöglicht die gezielte Ansteuerung und damit einen energiesparenden Betrieb der Pumpen. |
| 20.08.2010 HSH Nordbank erreicht weiteren Meilenstein bei strategischer Neuausrichtung (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: HSH Nordbank So wies die Bank im zweiten Quartal 2010 erstmals wieder einen operativen Gewinn aus. Das Ergebnis vor Restrukturierung betrug im zweiten Quartal 60 Mio. Euro nach einem Minus in Höhe von -267 Mio. Euro im Vorjahr. Während nach dem ersten Quartal noch ein Minus in Höhe von -170 Mio. Euro ausgewiesen wurde, verbesserte die Bank das Ergebnis vor Restrukturierung im ersten Halbjahr 2010 insgesamt auf -110 Mio. Euro (Vorjahr: -378 Mio. Euro). Belastend wirkte sich im zweiten Quartal die wieder gestiegene Unsicherheit an den Kapitalmärkten aus. Erfreulich war dagegen die positive Entwicklung im originären Kundenkreditgeschäft der Bank. Hier zahlt sich auch die konsequente Risikopolitik der Bank aus. Nach Berücksichtigung des Aufwands für staatliche Garantien in Höhe von -303 Mio. Euro (Vorjahr: -150 Mio. Euro), einem Restrukturierungsaufwand von -14 Mio. Euro (Vorjahr: -72 Mio. Euro) und einem Ertragssteuereffekt von 47 Mio. Euro (Vorjahr: -19 Mio. Euro) verbleibt am Ende des ersten Halbjahres 2010 ein Konzernfehlbetrag in Höhe von -380 Mio. Euro (Vorjahr: -619 Mio. Euro). Insbesondere die Kernbank konnte ihr Ergebnis innerhalb der ersten sechs Monate 2010 verbessern. Sowohl vor als auch nach anteiligen Restrukturierungs- und Garantiekosten war die Kernbank profitabel. Das Ergebnis vor Restrukturierung betrug 307 Mio. Euro (Vorjahr: -13 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Steuern 128 Mio. Euro (Vorjahr: -148 Mio. Euro). „Im zweiten Quartal konnten wir zum ersten Mal seit sieben Quartalen operativ – also vor Garantiekosten – ein positives Ergebnis ausweisen. Das ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung. Wir halten an unserem Ziel fest, die Bank 2011 wieder in die Gewinnzone zu führen“, so der Vorstandsvorsitzende Dirk Jens Nonnenmacher. Der Halbjahresabschluss der HSH Nordbank wird am 27. August 2010 im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht. |
| 20.08.2010 Wassermanagement für die Getränkeindustrie: Siemens liefert Komplettlösung für Werk in Malaysia (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Das umweltfreundliche Aufbereitungssystem für das Prozesswasser des malaysischen Erfrischungsgetränkewerks verfügt über eine Durchflussrate von 150 m3/h. Anwendung findet dabei das S3-Verfahren (S3: Sanitize, Start, Stop) von Siemens, gekoppelt mit einem modularen Umkehrosmose-System. Die Wasseraufbereitung lässt sich herunterfahren, wenn sie nicht benötigt wird, was sowohl den Energie- und Wasserbedarf als auch die Abwassermenge reduziert. Zudem verlängert die S3-Technologie die Lebensdauer der Membranen und senkt dadurch die Betriebskosten: Verglichen mit einem herkömmlichen System, wird das Werk pro Jahr schätzungsweise zwanzig Prozent einsparen. Ein Omniflo-SBR-System (SBR: Sequencing Batch Reactor) zur biologischen Aufbereitung bildet das Herzstück der Abwasseraufbereitung. Ziel ist es, den Chemischen und Biochemischen Sauerstoffbedarf (CSB bzw. BSB) zu senken. Ausgelegt ist die SBR-Anlage mit Vari-Cant-Düsen zur Strahlbelüftung für die Behandlung von 1.200 m3/d. Um künftigen, strengeren Bestimmungen für die Abwassereinleitung in Malaysia zu entsprechen, ist es möglich, einen zusätzlichen Prozessschritt zur Nährstoffentfernung in das SBR-System einzubinden. Das modulare System wurde so ausgelegt, dass die biologische Aufbereitungsleistung gegebenenfalls erhöht werden kann. Aufgrund seiner bedarfsgerechten Konzeption kann die Strahlbelüftung zudem nur dann verwendet werden, wenn es für eine bestimmte Abwassercharge erforderlich ist. Damit lassen sich die Betriebskosten signifikant reduzieren. Auch der Instandhaltungsaufwand ist ausgesprochen gering, da die Lebensdauer der Strahlbelüftung häufig zwanzig Jahre übersteigt und unter Wasser keine elektromechnischen beweglichen Teile verwendet werden. Omniflo und Vari-Cant sind Marken von Siemens Water Technologies oder ihrer verbundenen Konzerngesellschaften in einigen Ländern. |
| 19.08.2010 RWE Innogy vergibt Auftrag für Offshore-Umspannwerk an Siemens (RWE AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: RWE - Auftragsvergabe für Hauptkomponenten des Offshore-Windparks "Nordsee Ost" abgeschlossen - Auftragsvolumen bislang insgesamt rund 590 Millionen Euro RWE Innogy und Siemens haben heute einen Vertrag zur Lieferung eines Umspannwerks für den Offshore-Windpark „Nordsee Ost“ unterzeichnet. Der Auftrag umfasst die Fertigung, Anlieferung und Inbetriebnahme des Umspannwerks auf See rund 33 Kilometer nordöstlich von Helgoland. In diesem Offshore-Umspannwerk wird der von den einzelnen Windkraftanlagen erzeugte Strom gebündelt, bevor er über Hochspannungsseekabel zum nächstgelegenen Netzanschlusspunkt in Brunsbüttel transportiert wird. Der Auftragswert für das Umspannwerk liegt bei rund 40 Millionen Euro. „Mit der Vergabe dieses Auftrags für das Umspannwerk haben wir nun alle Hauptkomponenten zum Bau des Offshore-Windparks „Nordsee Ost“ beisammen. Damit liegen wir voll im Zeitplan und können ab Herbst nächsten Jahres mit den Bauarbeiten auf See starten“, erklärt Prof. Martin Skiba, Leiter Offshore-Wind bei RWE Innogy. Die insgesamt 48 Windkraftanlagen der 6-Megawattklasse hatte RWE Innogy bereits im Februar dieses Jahres bei dem Turbinenhersteller REpower Systems geordert. In den letzten Wochen folgten dann die Auftragsvergaben für die Offshore-Fundamente sowie die Unterseeverkabelung des Windparks. Die Umspannstation soll im Frühsommer 2012 auf See installiert werden. Die rechtzeitige Installation der Hochspannungsseekabel durch den verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber vorausgesetzt, könnten bereits ab Mitte 2012 die ersten Windturbinen Strom ins Netz einspeisen. Die vollständige Fertigstellung des Windparks „Nordsee Ost“ ist für 2013 geplant. Ab dann wird das Windkraftwerk mit einer installierten Leistung von 295 Megawatt (MW) jährlich umgerechnet rund 295.000 Haushalte in Deutschland mit Strom versorgen. Die Umspannstation auf See ist das Nervenzentrum des Windparks. Sie wandelt den von den Windkraftanlagen mit 33 Kilovolt (kV) erzeugten Strom auf eine Übertragungsspannung von 155 kV um. Hochspannungsseekabel übernehmen von hier aus den Stromtransport zur Küste. Ein solches Offshore-Umspannwerk ist rund 18 Meter hoch und wiegt ca. 1.850 Tonnen. Es wird - wie die Windturbinen - auf einem Stahlgerüstfundament im Meeresboden befestigt und ragt nach der Endmontage rund 37 Meter über den Meeresspiegel hinaus. Basishafen für den Bau des Windparks „Nordsee Ost“ wird Bremerhaven sein. Von hier aus sollen die Windkraftanlagen auf See gebracht und rund 33 Kilometer nordöstlich von Helgoland installiert werden. Zu diesem Zweck hat RWE Innogy bei einer koreanischen Werft für je 100 Millionen Euro zwei Offshore-Konstruktionsschiffe in Auftrag gegeben. Das erste dieser Spezialschiffe soll ab Herbst nächsten Jahres zur Errichtung des Windparks „Nordsee Ost“ eingesetzt werden. Neben dem Windpark „Nordsee Ost“ entwickelt RWE Innogy in deutschen Gewässern den Offshore-Windpark „Innogy Nordsee 1“. Dieses Windkraftwerk ist mit rund 960 Megawatt installierter Leistung der größte geplante Offshore-Windpark vor der deutschen Küste. Er soll 40 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Juist auf einer Fläche von rund 150 Quadratkilometern entstehen. Vor der Nordküste von Wales betreibt RWE Innogy bereits die Offshore-Windparks North Hoyle (60 MW) und Rhyl Flats (90 MW). Die Bauentscheidung über die Errichtung eines dritten Windkraftwerks vor Wales, Gwynt y Môr (576 MW), wurde vor kurzem getroffen. Darüber hinaus ist das Unternehmen derzeit am Bau des 504 MW Windkraftwerks Greater Gabbard vor der Südostküste Englands mit 50 Prozent beteiligt. Weitere Großprojekte in Großbritannien wie Triton Knoll (1.200 MW), Atlantic Array (1.500 MW), Galloper (500 MW) und Dogger Bank (rund 9.000 MW) entwickelt RWE Innogy derzeit allein oder mit Partnern. In Belgien ist das Unternehmen darüber hinaus am Windpark Thornton Bank beteiligt, der in seiner ersten Ausbaustufe (30 MW) bereits im kommerziellen Betrieb ist, und entwickelt in den Niederlanden das Offshore-Windprojekt Tromp Binnen (300 MW). |
| 19.08.2010 Jörg Mandt wird Chefredakteur von DAS NEUE (Bauer Media Group / Firmendetailansicht) |
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Logo: Bauer Media Mandt ist bereits seit zwei Jahren für die Bauer Media Group beratend tätig und war unter anderem maßgeblich am Aufbau und an der Positionierung der Marke PREMIUM YELLOW beteiligt. Zuvor war er als selbstständiger Berater für verschiedene Verlagshäuser tätig. Er folgt auf Jörg Schumacher, der den Verlag aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die weitere strategische Ausrichtung des Titels verlassen hat. „Mit Jörg Mandt haben wir einen äußerst qualifizierten Nachfolger mit langjähriger Erfahrung für den jüngsten Yellow-Titel unseres Hauses gewinnen können“, so Ingo Klinge, Geschäftsführer Bauer Premium GmbH. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Die Geschäftsführung dankt Jörg Schumacher für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute. |
| 18.08.2010 HAMBURG ENERGIE steigt ins Gasgeschäft ein (Hamburg Energie GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: Hamburg Energie Biogasanteil aus städtischem Klärwerk Hamburg, 18. Knapp ein Jahr nach dem Start in den Strommarkt, bietet HAMBURG ENERGIE auch Gas an. Pünktlich zur kommenden Heizperiode können Privatkunden in Hamburg und Umgebung ihr Gas beim städtischen Energieversorger beziehen. Die beiden angebotenen Gasprodukte haben einen Biogasanteil, der in der Hamburger Kläranlage Köhlbrandhöft gewonnen wird. Der Gasanbieterwechsel zu HAMBURG ENERGIE ist ab sofort möglich. „Wir bieten sowohl preislich als auch qualitativ äußerst attraktive Gasangebote“, so HAMBURG ENERGIE-Geschäftsführer Michael Beckereit anlässlich des heutigen Eintritts in den Gasmarkt. „Bei einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden können unsere Kunden in Hamburg im Vergleich zum Grundversorgungstarif über 300 Euro sparen – und das mit umweltfreundlichem Biogas“. Die ersten 2.000 Gaskunden von HAMBURG ENERGIE bekommen zudem je nach gewähltem Produkt einen Öko-Bonus von 50 bzw. 75 Euro. Alle Kunden erhalten bei HAMBURG ENERGIE eine zwölfmonatige Preisgarantie. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr können die Kunden monatlich wechseln. „Als städtischer Versorger ist es uns wichtig, dass die Geschäftsbedingungen absolut verbraucherfreundlich gestaltet sind“, erklärt Michael Beckereit, „unsere Preisgarantie umfasst deshalb auch die Netzentgelte“. Wie beim Strom setzt HAMBURG ENERGIE auch beim Gasgeschäft auf eine ökologische und zukunftsweisende Energieerzeugung. Dementsprechend haben beide Produkte des städtischen Energieversorgers einen Biogasanteil. Das preiswerte Produkt „Anker“ enthält mindestens ein Prozent, das Premiumprodukt „Flagge“ mindestens zehn Prozent Biogas. Das Besondere: HAMBURG ENERGIE gewinnt das Biogas aus dem Hamburger Abwasser. „Durch die Ausfaulung des Klärschlamms gewinnen wir Gas, das wir zu Erdgasqualität aufbereiten und direkt hier ins Hamburger Netz einspeisen. So nutzen wir ein natürlich anfallendes Produkt aus der städtischen Entwässerung für die umweltfreundliche Energieversorgung der Hansestadt“, erläutert Michael Beckereit das Verfahren. Derzeit wird auf dem Hamburger Klärwerk die Anlage gebaut, mit der das Klärgas aus dem Klärprozess zu Erdgasqualität aufbereitet wird. Die Anlage wird Ende des Jahres fertiggestellt. Für die verbleibenden Monate bis zur Fertigstellung, speist HAMBURG ENERGIE das Biogas nachträglich ein. |
| 18.08.2010 Personelle Veränderung in der Bauer Media Group (Bauer Media Group / Firmendetailansicht) |
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Logo: Bauer Media Anja Visscher übernimmt zum 1. September die Gesamtanzeigenleitung People & Lifestyle in der Bauer Media KG. Die 38-Jährige verantwortet damit das Anzeigengeschäft der erfolgreichen und strategisch wichtigen People-Magazine InTouch und Life&Style sowie des monatlichen Frauenmagazins Maxi. Ziel ist es, das herausragende Vermarktungspotenzial der drei hochwertigen Frauenmagazine in der attraktiven Zielgruppe der 20- bis 39-Jährigen unter der neuen Führung noch stärker auszuschöpfen. Die Bauer Media Group bietet mit InTouch und Life&Style zwei der innovativsten jungen Peoplekonzepte auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt. Ergänzt wird die Vermarktungsgruppe durch die anspruchsvolle Frauenzeitschrift Maxi, die durch die Themenschwerpunkte Mode und Beauty sowie ihre journalistische Qualität stetig mehr Leserinnen überzeugt. Visscher startete ihre Karriere in der Medienbranche bei Hubert Burda Media, bevor sie 1999 in die Bauer Media Group wechselte, wo sie u. a. als Gesamtanzeigenleiterin Frauen fungierte. Bereits ein Jahr später übernahm sie hier bis 2007 die Gesamtanzeigenleitung Jugend (BRAVOfamily). Zuletzt war sie im Onlinebereich der Bauer Media KG für die erfolgreiche Markteinführung des Frauenportals WUNDERWEIB zuständig. „Mit Anja Visscher konnten wir eine qualifizierte Nachfolgerin mit langjähriger Erfahrung aus den eigenen Reihen für unseren strategisch wichtigen Bereich der People- & Lifestyle-Titel gewinnen. In einem zunehmend härter werdenden Konkurrenzumfeld wollen wir unsere Potenziale unter ihrer neuen Spitze ausbauen und die eigenständige Positionierung unserer Titel weiter optimieren“, so Andreas Schoo, Geschäftsleitung Bauer Media Group. „Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Anja Visscher folgt auf Alexander Kratz, der das Unternehmen verlassen hat. |
| 17.08.2010 Wincor Nixdorf ernennt Thomas Fell zum neuen Leiter des IT-Geschäfts mit dem Handel (Wincor Nixdorf International GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: Wincor Nixdorf „Wir freuen uns, mit Thomas Fell einen Experten für die IT im Handel gewonnen zu haben, der zugleich über langjährige Erfahrungen im Vertrieb für diese Branche verfügt. Er bringt mit seinem Know-how beste Voraussetzungen mit, um den internationalen Ausbau unseres Geschäfts mit IT-Lösungen für den Handel zu verstärken und voranzutreiben“, erklärte Eckard Heidloff. Thomas Fell wird in seiner neuen Aufgabe zum Bereichsvorstand der Wincor Nixdorf AG ernannt. Thomas Fell, Jahrgang 1968, kommt von der Pironet NDH AG, wo er seit April 2009 als Vorstandsmitglied die Vertriebsaktivitäten der Geschäftsbereiche Software Solutions und Handel leitet. Zuvor verantwortete Fell bei IBM Deutschland als Geschäftsführer das Mittelstandsgeschäft sowie den Geschäftskundenvertrieb. Vor seiner Aufgabe als Geschäftsführer hatte Thomas Fell bei IBM Deutschland den Geschäftsbereich Handel, Dienstleistungen, Transport und Touristik geleitet und die Vertriebsaktivitäten für diese Branchen verantwortet. Fell absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und begann seine berufliche Laufbahn 1993 bei IBM in Frankfurt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. |
| 17.08.2010 Erneuter Auftrag von chinesischem Stahlerzeuger: Siemens liefert elektrotechnische Ausrüstung für BOF-Konverter an Handan Iron&Steel (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Die drei BOF-Konverter im Werk Handan verfügen über ein Abstichgewicht von je 120 Tonnen und können pro Jahr insgesamt 4,65 Millionen Tonnen Rohstahl produzieren. Siemens liefert dafür die komplette Basisautomatisierung auf Grundlage von speicherprogrammierbaren Steuerungen Simatic S7-400, das Datennetzwerk und das Bedien- und Beobachtungssystem. Das Automatisierungssystem umfasst neben den Konvertern auch die Materialzuführung und Chargierung, die Dampfkühlung und die Entstaubung. Die Kippvorrichtungen der Konverter und die Sauerstofflanzen werden über Simovert Masterdrive angetrieben. Die Handan Iron&Steel Co. Ltd. – ein Unternehmen der Hebei Iron & Steel Group Co. Ltd. – ist mit einer Produktion von 40 Millionen Tonnen im Jahr 2009 einer der führenden Stahlerzeuger Chinas. |
| 16.08.2010 Wincor Nixdorf liefert IT-Service-Leistungen für die Danske Bank in Schweden (Wincor Nixdorf International GmbH / Firmendetailansicht) |
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Logo: Wincor Nixdorf Im Einzelnen sieht der Vertrag die IT-Überwachung, Helpdesk-Leistungen, Vor-Ort-Services sowie Cash Management inklusive der Planung und Steuerung des Werttransportunternehmens (WTU) sowie Optimierung des Bargeldbestandes pro System vor. Alle SB-Systeme werden vom Werttransportunternehmen Loomis aufgefüllt, um so maximale Sicherheit für das Personal der Bank zu erreichen. Für die Danske Bank, die über ein weit gestreutes Filialnetz verfügt, war eine einheitliche und einfache Verwaltung aller Geldautomaten ein wichtiger Aspekt. Der Service-Vertrag mit Wincor Nixdorf ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit, die zu einer vertrauensvollen Partnerschaft geführt hat. "Wir erwarten, dass unseren Kunden mit dem neuen Dienstleistungsvertrag zukünftig ein noch besserer Service zur Verfügung steht. Zusätzlich soll der Aufwand für administrative Tätigkeiten reduziert werden", sagt Torbjörn Pettersson, bei Danske Bank. |
| 16.08.2010 Auftrag von der Steel Authority of India: Stahlwerk Rourkela erhält RH-Vakuum-Entgasungsanlage von Siemens (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Siemens Wesentliche Funktionen der RH-Entgasungsanlage für die Rourkela Steel Plant (RSP) sind die Entfernung von Wasserstoff, die Zwangsentkohlung und die chemische Aufheizung des Flüssigstahls. Die Behandlung des Flüssigstahls erfolgt unter Vakuumbedingungen mithilfe des Einblasens von Argon. Pro Tag können 24 Chargen behandelt werden, das sind im Jahr rund eine Million Tonnen Flüssigstahl. Die Siemens-RH-Anlage hat eine Kapazität von 150 Tonnen und ist als einteiliges Gefäß mit geschweißten Tauchrohren ausgeführt. Das Anheben und Absenken des Gefäßes übernimmt ein Windensystem. Zum Lieferumfang gehören eine fünfstufige Vakuumpumpe, ein Legierungsmittelsystem, eine T-COB (Technometal – Combined Oxygen Blowing)-Lanze für die Produktion kohlenstoffarmer Stahlsorten und die Prozessautomatisierung. Die Druckverhältnisse im RH-Gefäß können stufenlos geregelt werden. Dies ermöglicht eine präzise Anpassung der Vakuumbedingungen an die jeweiligen Anforderungen verschiedener Stahlsorten. Dadurch sinkt auch der Energiebedarf. Eine Vorevakuierung beschleunigt die Evakuierung des Gefäßes kurz vor der Vakuumbehandlung. Somit kann der eigentliche metallurgische Prozess schneller beginnen. Siemens ist auch für das Design, die Projektierung und Errichtung sowie für die Montageüberwachung der RH-Anlage und der zugehörigen Nebenanlagen verantwortlich. Die Rourkela Steel Plant verfügte als erster staatlicher Stahlerzeuger Indiens über eine integrierte Produktionsstätte und setzte als erstes Unternehmen in Asien auf LD-Konverter. Mit dem aktuellen Projekt erneuern Siemens VAI und RSP ihre Zusammenarbeit bei der weiteren Optimierung von Technologien für die Erzeugung von Spezialstählen. Die neue RH-Anlage ist Bestandteil eines Modernisierungs- und Ausbauprogramms von SAIL für den Standort Rourkela, mit dem die Rohstahlerzeugung auf rund 4,2 Millionen Tonnen im Jahr gesteigert werden soll. Dazu werden im Stahlwerk II ein dritter BOF-Konverter mit sekundärmetallurgischen Einrichtungen – darunter die RH-Anlage von Siemens – sowie eine Brammenstranggießanlage errichtet. |
| 13.08.2010 Heilbronn: Generali Nord-Württemberg weiter auf Wachstumskurs (Generali Versicherung AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Generali Versicherung * Starke Nachfrage nach privater und betrieblicher Altersvorsorge * Weitere Vertriebspartner und Führungskräfte gesucht Die Landesdirektion Nord-Württemberg der Generali Versicherungen mit Sitz in Heilbronn blickt auf ein positives Jahr 2009 und einen guten Start in das Jahr 2010 zurück. Joseph Wagner, Leiter der Landesdirektion Nord-Württemberg „ 2009 konnten wir in allen Sparten zum Teil deutlich zulegen. Besonders die private und betriebliche Altersvorsorge waren gefragt. Dieser Trend setzte sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich fort.“ Die Kunden im Gebiet der Landesdirektion Nord-Württemberg schlossen im Jahr 2009 16% mehr Lebensversicherungen ab, wobei die Berufsunfähigkeitsversicherung zur Arbeits-kraftabsicherung (+ 72%) und vor allem die spezielle-Berufunfähigkeitsversicherung, für junge Leute sowie die klassische Kapitallebensversicherung (+ 42 %) besonders gefragt waren. Auch im Allgemeinen Geschäft sind positive Zahlen zu melden: Mehr neue Verträge (+ 2%) mit einem besonderen Plus in der Hausratversicherung (+15%). Im ersten Halbjahr 2010 zog die Nachfrage der Kunden nach Versicherungsschutz in Haftpflicht, Hausrat und Wohngebäude deutlich an, die Steigerungsraten liegen zwischen 27 und 46 %. In der Unfallversicherung wurden in der Region über 31% mehr Verträge abgeschlossen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. In der Lebensversicherung betrug das Plus in der Beitragssumme über 9,6 %. Auch das Interesse der Unternehmen an einer Betrieblichen Altersversorgung wuchs deutlich, so wurde über 34% mehr in diesen Versicherungsschutz investiert. In der Landesdirektion Nord-Württemberg sind derzeit 160 selbständige Vertriebspartner und Führungskräfte für mehr als 80.000 Kunden im Einsatz. Zusätzliche Vertriebspartner (auch branchenfremde) werden gesucht. Joseph Wagner: „Wir wollen unseren Service personell weiter ausbauen. Dabei werden alle Bewerber einem anspruchsvollen Auswahlverfahren unterzogen. Denn wir legen großen Wert auf die Qualität unserer Vertriebspartner und unserem eigenen Nachwuchs, in deren Aus- und Weiterbildung wir erhebliche Mittel investieren.“ Die Landesdirektion Nord-Württemberg beschäftigt derzeit 15 Auszubildende und stellt zum 01.09.2010 weitere sieben Auszubildende ein. |
| 13.08.2010 Ural Stal bestellt Vakuum-Entgasungsanlage bei Siemens VAI: Neue Sekundärmetallurgie erweitert Produktspektrum bei russischem Spezialstahlerzeuger (Siemens AG / Firmendetailansicht) |
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Wassergekühlte, kupferplattierte Pfannenhaube von Siemens VAI. Damit lässt sich der Abstand zwischen Schmelze und Gefäßrand auf rund 500 Millimeter reduzieren (Foto: Siemens) Siemens VAI Metals Technologies hat von der russischen Metalloinvest Holding den Auftrag erhalten, für das Stahlwerk der JSC Ural Stal eine neue Vakuum-Entgasungsanlage zu liefern. Damit wird Ural Stal in die Lage versetzt, eine größere Vielfalt an Stahlqualitäten produzieren zu können. Die neue Anlage soll Ende 2011 in Betrieb genommen werden. Die Vakuumentgasungsanlage für das Ural-Stal-Werk in Novotroitsk ist als Doppelanlage konzipiert und hat eine Kapazität von 120 Tonnen. Siemens VAI ist für die Projektierung und Lieferung aller wesentlichen Anlageteile verantwortlich. Dazu zählen technisch anspruchsvolle Komponenten wie eine wassergekühlte, kupferplattierte Pfannenhaube. Damit lässt sich der Abstand zwischen Schmelze und Gefäßrand auf rund 500 Millimeter reduzieren, deutlich weniger als bei konventionellen Pfannenhauben. Auf diese Weise kann das von Ural Stal geforderte Abstichgewicht von 120 Tonnen realisiert und gleichzeitig das Entstehen von Schlackenbären weitgehend vermieden werden. Zum Auftrag gehören auch eine Anpassung der Legierungsmittelanlage sowie die Errichtung der Stahlgerüste für die Entgasungsanlage und die Vakuumpumpe. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit OOO Siemens Russland durchgeführt. Dabei übernimmt Siemens Russland den kompletten Stahlbau und erbringt Serviceleistungen bei der Installation von Elektro- und Automatisierungstechnik. Ural Stal ist ein Nischenanbieter für Spezialstahlerzeugnisse wie Stahlband, Röhrenknüppeln, Brücken- und Maschinenbaustählen. Das Unternehmen gehört zur Metalloinvest-Gruppe, Russlands führender Holding im Bereich Bergbau und Stahl mit Aktivitäten über die gesamte Prozesskette vom Erzabbau bis zur Erzeugung einer breiten Palette von Endprodukten. |
| 13.08.2010 Profitables erstes Halbjahr aufgrund hoher Meilensteineinkünfte (Evotec AG / Firmendetailansicht) |
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Evotec AG (Deutsche Börse: EVT, TecDAX) gab heute die Finanzergebnisse und den aktuellen Stand der Geschäftsentwicklung für das erste Halbjahr 2010 bekannt. Aktuelle Highlights: Starke operative Performance - Dynamisches Wachstum der Forschungsallianzumsätze: dank hoher Meilensteineinkünfte und Wachstum im Kerngeschäft stiegen die Umsätze im ersten Halbjahr 2010 um 33% und das operative Ergebnis war mit 0,3 Mio. € positiv - Die Liquidität verbesserte sich gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2010 auf 67,9 Mio. € Signifikanter Ausbau und wichtige Meilensteine in Forschungsallianzen - Neue mehrjährige strategische Allianz mit Genentech im Juni gestartet - Wichtige Meilensteine in unterschiedlichen Indikationsgebieten in Kooperation mit Boehringer Ingelheim; Phase-I-Start im Bereich neuropathische Schmerzen - Sehr guter Fortschritt in zahlreichen Allianzen (z.B. Vifor, Ono); viele neue Projekte gestartet - Volle Kapazitätsauslastung Eigene Pipeline-Projekte schreiten nach Plan voran - Phase-II-Start mit EVT 101 im Bereich behandlungsresistente Depressionen - Guter Fortschritt mit frühen Forschungsprogrammen (z.B. H3) Expansion in neue Indikationsgebiete durch Übernahme von DeveloGen (nach Ende der Berichtsperiode) - Ergänzt Indikations-Know-how auf dem Gebiet von Stoffwechsel-erkrankungen und öffnet Zugang zu komplementärer Wirkstoffforschungsexpertise in regenerativer Medizin - Erweitert Evotecs Portfolio um zwei hochwertige Allianzen mit Boehringer Ingelheim und Andromeda (Teva) Beschleunigtes Wachstum mit erweitertem Management-Team - Colin Bond per 12. August neuer Finanzvorstand (CFO) - Cord Dohrmann per 1. September neuer Forschungsvorstand (CSO) - Klaus Maleck wird neue Vorstandsposition im Bereich Corporate Development übernehmen Umsatzprognose für 2010 angehoben; Liquiditätsprognose trotz Übernahme bestätigt - Mehr als 20% Umsatzwachstum auf 52 bis 54 Mio. € erwartet (zuvor: 48 bis 50 Mio. €) - Liquiditätsprognose von > 64 Mio. € zum Jahresende bestätigt trotz 2 Mio. € Liquiditätsverbrauch in der DeveloGen-Übernahme - Starkes Auftragsbuch (Ende Juni 2010: 40 Mio. €; +21% gegenüber 2009); deutet auf anhaltendes Wachstum im Jahr 2011 hin 1. Operative Performance Dynamisches Wachstum der Forschungsallianzen Im ersten Halbjahr 2010 stiegen die Umsätze deutlich um 33% auf 25,0 Mio. € (2009: 18,7 Mio. €). Das Erreichen zahlreicher Meilensteine sowie starkes Wachstum von Evotecs Wirkstoffforschungsallianzen trugen zu diesem Anstieg bei. Die Bruttomarge des Unternehmens war mit 45,1% (2009: 37,6%) sehr stark. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen gingen um 82% auf 2,9 Mio. € (2009: 16,3 Mio. €) zurück, die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 15% auf 7,7 Mio. € (2009: 9,0 Mio. €). Auf dieser Basis, unterstützt durch die hochmargigen Meilensteineinkünfte, war Evotecs operatives Ergebnis für das erste Halbjahr 2010 mit 0,3 Mio. € positiv (2009: 29,1 Mio. € Verlust). Die Liquidität (Bargeld und Wertpapiere; Ende März 2010 auch noch "Auction Rate Securities") per Ende Juni 2010 stieg gegenüber Ende März 2010 auf 67,9 Mio. €. Dieses stärkste Halbjahr in der Unternehmensgeschichte ist eine solide Basis, um Evotec spätestens 2012 in die nachhaltige Profitabilität zu führen. 2. Update zu den Forschungsallianzen Signifikanter Ausbau und wichtige Meilensteine in Forschungsallianzen Aufgrund ihrer Größe, der nahtlosen Integration von Wirkstoff-forschungstechnologien und Krankheits-Know-how sowie ihres ausgezeichneten Rufs in der Industrie ist Evotec als bevorzugter Partner für integrierte Wirkstoffforschungs-Allianzen mit der Pharma- und Biotech-Industrie positioniert. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal 2010 ein starkes Umsatzwachstum erzielt, wichtige Meilensteine in seiner sich über mehrere Targets erstreckenden Kooperation mit Boehringer Ingelheim erreicht und eine Reihe bedeutender Neuverträge und Vertragsverlängerungen unterzeichnet. Neue mehrjährige strategische Allianz mit Genentech gestartet Im Mai 2010 hat Evotec eine umfangreiche, mehrjährige Wirkstoffforschungsallianz mit Genentech, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Roche, unterzeichnet. Im Rahmen dieser Allianz wird Evotec ihr gesamtes Leistungsspektrum an Fähigkeiten und Expertise in der Wirkstoffforschung einsetzen, um mehrere Targets für Genentech zu bearbeiten. Wichtige Meilensteine in unterschiedlichen Indikationsgebieten in Kooperation mit Boehringer Ingelheim Im Laufe des zweiten Quartals 2010 hat Evotec in ihrer Forschungs-kooperation mit Boehringer Ingelheim deutliche Fortschritte erzielt. Die erste Substanz in dieser strategischen Allianz ist in die Phase der klinischen Entwicklung vorangeschritten. Mit dem Beginn der klinischen Phase-I-Studien hat Evotec einen Meilenstein in Höhe von 2,0 Mio. € erreicht. Die Substanz, die im Rahmen der Allianz entdeckt und optimiert wurde, wird als neuartige Therapie für neuropathische Schmerzen entwickelt. Evotec hat zudem in ihrem erst kürzlich gestarteten Onkologie-Programm eine erste Meilensteinzahlung in Höhe von 2,5 Mio. € für das Fortschreiten einer Substanz in die präklinischen Studien erhalten. Im Juli (nach Ende der Berichtsperiode) wurde ein ähnlicher Meilenstein in Höhe von 2,5 Mio. € für den Übergang eines anderen Kandidaten in die präklinischen Studien erreicht. Insgesamt hat Evotec in dieser im Jahr 2004 begonnenen Kooperation jetzt 10 Meilensteine erreicht. Sehr guter Fortschritt in zahlreichen Allianzen (z.B. Vifor, Ono); viele neue Projekte gestartet Im Laufe des zweiten Quartals 2010 wurden Kooperationen mit Epitherapeutics und Spermatech verlängert und neue Screening-Projekte mit fünf Partnern gestartet. Im Juni hat Evotec in ihrer Kooperation mit Vifor Pharma die Phase der Leitstrukturfindung (Hit-to-Lead) abgeschlossen und dafür einen Meilenstein erreicht. Das Programm schreitet nun in die Phase der Leitstrukturoptimierung voran. Gemeinsam erforschen beide Unternehmen Substanzen zur Behandlung von Blutarmut (Anämie). Auch in dem im Oktober 2009 innerhalb der Kooperation mit Ono begonnenen Ionenkanal-Projekt konnte mit der Phase der Leitstrukturfindung (Hit-to-Lead) begonnen werden.(...weiter) |
| 13.08.2010 HHLA HEBT PROGNOSE AN (Hamburger Hafen und Logistik AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: HHLA "Die aktuelle wirtschaftliche Dynamik stimmt uns für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich. Auf der Basis der guten Geschäftsentwicklung im Verlauf des ersten Halbjahr 2010 rechnen wir für das Gesamtjahr 2010 jetzt mit zweistelligen Mengensteigerungen und trotz eines hart umkämpften Marktes mit einem Umsatz über Vorjahr", erklärte der HHLA Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichtes für die Monate Januar bis Juni 2010. "Mit der Inbetriebnahme eines neuen hochmodernen Großschiffsliegeplatzes in Hamburg, der Eröffnung eines Hinterlandterminals in Kattowitz sowie der Gründung zweier Joint Ventures für den Ausbau unseres Hinterlandnetzwerks in Deutschland haben wir zudem die Weichen für weiteres Wachstum gestellt." Nach einem verhaltenen ersten Quartal hat die wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal kräftig an Fahrt gewonnen. Damit erreichten die HHLA Container Terminals in Hamburg und Odessa im ersten Halbjahr 2010 ein Umschlagvolumen von 2.633 Tsd. Standardcontainern (TEU), 8,9 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum – gegenüber der Zunahme um nur 0,5 % nach dem ersten Quartal. Mit 798 Tsd. TEU transportierten die Intermodalgesellschaften der HHLA 11,4 % mehr als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 (Wachstumsrate nach dem ersten Quartal: + 3,2 %). Diese Mengendynamik schlug auch auf Umsatz und Ergebnis des HHLA Konzerns durch. Lagen die Veränderungen wesentlicher Kennzahlen nach dem ersten Quartal 2010 teilweise noch sehr deutlich im Minus, so haben sich die Werte auf Halbjahresbasis stabilisiert. Einige weisen bereits wieder ein positives Vorzeichen auf. Wichtige Konzernzahlen im Überblick (Januar bis Juni 2010) Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,8 % auf 505,1 Mio. Euro. Nach den ersten drei Monaten war hier noch ein Rückgang um 7,0 % zu verzeichnen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 134,6 Mio. € um 6,3 % unter Vorjahr. Nach dem ersten Quartal hatte das Minus noch 19,6 % betragen. Mit 81,4 Mio. Euro, die einem Rückgang um 0,2 % entsprechen, erreichte das Betriebsergebnis (EBIT) bereits wieder das Vorjahresniveau (Minus nach dem 1. Quartal: 30,6 %). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 2,7 % auf 44,9 Mio. Euro (Minus nach dem 1. Quartal: 36,6 %). Zum Stichtag 30. Juni 2010 betrug die Eigenkapitalquote 39,0 %. Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 mit 490,7 Mio. Euro um 0,8 % über dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis des Teilkonzerns erreichte 74,5 Mio. Euro, 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2009. Der Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 97 % des Konzernumsatzes und 92 % des Konzern-EBIT erwirtschaftet. Weichenstellungen für Wachstum Im Rahmen ihrer langfristig ausgerichteten Geschäftsentwicklung hat die HHLA im Zeitraum Januar bis Juni 2010 unter anderem folgende Projekte realisiert bzw. auf den Weg gebracht: Feeder Logistik Zentrale (FLZ, mit Eurogate). Die Feeder Logistik Zentrale optimiert die Umläufe der Zubringerschiffe (Feeder) im Hamburger Hafen. Joint Venture IPN Inland Port Network (mit Eurogate). IPN bereitet den Aufbau eines Netzwerkes von Full-Service-Terminals in Deutschland vor, welche den qualitativen Anforderungen der maritimen Logistik entsprechen und bessere Voraussetzungen für eine nachhaltige Steigerung des Anteils von Containertransporten auf der Schiene liefern. Hinterlandterminal Kattowitz. Um die südpolnische Wirtschaftsregion Schlesien enger an den Hamburger Hafen zu binden, hat die HHLA in Kattowitz einen modernen Containerterminal für den Kombinierten Verkehr errichtet. Großschiffsliegeplatz am Container Terminal Burchardkai. Fünf hochmoderne Tandem-Containerbrücken und ein weitgehend automatisiertes Blocklagersystem sowie ein neu entwickeltes Terminalsteuerungssystem verbessern seit der weitgehenden Fertigstellung im zweiten Quartal die Voraussetzungen für die Abfertigung von Containerschiffen der neuesten Generation. Am 13. Juli 2010 wurde hier mit der "CMA CGM Christophe Colomb" das bislang größte Containerschiff im Hamburger Hafen abgefertigt. Ab August 2010 verkehrt hier der neue Asien-Europa-Dienst der Reedereien CMA CGM und Maersk, in dem Großschiffe der neuesten Generation mit Platz für bis zu 14.000 Standardcontainern eingesetzt werden. Joint Venture der HHLA-Tochter CTD mit dem Bremer Transportunternehmen EKB. Einen flächendeckenden Zustellverkehr für die "letzte Meile" zwischen Kunden und Inlandterminal für den Kombinierten Verkehr wird das Joint Venture anbieten und so ein weiteres Glied der maritimen Transportketten in Deutschland verbessern.(...weiter) |
| 12.08.2010 Jungheinrich setzt Aufwärtsentwicklung erfolgreich fort (Jungheinrich AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: Jungheinrich Hamburg. Der Jungheinrich-Konzern hat seinen Aufwärtstrend im 2. Quartal 2010 fortgesetzt und das 1. Halbjahr 2010 mit Steigerungen bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erfolgreich abgeschlossen. Hierzu trug die anhaltende konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft bei, von der auch die Flurförderzeugindustrie mit kräftigen Zuwächsen gegenüber dem vergleichsweise niedrigen Marktvolumen des Vorjahres profitierte. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen hat sich unterjährig dynamisch entwickelt und legte im 2. Quartal 2010 um rund 54 Prozent zu. Entsprechend erhöhte sich das Weltmarktvolumen im 1. Halbjahr 2010 um 50 Prozent auf 379,0 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 253,2 Tausend Einheiten). An dieser Steigerung waren alle Regionen beteiligt, allerdings mit stark unterschiedlichen Wachstumsraten. Asien verzeichnete mit 77 Prozent den stärksten Zuwachs. Hierzu trug China mit 103 Prozent überproportional bei. Das europäische Marktvolumen erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um insgesamt 27 Prozent und zeigte mit einer Wachstumsrate von rund 39 Prozent im 2. Quartal 2010 eine Beschleunigung. Während Westeuropa im 1. Halbjahr 2010 um 18 Prozent zulegte, stieg die Nachfrage in Osteuropa um 85 Prozent an. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dort das Marktvolumen im vergangenen Jahr um 78 Prozent eingebrochen war. Der nordamerikanische Markt wies eine Steigerung um 28 Prozent auf. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, stieg im 1. Halbjahr 2010 um rund 12 Prozent auf 915 Millionen Euro (Vorjahr: 819 Millionen Euro). Das entsprach einer Steigerung im 2. Quartal 2010 um 16 Prozent auf 482 Millionen Euro (Vorjahr: 414 Millionen Euro). Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 30. Juni 2010 bei 276 Millionen Euro und damit 68 Millionen Euro beziehungsweise 33 Prozent über dem Bestandswert zum Jahresende 2009. Das Produktionsvolumen, das zeitversetzt dem stark gestiegenen Auftragseingang folgte, nahm im 2. Quartal 2010 um rund 22 Prozent auf 14,6 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 12,0 Tausend Einheiten) zu. Damit lag das Produktionsvolumen im 1. Halbjahr 2010 mit 27,4 Tausend Fahrzeugen (Vorjahr: 24,1 Tausend Einheiten) um fast 14 Prozent über dem Vergleichsvolumen des Vorjahres. Die Umsatzerlöse stiegen im 2. Quartal 2010 um 7 Prozent auf 446 Millionen Euro (Vorjahr: 417 Millionen Euro) an und kompensierten vollständig den Rückstand aus dem 1. Quartal 2010. Dadurch nahm der Konzernumsatz kumuliert im 1. Halbjahr 2010 leicht auf 833 Millionen Euro (Vorjahr: 830 Millionen Euro) zu. An dieser positiven Umsatzentwicklung waren alle Geschäftsfelder beteiligt. Das Neugeschäft wies eine deutliche Erholung auf. Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft wuchs insgesamt um rund 7 Prozent. Der Kundendienstumsatz wies kumuliert eine Wachstumsrate von 4 Prozent auf. „Nach der Rückkehr unseres Unternehmens in die Gewinnzone zu Jahresbeginn beschleunigte sich der Ertragsanstieg im 2. Quartal 2010. Hierzu hat insbesondere der Monat Juni beigetragen. Vor allem die hohen Umsatzerlöse als Folge des starken Auftragseinganges mit einem verbesserten Produktmix und die deutlich höhere Kapazitätsauslastung in den Werken wirkten sich ergebniserhöhend aus. Auch unsere im vergangenen Jahr eingeleiteten Einsparungen und die Effizienzprogramme trugen hierzu bei. Zusätzlich entfaltete das ansteigende Kundendienstgeschäft seine positive Wirkung“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 2. Quartal 2010 auf 25,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 12,0 Millionen Euro). Das kumulierte Ergebnis verbesserte sich im 1. Halbjahr 2010 auf 37,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 14,8 Millionen Euro). Die entsprechende Umsatzrendite erreichte zur Jahresmitte 4,5 Prozent (Vorjahr: minus 1,8 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern stieg im 2. Quartal 2010 auf 16,5 Millionen Euro (Vorjahr: minus 12,0 Millionen Euro). Kumuliert ergab sich ein Ergebnis nach Steuern von 24,8 Millionen Euro (Vorjahr: minus 15,6 Millionen Euro). Hieraus errechnet sich ein Ergebnis je Vorzugsaktie für das 1. Halbjahr 2010 von 0,76 Euro (Vorjahr: minus 0,43 Euro). Aufgrund der dynamischen Marktentwicklung in den ersten sechs Monaten erwartet Jungheinrich für 2010 eine Steigerung des weltweiten Marktvolumens um mehr als 30 Prozent auf deutlich über 700 Tausend Fahrzeuge. „Die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens wird in der zweiten Jahreshälfte 2010 weiterhin von Konsolidierung, Wachstum und Ertragsverbesserung geprägt sein. Dabei sind die Nachfragesteigerung im Neugeschäft für die Auslastung unserer Werke und der damit verbundene Ergebnisbeitrag von entscheidender Bedeutung“, so Hans-Georg Frey. Basierend auf der seit Jahresbeginn zu verzeichnenden Nachfragebelebung und den weiter verbesserten Rahmenbedingungen hebt Jungheinrich seine Prognosen an und rechnet beim Auftragseingang mit einer Steigerung auf rund 1,8 Milliarden Euro und beim Konzernumsatz auf etwa 1,75 Milliarden Euro. Hierauf aufbauend und unter Berücksichtigung der Konsolidierungsfortschritte wird der Jungheinrich-Konzern für 2010 ein operatives Ergebnis zwischen 60 und 80 Millionen Euro erwirtschaften. |
| 12.08.2010 TNT Post-Kunde Versatel verlängert Vertrag: „Grünes Signal“ – Zustellung künftig klimaneutral (TNT Post / Firmendetailansicht) |
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Logo: TNT Post Die Düsseldorfer Versatel AG, einer der führenden Telekommunikationsanbieter in Deutschland, setzt auch künftig auf TNT Post. Mit Abschluss des neuen Vertrags, der die Fortsetzung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit besiegelt, stellt der private Mehrwertbriefdienstleister weiterhin die gesamte industriell gefertigte Kundenkommunikation für Versatel zu. Neu ist dabei, dass sich Versatel für die „grüne“ Versandoption ‚100! ProKlima’ entschieden hat. Damit konnte der Herausforderer auf dem deutschen Postmarkt erneut einen seiner langjährigen Kunden von der hohen Qualität und Zuverlässigkeit sowie vom Service und den Mehrwertleistungen überzeugen. „Briefzustellung ist Vertrauenssache. Genau dieses Vertrauen schenkt Versatel uns seit Jahren. Dass wir die Zusammenarbeit mit der Versatel AG auch zukünftig fortführen, freut uns sehr“, so Michael Mews, Geschäftsführer TNT Post GmbH & Co. KG in Hannover und verantwortlich für das Großkundengeschäft des alternativen Briefdienstleisters. Im Zuge der Vertragsverlängerung hat sich Versatel zudem für die Versandoption ‚100! ProKlima’ entschieden. Die beim Transport entstehenden CO2-Emissionen werden dabei genau berechnet. TNT Post als Versender sorgt dann dafür, dass die gleiche Menge CO2 durch zertifizierte internationale Klima- und Umweltschutzprojekte und durch ein nationales Projekt der Deutschen Umwelthilfe e.V., das den Erhalt und Ausbau naturnaher Feuchtwälder fördert, kompensiert wird. Versatel-Kunden können somit darauf vertrauen, dass ihre Sendungen mit TNT Post Ressourcen schonend ankommen. |
| 12.08.2010 RWE bestätigt die Prognose für 2010 (RWE AG / Firmendetailansicht) |
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Logo: RWE - Nachhaltiges Nettoergebnis im ersten Halbjahr um 23 % erhöht - Politische Risiken für Energieversorger wachsen - Konzern überprüft Mittelfristziele RWE ist im ersten Halbjahr 2010 auf Erfolgskurs geblieben und steuert zum Jahresende auf ein erfreuliches Ergebnis zu. Das betriebliche Ergebnis stieg in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 % auf knapp 5 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis – maßgeblich für die Dividende – erhöhte sich um 23 % auf 2,7 Mrd. Euro. Beim EBITDA verzeichnete RWE ein Plus von 22 % auf fast 6,2 Mrd. Euro. Der Außenumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 12 % auf 27,4 Mrd. Euro. Vor diesem Hintergrund bestätigt RWE die Ergebnisprognose für 2010 mit einem Wachstum beim betrieblichen Ergebnis und beim nachhaltigen Nettoergebnis von jeweils ca. 5 %. „Die Vorzeichen für eine attraktive Dividende stehen für unsere Aktionäre also weiterhin gut“, so Dr. Jürgen Großmann, CEO der RWE AG. Konzern überprüft Mittelfristziele In einem generell unsicheren energiewirtschaftlichen Umfeld sieht sich RWE nicht nur mit dem Plan der Bundesregierung konfrontiert, eine Steuer auf Kernbrennstoffe einzuführen, sondern auch mit anhaltender Unklarheit über das angekündigte Energiekonzept. Vor diesem Hintergrund muss der Konzern die mittelfristigen Ziele bis einschließlich 2013 überprüfen. „Eine solche Steuer würde unsere Ertragskraft erheblich schmälern – und damit auch den finanziellen Spielraum für Investitionen in erneuerbare Energien, CO2-arme Kraftwerke und zukunftsfähige Netze“, erklärt Großmann. Die Politik stehe im Wort, klare Aussagen zur Zukunft der Kernenergie in Deutschland zu treffen und sie in ein tragfähiges Energiekonzept einzubinden. „Dies ist für unsere langfristig angelegten Investitionen zwingend erforderlich“, so Großmann. RWE hatte im Februar dieses Jahres Mittelfristziele veröffentlicht. Unter anderem sollte sich die Dividende in einem Korridor von 50 bis 60% des nachhaltigen Nettoergebnisses bewegen und bis einschließlich 2013 im jeweiligen Vorjahresvergleich mindestens stabil gehalten werden. Angesichts der wachsenden politischen Risiken und Belastungen müssen die mittelfristigen Ergebnisziele nun einer Prüfung unterzogen werden, ebenso die Investitionsplanung. Strom- und Gasabsatz deutlich gestiegen Der Außenabsatz von Strom und Gas hat sich im Halbjahres-Vergleich erhöht. Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf die Erstkonsolidierung von Essent zurückzuführen. Der Stromabsatz des RWE-Konzerns stieg um 8 % auf 155,3 Mrd. kWh, der Gasabsatz um 37 % auf 230,8 Mrd. kWh. Ergebnis operativ verbessert Die Ertragslage des Konzerns hat sich im ersten Halbjahr 2010 erneut verbessert – nicht nur wegen der erstmaligen Einbeziehung von Essent, sondern auch operativ. Dafür waren unter anderem die höhere Verfügbarkeit des Kernkraftwerks Biblis und Ergebnisverbesserungen der osteuropäischen Aktivitäten ausschlaggebend. RWE Supply & Trading blieb erwartungsgemäß weit hinter dem Vorjahresergebnis zurück, denn positive Sondereffekte, die das Gas-Midstream-Geschäft im Vorjahr geprägt hatten, blieben 2010 aus. Zusätzliche Belastungen ergaben sich aus der Tatsache, dass Absatzpreise für Gas zum Teil wesentlich niedriger waren als die Beschaffungspreise. Bereinigt um Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte, stieg das EBITDA um 9 % und das betriebliche Ergebnis um 10 %. Das Nettoergebnis verringerte sich trotz der guten operativen Lage, denn aus der Erfassung bestimmter Derivate-Geschäfte zur Absicherung von Commodity-Positionen ergaben sich hohe bilanzielle Belastungen im neutralen Ergebnis. Allerdings heben sich diese Ergebniseffekte zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Das nachhaltige Nettoergebnis pro Aktie lag bei 5,15 Euro und damit fast einen Euro über dem hohen Vergleichswert im ersten Halbjahr 2009. 2,5 Mrd. Euro in Sachanlagen investiert RWE hat seine Investitionen in Sachanlagen um 17% auf 2,5 Mrd. Euro gesteigert. Da diese Summe den operativen Mittelzufluss übertrifft, verzeichnet RWE im ersten Halbjahr 2010 einen negativen Free Cash Flow. Sachinvestitionen fließen derzeit in großem Maße in den Ausbau von CO2-armer Erzeugungskapazität in den Kernmärkten und erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt Wind und Biomasse. RWE Dea wird in den kommenden zwei Jahrzehnten 3,6 Mrd. US-$ in neue Gasfelder vor der Mittelmeer-Küste Ägyptens investieren. Dies ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte von RWE Dea. Die Produktion soll 2014 anlaufen. Mitarbeiterzahl leicht gestiegen Die Zahl der Mitarbeiter wuchs zwischen dem 31. Dezember 2009 und dem 30. Juni 2010 leicht um 625 Vollzeitstellen. Konzernweit werden 71.351 Mitarbeiter beschäftigt, davon 57% in Deutschland. Ausblick 2010 Die wirtschaftliche Erholung dürfte sich auch im laufenden Jahr weiter festigen. Der Konzern rechnet mit Zuwächsen beim Absatz in allen RWE-Strom- und Gasmärkten. Vor diesem Hintergrund hält RWE an der Prognose für 2010 fest. Die hohen Wachstumsraten des ersten Halbjahres lassen sich aber nicht auf das gesamte Geschäftsjahr hochrechnen. Das liegt unter anderem daran, dass sich im zweiten Halbjahr der positive Konsolidierungseffekt von Essent abschwächen wird, da der niederländische Versorger zum 30. September 2009 in den Konzern einbezogen wurde. Außerdem hat Essent wegen der Saisonalität des Geschäfts und wegen Sondereffekten den Großteil seiner Erträge bereits im ersten Halbjahr realisiert. Auch im Bereich Zentralost-/Südosteuropa dürfte sich die Wachstumsdynamik abschwächen. |
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